Bildungscampus Hauptbahnhof nimmt Konturen an

Zu Beginn des Jahres war gerade erst der Keller zum größten Teil fertig. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2013/01/29/stand-der-bauarbeiten-am-bildungscampus/

Sechs Monate später sind beim allgemeinen Verwaltungsbereich und dem Bereich der neuen Mittelschule die Rohbauarbeiten bereits ganz, bei der Volksschule etwa zur Hälfte abgeschlossen. Beim Kindergarten wachsen derzeit die Wandelemente in die Höhe. Ab Herbst 2014 geht der gesamte Bildungscampus von PPAG architects in Betrieb.

Der Verwaltungstrakt hat schon die Dachgleiche erreicht

Der Verwaltungstrakt hat schon die Dachgleiche erreicht

Ein Schultrakt hat ebenfalls die Dachgleiche erreicht.

Ein Schultrakt hat ebenfalls die Dachgleiche erreicht.

Der neue Bildungscampus ist wichtiger Bestandteil des Gesamtprojektes Sonnwendviertel. Bis 2019/20 entsteht zwischen Hauptbahnhof und Absberggasse auf einer Fläche von etwa 30 Hektar das Sonnwendviertel. Insgesamt werden hier über 5.500 Wohnungen rund um den zukünftigen Helmut-Zilk-Park von verschiedenen Bauträgern
errichtet. Die ersten MieterInnen werden bereits im August dieses Jahres in ihre neuen Wohnungen einziehen.  Weitere Informationen zu diesem innovativen Schulgelände finden Sie hier http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/architektur/oeffentliche-bauten/schulbauten/bildungscampus-hauptbahnhof.html

Da der Bildungscampus erst im Herbst 2014 in Betrieb geht, müssen alle Kinder und Jugendliche ein Jahr lang an ihren alten Schulstandorten bleiben, bis sie dann auch „schulisch“ ins Sonnwendviertel übersiedeln können.

Arsenalstraße: Behinderungen durch Bauarbeiten

Zwischen Gürtel und Einfahrt in die Gleisschleife werden die Fahrbahnen  der Arsenalstraße stadteinwärts betoniert. Dies führt zu Behinderungen des motorisierten Individualverkehrs, da bei der Kreuzung nur eine Spur für den Verkehr aufrecht bleibt. Gleichzeitig wird auch die Haltestelle der Linie D und des 69A ausgebaut.

Die Fahrbahn verengt sich im Kreuzungsbereich auf eine Fahrspur.

Die Fahrbahn verengt sich im Kreuzungsbereich auf eine Fahrspur.

Von der Gleisschleife Richtung Gürtel wird die Fahrbahn und die Haltestelle der Wiener Linien neu gebaut.

Von der Gleisschleife Richtung Gürtel wird die Fahrbahn und die Haltestelle der Wiener Linien neu gebaut.

Von der Gleisschleife stadtauswärts ist die Straße schon fertig. Der Gehweg führt weiterhin durch den Park. Die Straße selbst besteht aus einem Einrichtungsradweg, zwei Fahrspuren und dem eigenen Gleiskörper für die Linie D. Rechts am Rande sieht man den Rohbau des Erste Campus.

Von der Gleisschleife stadtauswärts ist die Straße schon fertig. Der Gehweg führt weiterhin durch den Park. Die Straße selbst besteht aus einem Einrichtungsradweg, zwei Fahrspuren und dem eigenen Gleiskörper für die Linie D. Rechts am Rande sieht man den Rohbau des Erste Campus.

Siehe auch https://schaffnerin.wordpress.com/2013/05/06/ausbau-der-arsenalstrase/

Radständer entfernt

Der Forderung nach der Errichtung der Radständer bei der Schnellbahnstation Belvedere wurde nach längerer Zeit nachgekommen und die Radständer im Juli 2010 errichtet.

Vor einigen Wochen wurden die Radständer ersatzlos entfernt. Einige Radständer liegen noch auf dem Weg in den Schweizergarten. Einer davon sogar noch mit einem angeketteten Rad.

Ein Teil der abmontierten Radständer mit einem angeketteten Rad

Ein Teil der abmontierten Radständer mit einem angeketteten Rad

Schotterfläche, auf der die Radständer standen.

Schotterfläche, auf der die Radständer standen.

An diesem Standort waren immer viele Räder abgestellt. Dass die Radständer fehlen zeigen deutlich die vielen Fahrräder, die an der Absperrung vor der Schnellbahnstation angehängt sind. Es sind daher dringend im Bereich der Schnellbahnstation wieder Radständer zu installieren. Es ist unverständlich, dass die Radständer ohne Ersatz entfernt wurden.

Wie vor drei Jahren, hängen die Räder wieder an der Absperrung.

Wie vor drei Jahren, hängen die Räder wieder an der Absperrung.

Eisenbahnbrücke über die Gudrunstraße

Die neue Brücke wurde durch den Bau des Hauptbahnhofes erforderlich. Die Gleise im Hauptbahnhof liegen auf derselben Höhenlage, wie die Gleise der ehemaligen Südbahn, wesentlich höher, als die der ehemaligen Ostbahn. Die Höhendifferenz beträgt an die sieben Meter. Um diese zu überwinden, benötigt die Bahn eine Steigung, die bis über die Gudrunstraße hinausreicht. Daher liegen die Gleise etwas höher. Auch die Linienführung muss geringfügig geändert werden.

Der Querschnitt der Unterführung wird doppelt so breit wie die alte Unterführung. In jedem Feld gibt es zwei Fahrspuren für die Autos und ein Gleis für die Straßenbahn. An den äußeren Seitenwänden gibt es etwas angehoben einen gemischten Fuß- und Radweg. Die Straßenbahn erhält einen eigenen Gleiskörper, wird dadurch beschleunigt. Leider wird auch die Leistungsfähigkeit der Gudrunstraße erhöht. Ab der Sonnwendgasse wird sie vierspurig ausgebaut. Ein Nadelöhr bleibt am Ende der Unterführung, da die Geiselbergstraße kaum zusätzliche Kapazitäten hat.

Neben der schon fertiggestellten Hälfte, sind die Bauarbeiten für die zweite Hälfte im Bau. Im zweiten Feld wird gerade die Schalung aufgebaut. Im ersten Feld fehlt noch das Widerlager.

Die Schalung im zweiten Feld von oben gesehen

Die Schalung im zweiten Feld von oben gesehen

Die Schalung im zweiten Feld mit den Stützen in der Unterführung

Die Schalung im zweiten Feld mit den Stützen in der Unterführung

Das Widerlager muss noch betoniert werden. Rechts ist der schon im Betrieb befindliche Teil der Brücke zu sehen.

Das Widerlager muss noch betoniert werden. Rechts ist der schon im Betrieb befindliche Teil der Brücke zu sehen.

Siehe auch: https://schaffnerin.wordpress.com/2013/04/22/unterfuhrung-gudrunstrase-2/

Auffahrt zur Süd-Ost-Tangente

Seit der Fertigstellung der Unterführung fließt der Verkehr über die endgültigen Fahrbahnen vom Landstraßer Gürtel zur Süd-Ost-Tangente. Auf der freigewordenen Fläche zwischen dem Bundesheergelände und der Unterführung werden zur Zeit die Fahrbahnen für die direkte Zufahrt von der Landstraßer Hauptstraße betoniert. Langsam nähert sich der Zeitpunkt der endgültigen Fertigstellung. Dann wird der Verkehr in der Landstraßer Haupstraße entlang des Wildgans-Hofes durch den direkten Anschluss an die Süd-Ost-Tangente stärker werden und die Lärmbelastung der Bewohnerinnen und Bewohner stark zunehmen.

Links das Gelände des Bundesheeres, in der Mitte Platz für die Fahrbahnen, rechts davon die Tunnelöffnung der Unterführung und daneben der Lärmschutztunnel

Links das Gelände des Bundesheeres, in der Mitte Platz für die Fahrbahnen, rechts davon die Tunnelöffnung der Unterführung und daneben der Lärmschutztunnel

Im Hintergrund die Betonfahrbahnen, auf denen der Verkehr von der Landstraßer Hauptstraße auf die Tangente rollen wird.

Im Hintergrund die Betonfahrbahnen, auf denen der Verkehr von der Landstraßer Hauptstraße auf die Tangente rollen wird.

Radständer beim Abgang zur Schnellbahn

Vor einem Monate habe ich auf die fehlenden Radständer beim Abgang zur Schnellbahn hingewiesen und die Errichtung von Radständern angeregt. Link  Es wurde reagiert und Radständer errichtet.

SANYO DIGITAL CAMERA

Der Standort ist leider nicht optimal. Wenn man zum Abgang will, muss man den Radweg überqueren. Hätte man die Radständer auf den Platz direkt neben dem Abgang montiert, müsste man den Radweg nicht queren und es wäre auch näher zum Abgang. Es sind zwar nur ein paar Meter, aber es sollten die Wege optimal gestaltet werden. Für tägliche Wege spielen einige Meter mehr und das Überqueren eines Radweges eine wichtige Rolle.

SANYO DIGITAL CAMERA

Ein Teil der Radständer sollte wie in dem oben erwähnten Artikel Zwischen den Bäumen montiert werden, ein Teil auf der freien Fläche neben dem Abgang. An beiden Standorten sind sie besser situiert als am jetzige Standort.