Ende des Arsenalsteges im 10. Bezirk

Am Abgang des Arsenalsteges im Sonnwendviertel wird fleißig hinter Schutzfolien, die leider die Sicht behindern, gearbeitet.

Neues Hotelkonzept Mooons am Wiedner Gürtel wirkt durch auffällige Fassade

 

Von Wien aus soll das neue Hotelkonzept in andere Städte exportiert werden. Mitte August sperrt am Wiedner Gürtel gegenüber dem Hauptbahnhof das Mooons auf, ein Haus mit Bullaugen in der Fassade und einer Vielzahl kreisförmiger Elemente im Innenbereich, quasi als ästhetische Handschrift des Hotels. Von der ursprünglichen Idee, auch die Zimmer rund zu gestalten, ist man wieder abgekommen – aus Gründen der Raumeffizienz.

Waren zuletzt eröffnete Häuser wie das Maxx by Steigenberger in der Margaretenstraße, das H+ in der Liechtensteinstraße oder Ibis Style ausschließlich Marken, die von außerhalb nach Wien „transferiert“ wurden, handelt es sich bei Mooons um ein „heimisches“ Hotelkonzept. Hinter Mooons stehen der Immobilienentwickler Bridge Group sowie Moser Architects, die ebenfalls in Wien ansässig sind. Von Wien aus soll das Konzept in andere Städte gebracht werden.

Baustart für das Hotel, das von der Wiener Arcotel Hotel AG gemanagt wird, war im März 2018, die Eröffnung wird für Mitte August dieses Jahr angepeilt, um den Feiertag Mariä Himmelfahrt herum.

Dem neuen Boutiquehotel zugrundeliegende Idee ist es, leistbaren Luxus mit hochwertigem Design zu verbinden. Das Hotel wird über 170 Zimmer mit 340 Betten verfügen. Die Zimmer sind durchwegs in Schwarz-Gold gehalten, es gibt ein Entertainmentsystem zum Abspielen eigener Filme und Musik am Flatscreen.

Die Kosten pro Übernachtung beginnen bei 149 Euro, in den kleineren Zimmern bei 89 Euro – Frühstück exklusive.

Die Rooftop-Bar mit Blick über Wien will man auch fallweise für Events vermieten, was bei den Anrainer_innen nicht gerade Freude aufkommen lässt.

Wer das Hotel von der Straße aus betritt, kommt direkt in das Restaurant, die Rezeption ist bewusst dahinter versteckt. So soll die Hemmschwelle gesenkt werden  und möglichst viele Wiener_innen dazu bringen, das Haus zu besuchen.

Eröffnung des Helmut-Zilk-Parks

Der Park wurde am Freitag, 9. Juli eröffnet. Der weitläufige Park besitzt im Zentrum eine große Rasenfläche die zum Picknicken und Spielen einlädt. Drum herum gibt es Blütenhaine. Der gesamte Park ist ökologisch nachhaltig und naturnah gestaltet. Dadurch ist der Park weniger pflegeintensiv – das spart Zeit und Geld. Eine Spezialität im Helmut-Zilk-Park ist der Motorikpark. (Einige Fotos vom Eröffnungstag.

Links die Rasenfläche zum Picknicken und Spielen. Rechts ein Blütenhain aus Kornblumen.

Links die Rasenfläche zum Picknicken und Spielen. Rechts ein Blütenhain aus Kornblumen.

Die zentrale Rasenfläche. Rechts die naturnahen Wiesen, die zweimal im Jahr gemäht werden.

Die zentrale Rasenfläche. Rechts die naturnahen Wiesen, die zweimal im Jahr gemäht werden.

Eine Station, in der Kinder backen lernen konnten.

Eine Station, in der Kinder backen lernen konnten.

Kinder im Kleinkinderspielplatz bei der Wasserpumpe.

Kinder im Kleinkinderspielplatz bei der Wasserpumpe.

Kleine Gruppen, die in der Wiese campieren.

Kleine Gruppen, die in der Wiese campieren.

Zufahrt zum 21er-Haus durch den Schweizergarten

Vor fast einem Jahr habe ich darauf hingewiesen, dass die Zufahrt zum 21er-Haus noch immer nicht saniert wurde. Die Arsenalstraße ist in diesem Bereich fertig gestellt.  Nur die Zufahrt zum 21er-Haus durch den Park befindet sich noch immer im provisorischen Zustand. Bis heute wurde sie nicht erneuert. Es gibt einige Schlaglöcher und es wird Zeit, den Weg zu erneuern.

Schadstelle

Bauarbeiten für das Projekt „Wohnen über dem Park“

Für das Projekt „Wohnen über dem Park“  laufen seit einiger Zeit die Bauarbeiten. Es wurden die Spundwände rund um die Baugrube geschlagen. Innerhalb dieser Spundwände wird das Erdreich ausgehoben für die unterirdischen Teile des „Hauses auf Stelzen“. Bei den Aushubarbeiten hat man im südlichsten Teil der Baugrube (bei der Alfred-Adler-Straße) einen Teil des ehemaligen Tunnels der Verbindungsbahn gefunden, der den Fundamenten in Weg ist. Er wird ganz einfach überbaut. Das Gewölbe des Tunnels bestand aus Ziegeln. Nachdem der Tunnel nicht mehr gebraucht wurde, wurde er ganz einfach mit Beton verfüllt. Der freigelegte Teil des Gewölbes wurde mit Beton abgedeckt.

Die Baugrube. Im Hintergrund sieht man die Spundwand, die die Begrenzung der Baugrube bildet. Der Tunnel der Verbindungsbahn liegt hinter dem Erdhaufen am rechten Bildrand.

Die Baugrube. Im Hintergrund sieht man die Spundwand, die die Begrenzung der Baugrube bildet. Der Tunnel der Verbindungsbahn liegt hinter dem Erdhaufen am rechten Bildrand.

Auf dem Foto sieht man einen Teil des abgebrochenen Gewölbes des Tunnels der Verbindungbahn aus Ziegel. Der Tunnel wurde nach dem er nicht mehr in Gebrauch war ganz einfach ausbetoniert.

Auf dem Foto sieht man einen Teil des abgebrochenen Gewölbes des Tunnels der Verbindungbahn aus Ziegel. Der Tunnel wurde nach dem er nicht mehr in Gebrauch war ganz einfach ausbetoniert.

Das Gewölbe der Verbindungsbahn wurde wieder mit Beton abgedeckt.

Das Gewölbe der Verbindungsbahn wurde wieder mit Beton abgedeckt.

Rad- und Grätzeltouren zu Wiens ehemaligen Bahnarealen

Auch heuer lädt die Projektleitung Wien Bahnareale (PWB) zusammen mit den ÖBB, lokalen Gebietsbetreuungen-Stadterneuerung und Expert_innen der Stadt Wien zu interessanten Radtouren und Grätzelspaziergängen in die drei ehemaligen Wiener Bahnareale Hauptbahnhof/Sonnwendviertel, Nord- und Nordwestbahnhof.

Insgesamt werden heuer 14 Gratis-Touren angeboten. Neu sind ab heuer Spezialführungen durch Mitarbeiter_innen der Stadt Wien zu ausgesuchten relevanten kommunalen Großvorhaben in den jeweiligen Arealen. Ziel aller Touren – sie dauern im Schnitt um die zwei Stunden – ist es, auf unkomplizierte Art und Weise Experten-Infos direkt vor Ort anzubieten. Die Radtouren erfolgen mit eigenen verkehrstauglichen Rädern. Das erfolgreiche Guiding-Programm existiert seit 2012. Seitdem haben bereits hunderte Wienerinnen und Wiener das Angebot wahrgenommen.

Die Teilnahme zu allen Terminen ist gratis, eine Anmeldung erforderlich unter Telefon: 01/319 82 00 oder E-Mail: radtour@wien-event.at bzw. graetzelspaziergang@wien-event.at. .

 

Alle Touren rund um den Hauptbahnhof

NEU: Freitag, 24.6.: Stadt Wien-Expert_innen geben Auskunft:
„Planung und Errichtung Helmut-Zilk-Park“
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Alfred-Adler-Straße/Karl-Popper-Straße

Freitag, 22.7.: Radtour Hauptbahnhof/Sonnwendviertel
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 3., Robert-Hochner-Park (3., Karl-Farkas-Gasse/Marianne-Hainisch-Gasse)

Freitag, 26.8.: Radtour Hauptbahnhof/Sonnwendviertel
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 4., Elisabethplatz (Obere Wieden), Info-Box GB* 5/12

NEU: Freitag, 2.9.: Stadt Wien-Expert_innen geben Auskunft: „Bau der Südbahnhofbrücke“
Beginn: 15.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Gudrunstraße/Südbahnhofbrücke

Freitag, 16.9.: Radtour Hauptbahnhof/Sonnwendviertel
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Columbusplatz (Eingang Columbuscenter)

 

Anmeldung erforderlich! Telefon: 01/319 82 00; E-Mail: radtour@wien-event.at bzw. graetzelspaziergang@wien-event.at

Detailinformationen erhalten Sie bei der Anmeldung. Bei Absage durch Schlechtwetter werden Sie via Mail oder SMS rechtzeitig informiert.

 

Trendwerk betreibt die Radstation am Hauptbahnhof

Trendwerk, ein sozialökonomischer Betrieb, betreibt seit kurzem im Auftrag der Stadt Wien die Radstation am Hauptbahnhof.  54 langzeitbeschäftigungslose Menschen bekommen in der Radstation die Chance, sich als Fahrradmechaniker_innen, Verkaufsmitarbeiter_innen im Shop oder als Büromitarbeiter_innen zu qualifizieren Arbeitsuchende Menschen werden zu Fachkräften ausgebildet und erhöhen so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

„DieRadstation“ ist ein Projekt, das Verkehrsplanung und soziale Verantwortung miteinander verbindet. Für die Radlerinnen und Radler ist sie ein wichtiger Teil der Infrastruktur und arbeitssuchende Menschen erhalten eine Chance, sich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren.