Signa Holding kaufte weiteres Grundstück im Entwicklungsgebiet Hauptbahnhof

Nachdem die Signa Holding das Baufeld A.01 gekauft hat und dort ein Bürohochhaus von 88 Meter bauen wird, hat sie Anfang Mai das geplante Projekt „Parkhotel & Parkapartments am Belvedere“ im Entwicklungsgebiet um den neuen Wiener Hauptbahnhof von der Seeste Real Estate Projekt GmbH erworben. Das Projekt liegt an der Arsenalstraße schräg gegenüber dem 21er-Haus und umfasst Luxuswohnungen mit Ausblick auf den Schweizergarten.

Man erwartet sich durch diese beiden nahe beisammen liegenden Projekte  beachtliche Synergien sowohl beim Bauen als auch beim Marketing.

 

 

Der Bereich unter dem ÖBB-Tragwerk (Laxenburger Straße) wird umgebaut.

Unter dem Brückentragwerk (Laxenburgerstraße) wird die Straße endlich hergestellt.  Es werden eine Citybike-Station und beidseits der Straßen Zwei-Richtungs-Radwege errichtet. Die Bauarbeiten begannen am 12. Mai.

Während der Bauarbeiten wird es zeitweise Einschränkungen des Individualverkehrs geben. So wird ab Juli nur ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung freigehalten. Von 14. August bis 18. August wird die Fahrtrichtung stadtauswärts in die Laxenburger Straße gesperrt. Rechtzeitig mit Schulbeginn werden die Hauptarbeiten beendet sein. Bis Ende November werden noch Restarbeiten durchgeführt. Bei Eröffnung des Hauptbahnhofes am Sonntag, 14. Dezember ist der Straßenbereich am Südtiroler Platz fertig gestellt.

Die Bauarbeiten unter dem Tragwerk haben schon begonnen.

Die Bauarbeiten unter dem Tragwerk haben schon begonnen.

Bericht von 16. Bezirksforum „Hauptbahnhof Wien“ am 05.05.2014 im Amtshaus in der Favoritenstraße

Ich habe alle Informationen nach dem zeitlichen Ablauf aufgelistet:

  • Seit 24. April 2014 bis 5. Juni 2014 liegt der Flächenwidmungsplan 8091 (Gebiet zwischen Helmut-Zilk-Park und Bahn) zur öffentlichen Einsicht auf. Bis zum 5. Juni können Stellungnahmen abgegeben werden.
  • Ab Mai wird der Vorplatz Nord in Angriff genommen. Die Abgänge zur Schnellbahnstation erhalten ein Dach, ähnlich dem, bei der Straßenbahnhaltstelle für die Linie O.
  • Am 22. Mai findet der Spatenstich für die Begrünungsmaßnahmen des Helmut-Zilk-Parks statt. Fertigstellung erfolgt 2017.
  • 14. Juni 2014: Eröffnung der „Auto im Reisezug“-Anlage im Ostteile des Hauptbahnhofs. In Betrieb gehen 3 von 4 Bahnsteigen und der Parkplatz. Gleichzeitig erfolgt die Schließung der provisorischen ARZ-Station beim Matzleinsdorfer-Platz.
  • Ab Juni erfolgt der Abtrag der provisorischen ARZ-Anlage beim Matzleinsdorfer-Platz. Dann kann der Umbau des Weichenkopfs Meidling Ost in Angriff genommen werden.
  • Im September mit Schulbeginn geht der Bildungscampus in Betrieb. Es wird dort auch einen Jugendtreff geben.
  • Ab September erfolgt die Besiedelung der ÖBB-Zentrale.
  • Im Oktober eröffnen alle Geschäfte in der Verkehrsstation.
  • Bis Anfang Dezember (vor Eröffnung des Hauptbahnhofes) wird der Südtiroler Platz fertiggestellt.
  • 14. Dezember 2014 – Fahrplanwechsel: – Hauptbahnhof geht in Vollbetrieb. – Die ARZ-Westbahnhof wird zum Hauptbahnhof verlegt – Direkte Verbindung vom Hauptbahnhof zum Flughafen – Der ICE von Frankfurt fährt alle zwei Stunden via Hauptbahnhof zum Flughafen!
  • Ende Dezember 2014 nach Eröffnung des Hauptbahnhofs werden die jetzt dort befindlichen Fahrkartenschalter und der Info-Point abgebaut und die große Radgarage eingerichtet. Es gibt drei Interessenten für den Betrieb. In einem Verhandlungsverfahren wird der Betreiber ermittelt. Erst dann wird das genaue Konzept für den Betrieb vorliegen.
  • Ab 2015 wird die S-Bahnstation Quartier Belvedere erneuert. Die Bahnsteige werden nicht verlängert. Es können daher nicht alle Züge in der Station halten. Es gibt keine zusätzlichen Aufgänge beim Ersten Campus und bei der Schweizergarten Straße. Die Station erhält dasselbe Design wie die S-Bahn-Station am Südtiroler Platz.
  • 2016: Südbahhofbrücke und Franz-Grill-Straße (Anschluß an den Gürtel) werden fertiggestellt. Die Canettistraße (Straße entlang des Bahnhofes zwischen Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße und Karl-Popper-Straße) wird fertig gestellt. Ein Belebung dieses Straßenzuges entlang des Bahnhofes erwartet man sich durch den Schanigarten und Restaurantbetrieb des Hotels, das in dem danebenliegende Baufeld errichtet wird..
  • 2017: Tageszentrum des FSW geht in Betrieb. Hochhaus auf dem Baufeld A.01 geht in Betrieb. Es entstehen 350 Garagenplätze, Büros und Infrastruktur für den Bürobetrieb. Für einen teilweisen Hotelbetrieb hat sich noch kein Interessent gefunden.
  • 2019: Verlängerung der Linie D bis zur Gudrunstraße.

 

Weitere Informationen:

  • Die Unterführungen sind mit relativen glatten Platten ausgekleidet. Man will den Vollbetrieb abwarten und dann entscheiden, ob Lärmdämmmaßnahmen erforderlich sind.
  • Baubeginn auf den Liegenschaften gegenüber des 21er Hauses steht noch nicht fest. Die SEESTE steht in Verkaufsverhandlungen. Wurde in der Zwischenzeit an Signa (Benko) verkauft.

 

 

Rückbau der Ghegastraße

Damit die LKWs von der Ghegastraße zum Posttunnel abbiegen konnten, gab es eine eigene Abbiegespur und eine breite Zufahrt. Der Posttunnel ist Geschichte und die Abbiegespur und die breite Zufahrt sind nicht mehr erforderlich.

Auf der Abbiegespur, die nicht mehr notwendig ist, parken Autos. Diese Fläche kann man in einen Grünstreifen mit Bäumen umbauen und die Platanenreihe bis zur „Einfahrt“ verlängern.

Dort, wo die Autos parken, ist Platz für einen Grünstreifen, in dem Platanen gepflanzt werden können.

Dort, wo die Autos parken, ist Platz für einen Grünstreifen, in dem Platanen gepflanzt werden können.

Die überbreite „Einfahrt“ ist auch nicht mehr erforderlich, da der Posttunnel nicht mehr existiert und hier keine Autos mehr aus- und einfahren. Ein Rückbau und Entsiegelung bringt mehr Grün und schont das Kanalnetz.

Die überbreite Betonfahrbahn kann um mehr als die Hälfte reduziert werden.

Die überbreite Betonfahrbahn kann um mehr als die Hälfte reduziert werden.

Beide Maßnahmen sind Kleinigkeiten, bringen aber Verbesserungen. Jeder einzelne Baum mehr und jeder Quadratmeter Grün sind wichtig.

Rad-Expeditionen und Grätzel-Spaziergänge rund um den Hauptbahnhof

Wien (OTS) – Seit gestern Freitag, 09.05. heißt es wieder in die Pedale treten, um das Areal rund um den entstehenden Hauptbahnhof und Stadtviertel zu erkunden. Was 2012 erstmals von der Projektleitung Hauptbahnhof der Stadtbaudirektion Wien in Zusammenarbeit mit den lokalen Gebietsbetreuungen Stadterneuerung erfolgreich angeboten wurde, steht auch heuer wieder auf dem Programm: Mit dem eigenen Fahrrad das Areal inner- und außerhalb des größten Stadtentwicklungsprojektes zu erkunden. Gemeinsam mit jeweils zwei ExpertInnen können dabei Interessierte mit ihrem eigenen Fahrrad wertvolle Infos über Wiens interessanteste Großbaustelle kennen lernen. Insgesamt werden fünf Termine angeboten. Pro Tour können jeweils maximal 15 Personen teilnehmen. Voraussetzung ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Am Ende der etwa dreistündigen Tour besteht noch die Möglichkeit, das bahnorama bzw. den Turm gratis zu besichtigen.
Anmeldung unter radtour@wien-event.at bzw. T: 01/319 82 00

 

Spezialprogramm für FußgängerInnen

Neu im heurigen Programm sind Spezialangebote für FußgängerInnen. Gestartet wird hier am 22.5. mit einer historischen Erkundung des Schrankenberg-Viertels. Es folgen botanische Führungen (23.5., 12.9.) bzw. eine fußläufige Erkundung der Argentinierstraße (24.6.), wie auch eine literarisch aufgesetzte Exkursion durch das Arsenal (1.8.). Für die jeweils etwa zweistündigen Touren stehen Guides mit entsprechender Expertise zu den jeweiligen Themen zur Verfügung. Sowohl Radtouren wie auch Grätzel-Spaziergänge werden gratis angeboten.
Anmeldung unter: graetzelspaziergang@wien-event.at bzw. T: 01/319 82 00 (max. 25 Personen pro Grätzel-Führung).

 

Termine im Überblick

Rad-Expeditionen:

  • 27.6., 16.00 Uhr, Treffpunkt: Planungswerkstatt (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)
  • 18.7., 16.00 Uhr, Treffpunkt: Robert-Hochner-Park (3., Karl-Farkas-Gasse/Marianne-Hainisch-Gasse)
  • 29.8., 16.00 Uhr, Treffpunkt: Planungswerkstatt (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)
  • 19.9., 15.00 Uhr, Treffpunkt: Planungswerkstatt (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)

Grätzel-Spaziergänge:

  • 22.5., 16.00 Uhr, Schrankenberg-Viertel, Treffpunkt: 10., Puchsbaumgasse/Absberggasse
  • 23.5., 16.00 Uhr, Botanische Exkursion Arsenal, Treffpunkt: Eingangsbereich S-Bahn-Station „Quartier Belvedere“
  • 24.6., 18.15 Uhr, Argentinierstraße neu entdecken, Treffpunkt: 4., Argentinierstraße/Paniglgasse
  • 1.8., 16.00 Uhr, Literarische Exkursion Arsenal, Treffpunkt: Innenhof Objekt 1, 3., Arsenal
  • 12.9., 16.00 Uhr, Botanische Exkursion Arsenal, Treffpunkt: Eingangsbereich S-Bahn-Station „Quartier Belvedere“

 

 

Bewohner des Arsenals befürchten zusätzliche Lärmbelastung durch den Rückkühler für die Fernkälte

In der ehemaligen Zufahrt zum Posttunnel im Schweizer Garten wurde die Rückkühlung für die Fernkälte für das Quartier Belvedere gebaut.

Vor dem Bau waren zwischen der Einfahrt und der Ghegastraße grüne Hecken, die für den Bau entfernt wurden. Jetzt bietet sich für die BewohnerInnen des Arsenals freie Sicht auf den Rückkühler.

Einige finden den Anblick nicht besonders schön. Ich persönlich kann dem technischen Bau schon einiges abgewinnen und finde ihn nicht so hässlich.

Berechtigt sind die Befürchtungen der AnrainerInnen, dass die Ventilatoren auf dem Dach des Bauwerkes eine zusätzliche Lärmbelastung bringen und fordern zur Abschirmung des Lärms eine Bepflanzung. Dies wurde den BewohnerInnen  zugesichert. Bleibt zu hoffen, dass dies bald geschieht, noch bevor der Rückkühler in Betrieb geht.

 

Zur Zeit gibt es noch den freien Blick auf den Rückkühler.

Zur Zeit gibt es noch den freien Blick auf den Rückkühler.

Innenausbau des Hauptbahnhofes

Die provisorischen Wände, auf die Ende März die Street-Art-Künstler ihre Kunstwerke sprühten, wurden entfernt. Jetzt sind die Aufzüge zu den schon in Betrieb befindlichen Bahnsteigen von beiden Seiten zugänglich.

Der neue Zugang zum Aufzug

Der neue Zugang zum Aufzug

Ein Blick hinter die Absperrung zeigt die Durchgangspassage zur Bahnhofshalle Nord (Ausgang zum Südtiroler Platz). Von dieser Passage aus erfolgt die Erschließung zu allen Bahnsteigen, aber auch zu den tiefer liegende Geschoßen (Einkaufszentrum und Garage). Am Innenausbau wird fleißig gearbeitet, damit zur Eröffnung der Geschäfte in der Verkehrsstation im Oktober alles betriebsbereit ist. Die Bahnsteige gehen mit dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember in Betrieb.

 

Im Vordergrund ein Durchblick in das Untergeschoß. Im Hintergrund liegt die Halle Nord.

Im Vordergrund ein Durchblick in das Untergeschoß. Im Hintergrund liegt die Halle Nord.