Stand des Umbaus der Kreuzung Arsenalstraße/Ghegastraße/Alfred-Adler-Straße

Die Ghegastraße ist für die Zeiten der Bauarbeiten Einbahn in Richtung Arsenalstraße. Die eine Hälfte der Ghegastraße von der ehemaligen Posteinfahrt bis zur Arsenalstraße ist schon fertig gestellt. Auf ihr fahren derzeit die Autos Richtung Arsenalstraße. Die andere Hälfte ist derzeit im Bau.

Die fertige Straßenhälfte der Ghegastraße

Die fertige Straßenhälfte der Ghegastraße

Die unfertige Straßenhälfte.

Die unfertige Straßenhälfte.

Die Arsenalstraße vor dem Kreuzungsplateau ist größtenteils fertiggestellt. Der Abschnitt zwischen Ghegastraße und Schweizergarten Straße wird erst zu einen späteren Zeitpunkt ausgebaut.

 

) Die Arsenalstraße vor der Kreuzung.

Die Arsenalstraße vor der Kreuzung.

Die Unterführung der Alfred-Adler-Straße ist in Richtung Arsenalstraße für den Verkehr frei gegeben. Daher ist es möglich, dass der Bus 69A in Richtung Simmering diese Route nehmen kann.

Die Unterführung der Alfred-Adler-Straße: Die Autos biegen rechts in die Arsenalstraße ein. Hier ist auch die Haltestelle der Linie 69A.

Die Unterführung der Alfred-Adler-Straße: Die Autos biegen rechts in die Arsenalstraße ein. Hier ist auch die Haltestelle der Linie 69A.

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Geänderte Linienführung des Busses 69A

Korrektur siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2015/08/17/geaenderte-linienfuehrung-des-busses-69a-korrektur/

Seit einigen Tagen fährt der Bus 69A Richtung Simmering auf der Route, die für den Endausbau des Hauptbahnhofes geplant war. Die Haltestelle befindet sich in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße. In der Gegenrichtung fährt der Bus noch über den Gürtel zum Hauptbahnhof. Wenn die Umbauarbeiten der Kreuzung es erlauben, wird der Bus auch Richtung Hauptbahnhof über den 10. Bezirk erfolgen.

Der Bus 96A in der Haltstelle in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße.

Der Bus 69A in der Haltstelle in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße.

Umbau der S-Bahnstation Belvedere

Seit April wird die S-Bahnstation Belvedere umgebaut. Die beiden Stationsgebäude werden verlängert. Dort werden Betriebsräume (z.B. Müllräume) untergebracht.

Die Betriebsräume im Rohbau.

Die Betriebsräume im Rohbau.

Um die Station zukunftsfit zu machen, werden auch die Deckenfugen saniert. Dies geschieht von oben. Es wird ein Schlitz bis zur Tunneldecke gegraben, die Fugen werden neu abgedichtet, damit die Station in der Zukunft wasserdicht ist und dann wieder zugeschüttet.

Das Ende eines Grabens, der noch nicht zugeschüttet ist. Deutlich sichtbar die neu abgedichtete Fuge.

Das Ende eines Grabens, der noch nicht zugeschüttet ist. Deutlich sichtbar die neu abgedichtete Fuge.

ÖBB will das Angebot der Nacht- und Autoreisezüge beibehalten

Nacht- und Autoreisezüge sind eine ökologische Form des Reisens. Die ÖBB ist so ziemlich die einzige Bahn in Europa, die Nacht- und Autoreisezüge noch entsprechend anbietet und dieses Angebot auch in Zukunft beibehalten will. Nach Jahren des Nachfragerückgangs und der Einstellungen von Verbindungen ist die Situation der Nachtreisezüge in Österreich wieder stabil. Alle europäischen Bahnen schränken ihr Angebot in diesem Bereich ein.

Im Juni veranstalteten die Gewerkschaft Vida und Betriebsräte und Beschäftigte von Newrest Wagon-Lits Austria Europäische Aktionstage unter dem Motto „Back on Track“ (Zurück in die Spur) durch. In über zehn Städten, unter anderem auch in Wien, wurde auf den Bahnhöfen für den Erhalt bzw. den Ausbau der europäischen Nachtreise- und Fernzugverbindungen mobil gemacht. Newrest-Wagon-Lits Austria führen im Auftrag der ÖBB mit 340 MitarbeiterInnen täglich in bis zu zehn Nachtzügen die Kundenbetreuung und das Service durch.

Folgende Forderungen werden aufgestellt:
• Zusätzliche Nachtzugverbindungen, z.B. nach Paris bzw. Straßburg. Auch Nachtzüge nach Brüssel und Amsterdam wären wichtig und wünschenswert.
• Ankauf von weiterem modernem Wagenmaterial, damit noch mehr Fahrgäste noch bequemer an ihre Ziele kommen.
• Eine Werbekampagne, damit auch mehr Dienstreisen per Nachtzug absolviert werden.

 

„Sitzen am Boden“ verboten

Folgendes ist mir zu Ohren gekommen: Am 9. Juli um ca. 15 Uhr sitzt eine Gruppe von 12 jungen Frauen am Boden des Vorplatzes im Süden des Hauptbahnhofplatzes. Es ist eine Interrail-Reisegruppe aus Madrid, die es sich da gemütlich gemacht hat.

2015-07-09 004Hauptbahnhof (2)

Wie das Foto zeigt, handelt es sich eindeutig um Touristinnen, die hier auf ihren Zug warten, und nicht die zwei Wartebereiche drinnen im Bahnhofsgebäude benutzen wollten. Die am Vorplatz vorhandenen Sitzgelegenheiten sind für so eine große Reisegruppe kein Angebot, vor allem dann nicht, wenn die Sonne herunterbrennt.

Aber die Freude dauert nicht lange, da erscheinen vier Männer von der Security und machen sie darauf aufmerksam, dass „Sitzen am Boden“ verboten sei, und sie aufstehen sollen. Die jungen Frauen stehen auf und bleiben stehen.

Welchen Eindruck dies auf die jungen Bahnkundinnen gemacht hat, kann man sich ausmalen. Die ÖBB will den Hauptbahnhof „sauber“ halten. Das man da bei diesen Kundinnen übers Ziel hinaus gegangen ist, ist eindeutig. ÖBB Kundinnen sollte man anders behandeln, und die Security-MitarbeiterInnen besser schulen.

 

ÖBB sind eine wichtige nachhaltige Stütze für Österreichs Umwelt

Die Bahn ist das mit Abstand umweltfreundlichste Verkehrsmittel: Die Bahn liefert mit klimafreundlichen Technologien einen großen Beitrag zur CO2-Bilanz Österreichs. Sie spart insgesamt durch ihre Verkehrsleistungen auf der Schiene in Österreich jährlich rund 3 Mio. Tonnen CO2-Emissionen.
Alleine in Österreich werden durch die ÖBB 201 Mio.-PKW Fahrten und ca. 2,1 Mio. LKW-Fahrten eingespart. Die Bahn ist das umweltfreundlichste Transportmittel: mit 14g CO2 Emission pro gefahrenem Personenkilometer lässt sie PKW und Flugzeug deutlich hinter sich (Bahn emittiert 12mal weniger CO2 als ein Pkw und 13 mal weniger als ein Flugzeug).

Die ÖBB erzeugen Energie für das Bahnfahren vor allem aus den 8 eigenen Wasserkraftwerken und treiben Innovationen an, um den Anteil der erneuerbaren Energien auszuweiten: Im Jahr 2012 wurde der Feldbacher Bahnhof (Steiermark) mit einer 600 m² großen Photovoltaikanlage zum ersten Nullenergiebahnhof Österreichs. Über das gesamte Jahr betrachtet produziert er seine benötigte Energie selbst.

Auf dem Dach der Bahnsteige liefern 1.000 m² Solarzellen 128 MWh pro Jahr bei einer maximalen Leistung von 141,2 kWp.

Die Photovoltaikanlage Wilfleinsdorf reiht sich in diese erfolgreichen Projekte ein und ist das neueste Pilotprojekt in den Umweltschutzaktivitäten der ÖBB.

Weiters nutzt der Wiener Hauptbahnhof Geothermie und erzeugt damit pro Jahr 1.880 MWh Wärme und 475 MWh Kälte. Damit spart alleine der Wiener Hauptbahnhof mit der Photovoltaikanlage pro Jahr 467 Tonnen CO2 ein.

Um die Umwelt zu entlasten wurde ein 1,5 Millionen Liter fassender Regenwasserspeicher installiert, um Zugwaschanlagen und die WC-Tanks der Waggons umweltfreundlich versorgen zu können.

Um Energie zu sparen, wurden die Tausur- und Talent Loks mit Rückspeisebremsen ausgestattet, die die gewonnene Energie ins Netz einspeisen.
Quelle ÖBB 2015