Das bahnorama sperrt am 31.12.2014 zu.

Im August 2010 eröffnete der Aussichtsturm bahnorama seine Pforten und bis heute haben mehr als 280.000 Menschen die Aussichtsplattform besucht. Von oben konnte man den Baufortschritt der Baustellen rund um den Hauptbahnhof, aber auch des Hauptbahnhofes selbst genau beobachtet werden. Man hat aber auch eine tolle Aussicht über Wien.

Aussicht von der Plattform. Im Hintergrund die Hochhäuser auf der Donauplatte auf der anderen Seite der Donau.

Aussicht von der Plattform. Im Hintergrund die Hochhäuser auf der Donauplatte auf der anderen Seite der Donau.

Noch ein Jahr lang, bis 31.12.2014, hat man die Gelegenheit auf den Turm hinauf zu fahren, um die Aussicht zu genießen. Dann wird das bahnorama geschlossen und demontiert.

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Ein Jahr noch bis zur Vollinbetriebnahme des Hauptbahnhofes

Nächstes Jahr zum Fahrplanwechsel geht der Hauptbahnhof (inklusive Gebäude) in Vollbetrieb. Der Eisenbahnvollbetrieb wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 aufgenommen, wenn die Gleisbauarbeiten im Bereich der Geiselbergstraße fertig gestellt sind. Ab diesem Zeitpunkt werden auch Züge vom Hauptbahnhof zum Flughafen geführt werden.
Schon einem Monat früher wird die ca. 20.000 Quadratmeter große BahnhofCity eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der unterirdische Durchgang zur U1 fertiggestellt sein und es wird wesentlich bequemer und kürzer sein, die U1 zu erreichen.
Zur Zeit wird noch fleißig gebaut. Die Bahnhofshalle wird gerade überdacht und der letzte Teil des Rautendaches wird in wenigen Tagen fertig gestellt.

Links sind die Träger für das Hallendach sichtbar. Rechts darüber ist ein Teil des Rautendaches sichtbar, das den Bahnsteig 3 und 4 überspannt

Links sind die Träger für das Hallendach sichtbar. Rechts darüber ist ein Teil des Rautendaches sichtbar, das den Bahnsteig 3 und 4 überspannt

Ein Gewirr aus Stahlträgern bildet die Tragkonstruktion für das Dach der Bahnhofshalle.

Ein Gewirr aus Stahlträgern bildet die Tragkonstruktion für das Dach der Bahnhofshalle.

Zwei Autoreisezüge auf der Südbahn eingestellt

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 stellen die ÖBB zwei Autoreisezüge auf der Strecke Wien-Villach bzw. Lienz ein. Bei den Zügen handelt es sich um den IC 531, der am Vormittag von Wien über Villach nach Lienz fährt, und der RJ 630, der am frühen Nachmittag zurück nach Wien fährt. Die beiden Züge werden künftig ohne Autotransportwagen geführt.
Am neuen Wiener Hauptbahnhof wird derzeit eine große neue Autoverladestelle  gebaut, nachdem sich die ÖBB bewusst für die Beibehaltung der Autoreisezüge entschieden haben. Es ist daher um so unverständlicher, dass man ausgerechnet Reisezüge streicht, die vom Hauptbahnhof abfahren  bzw. hier ankommen.
Insgesamt werden im Jahr in Österreich fast 60.000 Pkw (samt meist zwei oder mehr Insassen) transportiert. Man sollte daher offensiv in den Ausbau dieses Geschäftsfeldes investieren statt Autoreisezüge schleichend aus dem Angebot zu nehmen. Der laufende Rückzug der ÖBB aus diesem Geschäftssegment ist schlichtweg kurzsichtig.

Der Fahrplanwechsel am Sonntag brachte einige Verbesserungen für die Fahrgäste im Raum Wien im Nah- und Fernverkehr.

Seit Sonntag, 15. Dezember gilt der neue ÖBB-Fahrplan. Bahnreisende profitieren von kürzeren Fahrzeiten und neuen Reisemöglichkeiten im Nah- und Fernverkehr. Wermutstropfen sind die Tariferhöhungen.

Im Nahverkehr gibt es folgende Verbesserungen:
Die S 50 zwischen Wien West und Rekawinkel fährt zur Hauptverkehrszeit im  Halbstundentakt.
Auf der Südbahn wird der S-Bahnverkehr verdichtet.
Im Bahnhof Tullnerfeld halten weiterhin täglich 34 Intercity-Zügen.
Zwischen Bratislava und Wien Hbf gibt es eine neue Morgenverbindung (Ankunft in Wien um 7.41 Uhr) und der Stundentakt in die slovakische Hauptstadt wird bis 20.21 Uhr ausgeweitet.

Im Fernverkehr profitieren die Reisenden mit dem neuen Fahrplan von mehr Verbindungen und kürzeren Fahrzeiten.
So wird es wieder eine Direktverbindung zwischen Wien und Venedig geben. Künftig fährt wieder über Bruck/Mur und Villach ein Tageszug. Zusätzlich verkehrt weiterhin der tägliche ÖBB Nachtreisezug von Wien über Linz nach Venedig.
Durch die Mischung aus direkten railjets und schnellen Umsteigeverbindungen am Salzburger Hauptbahnhof entsteht zwischen Wien und München ein Stundentakt.
Die Fahrzeit zwischen Wien und Kufstein wird um 28 Minuten, zwischen Wien und Innsbruck um 7 Minuten verkürzt.

Unterwerfung Hauptbahnhof

Um von einer Seite eines Gleises auf die andere Seite zu gelangen, ohne den Betrieb auf dem Gleis zu stören gibt es zwei Möglichkeiten: oben drüber oder unten durch. Bei einer Unterwerfung wird das Gleis in einem Tunnel unter dem Gleis durchgeführt. Bei  einer Überwerfung wird das Gleis mit einer Brücke über das Gleis geführt.
Beim neuen Hauptbahnhof gibt es beides: Eine Überwerfung zwischen Matzleinsdorfer Platz und Hauptbahnhof.  Eine Unterwerfung war auf Grund der geringen Distanz nicht möglich. Da die Unterwerfung die Unterführung Landgutgasse unterfahren müsste, war zu wenig Längenentwicklung für die Steigungen vorhanden. Östlich vom Hauptbahnhof muss man nur die Gleise unterfahren und es war genügend Platz für eine Unterwerfung vorhanden.
Fast bei der Geiselbergstraße beginnt die Rampe für die Unterwerfung.

Die Rampe der Unterwerfung beginnt bei der Geiselbergstraße. Blickrichtung Hauptbahnhof. Der schwarze Fleck im Hintergrund ist der Beginn des Tunnels der Unterwerfung.

Die Rampe der Unterwerfung beginnt bei der Geiselbergstraße. Blickrichtung Hauptbahnhof. Der schwarze Fleck im Hintergrund ist der Beginn des Tunnels der Unterwerfung.

Da die Stützmauer entlang der Arsenalstraße in einem Teilbereich noch nicht fertig ist, kann man noch die Tunneleinfahrt der Unterwerfung von der Arsenalstraße aus sehen. In wenigen Tagen, wenn die Stützwand betoniert ist, ist der Blick nicht mehr möglich

Die Tunneleinfahrt in die Unterwerfung von der Arsenalstraße aus gesehen.

Die Tunneleinfahrt in die Unterwerfung von der Arsenalstraße aus gesehen.

Einige Tage später wird die Einfahrt durch die Bewehrung der Stützwand fast verdeckt. In einigen Tagen ist die Stützmauer betoniert und verhindert den Blick auf die Tunneleinfahrt.

Einige Tage später wird die Einfahrt durch die Bewehrung der Stützwand fast verdeckt. In einigen Tagen ist die Stützmauer betoniert und verhindert den Blick auf die Tunneleinfahrt.

Im Baufeld A.08 haben die Bauarbeiten begonnen. Leider wurden alle alten Bäume entfernt!

Das Baufeld A.08 liegt entlang der Gudrunstraße direkt neben dem Bildungscampus. Es haben die Aushubarbeiten für die Fundamente und Keller begonnen.

Die Baugrube von der Gudrunstraße aus fotografiert.

Die Baugrube von der Gudrunstraße aus fotografiert.

Leider hat man auf den bestehenden Baumbestand keine Rücksicht genommen und schöne alte Bäume gefällt. Mit gutem Willen hätte man die Gebäude besser anordnen und die Bäume in die Wohnanlage integrieren können. Schade, dass man diese Möglichkeit nicht genutzt hat. Die zukünftigen MieterInnen hätten sich gefreut. 

Zwei der alten Bäume, die gefällt wurden.

Zwei der alten Bäume, die gefällt wurden.

Besiedlung des Sonnwendviertels bis 2014 im Überblick

  • Start mit dem Bezug von 89 Wohnungen des Bauträgers Sozialbau war im August 2013
  • Übergabe von 74 Wohneinheiten des Bauträgers Kallco sowie von 97 weiteren der Volksbau fand im September 2013
  • Im November folgten 111 Einheiten des Bauträger BWSG und 92 Wohnungen von ÖSW.
  • Voraussichtlich Anfang 2014 erfolgt die Übergabe von 252 weiteren Wohnungen der Bauträger Gesiba und GSG.
  • Die Fertigstellung der 427 Wohnungen des Bauträgers wien4wien ist voraussichtlich im Herbst 2014

Quelle: Hauptbahnhof Wien Newsletter Nr. 20