Der Abbau des Südbahnhofes (Ost)

Durch die Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofes am 9. Dezember 2012 wurde der Betrieb am provisorischen Ostbahnhof (offizieller Name war Südbahnhof (Ost)) eingestellt. Er wird in den nächsten fünf Monaten abgetragen und frei gemacht für Büro- und Wohnhäuser. Die Liegenschaften sind schon längere Zeit verkauft. Für die Bebauung wurden Wettbewerbe ausgeschrieben und im Sommer 2011 wurden die Ergebnisse im bahnorama der Öffentlichkeit präsentiert.

Der gesperrte Eingang zum Bahnhof im Dezember 2012

Der gesperrte Eingang zum Bahnhof im Dezember 2012

Selbst vom Bahnhof steht nicht mehr viel. Das Dach wurde schon abgetragen.

Selbst vom Bahnhof steht nicht mehr viel. Das Dach wurde schon abgetragen.

Die Container, in denen die Verkaufs- und Betriebsräume untergebracht waren, werden abtransportiert.

Die Container, in denen die Verkaufs- und Betriebsräume untergebracht waren, werden abtransportiert.

Ende Jänner 2013 ragen nur mehr die Stützen, die das Dach getragen haben, in den Himmel.

Ende Jänner 2013 ragen nur mehr die Stützen, die das Dach getragen haben, in den Himmel.

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Stand der Bauarbeiten am Bildungscampus

Die großen Betonfertigteilträger für den Turnsaal wurden von einem riesigen Autokran an ihren Platz gehoben.

Die großen Betonfertigteilträger für den Turnsaal wurden von einem riesigen Autokran an ihren Platz gehoben.

Trotz Schnee und tief winterlichen Bedingungen schreiten die Arbeiten
der „ARGE Bildungscampus Hauptbahnhof (Dywidag, Östu-Stettin, Habau)“
am Bildungscampus termingemäß voran. Bereits fertig gestellt sind die
Keller-Rohbauarbeiten für die Volksschule und Turnhalle wie auch der
Verwaltungsbereich. Parallel dazu werden die Arbeitsgräben
hinterfüllt. Keller-Rohbauarbeiten des Kindergartens sind derzeit
ebenfalls im Gange. Die Setzungsphase der schichtweise erfolgten
Anschüttungen hat ebenfalls bereits begonnen.
Nachdem der Auto-Kran die Stahlbeton-Fertigträger für die Deckenkonstruktion und diverse Deckenelemente für den Plafond des zukünftigen Turnsaales des Bildungscampus verlegt hat, wird die Decke betoniert.

Schon im Herbst 2014, das ist schon in eineinhalb Jahren, soll der Campus besiedelt werden. Bis dahin bleibt noch viel zu tun.

Ausstellung „Alte Wege im neuen Stadtviertel“

Personen- und Warentransport ist auf dem und im Boden des neuen Hauptbahnhofes seit Jahrhunderten ein Thema. Straßen und Wege aus verschiedenen stadtgeschichtlichen Epochen führten dort entlang, wo jetzt die Bahn ihrer Aufgabe nachkommt. Die Ausstellung der Stadtarchäologie Wien vermittelt vom 30. Jänner bis 27. März 2013 einen Einblick in die Straßen und „Unwegbarkeiten“ vergangener Zeiten.

Die Ergebnisse der archäologischen Ausgrabung, die von 30. August bis 7. November 2011 die infrastrukturellen Hinterlassenschaften untersuchen konnte, zeigen alte Straßenschotterungen als Schnittstellen zwischen gestern und heute. Sie präsentieren alte Wege, die durch den Bau neuer „Wege“ wieder ans Licht gekommen sind.

Die Verbindung zwischen den Dörfern Simmering und Meidling – der sogenannte „Simmeringer Weg“ – fungierte als Vorgänger der heutigen Gudrunstraße. Viel benutzt, wie Radspuren und verlorene Hufeisen zeigten, war auch der Weg zum Belvedere, der vom „Simmeringer Weg“ nach Norden abzweigte. Auch ein alter Wasserweg wird hier aus der Vergessenheit geholt. Die Urselbrunnenleitung führte über die Gudrunstraße zum Schwarzenbergschen Garten.

Eine Ausstellung der Stadtarchäologie Wien in Kooperation mit der MD-BD Projektleitung Hauptbahnhof.

Veranstaltungsdetails

Ausstellungsdauer: 30. Jänner bis 27. März 2013

Ort: bahnorama, 10., Favoritenstraße 51

Öffnungszeiten: täglich von 8 bis 18 Uhr

Information: Telefon: 01 600 14 15

Quelle: Wien.at

Super-Autokran beim Bildungscampus Hauptbahnhof

Ein 84 Tonnen schwerer Autokran wird benötigt um neun Stahlbeton-Fertigträger mit einem Gewicht von jeweils 56 Tonnen und einer Länge von knapp 30 Metern für die Deckenkonstruktion des zukünftigen Turnsaales des Bildungscampus zu verlegen. Im Anschluss daran werden diverse Deckenelemente für den Plafond der zukünftigen Turnhalle verlegt.

Am Dienstag, 22. Februar am Abend wurde der Autokran aufgebaut.

Fotos vom Aufbau:

 

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Der Erste Campus

Im neuen Headquarter an der Ecke Wiedner Gürtel/Arsenalstraße werden zum ersten Mal alle Mitarbeiter der Erste Bank Österreich und den in Österreich ansässigen Tochtergesellschaften vereint sein.

Statt viel Zeit für die Wege zwischen den Standorten zu opfern, wird die Zusammenarbeit gestärkt und den Mitarbeitern ein modern ausgestatteter und inspirierender Arbeitsplatz geboten. Höchste Baustandards sorgen für Wirtschaftlichkeit und senken so die Betriebs- und Energiekosten.

Durch neue Technologien und Service-, Freizeit- und Nahversorgungseinrichtungen in den öffentlich zugänglichen Teilen, bietet der Erste Campus ein angenehmes Arbeitsumfeld mit einer hohen Arbeits- und Lebensqualität für die Mitarbeiter. Schließlich soll das Arbeiten auch Spaß machen und in eine moderne und urbane Umgebung wie dem Quartier Belvedere eingebunden sein.

Der Erste Campus wird ein Kundenberatungscenter, ein Auditorium mit 500 Plätzen, das sogenannte Financial Literacy Center (das ist ein Ort, an dem man sich über Geld bilden kann), enthalten. Diese unterschiedlichen Nutzungen werden dazu führen, dass im Campus nicht nur zu den Verwaltungskernzeiten von 7 Uhr bis
schätzungsweise 17 Uhr reger Betrieb herrscht, sondern auch durch Veranstaltungen bis 22 Uhr oder 23 Uhr im Auditorium bis in die späten Abendstunden.

Das Erdgeschoß des Campus ist zumindest ein halböffentlicher Raum. Neben einem Bankbetrieb wird es auf der Gürtelseite einen Kindergarten und neben der Gastronomie auch Geschäftslokale geben.

Im Erste Campus werden über 4000 Leuten arbeiten. In der Garage gibt es 600 Parkplätze, wobei ein Teil Kundenparkplätze sind. Daher wird ein Großteil der Leute durch den öffentlichen Raum im Quartier Belvedere in den Campus kommen und so zur Belebung der Erdgeschosszone beitragen.

Die Besiedelung erfolgt ab 2015. Die Bank wird vom ersten Tag an in Betrieb sein, ebenso der Kindergarten. Die weiteren Nutzungen werden erst nach 2015 anlaufen.

http://www.erstecampus.at/

Unterführung zur A 23 ist bald fertig

Die beiden Richtungsfahrbahnen vom Gürtel zur A 23 und umgekehrt verlaufen künftig durch eine Unterführung – die Kfz-Lenkerinnen und -Lenker fahren dann unter der heutigen Kreuzung durch. Seit 2010 laufen die Bauarbeiten und die Unterführung wird demnächst für den Verkehr freigegeben.

Der Unterbau der beiden Richtungsfahrbahnen ist schon eingebaut. Es fehlt nur noch der Fahrbahnbelag, dann können die Autos durch die Unterführung fahren. Im Hintergrund ist der Wildgans-Hof zu sehen.

Der Unterbau der beiden Richtungsfahrbahnen ist schon eingebaut. Es fehlt nur noch der Fahrbahnbelag, dann können die Autos durch die Unterführung fahren. Im Hintergrund ist der Wildgans-Hof zu sehen.

Eine eigene, eingehauste Rechtsabbiegespur von der A 23 in die Landstraßer Hauptstraße wird den Verkehr flüssiger machen. Sie erhält eine begrünte Einhausung (durch die wird zur Zeit der Verkehr von der A 23 Richtung Stadt geführt), die – neben bis zu sechs Meter hohen Lärmschutzwänden – vor allem die Anrainerinnen und Anrainer das Verkehrsgeschehen ruhiger erleben lassen wird. Den Anrainerinnen und Anrainer sind die Lärmschutzwände nicht hoch genug und sie haben sich vehement gegen dieses Bauvorhaben gewehrt, da sie entgegen allen Beteuerungen ein höheres Verkehrsaufkommen befürchten.

In der Mitte des Bildes ist die zukünftige Fahrbahn zur Unterführung zu erkennen. Im Hintergrund sieht man die eingehauste Abbiegespur mit der anschließenden Lärmschutzwand.

In der Mitte des Bildes ist die zukünftige Fahrbahn zur Unterführung zu erkennen. Im Hintergrund sieht man die eingehauste Abbiegespur mit der anschließenden Lärmschutzwand.

Die Unterführung beginnt rund 80 Meter vor der Kreuzung und ist rund 150 Meter lang. Auch hier kann in Zukunft der Verkehr flüssiger und ruhiger abgewickelt werden. Dadurch kann auch die Straßenbahnlinie 18 beschleunigt und vom Kfz-Verkehr entflechtet werden.
Hervorzuheben ist die neue Linksabbiegespur von der Landstraßer Hauptstraße auf die A 23. Diese direkte Zufahrt zur A 23 wird sicher eine größere Verkehrsbelastung und eine zusätzliche Lärmbelastung in der Landstraßer Hauptstraße bringen, ohne das eine Lärmschutzwand vorgesehen ist.

Bildungscampus Hauptbahnhof.

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Der Bildungscampus Hauptbahnhof liegt neben der Gudrunstraße. Bis Herbst 2014 entstehen hier ein Kindergarten für 11 Gruppen, eine 17-klassige Ganztagsvolksschule und eine 16-klassige Ganztagshauptschule. Das Besondere an diesem Standort ist, dass hier erstmals ein Campus für Null-bis 14-Jährige entsteht. In dieser neuen Bildungseinrichtung werden 1.100 Kinder und Jugendliche untergebracht.

Im Hintergrund der Rohbau eines Wohnhauses im Sonnwendviertel. Der Erdhügel wird für Planierungsarbeiten, vorwiegend für den Helmut-Zilk-Park, benötigt.

Im Hintergrund der Rohbau eines Wohnhauses im Sonnwendviertel. Der Erdhügel wird für Planierungsarbeiten, vorwiegend für den Helmut-Zilk-Park, benötigt.

Nach dem Spatenstich im Frühsommer laufen die Bauarbeiten am neuen Bildungscampus am Hauptbahnhof auf Hochtouren. Derzeit werden auf 20.000 Quadratmetern Grundfläche die Kellerwände hochgezogen. Die beeindruckenden Ausmaße des neuen Campus sind bereits gut erkennbar.