Baustellenzufahrt durch den Schweizergarten noch immer nicht saniert

Im Zuge des Umbaus des 20er Hauses wurde eine Zufahrt für Baufahrzeuge von der Arsenalstraße zum hinteren Teil des 20er Hauses eingerichtet. Der Weg neben der Hundezone und der durch die Grünflächen wurden mit Folie abgedeckt und Schotter wurde aufgetragen.

Am 15. November 2011 wurde das Gebäude nach Um- und Ausbau als Dependance der Österreichischen Galerie Belvedere wiedereröffnet und trägt nun in Hinblick auf die Kunstbetrachtung aus heutiger Sicht den Namen 21er Haus. Das bedeutet, dass der Umbau seit vier Jahren beendet ist. Die Baustellenzufahrt existiert noch immer und wurde bis heute noch nicht rückgebaut. Der Streifen zwischen Weg und 21er-Haus wurde schon begrünt und neue Bäume wurden letztes Jahr gesetzt.

Es ist an der Zeit, dass endlich der Weg in Angriff genommen und saniert wird.

Links der Grünstreifen mit Bäumen. Rechts der Zaun der Hundezone.

Links der Grünstreifen mit Bäumen. Rechts der Zaun der Hundezone.

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Im Schweizergarten wird gegraben

Grube bis zur Decke der Schnellbahnstation

Grube bis zur Decke der Schnellbahnstation

Wozu dienen diese Gruben? Keine Angst, es wird nichts gebaut im Schweizergarten. Die Schnellbahnstation wird saniert. Diese Gruben sind erforderlich, um an die Trennfugen in der Decke der Station zu gelangen. Im Bereich der Fugen wird die Erde bis zur Betondecke abgegraben und die Fugen freigelegt und erneuert. Darüber wird eine Schutzschicht betoniert. Dann wird das Erdreich wieder aufgeschüttet.

In der oberen Hälfte eine sanierte Fuge, die wie im unteren Bereich sichtbar, mit einer bewehrten Betonschicht geschützt wird.

In der oberen Hälfte eine sanierte Fuge, die wie im unteren Bereich sichtbar, mit einer bewehrten Betonschicht geschützt wird.

Fernkälte statt stromfressender Klimaanlagen

Fernkälte ist emissionsarm und kühlt effizient – ohne Energie zu verschwenden. Im Vergleich zu konventionellen Kühlsystemen verbraucht Fernkälte nur rund ein Zehntel der zugeführten Brennstoffe und spart daher das Zweieinhalbfache an Kohlendioxid (CO2). Die saubere Kälte wird aus der Abwärme gewonnen, die zum Beispiel beim Verbrennen von Abfällen und in Kraftwerken entsteht. Die Erzeugung von Fernkälte erfordert jedenfalls weniger als die Hälfte an Primärenergie, die zur konventionellen Kälteerzeugung benötigt wird und stellt somit eine wichtige Energieeffizienzmaßnahme dar.
Industrie- und Großkunden nützen Fernkälte über das gesamte Jahr: In den Wintermonaten hauptsächlich zur Kühlung von technischen oder medizinischen Geräten, Servern, Großküchen oder Laboratorien; im Sommer zur Klimatisierung von Bürogebäuden, Spitälern oder Einkaufszentren.“

Fernkälte in Wien
In Wien gibt es mittlerweile 13 Fernkältezentralen, die jährlich rund 100 Megawatt Leistung produzieren.“ Mit der sauberen Kälte werden bereits die Universität für Bodenkultur, der Stadtteil TownTown, der Radiosender Ö3, die Österreichische Nationalbank sowie das Allgemeine Krankenhaus (AKH) versorgt. Die Leistung des Fernkälteanschlusses des AKH beträgt beispielsweise zwölf Megawatt, was eine jährliche Einsparung von rund 5.000 Tonnen CO2 bedeutet.

Fernkältezentrale am Hauptbahnhof
Das jüngste und größte Projekt ist die Fernkältezentrale am Hauptbahnhof in Wien. Sie versorgt die Gebäude der Österreichischen Bundesbahnen, die BahnhofCity, den Erste Campus und das Sonnwendcenter mit Kälte. Mit einer Leistung von 20 Megawatt werden rund 400.000 Quadratmeter an Büro- und Geschäftsflächen klimatisiert. Im Schweizergarten liegt der Rückkühler für den Hauptbahnhof.
Ein weiterer Ausbau von 20 auf 25 Megawatt Leistung ist geplant. Zwei weitere Kältezentralen entstehen in Wien: im Krankenhaus Nord sowie eine Erweiterung im Sozialmedizinischen Zentrum Ost (SMZ-Ost).

Großprojekte in Linz
Die erste Fernkälteanlage in Österreich ging 1993 in Linz im Donaupark in Betrieb. Die Anlage versorgt das Brucknerhaus, das Krankenhaus der Elisabethinen und ein Veranstaltungsgebäude mit Fernkälte. Seither wird das Linzer Fernkälte-Netz immer weiter ausgebaut und umfasst heute rund 1,4 Kilometer. Der Anschlusswert beträgt rund 4.300 Kilowatt. In Linz werden auch einige öffentliche Einrichtungen mit Kältezentralen am Abnehmerstandort versorgt. So wird zum Beispiel das Passage City Center und seit dem Sommer 2011 auch der Science Park am Campus der Johannes Kepler Universität mit einer solchen Kälteanlage versorgt. Eine weitere Nahkältezentrale mit einer Leistung von 2400 Kilowatt ist 2012 in Linz-Mitte zur Abdeckung des Kältebedarfes des Musiktheaters und eines Geschäfts- und Wohngebäudes errichtet worden. Angeschlossen sind diese Objekte über eine rund 800 Meter lange Kälteleitung. Der Gesamtanschlusswert aller Linz Gas/Wärme GmbH Kältezentralen beträgt 10,55 Megawatt.

Fernkälte für niederösterreichische Landeskliniken
In Niederösterreich werden drei Landeskliniken mit Fernkälte versorgt: St. Pölten, Mistelbach-Gänserndorf und Mödling. Die Kliniken nützen die umweltfreundliche Kälte für die Kühlung technischer Geräte und Einrichtungen sowie für die Klimatisierung der Gebäude und der Operationssäle. Der gesamte Kältebedarf des Universitätsklinikum St. Pölten wird von der Fernwärme St. Pölten GmbH im Heizwerk Nord erzeugt und über Fernkälteleitungen zu den Energiezentralen transportiert. Durch die von der Energieversorgung Niederösterreich (EVN) 2009 errichteten längsten Fernwärmeleitung Österreichs – von Dürnrohr nach St. Pölten – können daher über sogenannte „Absorptionskältemaschinen“ rund zwei Drittel der Kälte aus Abwärme einer Hocheffizienten KWK-Anlage erzeugt werden. Jedes Jahr werden so 630 Tonnen CO2 eingespart. Im Endausbau, der in den nächsten Jahren erfolgt, beträgt die geplante Kapazität 14 Megawatt.
Auch das Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf und das Landesklinikum Mödling sind von einer lokalen Kälteproduktion auf Fernkälte umgestiegen. Die technischen Arbeiten der Fernkälteanlagen begannen im Oktober 2013 und wurden im Juni 2014 weitgehend abgeschlossen. Zusätzlich zu Strom wird nun auch Wärme für die Erzeugung von Kälte verwendet. Die Kälteleistung im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf beträgt vier Megawatt, in Mödling wird eine Kälteleistung von fünf Megawatt erreicht.

 

Radweg durch den Schweizergarten – Entwarnung

Im Artikel „Radweg durch den Schweizergarten“  wird auf die Gefährlichkeit eines kleinen Lüftungsbauwerkes der Fernwärme, das in den Radweg hineinragte, hingewiesen.

Wie aus dem Bild oben ersichtlich, wurde die Entlüftung  in der Zwischenzeit entfernt und dafür ein Betonrand mit Deckel gebaut, so dass die Radfahrerinnen und Radfahrer gefahrlos diese Stelle passieren können.

Es wird fleißig an dem Radweg gebaut und meiner Information nach, soll er gleichzeitig mit dem Radweg zwischen Argentinierstraße und Arsenalstraße am 28. September 2012 eröffnet werden.

Radweg durch den Schweizergarten

Wie in dem Artikel „Neue Radwege im Zuge des Gürtelumbaues“ angekündigt, wird ein Zweirichtungsradweg durch den Schweizergarten gebaut. Nach Fertigstellung dieses Radweges, der ungefähr zeitgleich mit den Radweg am Gürtel zwischen Argentinierstraße und Arsenalstraße erfolgen wird, tritt eine wesentliche Verbesserung für die RadfahrerInnen ein.

Die Bauarbeiten sind angelaufen und es zeichnet sich die Linienführung ab.

Ein kleines Lüftungsbauwerk aus Eisen ragt in den Radweg hinein und wenn es bestehen bleibt, bildet es durch seine Form eine Gefahr für die RadfahrerInnen. Auf der anderen Seite steht ein Baum, daher ist ein Verschwenken des Radweges nicht möglich. Der Abbruch des Blechhütterl und ein befahrbares Gitter würde den Radweg sicherer machen.

Hier erreicht der Radweg die Schweizer-Garten-Straße und mündet in den Radweg, der neben den Gleisen der Straßenbahn entlang bis gegenüber der Kleiststraße schon besteht.

Die Abzweigung zur Querung des Gürtels zur Kleiststraße wird neu gebaut. Hier ist ein Anschluss an das Radwegenetz im 3. Bezirk. Danach geht es entlang der Gleise weiter bis zur Ghegastraße.

Hier verläuft der neu gebaute Radweg neben der Straßenbahn und

endet bei der Ghegastraße.

Nach Fertigstellung des Anschlusses der Süd-Ost-Tangente an den Gürtel wird der Radweg bis zum Rennweg durchgehend befahrbar sein.