Stand der Bauarbeiten am Helmut-Zilk-Park

Bis 2017 soll der Park vollständig fertig sein. Das westliche Ende ist schon weit fortgeschritten. Bäume wurden gepflanzt, die Wege asphaltiert und Sitzbänke aufgestellt. Auch am südlichen Rand entlang zum Bildungszentrum hin, wurden Bäume gepflanzt. Zwei haben das Umsetzen leider nicht überlebt.
Am östlichen Ende gibt es viel zu tun, dort befindet sich das Gelände noch im Urzustand.

Am östlichen Ende sind schon die Sitzgelegenheiten aufgestellt und die Bäume gepflanzt.

Am östlichen Ende sind schon die Sitzgelegenheiten aufgestellt und die Bäume gepflanzt.

Ein Weg, der noch asphaltiert werden muss.

Ein Weg, der noch asphaltiert werden muss.

) Die Bepflanzung entlang des südlichen Randes. Einer von den zwei toten Bäumen ist im Vordergrund zu sehen.

Die Bepflanzung entlang des südlichen Randes. Einer von den zwei toten Bäumen ist im Vordergrund zu sehen.

Das östliche Ende ist noch in seinem Urzustand.

Das östliche Ende ist noch in seinem Urzustand.

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Im Schweizergarten wird gegraben

Grube bis zur Decke der Schnellbahnstation

Grube bis zur Decke der Schnellbahnstation

Wozu dienen diese Gruben? Keine Angst, es wird nichts gebaut im Schweizergarten. Die Schnellbahnstation wird saniert. Diese Gruben sind erforderlich, um an die Trennfugen in der Decke der Station zu gelangen. Im Bereich der Fugen wird die Erde bis zur Betondecke abgegraben und die Fugen freigelegt und erneuert. Darüber wird eine Schutzschicht betoniert. Dann wird das Erdreich wieder aufgeschüttet.

In der oberen Hälfte eine sanierte Fuge, die wie im unteren Bereich sichtbar, mit einer bewehrten Betonschicht geschützt wird.

In der oberen Hälfte eine sanierte Fuge, die wie im unteren Bereich sichtbar, mit einer bewehrten Betonschicht geschützt wird.

Geänderte Linienführung des Busses 69A – Korrektur

In dem Artikel „Geänderte Linienführung des Busses 69A“ steht „Seit einigen Tagen fährt der Bus 69A Richtung Simmering auf der Route, die für den Endausbau des Hauptbahnhofes geplant war.“ Dies ist leider nicht richtig. Da die Arsenalstraße zur Zeit Einbahn Richtung Gürtel ist, fährt der Bus nur eine Umleitung in der Gegenrichtung: Canetttistraße, Karl-Popper-Straße, Alfred-Adler-Straße.

Mehr Sitzgelegenheiten für wartende Fahrgäste

Vor einigen Wochen hat mich eine Bekannte darauf aufmerksam gemacht, dass die Security der ÖBB am Boden Sitzende am Vorplatz Süd zum Aufstehen aufforderte. Ein Besuch vor Ort zeigte folgendes Bild: Es gibt am Vorplatz Süd wenig Sitzgelegenheiten. Eine zusätzliche Gelegenheit zum Sitzen ist die Einfriedung des Lichtschachtes. Es wäre sicher eine gute Investition für ihre Fahrgäste mehr Sitzgelegenheiten zu installieren. Es wäre auch wünschenswert, dass sie das Sitzen am Boden erlaubt.

Vorplatz Süd mit den wenigen Sitzgelegenheiten. Die Menschen sind kreativ und benützen die Einfriedung des Lichthofes zum Sitzen.

Vorplatz Süd mit den wenigen Sitzgelegenheiten. Die Menschen sind kreativ und benützen die Einfriedung des Lichthofes zum Sitzen.

Zur gleichen Zeit waren im Bahnhof im Reisezentrum viele Reisende und wenig Sitzgelegenheiten. Dort saßen einige Jugendliche am Boden. Auch hier wären für den Komfort der Fahrgäste Sitzgelegenheiten angebracht.

 

Fernkälte statt stromfressender Klimaanlagen

Fernkälte ist emissionsarm und kühlt effizient – ohne Energie zu verschwenden. Im Vergleich zu konventionellen Kühlsystemen verbraucht Fernkälte nur rund ein Zehntel der zugeführten Brennstoffe und spart daher das Zweieinhalbfache an Kohlendioxid (CO2). Die saubere Kälte wird aus der Abwärme gewonnen, die zum Beispiel beim Verbrennen von Abfällen und in Kraftwerken entsteht. Die Erzeugung von Fernkälte erfordert jedenfalls weniger als die Hälfte an Primärenergie, die zur konventionellen Kälteerzeugung benötigt wird und stellt somit eine wichtige Energieeffizienzmaßnahme dar.
Industrie- und Großkunden nützen Fernkälte über das gesamte Jahr: In den Wintermonaten hauptsächlich zur Kühlung von technischen oder medizinischen Geräten, Servern, Großküchen oder Laboratorien; im Sommer zur Klimatisierung von Bürogebäuden, Spitälern oder Einkaufszentren.“

Fernkälte in Wien
In Wien gibt es mittlerweile 13 Fernkältezentralen, die jährlich rund 100 Megawatt Leistung produzieren.“ Mit der sauberen Kälte werden bereits die Universität für Bodenkultur, der Stadtteil TownTown, der Radiosender Ö3, die Österreichische Nationalbank sowie das Allgemeine Krankenhaus (AKH) versorgt. Die Leistung des Fernkälteanschlusses des AKH beträgt beispielsweise zwölf Megawatt, was eine jährliche Einsparung von rund 5.000 Tonnen CO2 bedeutet.

Fernkältezentrale am Hauptbahnhof
Das jüngste und größte Projekt ist die Fernkältezentrale am Hauptbahnhof in Wien. Sie versorgt die Gebäude der Österreichischen Bundesbahnen, die BahnhofCity, den Erste Campus und das Sonnwendcenter mit Kälte. Mit einer Leistung von 20 Megawatt werden rund 400.000 Quadratmeter an Büro- und Geschäftsflächen klimatisiert. Im Schweizergarten liegt der Rückkühler für den Hauptbahnhof.
Ein weiterer Ausbau von 20 auf 25 Megawatt Leistung ist geplant. Zwei weitere Kältezentralen entstehen in Wien: im Krankenhaus Nord sowie eine Erweiterung im Sozialmedizinischen Zentrum Ost (SMZ-Ost).

Großprojekte in Linz
Die erste Fernkälteanlage in Österreich ging 1993 in Linz im Donaupark in Betrieb. Die Anlage versorgt das Brucknerhaus, das Krankenhaus der Elisabethinen und ein Veranstaltungsgebäude mit Fernkälte. Seither wird das Linzer Fernkälte-Netz immer weiter ausgebaut und umfasst heute rund 1,4 Kilometer. Der Anschlusswert beträgt rund 4.300 Kilowatt. In Linz werden auch einige öffentliche Einrichtungen mit Kältezentralen am Abnehmerstandort versorgt. So wird zum Beispiel das Passage City Center und seit dem Sommer 2011 auch der Science Park am Campus der Johannes Kepler Universität mit einer solchen Kälteanlage versorgt. Eine weitere Nahkältezentrale mit einer Leistung von 2400 Kilowatt ist 2012 in Linz-Mitte zur Abdeckung des Kältebedarfes des Musiktheaters und eines Geschäfts- und Wohngebäudes errichtet worden. Angeschlossen sind diese Objekte über eine rund 800 Meter lange Kälteleitung. Der Gesamtanschlusswert aller Linz Gas/Wärme GmbH Kältezentralen beträgt 10,55 Megawatt.

Fernkälte für niederösterreichische Landeskliniken
In Niederösterreich werden drei Landeskliniken mit Fernkälte versorgt: St. Pölten, Mistelbach-Gänserndorf und Mödling. Die Kliniken nützen die umweltfreundliche Kälte für die Kühlung technischer Geräte und Einrichtungen sowie für die Klimatisierung der Gebäude und der Operationssäle. Der gesamte Kältebedarf des Universitätsklinikum St. Pölten wird von der Fernwärme St. Pölten GmbH im Heizwerk Nord erzeugt und über Fernkälteleitungen zu den Energiezentralen transportiert. Durch die von der Energieversorgung Niederösterreich (EVN) 2009 errichteten längsten Fernwärmeleitung Österreichs – von Dürnrohr nach St. Pölten – können daher über sogenannte „Absorptionskältemaschinen“ rund zwei Drittel der Kälte aus Abwärme einer Hocheffizienten KWK-Anlage erzeugt werden. Jedes Jahr werden so 630 Tonnen CO2 eingespart. Im Endausbau, der in den nächsten Jahren erfolgt, beträgt die geplante Kapazität 14 Megawatt.
Auch das Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf und das Landesklinikum Mödling sind von einer lokalen Kälteproduktion auf Fernkälte umgestiegen. Die technischen Arbeiten der Fernkälteanlagen begannen im Oktober 2013 und wurden im Juni 2014 weitgehend abgeschlossen. Zusätzlich zu Strom wird nun auch Wärme für die Erzeugung von Kälte verwendet. Die Kälteleistung im Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf beträgt vier Megawatt, in Mödling wird eine Kälteleistung von fünf Megawatt erreicht.

 

Hochleistungsstraße mitten durch Favoriten

Die Gudrunstraße wird von der Sonnwendgasse bis zur Geiselbergstraße vierspurig. Waren bis jetzt nur auf einer Seite Wohnanlagen, so werden zur Zeit auf der anderen Straßenseite neue Wohnhausanlagen gebaut. So entsteht mitten durch ein Wohngebiet eine neue breite Hochleistungsstraße, die eine Barriere zum neuen Stadtteil sein wird. Auch der Helmut-Zilk-Park wird von den Bewohner_innen südlich der Gudrunstraße schwer zu erreichen sein. Diese Straße ist für ein Zusammenwachsen von Neu und Alt sehr hinderlich.

Obwohl in den Neubauten für jede Wohnung ein Stellplatz gebaut wird, werden im Straßenraum Parkplätze geschaffen. So gibt es auf beiden Seiten der Gudrunstraße eine Parkspur, die nur durch einige wenige Baumscheiben unterbrochen wird.

Die Bauarbeiten sind schon weit fortgeschritten. Bis zur Laimäckergasse ist die eine Straßenhälfte schon fertig, auf der jetzt der Verkehr fließt. So kann jetzt die andere Straßenseite errichtet werden.

Die fertiggestellte Straßenseite. Im Vordergrund ist eine Baumscheibe zu sehen.

Die fertiggestellte Straßenseite. Im Vordergrund ist eine Baumscheibe zu sehen.

Elegante Wohnbauten gegenüber dem 21er Haus

Für die Liegenschaft unmittelbar gegenüber dem denkmalgeschützten 21er Haus, entsteht das Projekt „Wohnen am Schweizergarten“. Bei der Entwicklung des Masterplanes für das Hauptbahnhofgebiet war für die rund 12.000 m² große Liegenschaft eine kulturelle Nutzung im Gespräch. Der Standort war für einen Neubau des Wien Museums vorgesehen. Da die Entscheidung für einen Verbleib des Wien Museums am Karlplatz gefallen war, stand das Grundstück für eine andere Nutzung zur Verfügung.

In diesem Frühjahr gab es einen Wettbewerb. Die Vorgabe war freifinanzierter Wohnbau für gehobene Ansprüche mit Gemeinschaftseinrichtungen, einer Kindertagesstätte und Flächen für den Einzelhandel.

Den Wettbewerb hat das Projekt der Delugan Meissl Associated Architects gewonnen. Es überzeugte durch ein stimmiges Gesamtbild der drei Gebäude, die je 60 Meter hoch werden.