Stand der Bauarbeiten des Verbindungsgleises

SANYO DIGITAL CAMERAIm Anschluss an die Brücke über die Laxenburger Straße sieht man hier die Fortsetzung des Verbindungsgleises. Das Tragwerk ist noch eingeschalt. In die Luft ragen die Teile der Schalung und die Bewehrung für die seitlichen Wände des Gleistrogs.

SANYO DIGITAL CAMERAIn der Mitte ist die Decke des Schnellbahntunnels sichtbar. Im Hintergrund ein Brückenpfeiler des Verbindungsgleises, der sich über den Schnellbahntunnel spannt und die Lasten links und rechts des Tunnels in den Boden leitet. Deutlich sichtbar der Luftraum zwischen Brückenpfeiler und Tunnel. So wird der Tunnel nicht belastet.

SANYO DIGITAL CAMERAEin weiterer Brückenpfeiler. Dieser steht neben dem Schnellbahntunnel und ragt links noch über den Schnellbahntunnel hinaus. Durch diese Konstruktion wird auch hier der Tunnel nicht belastet.

SANYO DIGITAL CAMERAEine durchgehende Wand, die neben der Schnellbahn verläuft. Auf ihr sitzt links und rechts auskragend der Gleistrog. Die Höhe der Konstruktion verringert sich allmählich auf das Niveau des Geländes.

SANYO DIGITAL CAMERAHier ist das Ende der abfallenden Konstruktion. Man sieht einen Teil der Schalung für die Auskragung.

Siehe auch Verbindungsgleis

Advertisements

Wettbewerb für das Baufeld A 01 neben dem Hauptbahnhof

In einem einstufig, geladenen, anonymen Architektenwettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerbungsverfahren wurde in einem umfangreichen und sehr detaillierten Verfahren in enger Abstimmung mit der Stadt Wien, der ÖBB, dem Bezirk und der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten ein Siegerprojekt für dieses Landmark am neuen Wiener Hauptbahnhof ermittelt.

Gegenstand des Wettbewerbes war die Erlangung von Bebauungsstudien (Vorentwürfen) für ein Büro-, ev. Hotel- (Subvariante) und Geschäftsgebäude auf der gegenständlichen Liegenschaft. Im Rahmen des Verfahrens sollten weitergehende Bebauungsvorschläge erarbeitet werden, die sowohl den Ansprüchen des städtebaulichen Umfelds als auch den qualitativen und quantitativen Anforderungen des Auftraggebers bzw. der späteren Nutzer gerecht werden. Besonderen Wert wurde auf eine attraktive Architektur gelegt, um der prominenten Lage mit Landmark-Charakter gerecht zu werden.

Alle im Rahmen des Architekturwettbewerbs eingereichten Beiträge werden im City-Atrium des RIVERGATE, 1. OG, Handelskai 92, 1200 Wien, öffentlich ausgestellt und können dort besichtigt werden. Die Ausstellung ist von Mittwoch, 16.10.2013 bis einschließlich Dienstag, 29.10.2013 wochentags von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr öffentlich für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

http://www.signa.at/410.html

Rückkühler für die Fernkälte* vom gesamten Hauptbahnhof

Seit dem Frühjahr gibt es im Schweizer Garten in der ehemaligen Zufahrt zum Posttunnel Bauarbeiten. Was wird hier gebaut?

Die Bauarbeiten im Frühjahr 2013

Die Bauarbeiten im Frühjahr 2013

Laut Recherchen der Grünen Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Eva Lachkovics (3. Bezirk) handelt es sich um ein Bauwerk für die Rückkühlung der Fernkälte für den Hauptbahnhof. Das Bauwerk ist schon weit gediehen und man sieht die Elemente (kleine „Kühltürme“), durch die die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben wird. Bleibt zu hoffen, dass damit nicht eine sehr hohe Lärmentwicklung verbunden ist und der Schweizer Garten nicht eingenebelt wird.   

Das Gebäude mit den Elementen auf dem Dach, die die Wärme an die Luft abgeben.

Das Gebäude mit den Elementen auf dem Dach, die die Wärme an die Luft abgeben.

*Fernkälte 
Fernkälte ist, analog zur Fernwärme, die Versorgung eines Verbrauchers mit Kälte über eine Fernrohrleitung. Wie bei der Fernwärme wird Wärmeenergie transportiert, jedoch in umgekehrter Richtung. Hierfür gibt es unterschiedliche Methoden.
Im gegenständlichen Fall handelt es sich um Lieferung von kaltem Wasser.
Hierbei wird in einer Kältezentrale die erforderliche Kälte erzeugt und über wärmegedämmte Kältenetze an die Verbraucher geliefert.
Physikalisch ist hier die Bezeichnung Kältelieferung irreführend. Technisch richtig ist, dass bei der Kältelieferung dem Kunden überschüssige Wärme abgenommen wird. Dazu wird eine Vorlauftemperatur im Netz von etwa 6 °C zur Verfügung gestellt. Beim Verbraucher wird dessen überschüssige Wärme, zum Beispiel bei Klimatisierung, in das Netz direkt oder indirekt übernommen. Die Rücklauftemperatur ist demnach höher als die Vorlauftemperatur, etwa 12 °C und mehr. Über Kälteanlagen wird diese überschüssige Wärme in der Kältezentrale dem Kältenetz wieder entzogen. Hauptbestandteil der Kälteanlagen sind Kältemaschinen.

Musicaltheater im Quartier Belvedere geplant

Die Gemeinde Wien lässt die Errichtung einer Musicalbühne im Quartier Belvedere prüfen und greift damit eine Grüne Idee auf. Sowohl das Ronacher als auch das Raimundtheater sind für eine kostendeckende Bespielung mit Musicals zu klein. Daher ist der Plan, ein neues Musicaltheater mit 2000 bis 2500 Sitzplätzen zu errichten, durchaus sinnvoll.
Die Errichtung im Quartier Belvedere beim Hauptbahnhof wäre ein großer Gewinn für das Viertel und würde das neue Stadtviertel auch am Abend mit Kultur und Leben erfüllen und so dem Effekt der Verödung in einem Büroviertel entgegenwirken.
Durch die Nähe zum Hauptbahnhof wäre die Musicalbühne für viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher mit der Bahn bequem und rasch erreichbar, z. B. von St. Pölten aus in einer knappen halben Stunde. So sind die Menschen in weiten Teilen Niederösterreich nicht nur auf das eigene Auto oder organisierte Busreisen angewiesen.  

 

Kein Platz für dringend erforderliche Radständer vorgesehen!

Im Juli dieses Jahres wurden die Radständer bei der Schnellbahnstation Belvedere entfernt. In der Zwischenzeit wurde die Arsenalstraße in diesem Bereich fertig gestellt. Der Gehsteig wurde mit Blindenleitsystem neu errichtet und die Grünfläche daneben frisch mit Grassamen gesät. Es gibt weit und breit keinen Platz für die unbedingt notwendigen Radständer.

Die Fläche neben dem Gehsteig ist vollkommen mit einen neuen Rasen angelegt.

Wie dringend erforderlich Radständer im Nahbereich der Schnellbahnstation sind, zeigt das Foto unten. War früher die Absperrung entlang der Arsenalstraße voll gehängt mit Rädern (Siehe Foto im oben angeführten Artikel), so hängen sie jetzt an der Absperrung zwischen Radweg und Gehsteig.

Das Foto wurde am Sonntag, 20. Oktober aufgenommen und zeigt das Absperrgitter voll mit Fahrrädern.

Das Foto wurde am Sonntag, 20. Oktober aufgenommen und zeigt das Absperrgitter voll mit Fahrrädern.

Bahnhofshalle

Bis zur Eröffnung des Hauptbahnhofes sind es noch 14 Monate und die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Die zukünftige Bahnhofshalle auf der Nordseite des Bahnhofes zeichnet sich ab. Zwischen den Bahnsteigen und einem eingeschossigem Bau auf der Gürtelseite, liegt die Bahnhofshalle. In den nächsten Wochen wird die Tragkonstruktion für das Dach errichtet.

Rechts die Bahnsteige mit dem im Bau befindlichen Rautendach. Links ein eingeschossiges Gebäude. Dazwischen wird die Bahnhofshalle liegen. Die Blickrichtung ist vom Südtiroler Platz zum Schweizer Garten.

Rechts die Bahnsteige mit dem im Bau befindlichen Rautendach. Links ein eingeschossiges Gebäude. Dazwischen wird die Bahnhofshalle liegen. Die Blickrichtung ist vom Südtiroler Platz zum Schweizer Garten.

Hier ist die Blickrichtung von der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße zum Südtiroler Platz. Der leere Platz wird überdacht und wird die Bahnhofshalle. Links die Bahnsteigseite.

Hier ist die Blickrichtung von der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße zum Südtiroler Platz. Der leere Platz wird überdacht und wird die Bahnhofshalle. Links die Bahnsteigseite.

Besiedlung des Sonnwendviertels hat begonnen

Im Frühjahr 2012 wurde mit dem Bau der ersten Wohnungen im Sonnwendviertel begonnen. Auf insgesamt sieben Bauplätzen werden rund 1.142 geförderte Wohnungen errichtet.

SANYO DIGITAL CAMERA
Im August haben die ersten Bewohnerinnen und Bewohner des Sonnwendviertels ihre neuen Wohnungen in der Wohnhausanlage bereits bezogen. Im September werden die Wohnungen von zwei weiteren Bauteilen Ihren Nutzerinnen und Nutzern übergeben.
Es entsteht auch ein Schulcampus für ca. 1.100 Kinder mit 11 Kindergarten-Gruppen, einer 17-klassige Ganztagsvolksschule und – erstmals in Wien! – auch eine 16-klassige Ganztagshauptschule. Da der Bildungscampus erst im Herbst 2014 in Betrieb gehen wird, müssen alle Kinder der ein Jahr lang noch zu ihren alten Schulstandorten „pendeln“.