Rasengleis für die Linie D

Die Linie D wird  von der Alfred-Adler-Straße bis zur Absberggasse verlängert. Die Trasse wird als Rasengleis ausgebildet.

Der Unterbau (Fundament) für die Schienen.

Der noch eingeschalte Unterbau im Bereich der Hlawkagasse.

Der noch eingeschalte Unterbau im Bereich des Sonnwendcampus.

Grüngleis für die Linie D

Die neue Umkehrschleife bei der Absberggasse ist bereits fertig. Ab der ersten Februarwoche beginnen die Bauarbeiten für die Verlängerung der Linie D, die als Grüngleis ausgeführt wird. Die Linie D wird um zwei Stationen in das Sonnwendviertel verlängert und endet dann nicht mehr bei der Alfred-Adler-Straße, sondern fährt weiter bis zur Absberggasse.

Ab Schulbeginn 2019 gehen die zwei neuen Stationen auf der insgesamt 1,1 Kilometer langen Neubaustrecke in Betrieb. Entlang des Helmut-Zilk-Parks hält die Straßenbahn beim neuen Bildungscampus in der Hlawkagasse und bei der neuen Endhaltestelle Absberggasse.

Bei der künftigen Endhaltestelle entsteht zudem eine Umsteigemöglichkeit zur jetzigen Linie 6 – später kann man hier zur künftigen Linie 11 umsteigen. Die aktuelle Endhaltestelle Alfred-Adler-Straße wird um ein paar Meter versetzt und ist dann am Beginn der Antonie-Alt-Gasse zu finden.

Hier wird die Linie D verkehren.

Der D-Wagen ist vom Hauptbahnhof bis zur Absberggasse auf einer selbstständigen Gleisanlage unterwegs und damit unabhängig vom Autoverkehr. Dadurch erhöht sich die Pünktlichkeit der Straßenbahn. Bei der neuen Endschleife wurde außerdem eine Gleisverbindung zur Linie 6 geschaffen, damit diese im Fall von Störungen hier wenden kann.

Der eigene Gleiskörper wird als Grüngleis ausgebildet. Grüngleise werten nicht nur das Stadtbild optisch auf, sie sind ein Beitrag für eine kühlere Stadt in zunehmend heißen Sommern. Der Rasen bindet außerdem den Staub und senken so die Staubbelastung in der Umgebung. Die Bepflanzung wirkt auch als Wasserspeicher, der bei Starkregen vor Überlastung des Kanals schützt.

Die Trasse der Linie D führt rechts an der Mauer entlang. Links das Gelände für den Mistplatz der MA48.

Die MA48 baut einen Mistplatz an der Gudrunstraße Ecke Eva-Zilcher-Gasse. Erst nach Fertigstellung der Mauer kann die Trasse der Linie D gebaut werden. Die Linie D soll Anfangs September in Betrieb gehen.

Beharrlichkeit der Grünen bringt Grüngleis für die Linie D

Lange Zeit gab es ein Hick-Hack um das Grüngleis für die Linie D im Sonnwendviertel entlang des Helmut-Zilk-Parks. Die Grünen forderten ein Grüngleis, die Wiener Linien lehnten es als zu teuer ab. Jetzt haben sich Öffi-Stadträtin Ulli Sima, Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, der Favoritner Bezirksvorsteher Marcus Franz sowie Günter Steinbauer als Geschäftsführer der Wiener Linien doch darauf verständigt, nachdem man sich auf die Kostenverteilung geeinigt hat: der Bezirk zahlt 25%, die Wiener Linien 25% und die Stadt 50%.

Die Straßenbahn wird von der aktuellen Endstelle Alfred-Adler-Straße bis zur künftigen Endstation Absberggasse im Bereich der Gudrunstraße verlängert und erschließt damit das junge Stadtentwicklungsgebiet. Das geplante Grüngleis ist nicht nur eine Bereicherung für das Stadtbild, es wirkt sich auch positiv auf das Mikroklima in der Umgebung aus. Wien muss sich auf die Folgen des Klimawandels einstellen und reagieren. Begrünte Gleiskörper sind ein Beitrag für eine kühlere Stadt in zunehmend heißen Sommern. Der Rasen bindet den Staub und senkt so die Staubbelastung in der Umgebung. Außerdem wirkt das Rasengleis auch als Wasserspeicher, der etwa bei Starkregen vor Überlastung des Kanals schützt.

Leider ist der Baubeginn erst für das Frühjahr 2018 vorgesehen, da sind schon zahlreiche neu errichtete Wohnbauten besiedelt. Im Herbst 2019 soll die verlängerte Strecke bis zur neuen Endhaltestelle Absberggasse in Betrieb gehen.

Die Linie D bindet künftig auch den Motorikpark und den Schulcampus im Sonnwendviertel an. Im Bereich des Schulcampus ist eine weitere Haltestelle geplant, die den Schulweg für Kinder und Jugendliche kürzer und bequemer macht. Bei der künftigen Endstelle Absberggasse entsteht zudem eine Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahnlinie 6.

Die Trasse liegt neben dem Helmut-Zilk-Park. Sie wurde zwischenzeitlich als Parkplatz und als Gemeinschaftsgarten genutzt. Dazu siehe:
https://schaffnerin.wordpress.com/2016/08/03/provisorischer-gemeinschaftsgarten-auf-zukuenftiger-strassenbahntrasse/

https://schaffnerin.wordpress.com/2016/03/29/parkplatz-auf-zukuenftiger-strassenbahntrasse/

 

 

 

 

Grünes Verkehrsforum Sonnwendviertel

Am Dienstag, 1. März fand im Grünraum Favoriten eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Verkehr im Sonnendviertel statt. Im Laufe der Veranstaltung wurden folgende Forderungen gestellt:

„Autobahn Sonnwendgasse“: Die Autos fahren viel zu schnell, dadurch entwickeln sie viel Lärm. Sie ist eine Barriere zwischen dem Bestand und den Neubauten (zwischen alt und neu Favoriten). Die TU wurde beauftragt, Verbesserungen vorzuschlagen.

Parkplatz Keplergasse: In der Gasse sind die Gehsteige viel zu schmal, da auf beiden Seiten geparkt wird. Da es noch kein Parkpickerl in Favoriten gibt, benützen viele Nichtwiener die Keplergasse als Parkplatz und fahren dann mit der U-Bahn in die Stadt. Die Keplergasse ist ein wichtiger Weg der Bewohner_innen des Sonnendviertels zur U-Bahn. Die Gebietsbetreuung hat die Gasse analysiert und Vorschläge erarbeitet, wie für Fußgänger_innen die Gasse als ein angenehmer Fußweg vom Sonnwendviertel zum Keplerplatz (U-Bahn) gestaltet werden könnte.

Antonie-Alt-Gasse: Ein Fahrverbot in der Antonie-Alt-Gasse würde den Schulweg zum Bildungscampus wesentlich sicherer machen. Zur Zeit biegen die Autos von der Hackergasse viel zu schnell in die Antonie-Alt-Gasse ein.

Rasengleis: Für die Trasse der Linie D wird ein Rasengleis gefordert. Neben dem Park ist ein Rasengleis wesentlich ästhetischer als Betonplatten und bringt eine gewisse Lärmdämmung für die Anrainer_innen.

Herndlgasse: Die Autos rasen in der Herndlgasse. Bei Grünblinken steigen die Autofahrer_innen noch schnell aufs Gas, um noch die Kreuzung mit der Gudrunstraße zu passieren. Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion sind unbedingt erforderlich.

Sonnwendspitz: Der Platz gehört dringend umgestaltet. Dabei ist jedenfalls die als Nebenfahrbahn gestaltete Abbiegespur in die Gudrunstraße unmittelbar vor den Wohnhäusern aufzulassen und dem Park zuzuschlagen. Überlegenswert ist auch, eine Fahrspur der überbreiten Sonnwendgasse rückzubauen.
Bus 14A: Die Linie 14A gehört dringend umgerüstet auf Gelenkbusse, so wie der 13A, da es bei dieser Linie immer wieder zu unregelmäßigen Intervallen kommt und der Bus meistens überfüllt ist.
Weiters soll die Verkehrsorganisation der Linie geändert werden, sodass die Haltestellen so zu liegen kommen, dass die Kinder des Bildungscampus möglichst wenig die Straße (Sonnwendgasse, bzw. Gudrunstraße) überqueren müssen, wenn sie von oder zu einer Haltestelle wollen.