Die Rot-Grüne Regierung beschließt unter anderem die Umgestaltung des Südtiroler-Platzes

Qualitätsvoller öffentlicher Raum hat eine unmittelbare und positive Wirkung auf die Lebensqualität in der Stadt. Die Rot-Grüne Regierung hat auf der Regierungs-Klausur vergangene Woche beschlossen, durch Investitionen in die Umgestaltung des öffentlichen Raumes neue Akzente zu setzen. So steht unter anderem der Südtiroler-Platz auf der Liste der geplanten Projekte.

Der Südtiroler-Platz ist unansehnlich und stellt kein einladendes Tor in die Wieden dar. Er wird auf keinen Fall seiner Aufgabe als Bindeglied zwischen neuem Hauptbahnhof und der inneren Stadt gerecht.

Schon 2007 wollten die Grünen Wiedens eine Ausweitung des Planungsgebiets  „Hauptbahnhof“ auf den Südtiroler Platz. Auch in den Folgejahren wurde immer wieder versucht, eine Umgestaltung des Südtiroler Platzes in die Wege zu leiten. Leider immer vergebens.

Daher begrüßen die Grünen Wieden die Initiative der Rot-Grünen Regierung, die im Rahmen eines Investitions- und Gestaltungsprogramms unter anderem auch den Südtiroler-Platz neu gestalten wollen und hoffen auf eine baldige Realisierung.

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andere Baustelle….

…..nette Fotogeschichte hier im ‚Standardonline‘

Westbahnhof-Halle

Halle-Westbahnhof 2

mehr Bilder hier

Die Halle vom Südbahnhof hat ähnliche räumliche Qualitäten, aber sie wird ab Dezember 09 abgetragen. Ich finde es Schade, dass die einfachste Lösung meistens bedeutet zerstören und neu bauen. Wäre es nicht spannend, die alte halle mit ihren fantastischen Räumlichkeiten im neuen Stadtteil zu integrieren?

Südbahnhof

Südbahnhof

Gestaltungswettbewerb für den Südtiroler Platz von der Bezirksvertretung Wieden beschlossen.

Im September 2007 stellten die GRÜNEN WIEDEN in der Bezirksvertretungssitzung den Antrag auf Erweiterung des Planungsgebietes Hauptbahnhof Wien. Gefordert wurde die Erweiterung des Planungsgebietes im 4. Bezirk bis zum Straßenzug Belvederegasse- Rainergasse – Blechturmgasse. Der Antrag fand keine Unterstützung der anderen Fraktionen. Auch nicht von der SPÖ.

Eine Sitzung später stellten die GRÜNEN WIEDEN eine etwas abgeschwächte Version des Antrages vom September: Gestaltungswettbewerb zur Anbindung des Hauptbahnhofes an die Favoritenstraße. Die Anbindung der Favoritenstraße an den Hauptbahnhof ist eine Überlebensfrage für die Geschäftsleute in der Favoritenstraße. Dieser Antrag wurde der Verkehrs- und Planungskommission zugewiesen, wo er von der VP-Vorsitzführung nie weiter behandelt wurde und vor sich hinschlummert.

In der letzten Bezirksvertretungssitzung am 4. Dezember hat die SPÖ den Antrag auf einen Gestaltungswettbewerb für den Südtiroler Platz gestellt. Spät aber doch hat auch die SPÖ mitbekommen, dass hier unbedingt etwas geschehen muss. Dabei hat die SP im Gemeinderat eine satte Mehrheit und daher von sich aus jede Möglichkeit, tätig zu werden.

Die ÖVP Wieden stellte den Abänderungsantrag, das die Kosten aus dem Zentralbudget zu bedecken seien. Diesem Vorschlag konnten sich auch die GRÜNEN WIEDEN anschließen. Damit ist der Antrag angenommen und hoffentlich werden die entsprechenden Magistratabteilungen bald tätig, noch bevor der Hauptbahnhof 2013 fertiggestellt sein wird.

Moderne Leuchten am Hauptbahnhof oder die Ideenlosigkeit der Stadt?

Dass alle die neuen Lampen für die Wiener Kärntner Straße von ‚eher unpassend‘ bis ‚extrem hässlich‘ finden, ist inzwischen allen bekannt! Was wundert ist aber, der Vorschlag der Wiener Bezirksvorsteherin der Inneren-Stadt Frau Stenzel, die Lampen in den neuen Hauptbahnhof abzuschieben. Genauso wie die Zustimmung ihrer Parteikollegin die Bezirksvorsteherin von Wieden Frau Reichard. Mag sein, dass sie dort passen könnten. Was ist das aber für ein Umgang und eine Einstellung gegenüber dem öffentlichen Raum, der dort neu entstehen soll? Macht sich dann seitens der Bezirksvertretung von Wieden keineR Gedanken über die Qualität und den Charakter des öffentlichen Raums? Anderseits kein wunder, die Frau Reichard wünscht sich ja sogar schon Gondeln für den Hauptbahnhof!

Update: Infos unter:

http://wieden.gruene.at/gruenfreiraum/artikel/lesen/37471/

(Mate)realisieren

Nicht Alle würden die Halle des jetzigen Südbahnhofs als schön bezeichnen,  sie ist aber eigentlich mit sehr wertvollen und schönen Materialien (Marmor, Terrazzo, Bisazza Steine usw.)  ausgebaut und spiegelt den speziellen Flair der 50er Jahren wider. Heutzutage werden für öffentliche Einrichtungen kaum mehr solche  Materialien eingesetzt. Alles muss ökonomisch und funktional sein = Beton (seihe neue U2 U-Bahnstationen).

Was passiert mit diesen schönen Materialien? werden sie überhaupt verwertet, oder einfach ohne weiteres entsorgt?  Unserer Meinung nach könnten sie im öffentlichen Raum des neuen Stadtteils wieder eingesetzt werden und somit einen identitätsstiftenden Beitrag für den neuen Stadtteil leisten.