Bäume müssen dem Straßenausbau in der Arsenalstraße geopfert werden

Große Aufregung gab es, als die Umbauarbeiten der Kreuzung Arsenalstraße mit der Ghegastraße begannen. Es wurden vier Pappeln gefällt, um Platz für den Ausbau der Kreuzung zu schaffen.

In der ursprünglichen Planung war die Arsenalstraße noch viel breiter als sie jetzt ausgeführt wird. Die Haltestellen der Buslinie 69A in beide Richtungen waren in der Arsenalstraße geplant. Sie wurden in die Eisenbahnunterführung verlegt. Dadurch wird der Straßenquerschnitt um 5 Meter kleiner. Es war aber immer klar, dass die Pappeln weichen müssen.

Diese vier Pappeln mussten dem Kreuzungsausbau weichen. Das Foto wurde 2009 aufgenommen.

Diese vier Pappeln mussten dem Kreuzungsausbau weichen. Das Foto wurde 2009 aufgenommen.

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Erste Campus

Beim Erste Campus tut sich wieder etwas. Lange Zeit hat sich nicht viel geändert. Jetzt wurde die Baustelleneinfriedung rundum entfernt und man hat freie Sicht in die Erdgeschoßzone.

Auf der Gürtelseite wird der Gehsteig errichtet.

Auf der Gürtelseite wird der Gehsteig errichtet.

Besonders beeindruckend: die Bäume im Dachgarten im 1. Stock. Es ist noch nicht sicher, ob diese für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Das Sicherheitsproblem ist sehr groß und man ist noch dabei, die Risiken abzuschätzen.

Über dem Durchgang im 1. Stock wurden Bäume gesetzt. Zu mindestens die Mitarbeiter_innen der Ersten Bank können dort in ihren Pausen lustwandeln und die Aussicht auf den Schweizer Garten genießen..

Über dem Durchgang im 1. Stock wurden Bäume gesetzt. Zu mindestens die Mitarbeiter_innen der Ersten Bank können dort in ihren Pausen lustwandeln und die Aussicht auf den Schweizer Garten genießen..

Auch im Nachbarhof wachsen schon die Bäume im Dachgarten im 1. Stock

Auch im Nachbarhof wachsen schon die Bäume im Dachgarten im 1. Stock

 

Städtebaulich ist der Hauptbahnhof keine Glanzleistung

Über weite Strecken liegt der Hauptbahnhof wie ein Fremdkörper in der Stadt. Eine graue abweisende Wand sowohl im Süden als auch im Norden

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Die südliche Wand des Hauptbahnhofes zwischen der Karl-Popper-Straße und Alfred-Adler-Straße. Das rechts liegende Grundstück wird verbaut. Wenn es nicht gelingt, hier eine belebte Erdgeschosszone zu entwickeln, wird hier eine Problemzone entstehen.

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Die nördliche Wand des Hauptbahnhofes zwischen der Karl-Popper-Straße und Alfred-Adler-Straße. Diese gesichtslose Wand werden Eingentümer_innen von ihren hochpreisigen Wohnungen aus genießen können.

Für die beiden Begrenzungswände des Hauptbahnhofes hat man keinerlei architektonischen und städtebaulichen Überlegungen angestellt. Man sollte raschest einen Gestaltungswettbewerb für diese beiden Wände ausloben, bevor die Sprayer sie entdecken und sie unkontrolliert vollsprühen.

Weltweit erstes Bahn-Solarkraftwerk in Betrieb

Die ÖBB nehmen das weltweit erste Bahn-Solarkraftwerk in Betrieb: 7.000 Solarpaneele speisen die aus dem Sonnenlicht gewonnene Energie direkt in die Fahrleitung der Züge ein. Die Photovoltaikanlage soll pro Jahr rund 1.100 MWh liefern – mit diesem Ertrag fahren rund 200 Züge von Wien nach Salzburg, pro Jahr werden 400 Tonnen CO2 eingespart. Derzeit stammen 90 Prozent des Fahrstroms aus Wasserkraft, 2 Prozent aus Ökoenergie und 8 Prozent aus Erdgas.
Die Anlage wurde auf einem etwa 2 Hektar großen ÖBB-Bahngrundstück östlich der Haltestelle Wilfleinsdorf in der Nähe von Bruck an der Leitha errichtet. Sie liefert eine elektrische Spitzenleistung von bis zu 1 MWp (Megawatt peak). Über 95 Wechselrichter speisen 16,7 Hertz Bahnstrom mit einer Spitzenleistung von 950 kW direkt in die Bahn – Oberleitung.

Pilotprojekt mit Datenerfassung
Die Solaranlage ist zusätzlich mit Wetterdatenerfassungs-, Überwachungs- und Auswertefunktionen ausgestattet. In den kommenden Monaten wird damit das Verhalten der Anlage unter verschiedenen Wetterbedingungen, der Energieertrag und andere Parameter analysiert. Diese Erkenntnisse werden in die Planung weiterer Anlagen einfließen, die die ÖBB über Österreich verteilt entlang der Bahntrassen entstehen sollen.

Technische Details
93 Prozent des ÖBB Bahnstroms stammt aus erneuerbaren Energien. Ein Teil des ÖBB – Bahnstrombedarfs wird derzeit aus dem öffentlichen 50 Hz – Stromnetz. Dabei wird der Strom mit Frequenzumformern auf 16,7 Hz Bahnstrom umgewandelt und in das 110 kV – Bahnstromleitungsnetz der ÖBB eingespeist. Die dabei auftretenden Umwandlungs- und Übertragungsverluste können durch verbrauchernahe Aufbringung und direkte Einspeisung in die Oberleitung reduziert werden.
Die Photovoltaikanlage liegt unmittelbar neben den Bahngleisen, daher kann sie den Solarstrom in die Oberleitung einspeisen. Energieübertragungsverluste, Netzkosten und Anlagenkosten für die Umwandlung von 50 Hz – Verbundstrom in 16,7 Hz Bahnstrom werden vermieden. Damit werden Züge kostengünstig mit Ökostrom versorgt. Das ist ein großer Beitrag zum ressourcenschonenden Umgang mit den Rohstoffen der Erde und der Umwelt.

Quelle ÖBB 2015

 

 

Umbau Kreuzung Arsenalstraße mit der Ghegastraße

Seit über einen Monat wird das Kreuzungsplateau Aselstraße/Ghegastraße umgebaut. Siehe Baubedingte Einbahnführung.

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Zusätzlich wird seit 1. Juni die Ghegastraße als Einbahn Richtung Arsenalstraße geführt.

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Die Autofahrer_innen benützen die Schweizergartenstraße als Ausweichroute zum Gürtel. Da die Ampel beim Gürtel nicht für diese Verkehrsmenge programmiert ist, kommt es in den Spitzenzeiten zu einem Stau, der bis über die Ghegastraße hinaus reicht.

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Der Stau verursacht zusätzliche Belastung der Luft und erhöhte Lärmbelastung im Schweizer Garten. Es ist ein Unding, eine Straße mitten durch einen Park zu führen. Verschlimmert wird dies jetzt dadurch, dass sie als Ausweichroute für die Ghegastraße herhalten muss. Dieser Zustand dauert bis 31. August. Dann wird wieder etwas mehr Ruhe in die Schweizergarten Straße einziehen.

Baubedingte Einbahnführung der Arsenalstraße und der Ghegastraße

Durch den Umbau des Kreuzungsplateaus Arsenalstraße/Ghegastraße müssen die beiden Straßenzüge zeitweise als Einbahn geführt werden.

Ghegastraße:
Zwischen 1. Juni und 31. August wird die Ghegastraße als Einbahn in Fahrtrichtung Arsenalstraße geführt. Baubedingt wird der Autobus in Fahrtrichtung Simmering über die Umleitungsstrecke geführt und hält in der Alfred-Adler-Straße.

Arsenalstraße:
Zwischen 1. Juni und 19. Juli wird pro Fahrtrichtung ein Fahrstreifen freigehalten. Zwischen 20. Juli und 18. Dezember wird die Arsenalstraße von der Ghegastraße bis zur Schweizer-Garten-Straße in Richtung Gürtel als Einbahn geführt. Der Verkehr in Richtung Ghegastraße wird von der Arsenalstraße über die Canettistraße, Karl-Popper-Straße und Alfred-Adler-Straße zurück zur Arsenalstraße umgeleitet.

Im Bereich der Südbahnhofbrücke gibt es eine Einbahnführung der Arsenalstraße.

Entwurf des neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes 7769 liegt auf

Für das Gebiet rund um die Verkehrsstation Hauptbahnhof liegt der Entwurf für die Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes bis 2. Juli zur öffentlichen Einsichtnahme auf. In dieser Zeit kann jede/r eine Stellungnahme abgeben.

Details siehe https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell/7769.html