Haltestellenabstand 680 Meter

Die Linie D fährt seit 2. Dezember bis zur neuen Endstelle bei der Absberggasse. Positiv ist, dass die Linie mit einen Rasengleis ausgeführt. Weniger positiv ist ein Haltestellenabstand von ca. 680 Meter zwischen der Station Hlawkagasse und der Endstation Absberggasse. Die Strecke entlang der Trasse ist nicht unbebautes Gebiet, sondern ist dicht verbautes Neubaugebiet im Sonnwendviertel.

Der große Haltestellenabstand bedeutet einen viel zu langen Anmarschweg für die Benützerinnen und Benützer der Linie D. So lange Anmarschwege sind kein Anreiz, die Öffis zu benutzen.

Die Verlängerung der Linie D geht in die Endphase

Die Linie D wird vom 18. November bis 1. Dezember nur bis zur Haltestelle Quartier Belvedere verkürzt geführt. In dieser Zeit wird die jetzige Endschleife aus dem Schienennetz genommen und die neue mit der alten Trasse verbunden. Gleichzeitig wird Haltestelle Alfred-Adler-Straße auf die andere Straßenseite der Alfred-Adler-Straße verlegt. Ab 2. Dezember wird die Linie D bis zur Absberggasse fahren.

Die neuen Gleise von der alten Endschleife. Im Hintergrund sind die Enden der Bahnsteigdächer des Hauptbahnhofs sichtbar-

Die neue Haltestelle auf der anderen Seite der Alfred-Adler-Straße.

Endstation der Linie D ist seit einiger Zeit aufgelassen

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Die Haltestelle Alfred-Adler-Straße (Endstation) der Linie D  ist seit einiger Zeit aufgelassen. Warum ist nicht ersichtlich. Die Wiener Linien sollten diese Haltestelle sofort wieder in Betrieb nehmen. Die Wohnblocks zwischen Alfred-Adler-Straße und Bildungscampus sind schon fast ein Jahr lang besiedelt. Demnächst ziehen die neuen BewohnerInnen in die Häuser entlang der Alfred-Adler-Straße ein. Die liegen direkt in Sichtweite der Haltestelle. Es ist ein Schildbürgerstreich, diese Haltestelle nicht in Betrieb zu nehmen. So bringt man die Menschen nicht dazu, ihr Auto stehen zu lassen, die Wohnungen haben alle einen Garagenplatz und auf die Straßenbahn umzusteigen, wenn man zwar eine Haltestelle vor der Nase hat, diese aber gesperrt ist.

Die Bauarbeiten für die Verlängerung der Linie D Richtung 10. Bezirk haben begonnen.

In der Arsenalstraße haben die Bauarbeiten für den Gleiskörper für die Linie D begonnen. Sie wird bis zur Schweizergartenstraße geführt und biegt dort rechts ab und fährt unter dem neuen Hauptbahnhof durch und wird nach dem Hauptbahnhof eine provisorische Endschleife haben.

Am 9. Dezember 2012 wird der Hauptbahnhof teilweise eröffnet. Dann wird für die PendlerInnen der Ostbahn das Umsteigen zur Linie D einfacher und bequemer, da die Wege wesentlich kürzer sind. Der provisorische Südbahnhof (Ost) wird dann abgerissen und einem Wohnbau weichen.