Fortschritt beim Bau des Arsenalstegs im 10. Bezirk (Süd)

Der Ausschnitt der Schautafel auf der Baustelle (Sie steht auf der Baustelle in der Arsenalstraße) zeigt die Rampe auf der Seite des Sonnwendviertels. Sie ändert zweimal die Richtung. Das erste Mal am Ende des Brückentragwerkes. Sie führt zurück zur Maria-Lassnig-Straße, wo sie wieder die Richtung ändert. Ab hier führt die Rampe auf einen Erdkörper auf das Niveau des Sonnwendviertel-Ost.

Auf den beiden Stützen wird das Brückentragwerk über die Maria-Lassnig-Straße aufliegen. Zwischen den beiden Stützen auf halber Höhe wird die zweite Richtungsänderung stattfinden. Rechts von der Stütze sieht man die Stützmauer der Rampe.

Neben den Stützen liegt das noch halbfertige Brückentragwerk über die Maria-Lassnig-Straße.

Das Brückentragwerk, noch ohne die Stahlbögen. Dieses Tragwerk wird über die Maria-Lassnig-Straße eingehoben.

 

Advertisements

Die Wendel ist schon längere Zeit gesperrt

Am 1. August wurde die Südbahnhofbrücke für den Umleitungsverkehr der Gudrunstraße geöffnet. Die Brücke war sowohl für Fußgänger_innen, den Radverkehr und für die Autos offen. Die Wendel war noch nicht vollkommen fertiggestellt. Es fehlt unter anderem das Geländer.

Um das Geländer zu montieren, wurde die Wendel am 19. September für Fußgänger_innen und den Radverkehr  gesperrt. In der Zwischenzeit sind sechs Wochen vergangen und es hat sich nicht viel geändert. Vom Geländer ist noch nicht viel zu sehen. Der Fertigstellungstermin ist unbekannt.

Schleppgleis

Nicht ganz so bunt wie im Frühjahr zeigt sich das ehemalige Schleppgleis jetzt im Herbst. Es sollte nur öfters der Müll entfernt werden. 

Ich habe im Juni an die M 22 – Umweltschutz geschrieben, sie soll das Gebiet unter Schutz stellen. Die MA 22 hat Recherchen angestellt und schrieb mir zurück:  

„Die Besichtigung hat ergeben, dass es sich um eine Schotterfläche – vermutlich Gleiskörper eines Schleppgleises – handelt, die teilweise mit Pionier- bzw. Ruderalpflanzen bewachsen ist. Ähnliche Vegetationsbilder finden sich in unmittelbarer Umgebung, z.B. auf Schotterfläche der angrenzenden Tankstelle, Böschung zwischen Arsenalstraße und neuem Gleiskörper des Hauptbahnhofes. ………… Ein Grund für einen Schutz der besagten Fläche gemäß Wiener Naturschutzgesetz 1998 i.d.g.F. liegt auf Grund obiger Recherchen nicht vor.“

Fortschritt beim Bau des Arsenalstegs im 3. Bezirk (Nord)

Der Ausschnitt der Schautafel auf der Baustelle zeigt rechts den Aufzug und Stiegenaufgang auf der Arsenalseite. Der Brückenbogen geht in die schräge Stütze über, die die Last des Brückentragwerks in den Boden leitet.

Foto marvin2 – Die Bewehrung des Anschlusses der schrägen Stütze an das Fundament.

Auf der Bewehrung eine Stahlplatte, auf der die schräge Stütze aufgesetzt wird.

– Foto marvin2 – Fundament für die beiden Aufzüge.

„Science Center“ der TU Wien im Arsenal

Im Rahmen der Grätzeltouren gab es eine Tour „TU Wien trifft Arsenal – Wiens neuer Forschungscluster“.

Die TU will ihre Standorte auf fünf konzentrieren. Die fünf Standorte von „TU Univercity 2015“ sind:

  • Karlsplatz
  • Freihaus
  • Getreidemarkt
  • Gußhausstraße/Favoritenstraße
  • Science Center

Das Science Center ist ein wesentliches Herzstück des Projektes TU UniverCity 2015 und ist eng mit den weiteren Teilprojekten des TU-Infrastrukturprojektes verknüpft. Ziel ist unter anderem die Installation eines Großlaborstandortes für die Technische Universität Wien.

Zum Jahresende 2014 wurde eine Vereinbarung für eine Übersiedlung der TU-Liegenschaften auf den Aspang-Gründen (Eurogate) ins Arsenal (Science Center) zwischen der Bundesimmobiliengesellschaft (beziehungsweise deren Tochtergesellschaft Austrian Real Estate) und der TU Wien vorbereitet.
Die TU Wien gibt Flächen im Ausmaß von rund 10.000 Quadratmetern am Areal Eurogate auf und übersiedelt diese auf das Areal des Science Centers in Arsenal. Auf den freigewordenen Flächen am Eurogate entstehen überwiegend Wohnungen sowie Büros und Gewerbeflächen.

Der Übersichtsplan des Science Center.

Objekt 227, ehemalige Luftschiffhalle – MAGNA-Halle
Im Ersten Weltkrieg diente sie mit den zwei 60 m langen Längsschiffen und einer beachtlichen Innenlichte von 18 m zum Bau von Luftschiffen. Am 1. November 2015 wurde ein Sponsoringvertrag zwischen TU Wien und der MAGNA International Inc. geschlossen, daher trägt sie jetzt den Namen MAGNA-Halle. In der Halle sind 15 Motor- und 6 Komponentenprüfständen sowie eines Kälteemissionsrollenprüfstandes eingerichtet.

Objekt 227 (ehemalige Luftschiffhalle)

Objekt 227 (ehemalige Luftschiffhalle): eine Aufnahme vom 19.03.2016. Im Ersten Weltkrieg diente sie mit den zwei 60 m langen Längsschiffen und einer beachtlichen Innenlichte von 18 m zum Bau von Luftschiffen. Die Tragkonstruktion ist aus Stahlbeton, die unter Denkmalschutz steht. Leider ist die Tragkonstruktion durch die Einbauten nicht mehr sichtbar.

Objekt 221 – Siemenshalle
Das Objekt 221 wurde in den Jahren 1916 bis 1918 als Anlage für elektrische Hochspannungsversuche errichtet. Neben den Hallenbereichen ist ein Hörsaal mit 165 Sitzplätzen situiert, der über einen eigenen repräsentativen Zugangsbereich verfügt. Im Science Center wird es seitens der TU Wien zukünftig als Großraumlabor genutzt.

Die Nutzer sind das Institut für Energietechnik und Thermodynamik (E302) und das Institut für Fertigungs- und Hochleistungslasertechnik (E311)

Objekt 221 (ehemalige Siemenshalle)

Objekt 214
In diesem Objekt ist die nächste Generation des Superrechenzentrums Vienna Scientific Cluster (VSC) am Arsenal untergebracht. Gekühlt werden diese Superrechner mit Öl.

Weitere Nutzer sind TU Smart Minerals, Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung (E322), Raum für Entwicklungen (teilweise Architektur-Zeichensäle, Institutsflächen)

In diesem Gebäude ist das Superrechenzentrums untergebracht.

Neubau des Laborgebäudes der Fakultät für Bauingenieure

Weitere Informationen siehe

https://www.univercity.at/standorte/science_center/ https://www.tuwien.ac.at/de/aktuelles/news_detail/article/6761/

 

Die Verlängerungen des Arsenalsteges nach Süden und Norden

Auf der Arsenalseite wird zur Überwindung der großen Höhendifferenz zwischen dem Niveau der Brücke und des Arsenal eine Stiegenanlage und zwei Aufzüge gebaut. Eine Rampe würde sehr weit in das Areal des Arsenal hinein reichen. Siehe auch  https://schaffnerin.wordpress.com/2018/07/01/beginn-der-bauarbeiten-fuer-die-verlaengerung-des-arsenalsteges/

Die Baugrube für das Brückenfundament. Links das Objekt 5 und im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals.

Die Baugrube für die Stiegenanlage und die beiden Aufzüge. Im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals.

Auf Seite des Sonnwendviertel ist die Höhendifferenz zwischen der Brücke und Sonnwendviertel nicht so groß, wie auf der Seite des 3. Bezirks und wird mit einer Rampe überwunden. Mit den Bauarbeiten wurde schon begonnen, obwohl ursprünglich geplant war, erst zu beginnen, wenn die Wohnbauten fertig gestellt sind.

Die beiden Pfeiler für das Brückentragwerk und dahinter die Rampe. Zwischen den beiden Pfeilern ist die Schalung für die Stützmauer der Rampe sichtbar.

Neben dem rechten Pfeiler ist die Schalung für die Stützmauer sichtbar. Links die noch im Bau befindlichen Wohnhäuser.

Wo liegt Kreta?

Nicht nur im östlichen Mittelmeer, sondern auch in Wien gibt es ein „Kreta“.

Am Freitag, 31. August führte eine Grätzeltour durch Kreta. Kreta ist nicht nur eine Insel im östlichen Mittelmeer, sondern auch ein Grätzel in Favoriten. Kreta ist das Gebiet innerhalb Quellenstraße, Abssberggasse, Gudrunstraße und Kempelensstraße.

Lange Zeit vernachlässigt findet derzeit ein soziologischer Strukturwandel (Gentrifizierung) statt. Aufstockungen und Dachgeschoßausbauten bringen eine Verbesserung der Gebäude und eine win-win Situation für die Bevölkerung. Selbst wenn durch die Aufstockungen, bzw. die Dachgeschoßausbauten für die Wohnungen in den unteren Geschoßen die Belichtungen verschlechtert wird, so bringt der Einbau von Aufzügen und eine Verbesserung der Infrastruktur der Gebäude einen Gewinn für die Altmieter_innen und eine Aufwertung des Grätzels. 

Ein Prachtstück ist die Quellenstraße mit ihren beiden Baumreihen. So hat die Quellenstraße westlich der Favoritenstraße bis zur Triester Straße früher ausgesehen, bis die Straßenbahn 6 von der Gudrunstraße in die Quellenstraße verlegt wurde. Ein ähnliches Schicksal war für die Quellenstraße im Bereich Kreta geplant. In Zeiten wie diesen, wo jeder Baum wichtig gegen die Überhitzung der Stadt ist, kommt die Fällung der Allee nicht in Frage und die Führung der Linie 6 durch diesen Teil der Quellenstraße ist vom Tisch.

Eine herbstliche Aufnahme der Allee in der Quellenstraße. Die Allee kommt um diese Jahreszeit nicht voll zur Geltung. In diesen herbstlichen Kleid schaut sie etwas mickrig aus.