Zweiter Bogen der Südbahnhofbrücke wurde montiert

In den letzten Wochen wurde der zweite Bogen der Südbahnhofbrücke am Boden seitlich der Brückentrasse zusammengebaut.

Der zweiten Brückenteil während der Montage am Boden. Dieses Foto wurde Mitte Mätz aufgenommen.

Der zweiten Brückenteil während der Montage am Boden. Dieses Foto wurde Mitte Mätz aufgenommen.

Am Mittwoch, 25, April wurde der 305 Tonnen schwere Brückenteil angehoben und auf den Brückenpfeilern montiert.

Der Blick auf die beiden Brückenbögen von der Arsenalstraße aus.

Der Blick auf die beiden Brückenbögen von der Arsenalstraße aus.

Die Brücke von der Faradaygasse aus gesehen.

Die Brücke von der Faradaygasse aus gesehen.

Details zur Montage siehe http://www.wien.gv.at/verkehr/brueckenbau/baustellen/suedbahnhofbruecke.html

Unterführung Gudrunstraße

Vor vier Wochen (10. März) lag noch das alte eiserne Brückentragwerk über die Gudrunstraße. Hier rollten die Züge Richtung provisorischem Ostbahnhof. Am 9. Dezember wurde der Bahnhof geschlossen und die Züge rollen seit dem über das dahinter liegende Betontragwerk zum Hauptbahnhof. Die Gleise wurden abgetragen und in den letzten Wochen auch das Brückentragwerk. Damit wurde Platz geschaffen für den zweiten Teil der Betonbrücke. Diese wird ebenfalls wie der erste Teil in zwei Feldern die Gudrunstraße überspannen. In einem Feld wird die Straße und die Straßenbahn die Eisenbahn unterqueren. Im zweiten Feld wird Platz für einen Zweirichtungsradweg und Gehwege geschaffen.

Am 10. März lag noch das alte Eisentragwerk über der Gudrunstraße.

Am 10. März lag noch das alte Eisentragwerk über der Gudrunstraße.

In Bildmitte ist noch das Widerlage, das die Brücke getragen hat, zu sehen.

In Bildmitte ist noch das Widerlage, das die Brücke getragen hat, zu sehen.

Rechts in Bildmitte ist das eine Feld der neuen Brücke zu sehen, das die Straße und die Straßenbahntrasse überspannt.

Rechts in Bildmitte ist das eine Feld der neuen Brücke zu sehen, das die Straße und die Straßenbahntrasse überspannt.

Wandmosaik von Rudolf Hausner

In den 60er Jahren wurde in der Passage unter dem Südtiroler Platz ein Wandmosaik, ein Frühwerk von Rudolf Hausner gestaltet, in dem wichtige Wahrzeichen von Wien aus Terrakotta gefertigt, eingefügt waren. An die 40 Jahre schmückte es die unterirdische Haltestelle der Linie 18.

2007 begannen die Umbauarbeiten, die Terrakottafiguren wurden abgenommen und das Mosaik verschwand hinter einer Gipskartonwand und ist jetzt durch vorgelagerte Betriebsräume nicht mehr zugänglich. Eine Abnahme des gesamten Wandmosaik, bestehend aus unzähligen Mosaiksteinchen, erwies sich als nicht durchführbar.

Durch die Gipskartonwand schon fast verdeckt, ist noch ein Teil des Mosaiks zu erkennen. Die Terrakottafiguren fehlen schon.

Durch die Gipskartonwand schon fast verdeckt, ist noch ein Teil des Mosaiks zu erkennen. Die Terrakottafiguren fehlen schon.

Seit Anfangs Februar gibt es das Wandmosaik wieder zu besichtigen, nachdem die letzten Bauzäune entfernt worden sind. Das Wandmosaik wurde dem alten nachempfunden, die originalen, restaurierten Terrakottafiguren wurden wieder in das Wandbild integriert. Demnächst soll es eine feierliche Präsentation geben.

Das Wandmosaik an neuer Stelle in der Straßenbahnhaltestelle Südtiroler Platz - Hauptbahnhof

Das Wandmosaik an neuer Stelle in der Straßenbahnhaltestelle Südtiroler Platz – Hauptbahnhof

„Eurogate“, Europas größte Passivhaussiedlung

„Eurogate“ ist eines der Stadtentwicklungsgebiete Wiens, das auf den ehemaligen Aspanggründen im dritten Wiener Gemeindebezirk entsteht.

Dank eines rot-grünen Pilotprojektes wird hier die größte Passivhaussiedlung Europas gebaut. Das Projekt ist ein Paradebeispiel für den Einsatz der Wiener Wohnbauförderung zur Schaffung neuer, moderner Stadtteile und innovativer, leistbarer Wohnungen. Es zeigt auch, dass der energiesparende Passivhausbau im normalen Wohnhausbau angekommen ist. Nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für das Geldbörsl der MieterInnen sind Passivhäuser ohne Zusatzheizung das Gebot der Stunde.

Die Wohnhäuser sind zum Teil noch im Bau, zum Teil sind sie schon besiedelt.

Das Wohnhausprojekt ist mit Öffis gut zu erreichen. So liegt die Schnellbahnstation St. Marx direkt vor der Haustür und die Straßenbahnlinien 18 und 71 sind fußläufig zu erreichen.

Auch für Fahrradgaragen ist gesorgt, die, wie man auf dem Foto unten sehen kann, gut angenommen werden.

Direkt neben den Wohnhäusern entsteht der Leon-Zelman-Park. Link

SANYO DIGITAL CAMERA

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Der Ausgang der Schnellbahnstation „St. Marx“ liegt direkt vor dem Wohnblock.

Der Ausgang der Schnellbahnstation „St. Marx“ liegt direkt vor dem Wohnblock.

Die Radgarage ist, wie von außen gut zu sehen, voll belegt.

Die Radgarage ist, wie von außen gut zu sehen, voll belegt.

Das Gold des Az W (Architekturzentrum Wien)

Eine Ausstellung, inhaltlich und räumlich etwas entfernt vom Hauptbahnhof, aber für Architekturinteressierte sicher sehenswert.

Zum 20. Geburtstag zeigt das Architekturzentrum (Az W) eine Schau der interessantesten Sammlungsobjekte aus der bislang unbekannten Sammlung  des Az W.

„Das Gold des Az W“ bietet den BesucherInnen die Chance, einen offenen Blick auf das gesammelte architektonische Erbe des 20. Jahrhunderts zu werfen,

Nähere Informationen siehe http://www.azw.at/event.php?event_id=1255

Wie geht´s weiter mit der Auffahrt vom Gürtel zur A 23

Seit  einigen Tagen fahren die Autos vom Gürtel zur A 23 und umgekehrt durch die Unterführung unter der Kreuzung des Landstraßer Gürtels mit der Landstraßer Hauptstraße.

Autos unterwegs Richtung A 23 vor dem Portal der Unterführung.

Autos unterwegs Richtung A 23 vor dem Portal der Unterführung.

Die Auf- und Abfahrt zur A 23 erfolgt nun durch die Unterführung. Auf das frei gewordene Straßenstück wird die Straßenbahn in ihre endgültige Lage verlegt und die Straßenfahrbahn Richtung Landstraßer Hauptstraße errichtet.

Die autofreigewordene Straßenfläche, auf die die Straßenbahn verlegt wird und die Straßenfahrbahn errichtet wird.

Die autofreigewordene Straßenfläche, auf die die Straßenbahn verlegt wird und die Straßenfahrbahn errichtet wird.

Das Kreuzungsplateau Landstraßer Gürtel/Landstraßer Hauptstraße kann jetzt endgültig umgebaut werden, nachdem die Autos von und zur Autobahn durch die Unterführung fahren. Über die Kreuzung wird die Linie 18 geführt und die Straßenfahrbahn Richtung Landstraßer Hauptstraße

Bauarbeiten auf dem Kreuzungsplateau

Bauarbeiten auf dem Kreuzungsplateau

Noch kreuzt die Straßenbahn die Fahrbahnen von und zur Autobahn und behindert so den zügigen Autoverkehr. Nach Verlegung der Straßenbahn in die „alte“ Lage, fällt diese „Behinderung“ weg und die AutofahrerInnen haben freie Fahrt bis zum nächsten Stau, entweder am Gürtel oder auf der Tangente.

Die Straßenbahn kreuzt noch die Gürtelfahrbahn

Die Straßenbahn kreuzt noch die Gürtelfahrbahn

Ausstellung über den neuen Masterplan

Das Modell des Stadtentwicklungsgebiets: in der Mitte der Helmut-Zilk-Park, darüber  das neu geplante Gebiet

Das Modell des Stadtentwicklungsgebiets: in der Mitte der Helmut-Zilk-Park, darüber das neu geplante Gebiet

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des überarbeiteten Masterplans und ein Modell des Stadtentwicklungsgebiets. Die Ausstellung ist öffentlich zugänglich, der Eintritt ist frei.

  • 5. bis 21. April 2013, 8:00 – 22:00 Uhr im bahnorama, 1100 Wien. Favoritenstraße 51
  • 22. April bis 14. Mai 2013 in der Gebietsbetreuung*10, 1100 Wien, Quellenstraße 149