Fehlende Radständer beim Abgang zur Schnellbahn bei der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße

Beim Abgang zur Schnellbahn hängen Räder am Absperrgeländer. Es gibt erfreulicherweise einige RadfahrerInnen, die für ihren Weg zur Schnellbahn das Rad benützen, aber dann in der Nähe des Abganges keine Möglichkeit finden, ihr Rad abzustellen und es in Ermangelung eines Radständers an das Geländer anhängen.

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Der Radweg führt hier direkt vorbei und der Standort ist ideal für RadfahrerInnen, die mit der Schnellbahn weiter fahren wollen. In der Nähe des Abgangs sollten Radständer montiert werden. Der Platz zwischen den beiden Baumscheiben ist nahezu ideal dafür.

Einen entsprechenden Antrag werden die Grünen im 10. Bezirk in der Bezirksvertretung stellen und ich hoffe, ich kann in Kürze über die Montage neuer Radständer berichten.

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Verhüttelung des Südtiroler-Platzes

Verhüttelung des Südtiroler-Platzes

Neben den vielen alten und neuen Zugängen zu den U-Bahn-, Schnell- und Straßenbahnstationen gibt es noch viele runde, ovale oder eckige Betonzylinder, Sie sind ungleichmäßig über den Platz verteilt, wie ein Blick von der Aussichtsplattform zeigt. Einige sind Lüftungsbauwerke, dienen dem Brandabzug. Die meisten stehen im 4. Bezirk. Sie sehen zur Zeit sehr unansehnlich aus und daher stellten die Grünen den Antrag auf Begrünung. Der Antrag wurde angenommen. Nur die Forderung mußte in einem Schreiben von der Vizebürgermeister Mag.a Maria Vassilkou abgelehnt werden. Der Antrag käme zu spät, es wurde in der Planung keine Möglichkeiten für Erdreich und Bewässerung vorgesehen. Ein eindeutiges Versagen der damals ÖVP regierten Bezirksvorstehung, die über die Planungen und in diesem Fall die Fehl-Planung mit einbezogen war.

Diese Betonklötze werden sich als keine Zierde des Bahnhofsvorplatzes erweisen, eine Gestaltung von StadtplanerInnen und KünstlerInnen wäre dringend anzuraten.

Zum Schluss noch eine Suchrätselaufgabe: Wie viele Betonzylinder finden Sie?

Ich habe neun gezählt. Aber mit keiner Garantie auf Vollzähligkeit!

Gestaltungswettbewerb für den Südtiroler Platz von der Bezirksvertretung Wieden beschlossen.

Im September 2007 stellten die GRÜNEN WIEDEN in der Bezirksvertretungssitzung den Antrag auf Erweiterung des Planungsgebietes Hauptbahnhof Wien. Gefordert wurde die Erweiterung des Planungsgebietes im 4. Bezirk bis zum Straßenzug Belvederegasse- Rainergasse – Blechturmgasse. Der Antrag fand keine Unterstützung der anderen Fraktionen. Auch nicht von der SPÖ.

Eine Sitzung später stellten die GRÜNEN WIEDEN eine etwas abgeschwächte Version des Antrages vom September: Gestaltungswettbewerb zur Anbindung des Hauptbahnhofes an die Favoritenstraße. Die Anbindung der Favoritenstraße an den Hauptbahnhof ist eine Überlebensfrage für die Geschäftsleute in der Favoritenstraße. Dieser Antrag wurde der Verkehrs- und Planungskommission zugewiesen, wo er von der VP-Vorsitzführung nie weiter behandelt wurde und vor sich hinschlummert.

In der letzten Bezirksvertretungssitzung am 4. Dezember hat die SPÖ den Antrag auf einen Gestaltungswettbewerb für den Südtiroler Platz gestellt. Spät aber doch hat auch die SPÖ mitbekommen, dass hier unbedingt etwas geschehen muss. Dabei hat die SP im Gemeinderat eine satte Mehrheit und daher von sich aus jede Möglichkeit, tätig zu werden.

Die ÖVP Wieden stellte den Abänderungsantrag, das die Kosten aus dem Zentralbudget zu bedecken seien. Diesem Vorschlag konnten sich auch die GRÜNEN WIEDEN anschließen. Damit ist der Antrag angenommen und hoffentlich werden die entsprechenden Magistratabteilungen bald tätig, noch bevor der Hauptbahnhof 2013 fertiggestellt sein wird.

Passivhausstandards für das Stadtentwicklungsgebiet Hauptbahnhof

Der neue Stadtteil Hauptbahnhof könnte und sollte ein Vorzeigeprojekt für ökologisches Planen und Bauen werden! Im Rahmen der Rechnungsabschlusssitzungen haben wir den Antrag eingebracht, dass der gesamte geförderte Wohnungsneubau am Areal des Stadtentwicklungsgebiets Hauptbahnhof in Passivhausbauweise errichtet werden soll. Um das sicherzustellen, muss die Stadt Wien die wichtigsten Zielsetzungen als Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb und den Kauf von Liegenschaften vorschreiben. Der Antrag würde grundsätzlich zugestimmt und zwar für die Weiterleitung an den zuständigen Ausschuss. In ein paar Wochen erhalten wir eine Antwort und es wird sich herausstellen, in wieweit die Stadt Wien auf zukunftsfähige Energie-Effizienzstandards wert liegt.

(Antrag hier nachlesen: Antrag_Hauptbahnhof_Ökologische Bauweise)

Lärmschutzwände als Sonnenkraftwerk

Ökologie ist natürlich ein Kernthema für uns, hier werden wir immer wieder unsere Ideen und Forderungen bringen und zur Diskussion stellen. Ein wichtiges Thema ist ökologisches Bauen. Wir sind der Meinung, dass ein Projekt dieser Größenordnung, das mit soviel Aufwand entstehen wird, Vorzeigecharakter haben soll!

Schon 2001 wurde von der Asfinag entlang der Südautobahn A2 bei Gleisdorf eine Photovoltaik–Lärmschutzwand gebaut. Auch in Wien wurde 2007 am Margaretengürtel eine Photovoltaik-Anlage, integriert in Lärmschutzwänden in Betrieb genommen.

Entlang der Gleisanlagen des geplanten Hauptbahnhofes sind beidseitig Lärmschutzwände vorgesehen. Durch einen geringen Mehraufwand bei den Kosten könnten die Lärmschutzwände als Photovoltaik–Lärmschutzwand ausgebildet werden. Dies wäre ein Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Angesichts des Klimawandels ist es unerlässlich, jede sich bietende Möglichkeit zu nutzen, um das Kyotoziel zu erreichen.

Die ÖBB ist aufgefordert, ihren Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu leisten. Was entlang der Autobahn möglich ist, muss auch entlang der Bahn möglich sein.

Diese Forderung wurde in einem Resolutionsantrag von den GRÜNEN WIEDEN in der Bezirksvertretungssitzung am 6. März 2008 eingebracht. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Resolutionsantrag: Lärmschutzwand – Grüne Wieden

von Manfred Itzinger (Klubobmann der Grünen Wieden)