5 Jahre Hauptbahnhof

Vor fünf Jahren, am 10. Oktober 2014, wurde der neue Hauptbahnhof offiziell eröffnet. Täglich nutzen 140.000 Personen den Verkehrsknotenpunkt, 1.100 Züge kommen am Bahnhof an bzw. fahren von dort ab.

Der neue Hauptbahnhof, der den Süd-Ostbahnhof mit zwei Kopfbahnhöfe aus den Jahr 1956 ersetzt, brachte Vorteile für Fahrgäste. Der Bahnhof ist seit Eröffnung ein Mobilitätsknotenpunkt im europäischen Bahnnetz und wurde beim VCÖ-Bahntest bereits zum dritten Mal in Folge auf Platz 1 gereiht.

Mit dem Hauptbahnhof ist auch ein neues Stadtareal entstanden: das Sonnwendviertel. Auf den Flächen des ehemaligen Frachtenbahnhofs entstanden (entstehen) 5.000 Wohnungen. Mitten drin der Helmut-Zilk-Park, der intensiv genutzt wird. Auf eine funktionale Durchmischung im Viertel wurde großer Wert gelegt. Hier gibt es nicht nur Wohnungen, sondern auch Büros, Arbeitsplätze und Nahversorgung. Die Quote bei den Wohnungen ist 50:50 für geförderten Wohnbau und frei finanzierte Wohnungen. Das stellt auch die soziale Durchmischung sicher.

Zum Fünfjahres-Jubiläum wurde eine neue Kunstinstallation in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Passage enthüllt. Das farbenstarke Werk mit dem Titel „12 Töne“ stammt von Künstler Peter Sandbichler und wurde in Kooperation mit „KÖR – Kunst im öffentlichen Raum“ kreiert.

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CAPE 10 – Ein Sozialprojekt im Sonnwendviertel

Vor einigen Tagen fand die Grundsteinlegung für das CAPE 10, ein Sozial- und Gesundheitszentrum, statt.
CAPE 10 ist ein Ort der Begegnung und Hoffnung: Menschen, die unten, oder auf dem Weg nach unten sind treffen Menschen, die oben, oder auf dem Weg nach oben sind um miteinander und voneinander zu lernen. CAPE 10 – Alfred Adler Straße 1, 1100 Wien – www.cape10.at

Die Baugrube für das Sozial- und Gesundheitszentrum CAPE 10. Auf der rechten Seite verläuft die Alfred-Adler-Straße.

Das Gebäude nahe dem Wiener Hauptbahnhof hat eine Nutzfläche von ca. 5.000 m2 und wurde nach einem Entwurf von Wolf Prix und seinem Team von Coop Himmelb(l)au geplant.
In dem mehrgeschossigen Gebäude sind Sozial- und Gesundheitsinstitutionen untergebracht. Neben einem kinderfachärztlichen Angebot wird sowohl eine allgemeinmedizinische als auch eine psychologische Versorgung vor Ort entstehen. In Kooperation mit der Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH ist unter anderem ein Beratungszentrum insbesondere für vulnerable (empfindliche) Menschen und ein ehrenamtliches Facharztzentrum vorgesehen. Ebenfalls im Haus untergebracht sind das Max & Lara Kompetenzzentrum für Jugendliche und Familien und ein Tageszentrum für wohnungslose Frauen von Obdach Wien. Als „Meeting Points“ fungieren ein Gastronomiebetrieb, allgemeine Aufenthaltsflächen und der Veranstaltungsraum im Untergeschoß, der Platz für 300 Personen bietet.

Finanzierung des Projekts
Das Projekt wird über einen Immobilienkredit, durch private Investoren, Wirtschaftsunternehmen, Spenden und eine neue und spezielle Anleiheform, einem sog. Social Impact Hybrid Bond finanziert. Partner der ersten Stunde sind, neben zahlreichen Förderern aus dem Kunst- und Kulturbereich, unter anderem die OMV, Plasser & Theurer, SIGNA, STRABAG, Steffl The department store, Synthos, Wien Energie, Wiener Städtische Versicherung, Familie Wolf, Vienna-Gruppe und value one.

Franz-Grill-Straße

Die Franz-Grill-Straße ist die geplante Verbindung vom Sonnwendviertel über die Südbahnhofbrücke zum Gürtel. Da sich die Verkaufsgespräche mit dem Bundesheer um den Verkauf der Liegenschaft in die Länge zogen haben, endete die Straße an der Grenze zum Grund des Bundesheers. Nachdem die Verhandlungen über den Verkauf der Liegenschaft vor einigen Zeit zum Abschluss gekommen sind, steht dem Ausbau der Straße nichts mehr im Wege. Bald wird man vom Sonnwendviertel zum Gürtel und zur Auffahrt auf die Tangente durchfahren.

Die Bauarbeiten auf dem ehemaligem Grundstück des Bundesheres

Ende des Arsenalsteges im 10. Bezirk

Am Abgang des Arsenalsteges im Sonnwendviertel wird fleißig hinter Schutzfolien, die leider die Sicht behindern, gearbeitet.

Fortschritt bei den Bauarbeiten am Arsenalsteg

Seit Juli schreiten die Arbeiten am Ende des Arsenalstegs im Arsenal voran.

Blick auf das Bauwerk Richtung
stadtauswärts: Eine der beiden provisorischen Stützen (gelb) steht noch immer. Der Aufzugsturm ist schon verkleidet und das gemeinsame Dach für den Aufzugsturm und die Treppen ist auch schon installiert.

Blick auf das Bauwerk Richtung
stadteinwärts: Deutlich sichtbar der Stiegenabgang. Etwas versteckt hinter der provisorischen Stütze der Aufzugsturm. Das freischwebende Dach, das in Zukunft den Aufzugsturm und den Stiegenabgang vor Regen schützen soll.

Die Brückenkonstruktion vom Arsenal aus gesehen: Neben dem „G“ ist ein Teil des Betonblocks zu sehen, der die Lasten des Bogens in die Erde leitet. Über allem schwebt das weit auskragende Dach.

 

Letzte Baustellen nördlich vom Hauptbahnhof

Bis auf zwei Baustellen sind nördlich des Hauptbahnhofes alle Bauvorhaben fertig gestellt.

An der Arsenalstraße gegenüber des Belvedere 21 entsteht das Objekt „Wohnen am Schweizergarten“. Es soll noch dieses Jahr fertig werden.

Die zweite Baustelle liegt im Quartier Belvedere Central (QBC) am Gürtel. Hier werden die Bauarbeiten noch einige Zeit dauern.

Nach Abschluss dieser Bauarbeiten ist der nördlich des Hauptbahnhofes liegende neue Stadtteil fertig gestellt.

Ab Montag, 2. September neue Linienführungen der Straßenbahnen 6, 11 und 71

Ab Montag, 2. September gibt es einige Neuerungen im Wiener Liniennetz. Ab diesem Datum ist die Linie 67 Geschichte. Sie wird ersetzt durch die Linie 11. Ab dem Quellenplatz benützt sie die Gleise der Linie 6 bis nach Kaiserebersdorf. Die Linie 6 dreht bei der Geiereckstraße (unter der Autobahntrasse) um. Zur Verstärkung der Linie 11 wird die Linie 71 vom Zentralfriedhof nach Kaiserebersdorf verlängert.