Bei der S-Bahnhaltestelle Quartier Belvedere sind Radständer dringend erforderlich

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Die Situation zum Abstellen von Fahrräder bei der S-Bahnhaltestelle Quartier Belvedere ist untragbar. Das Geländer ist vollgehängt und selbst an einem Lichtmast weit im Hintergrund hängt ein Rad. Neue Radständer müssen her.

Vor ziemlich genau einem Jahr wurden die vorhanden Radständer entfernt  und im Zuge des Ausbaues der Arsenalstraße ein Rasen gesät. Sieh https://schaffnerin.wordpress.com/2013/10/21/kein-platz-fur-dringend-erforderliche-radstander-vorgesehen/

Nachdem sich die ÖBB entschlossen hat, die Abgänge zur Schnellbahn dort zu belassen, wo sie zur Zeit sind und sie nicht verlegt werden, ist es dringend erforderlich wieder Radständer zu errichten.

 

Kein Platz für dringend erforderliche Radständer vorgesehen!

Im Juli dieses Jahres wurden die Radständer bei der Schnellbahnstation Belvedere entfernt. In der Zwischenzeit wurde die Arsenalstraße in diesem Bereich fertig gestellt. Der Gehsteig wurde mit Blindenleitsystem neu errichtet und die Grünfläche daneben frisch mit Grassamen gesät. Es gibt weit und breit keinen Platz für die unbedingt notwendigen Radständer.

Die Fläche neben dem Gehsteig ist vollkommen mit einen neuen Rasen angelegt.

Wie dringend erforderlich Radständer im Nahbereich der Schnellbahnstation sind, zeigt das Foto unten. War früher die Absperrung entlang der Arsenalstraße voll gehängt mit Rädern (Siehe Foto im oben angeführten Artikel), so hängen sie jetzt an der Absperrung zwischen Radweg und Gehsteig.

Das Foto wurde am Sonntag, 20. Oktober aufgenommen und zeigt das Absperrgitter voll mit Fahrrädern.

Das Foto wurde am Sonntag, 20. Oktober aufgenommen und zeigt das Absperrgitter voll mit Fahrrädern.

Radständer entfernt

Der Forderung nach der Errichtung der Radständer bei der Schnellbahnstation Belvedere wurde nach längerer Zeit nachgekommen und die Radständer im Juli 2010 errichtet.

Vor einigen Wochen wurden die Radständer ersatzlos entfernt. Einige Radständer liegen noch auf dem Weg in den Schweizergarten. Einer davon sogar noch mit einem angeketteten Rad.

Ein Teil der abmontierten Radständer mit einem angeketteten Rad

Ein Teil der abmontierten Radständer mit einem angeketteten Rad

Schotterfläche, auf der die Radständer standen.

Schotterfläche, auf der die Radständer standen.

An diesem Standort waren immer viele Räder abgestellt. Dass die Radständer fehlen zeigen deutlich die vielen Fahrräder, die an der Absperrung vor der Schnellbahnstation angehängt sind. Es sind daher dringend im Bereich der Schnellbahnstation wieder Radständer zu installieren. Es ist unverständlich, dass die Radständer ohne Ersatz entfernt wurden.

Wie vor drei Jahren, hängen die Räder wieder an der Absperrung.

Wie vor drei Jahren, hängen die Räder wieder an der Absperrung.

Radständer beim Abgang zur Schnellbahn

Vor einem Monate habe ich auf die fehlenden Radständer beim Abgang zur Schnellbahn hingewiesen und die Errichtung von Radständern angeregt. Link  Es wurde reagiert und Radständer errichtet.

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Der Standort ist leider nicht optimal. Wenn man zum Abgang will, muss man den Radweg überqueren. Hätte man die Radständer auf den Platz direkt neben dem Abgang montiert, müsste man den Radweg nicht queren und es wäre auch näher zum Abgang. Es sind zwar nur ein paar Meter, aber es sollten die Wege optimal gestaltet werden. Für tägliche Wege spielen einige Meter mehr und das Überqueren eines Radweges eine wichtige Rolle.

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Ein Teil der Radständer sollte wie in dem oben erwähnten Artikel Zwischen den Bäumen montiert werden, ein Teil auf der freien Fläche neben dem Abgang. An beiden Standorten sind sie besser situiert als am jetzige Standort.

Radständer beim Hauptbahnhof werden gut angenommen

Die Radständer auf dem südlichen Vorplatz des Hauptbahnhofes sind immer gut ausgelastet. Sie liegen direkt neben einem Radweg, zusätzlich ganz in der Nähe des Eingangs in den Bahnhof, was für die RadfahrerInnen ein bequemes Umsteigen vom Rad auf die Bahn bedeutet. Es zeigt sich, dass doch einige mit dem Fahrrad zur Bahn kommen. Die ÖBB ist gut beraten, auf diesen Trend zu reagieren und bei allen Bahnhöfen für sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu sorgen.

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Vor dem Ausgang der Bahnhofshalle Ost gibt es einige Radständer, die ein Schattendasein führt. Es ist für die RadfahrerInnen noch schwer erreichbar, da rundherum die Straßen und so auch die Radwege noch nicht fertig gestellt sind.

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Radständer am Südtiroler Platz überfüllt

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Am Südtiroler Platz bei der Haltestelle der Linie O gibt es die Möglichkeit, sein Rad abzustellen. Seit der Radweg (siehe Link) in der Nebenfahrbahn markiert wurde, hat der Standort Anschluss an das Radwegenetz und ist sehr oft überfüllt und die RadfahrerInnen müssen ihr Rad an Verkehrszeichen anhängen.

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Von diesem Standort aus sind die Linien O, 18, 13A, 69A und die Schnellbahn sehr bequem zu erreichen. Daher sollten die Wiener Linien das Angebot an Abstellplätzen erhöhen. Einen entsprechenden Antrag werden die Grünen in der Bezirksvertretung in Favoriten stellen.

Fehlende Radständer beim Abgang zur Schnellbahn bei der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße

Beim Abgang zur Schnellbahn hängen Räder am Absperrgeländer. Es gibt erfreulicherweise einige RadfahrerInnen, die für ihren Weg zur Schnellbahn das Rad benützen, aber dann in der Nähe des Abganges keine Möglichkeit finden, ihr Rad abzustellen und es in Ermangelung eines Radständers an das Geländer anhängen.

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Der Radweg führt hier direkt vorbei und der Standort ist ideal für RadfahrerInnen, die mit der Schnellbahn weiter fahren wollen. In der Nähe des Abgangs sollten Radständer montiert werden. Der Platz zwischen den beiden Baumscheiben ist nahezu ideal dafür.

Einen entsprechenden Antrag werden die Grünen im 10. Bezirk in der Bezirksvertretung stellen und ich hoffe, ich kann in Kürze über die Montage neuer Radständer berichten.

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Radabstellanlagen rund um den Hauptbahnhof

Rund um den Hauptbahnhof gibt es folgende Radabstellanlagen:

Auf dem Vorplatz Süd sind provisorische Radabstellanlagen aufgestellt worden. Dieser Standort ist bestens geeignet. Er liegt direkt neben einem Radweg, ist daher für RadfahrerInnen gut erreichbar und der Eingang in den Hauptbahnhof ist trockenen Fußes erreichbar.

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Ein weiterer Standort ist neben der östlichen Bahhofshalle. Dieser Standort ist hinter Containern versteckt und es gibt weit und breit keinen Radweg. Der Eingang in die östliche Bahnhof halle liegt allerdings gleich daneben. Der Standort ist momentan nur über die Gleise der Linie D erreichbar.

Der Radständer liegt versteckt  hinter Container.

Der Radständer liegt versteckt hinter Container.

Schon längere Zeit gibt es Radständer bei der Haltestelle der Linie O am Südtiroler Platz. Zur Zeit liegt dieser Standort für den Hauptbahnhof nicht ideal, da der Eingang des Hauptbahhofes auf der anderen Seite liegt und der Anmarschweg lang ist. Aber für Fahrgäste der Straßenbahn und Schnellbahn ist der Standort gut geeignet.

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Gute Nachricht für RadfahrerInnen

Am Montag, 29. Oktober fand das Bezirksforum „Hauptbahnhof Wien“ im Amtshaus Wieden statt und informierte über den aktuellen Stand des Projektes Hauptbahnhof. Hier die relevanten Informationen für die RadfahrerInnen:

  1. Die Gertrude-Fröhliche-Sandner-Straße (verlängerte Argentinierstraße) wird mit der Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofes geöffnet, auch für RadfahrerInnen. Dies bedeutet eine wesentliche Verbesserung, da man nicht mehr den Weg durch die Baustelle auf dem Südtiroler Platz nehmen muss, sondern direkt von der Sonnwendgasse zum Radweg in der Argentinierstraße und am Gürtel gelangt. Die 150 Radständer werden in drei Gruppen aufgestellt: Am südlichen Ende (10. Bezirk) der Karl-Popper-Straße, vor dem Eingang und neben der City-Bike-Station am Südtiroler Platz (die am 31. Oktober in Betrieb genommen wurde).
  2. Die drei Radgaragen werden leider erst nach Fertigstellung des Hauptbahnhofes eingerichtet und in Betrieb gehen.

150 Radbügel für den Hauptbahnhof sind eindeutig zu wenig!

Ende Februar erreichte das Grüne Dialogbüro die Anfrage, ob die Meldung im Standard richtig sei, dass es am Hauptbahnhof nur kostenpflichtige Abstellplätze für Räder geben soll. Über diese Meldung war ich sehr überrascht, da mein Informationsstand war, dass ein Teil in der Radgarage kostenlos sein wird. Über das genaue Betriebskonzept könne man laut ÖBB noch nichts sagen, da es noch keine Entscheidung über den Betreiber gibt. Das war mein Informationsstand.

Im ÖBB-Bezirksforum am 21. Mai habe ich natürlich die Frage nach den Radabstellplätzen gestellt. Die Antwort war nicht sehr erfreulich. Bei der Teilinbetriebnahme am 9. Dezember 2012 wird es 150 Radständer im Vorfeld des Bahnhofes geben, da zu diesem Zeitpunkt die zukünftige Radgarage für das Reise-Center benützt wird und so der Bahnhof ganz ohne Radabstellplätze dastehen würde. Erst nach der vollen Inbetriebnahme des Hauptbahnhofes 2014 bezieht das Reise-Center seinen Platz in der Bahnhofshalle und der Platz wird frei für die Radgarage.

Die Radgarage ist kostenpflichtig. Die ÖBB ist der Meinung, dass bewachte und trockene Radabstellplätze den RadfahrerInnen sicher etwas wert sein werden. Zu den oben erwähnten 150 Radständern wird es auch nach der Eröffnung des Hauptbahnhofes keine zusätzlichen geben. Das ist eindeutig zu wenig!

Der Hauptbahnhof ist relativ gut durch Radwege erschlossen und es werden hoffentlich viele RadfahrerInnen den Hauptbahnhof ansteuern. Der Hauptbahnhof ist ja nicht nur eine Bahnstation, sondern beherbergt auch ein riesiges Einkaufszentrum und andere Einrichtungen. Er wird daher nicht nur von Menschen angesteuert, die ihr Rad längere Zeit unterbringen wollen, weil sie einige Stunden mit der Bahn unterwegs sind, sondern es wird viele geben, die ihr Rad nur kurzfristig abstellen wollen, da sie einkaufen gehen, auf die Post oder Bank wollen und anderes mehr. Für die ist ein kostenpflichtiger Radabstellplatz eher abschreckend und daher kontraproduktiv.

Die ÖBB will ihren Vorplatz nicht durch Radständer verunstalten, vergisst aber ganz, wenn sie kein Angebot macht, die Räder ordentlich abzustellen, dass die Räder unkontrolliert an jede Möglichkeit angehängt werden. Ob das schöner sein wird, ist die Frage. Die ÖBB ist gut beraten, wenn ein Teil der Radgarage kostenlos zur Verfügung gestellt wird und im öffentlichen Raum mehr Radbügel, zusätzlich zu den 150 vorgesehenen, angeboten werden.