Ab Montag, 2. September neue Linienführungen der Straßenbahnen 6, 11 und 71

Ab Montag, 2. September gibt es einige Neuerungen im Wiener Liniennetz. Ab diesem Datum ist die Linie 67 Geschichte. Sie wird ersetzt durch die Linie 11. Ab dem Quellenplatz benützt sie die Gleise der Linie 6 bis nach Kaiserebersdorf. Die Linie 6 dreht bei der Geiereckstraße (unter der Autobahntrasse) um. Zur Verstärkung der Linie 11 wird die Linie 71 vom Zentralfriedhof nach Kaiserebersdorf verlängert.

Werbeanzeigen

Verlängerung der Linie D wird erst im Dezember fertiggestellt

Die Linie D wird um zwei Stationen in das Sonnwendviertel verlängert und endet dann nicht mehr bei der Alfred-Adler-Straße, sondern fährt bis zur Absberggasse. Die Verlängerung sollte mit Schulbeginn in Betrieb gehen. Leider verzögert sich die Inbetriebnahme bis Dezember.

Derzeitige Zustand des Rasengleises. Eine Fertigstellung bis Schulbeginn ist illusorisch. Als Termin der Fertigstellung ist der Dezember realistischer.

Bei der neuen Endschleife der Linie D wurde außerdem eine Gleisverbindung zur Linie 6 geschaffen, damit diese im Fall von Störungen hier wenden kann.  Dies ist jetzt nicht mehr erforderlich, da die Linie 6 ein paar hundert Meter weiter bei der Geiereckstraße eine neue Endschleife erhält. Hier hat man viel Geld in den Sand gesetzt, da es kein langfristiges Betriebskonzept gibt und immer wieder kurzfristige Änderungen vorgenommen werden.

Leitbild für das Neue Landgut mit hohem Anteil an Wohnnutzungen

Für das Gebiet zwischen Laxenburger Straße, Landgutgasse und Gürtel (Südbahn) wurde ein städtebauliches Konzept (Leitbild) entworfen.

Auf dem verkehrsmäßig gut erschlossene Gebiet sind insgesamt 188.500 m² Bruttogeschoßflächen geplant, davon 132.000 m² (70 %) für Wohnen. Davon wieder müssen 50 % geförderte Wohnungen sein.

Weiters ist auch ein Campus mit 20.000 m² und 36.500 m² für Gewerbe gemischt mit Wohnen vorgesehen. In diesem Bereich liegt auch die denkmalgeschützte Gösserhalle.

Der hohe Anteil an Wohnnutzungen, vor allem von geförderten Wohnungen trägt zur Stabilisierung der Preise für Wohnungen in Wien bei.

Details zum Leitbild: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/neues-landgut/pdf/stek-neues-landgut.pdf

Begrünung der Hochgarage im Sonnwendviertel

Die Anregung vor einem halben Jahr die Hochgarage zu begrünen habe ich an den Bezirksvorsteher herangetragen. Dieser glaubte sich zu erinnern, das dies im Projekt vorgesehen wäre. Er werde der Sache nachgehen.
Herausgekommen ist eine nicht einmal halbe Sache. Nur ein kleiner Teil wird begrünt. In Zeiten der extremen hohen Temperaturen viel zu wenig. Es sollte rundum begrünt werden, nicht nur ein kurzes Stück auf der Süd-West-Seite. Entlang der Maria-Lassnig-Straße fehlt die Begrünung. Es gibt einen schmalen Schotterstreifen. Vielleicht erobert sich die Natur den Streifen, wenn man sie lässt.

Parallel zur Maria-Lassnig-Straße gibt es eine Begrünung von einem Teil der Fassade.

Die kahle Seite entlang der Maria-Lassnig-Straße. Vielleicht erobert sich das Grün den schmalen Streifen entlang der Hochgarage, wenn man sie lässt.