Schildbürgerstreiche: vier auf einen Streich

Manchmal hat man das Gefühl, dass die VerkehrsplanerInnen  alle FußgängerInnen bzw. BenützerInnen von Öffis als masochistisch veranlagt einschätzen. Anders kann man sich die verunglückte Planung bei der Kreuzung des Gürtels vor dem Südbahnhof nicht erklären. Hier versucht man durch Gitter, Verbotsschilder und Zebrastreifen nur über die halbe Straße die Menschen, die zur Haltestelle der Linie 69A Richtung Simmering wollen, zu Umwegen zu zwingen. 

1. Gitter sperren den Zebrastreifen über den Gürtel.

Absperrgitter

2. Ein Schildbürgerstreich der Sonderklasse ist, dass die Fußgängerampel nicht stillgelegt wurde und die FußgängerInnen dazu animiert bei GRÜN den Gürtel trotz Gitters zu überqueren.

Trotz Gitter ist Fußgängerampel in Betrieb

3. Ein Verbotsschild soll die Menschen daran hindern den schmalen Randstreifen zu benützen um zur Haltestelle zu gelangen.

Verbotsschild

4. Auch der Zebrastreifen nur über die halbe Arsenalstraße zwingt zu Umwegen.

Kein Zebrastreien auf der Fahrbahn stadtauswärts

Dabei wäre es so einfach, die Wege für die FußgängerInnen sicher und kurz zu halten: Den Randstreifen zu einem Gehsteig ausbauen, den Zebrastreifen über die gesamte Arsenalstraße verlängern und die Gitter wieder entfernen und schon ist die Haltestelle der Linie 69A Richtung Simmering von allen Richtungen bequem ohne Umwege zu erreichen.

Schmaler Randstreifen

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