Weiteres Hotel im Sonnwendviertel nahe dem Hauptbahnhof eröffnet

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Das Hotel Zeitgeist Vienna (Sonnwendgasse 15, A – 1100 Wien, www.zeitgeist-vienna.com) im Sonnwendviertel wurde Mitte Mai 2013 eröffnet. Das Hotel besitzt 254 Zimmer und Suiten. Weiters stehen für Tagungen oder Besprechungen sowie Meetings in kleinem Rahmen zwei Konferenzräume mit Tageslicht zur Verfügung.

Somit steht ein weiteres Hotel in unmittelbarer Nähe des zukünftigen Hauptbahnhofes zur Verfügung. Siehe auch „Neue Hotels rund um den Hauptbahnhof“. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2013/03/08/neue-hotels-rund-um-den-hauptbahnhof/

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Kein Rasengleis für den 18er am Landstraßer Gürtel

In einer Antwort auf den Artikel „Endgültige Lage der Trasse der Linie 18 am Landstraßer Gürtel“ bedauert ein Besucher des Blogs, dass es kein Rasengleis wird.

Leider ist dies richtig, da auf einem Großteil der neuen Strecke schon die Betonplatten neben und zwischen den Gleisen liegen. Daher keine Chance für ein Rasengleis. Ein Rasengleis brächte ein optische Verbesserung der Betonwüste und würde auch einen Beitrag zum Klimaschutz liefern. Regenwasser könnte Versickern und verdunsten und so würde der Kanal entlastet und die Straße würde sich nicht so aufheizen. Schade, dass die Wiener Linien nichts übrig haben für Rasengleise.

Die Betonplatten liegen schon.

Die Betonplatten liegen schon.

Es ist zu befürchten, dass der Bereich der Gleise, wo jetzt noch etwas Grünes wächst, auch Betonplatten verlegt werden. Vielleicht lässt sich das noch verhindern.

Zwischen den Gleisen noch ein etwas ungepflegtes Grün.

Zwischen den Gleisen noch ein etwas ungepflegtes Grün.

Wien-Museum zum Hauptbahnhof

Das Wien-Museum Karlsplatz wurde von Architekten Oswald Haerdtl entworfen und 1959 eröffnet. Schon Otto Wagner legt ein attraktives Projekt vor, das nie verwirklicht wurde. Die Realisierung verschob sich wegen zwei Weltkriegen um Jahrzehnte.

Da das Museum unter krassen Platzmangel leidet, gibt es schon längere Zeit Pläne für einen Zubau, bzw. einem Neubau. Die Standortfrage beschäftigt seit längerem die Politik. Ein Neubau am Karlsplatz, bzw. am Morzinplatz oder beim Hauptbahnhof war im Gespräch. Die Erste Group hätte zur Belebung ihres Campus gerne das Wien Museum in ihrer Nachbarschaft und wäre auch bereit einen namhaften Betrag zur Finanzierung bei zutragen. Doch die meisten Experten haben sich in einem Hearing für den Verbleib am Karlsplatz ausgesprochen.

Die Grünen Wieden sind sich in dieser Frage mit den anderen Fraktionen einige und sprachen sich ebenfalls für den Verbleib am Karlsplatz aus.

Die beiden in Frage kommenden Standorte beim Hauptbahnhof:

Der Bauplatz gegen über des 21er Hauses in der Arsenalstraße.

Der Bauplatz gegen über des 21er Hauses in der Arsenalstraße.

Der Bauplatz neben dem Erste Campus am Gürtel

Der Bauplatz neben dem Erste Campus am Gürtel

Sperrlinie verhindert Auffahrt auf den Radweg

Vor ca. zwei Wochen wurde Radfahren gegen die Einbahn (RgE) am Südtiroler Platz markiert. Die Einbahn verläuft vom Südtiroler Platz zur Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße. Vor dem Abgang zur Schnellbahn beginnt ein Zweirichtungsradweg. Nur alle RadfahrerInnen, die auf den Radweg weiter radeln wollen, müssen eine Sperrlinie überqueren oder sie ignorieren die Radwegbenützungspflicht. Beides illegal. Auf diese groteske Situation hat mich gestern ein Radfahrer aufmerksam gemacht und ich habe die Situation an die Radagentur weiter gemeldet.

Es bleibt zu hoffen, dass die Markierung bald geändert wird. Ich vermute, dass die Markierungsarbeiten  noch nicht abgeschlossen sind, da im roten Feld noch ein Piktogramm fehlt.

Foto vom 5. Mai. Ganz klar zu erkennen die Sperrlinie und das leere rote Feld. Schwer zu erkennen, dass Schild „Radweg“ vor dem Abgang zur Schnellbahn.

Foto vom 5. Mai. Ganz klar zu erkennen die Sperrlinie und das leere rote Feld. Schwer zu erkennen, dass Schild „Radweg“ vor dem Abgang zur Schnellbahn.

Rad-Expeditionen rund um den Hauptbahnhof

Am kommenden Freitag, 17.5. heißt es wieder in die Pedale treten und das Areal rund um den entstehenden Hauptbahnhof zu erkunden. 2012 wurde erstmals von der Projektleitung Hauptbahnhof der Stadtbaudirektion Wien in Zusammenarbeit mit den
Gebietsbetreuungen Stadterneuerung eine Rad-Expedition angeboten und wurde sehr gut angenommen. Daher werden diese Touren auch heuer wieder angeboten. Auf dem Programm steht wieder die Möglichkeit mit dem eigenen Fahrrad das Areal inner- und außerhalb des größten Stadtentwicklungsprojektes zu erkunden.

Gemeinsam mit jeweils zwei ExpertInnen können dabei Interessierte mit ihrem eigenen Fahrrad wertvolle Infos über Wiens interessanteste Großbaustelle kennen lernen. Insgesamt werden fünf Termine angeboten. Pro Tour können jeweils maximal 15 Personen teilnehmen, daher ist unbedingt eine Anmeldung erforderlich.

Am Ende der etwa dreistündigen Tour besteht noch die Möglichkeit, gemeinsam das bahnorama zu besuchen und den Turm gratis zu besichtigen.

Termine im Überblick:

  • 17.5., 16.00 Uhr, Treffpunkt: FahrRADhaus  (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)
  • 14.6., 16.00 Uhr, Treffpunkt: FahrRADhaus  (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)
  • 19.7., 16.00 Uhr, Treffpunkt: Robert Hochner Park (3., Neu Marx, Karl Farkas-Gasse/Marianne-Hainisch-Gasse)
  • 23.8., 16.00 Uhr, Treffpunkt: FahrRADhaus  (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)
  • 20.9., 16.00 Uhr, Treffpunkt: FahrRADhaus  (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)

Anmeldung: radtour@wien-event.at, Telefon: 01/319 82 00

 

Fortsetzung des Baus der Überwerfung Richtung Hauptbahnhof

Seit Herbst 2012 wird an der Fortsetzung der Überwerfung Richtung Hauptbahnhof weitergebaut. Beim Matzleinsdorfer Platz beginnt der Anstieg der Rampe, überquert die Gleise. Die Überwerfung ist zur Zeit bis zur Unterführung Landgutgasse fertig gestellt. Den Fortschritt zeigen die nachfolgenden Fotos von der Baustelle.

Vom Matzleinsdorfer Platz aus ist die Überwerfung schwer zu sehen. In Bildmitte ist das Tragwerk über ein Gleis zu erkennen.

Vom Matzleinsdorfer Platz aus ist die Überwerfung schwer zu sehen. In Bildmitte ist das

Tragwerk über ein Gleis zu erkennen.

Entlang dem Margaretengürtel ist das Bauwerk durch Bauten und Bäume verdeckt. Zwischen den Bäumen ist das Tragwerk der Überwerfung zu erkennen.

Entlang dem Margaretengürtel ist das Bauwerk durch Bauten und Bäume verdeckt. Zwischen den Bäumen ist das Tragwerk der Überwerfung zu erkennen.

Eine Gebäudelücke gibt den Blick frei auf das Tragwerk über ein Gleis.

Eine Gebäudelücke gibt den Blick frei auf das Tragwerk über ein Gleis.

Die Überwerfung von der Kliebergasse aus. Bis hier her ist das Bauwerk im Rohbau fertig gestellt.

Die Überwerfung von der Kliebergasse aus. Bis hier her ist das Bauwerk im Rohbau fertig gestellt.

Die Überwerfung Richtung Matzsleinsdorfer Platz fotografiert. Deutlich zu erkennen, wie die Gleise unter der Überwerfung durchführen.

Die Überwerfung Richtung Matzsleinsdorfer Platz fotografiert. Deutlich zu erkennen, wie die Gleise unter der Überwerfung durchführen.

Ein Pfeiler, der die Überwerfung tragen wird von der Unterführung Landgutgasse aus fotografiert. Rechts das neue Betontragwerk über die Landgutgasse. Links noch das alte Eisentragwerk, über das noch die Schnellbahn fährt.

Ein Pfeiler, der die Überwerfung tragen wird von der Unterführung Landgutgasse aus fotografiert. Rechts das neue Betontragwerk über die Landgutgasse. Links noch das alte Eisentragwerk, über das noch die Schnellbahn fährt.

Grauwasserspeicher

Vor sechs Monaten sah die Baustelle des Grauwasserspeichers noch so aus: siehe Artikel  In der Zwischenzeit ist der Bau sehr weit fortgeschritten. Entlang der Stützwand der Südbahn wurde eine neue Stützwand betoniert. Neben den Gleisen der Schnellbahn wurde eine Wand errichtet, die den nördlichen Abschluss des neuen Hauptbahnhofes bildet. Der verbleibende Zwischenraum wird nicht verfüllt, sondern wird als Raum zur Speicherung des Wassers aus dem Kanal bei Starkregen genutzt. Dies schützt den Kanal und die Kläranlage in Simmering vor Überlastung.

Links die Stützmauer, rechts die nördliche Begrenzung des Hauptbahnhofes.

Links die Stützmauer, rechts die nördliche Begrenzung des Hauptbahnhofes.

Die Gleise der Schnellbahn und links davon die nördliche Begrenzungsmauer des Hauptbahnhofes.

Die Gleise der Schnellbahn und links davon die nördliche Begrenzungsmauer des Hauptbahnhofes.