Nächster Halt: Raum der Stille

© Kategoriale Seelsorge,

Am Hauptbahnhof lädt ein „Raum der Stille“ zum Innehalten ein.

Sehr geehrte Fahrgäste: Achten Sie beim Ein- und Aussteigen mit einem Kinderwagen darauf, nur die vorderen Einstiegsbereiche im Zug zu benutzen.“ Nein, ich stehe nicht auf dem Bahnsteig, um auf den Zug zu warten, der mich an meinen Urlaubsort bringt, ich sitze im „Raum der Stille“ am Wiener Hauptbahnhof. Deutlich vernehmbar dringen die Lautsprecherdurchsagen selbst bis hierher. Das steht einerseits im Kontrast zur ruhigen und besinnlichen Stimmung im „Raum der Stille“, es trägt jedoch genauso auch zur besonderen Atmosphäre des Ortes bei.

Mir gefällt diese Umsetzung von Citypastoral: Der „Raum der Stille“ inmitten des hektischen Bahnhofsbetriebs und des Einkaufszentrums ist bewusst da, wo Menschen ihren Alltag erleben. Egal, ob Bewohner der umliegenden Bezirke, Reisende, Pendler oder Menschen, die hier arbeiten oder einkaufen, jene, die auf der Suche nach Ruhe sind, Neugierige und Betende, für alle ist Platz! Interreligiöse Gastfreundschaft wird groß geschrieben. Es gibt Andachten, Gottesdienste, Ausstellungen, Beratungsangebote und Gebetstreffen unterschiedlichster Konfessionen.

Seit einiger Zeit kommen auch gern Mütter mit ihren Babys zum Stillen vorbei, eine sinnvolle und charmante Erweiterung unseres Angebots, gibt es doch am Bahnhof kaum abgeschlossene Orte, um sich zurückzuziehen.

Wenn Sie also einmal auf der Durchreise sind oder am Hauptbahnhof ankommen: Treten Sie ein! Hier können Sie die Zeit eine Weile anhalten. Und selbst eine Durchsage wie jene, dass der Railjet nach Bratislava fünfzehn Minuten verspätet ist, wird Sie wenig beeindrucken…

Renate Moser, Leiterin Raum der Stille

© Daniel Fürhapter.

INFOKASTEN:
Raum der Stille im Hauptbahnhof Wien
Am Hauptbahnhof 1/UG2.104/MF-G
1100 Wien

www.raumderstille-hbf.at

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8-19 Uhr
und darüber hinaus zu den Veranstaltungen

Mit dieser Möglichkeit, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, will die Kategoriale Seelsorge der Erzdiözese Wien ihren citypastoralen Auftrag erfüllen, insbesondere an belebte Orten in der Stadt neue Orte zu finden, wo Menschen, unabhängig von ihrer Konfession oder Religiosität willkommen sind.

ÖBB erweitern das Angebot der Nachtzüge

Während die deutsche Bundesbahn den Betrieb der Nachtzüge eingestellt hat, setzt die ÖBB auf die Nightjets. Seit Sonntag, 19.01.2020 gibt es zweimal die Woche einen Nachtzug direkt vom Hauptbahnhof nach Brüssel. Damit rückt die europäische Hauptstadt näher an Österreich. Nachtzüge sind eine attraktive Alternative zum Kurzstreckenflug, denn man kommt entspannt und umweltfreundlich ans Ziel.

Gerade für Strecken bis 1000 Kilometer ist die Bahn im Sinne des Klimaschutzes ohnehin das sinnvollste Verkehrsmittel. Trotzdem wurden über Jahrzehnte Infrastruktur und Strecken kaputtgespart. Die ÖBB setzen mit ihrem europaweiten Engagement für den Nachtzug genau die richtigen Akzente und gehen mit gutem Beispiel voran.

Nähere Informationen zum nightjet; https://www.nightjet.com/

Verbessertes Angebot der S-Bahn in Ostregion

Durch den Ausbau der Infrastruktur der ÖBB soll langfristig eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs erreicht werden. Kurzfristig gibt es seit 15. Dezember 2019 (Fahrplanwechsel) in der Ostregion Verbesserungen durch eine Ausweitung des Angebots.

Schnellbahn in der Nacht
Seit 4. September 2010 gibt es an den Wochenenden und vor Feiertagen auf der Wiener U-Bahn den Nachtbetrieb. Seit dem Fahrplanwechsel gibt es auf zwei Linien der Schnellbahn an den Wochenenden und vor Feiertagen durchgehenden Betrieb.
Auf der Stammstrecke zwischen Floridsdorf über Meidling bis nach Mödling verkehren die Züge im 30-Minuten-Takt. Alle 60 Minuten sogar bis nach Wr. Neustadt.
Die S45 zwischen Hütteldorf und Handelskai verkehrt ebenfalls im 30-Minuten-Takt.

Taktverdichtungen
Die S80 fährt durchgehend im 30 Minuten Takt zwischen Hütteldorf und Aspern Nord.
Von Floridsdorf nach Meidling verkehrt die S-Bahn im 3-Minuten-Takt.
Die S45 fährt bis 21 Uhr im 10-Minuten-Takt

Verbesserungen im Früh- und Abendverkehr
Der erste Zug von Floridsdorf zum Flughafen fährt schon um 4:06. Auch bei der S50 und der S45gibt es Verbesserung im Früh- und Abendverkehr.

Badner Bahn
Die Badner Bahn weitet den 7,5-Minuten-Takt aus und es wird längere Betriebszeiten geben. Auch wird die Fahrzeugflotte modernisiert.

Umdenken
Spät, aber doch setzt ein Umdenken bei der ÖBB ein. Durch ein sehr gutes Angebot im öffentlichen Verkehr werden die Menschen umdenken und vom Auto auf die Öffis umsteigen. Nur so kann die Luftqualität verbessert und die Lärmbelästigung reduziert werden.

Haltestellenabstand 680 Meter

Die Linie D fährt seit 2. Dezember bis zur neuen Endstelle bei der Absberggasse. Positiv ist, dass die Linie mit einen Rasengleis ausgeführt. Weniger positiv ist ein Haltestellenabstand von ca. 680 Meter zwischen der Station Hlawkagasse und der Endstation Absberggasse. Die Strecke entlang der Trasse ist nicht unbebautes Gebiet, sondern ist dicht verbautes Neubaugebiet im Sonnwendviertel.

Der große Haltestellenabstand bedeutet einen viel zu langen Anmarschweg für die Benützerinnen und Benützer der Linie D. So lange Anmarschwege sind kein Anreiz, die Öffis zu benutzen.

Franz-Grill-Straße im Dornröschenschlaf

Die Ballonhalle wurde verkürzt und steht der Trasse der Franz-Grill-Straße nicht mehr im Weg. Aber es geht nichts weiter. Die Baustelle liegt seit Wochen im Dornröschenschlaf. Wo ist der Prinz, der die Baustelle wachküsst?

Weit und breit sind auf der Baustelle keine Baumaschinen zu sehen.

Hier wird der Anschluss an die Kreuzung mit dem Landstraßer Gürtel sein.

Ende des Arsenalstegs im Sonnwendviertel

Ende des Arsenalsteges im Sonnwendviertel bei der Bloch-Bauer-Promenade. Oben die Plattform, von der die Rampen nach oben (links) und nach unten (rechts) führen.

Die Rampe, die zur Plattform bei der Maria-Lassnig-Straße nach oben führt. Darüber die Rampe, die von der Plattform bei der Maria-Lassnig-Straße nach unten zur Plattform bei der Bloch-Bauer-Promenade führt.

Links oben die Rampe die von der Rampe bei der Bloch-Bauer-Straße nach oben zur Plattform bei der Maria-Lassnigstraße führt. Rechts oben die Rampe, die von der Rampe bei der Bloch-Bauer-Straße nach unten zur Plattform bei Maria-Lassnig-Straße führt. Dazwischen eine Treppe, auf der man auf kurzen Wege nach unten gelangt.

Die Rampe die von der Plattform bei der Bloch-Bauer-Straße nach unten zur Plattform bei Maria-Lassnig-Straße führt. Links die Treppe über die man auf kurzen Weg nach unten gelangen kann.

Die Rampe die von der Plattform bei der Bloch-Bauer-Straße nach unten zur Plattform bei Maria-Lassnig-Straße führt. Links die Treppe über die man auf kurzen Weg nach unten gelangen kann.

 

Demokratie in Bewegung

Am Montag, 2. Dezember 2019 wurde am Hauptbahnhof eine Taurus-Lok der ÖBB auf den Namen „Demokratie in Bewegung“ getauft. Die Demokratie-Lok ist eine Taurus von 19,3 Metern Länge. Sie wird mit ihren 8.700 PS mit einer Geschwindigkeit von bis zu 230 km/h im Auftrag der Demokratie unterwegs sein und den Slogan „Demokratie in Bewegung“ durch ganz Österreich transportieren.

ÖBB und Parlament wollen mit der Aktion die Bedeutung von Demokratie unterstreichen und auf das gleichnamige Angebot des Parlaments zur Demokratiebildung aufmerksam machen.