S-Bahn Station Belvedere: Umbauarbeiten haben begonnen

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Die Schnellbahnstation Belvedere wird erneuert und dem Design der Station Hauptbahnhof angepasst. Die neu errichteten Aufgänge bleiben und es wird keine Ausgänge vor dem Erste Campus geben.

Die Bauarbeiten haben schon begonnen. Es werden auch die Gleise erneuert und zusätzliche Weichen eingebaut. Die Stammstrecke wird daher von Freitag, 1. Mai 14 Uhr bis Montag, 4:15 Uhr gesperrt.

In der Zeit von 6. Juli bis Oktober bleibt die Station Belvedere gesperrt. Die Züge fahren ohne Halt durch.

Tag der offenen Speichertür

Am Freitag, 17. und Samstag, 18. April gab es die Möglichkeit, das riesige unterirdische Retentionsbecken in Simmering zu besichtigen. Um bei Starkregen Überschwemmungen in Simmering zu vermeiden, werden die gigantischen Wassermengen in einen riesigen Speicher geleitet, dort zwischengespeichert und dann von dort später kontrolliert an die Hauptkläranlage abgegeben.

Füllt man das Becken mit Abwasser, wird die Luft verdrängt. Sie entweicht über vier Lüftungsschächte.

Der Speicher misst 90 Meter Länge, 45 Meter Breite und 7 Meter Tiefe und fasst 28,5 Millionen Liter Abwasser. Das entspricht 200.000 vollgefüllten Badewannen.

Auf dem Speicher wird ein Sportplatz mit Flutlichtanlage errichtet. Als Fundament für die Flutlichtanlage dienen die Lüftungsschächte.

Der Mittelteil des Speichers

Der Mittelteil des Speichers

Einer der zwei Seitenteile.

Einer der zwei Seitenteile.

Blick von einem Seitenteil über den mittleren Teil zum zweiten Seitenteil des Speichers.

Blick von einem Seitenteil über den mittleren Teil zum zweiten Seitenteil des Speichers.

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Auf dieser Fläche über dem Speicher wird ein Sportplatz wieder errichtet.

Auf dieser Fläche über dem Speicher wird ein Sportplatz wieder errichtet.

 

„Raum der Stille“ – Andachtsraum am Hauptbahnhof

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Gleichzeitig mit der Eröffnung des Hauptbahnhofes wurde im 2. Untergeschoß der „Raum der Stille“ eingeweiht. „Der Raum der Stille“, eine Kapelle, die die Erzdiözese Wien angemietet hat, setzt auf knapp 100 m2 einen Kontrapunkt zum Trubel der Reisenden, Arbeitenden und Wohnenden – bietet in der Zeit von 7 bis 20 Uhr die Chance zum Innehalten. Der Raum steht für wöchentliche Andachten, Heilige Messen, Gebet und Stille sowie für diverse Veranstaltungen offen. Im Sinne der Ökumene gibt es eine Einladungen zur Nutzung des „Raum der Stille“ an andere gesetzlich anerkannte Kirchen, Religionsgemeinschaften und kirchennahe Organisationen. Für alle anderen Institutionen gilt eine religiöse Gastfreundschaft, die eine rechtzeitige Abstimmung mit der in der Kategorialen Seelsorge zuständigen Stelle erfordert.

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Das architektonische Konzept sieht einen ellipsenförmigen Raum vor, der die zur Verfügung stehende Grundfläche weitgehend nutzt, zu den angrenzenden Wänden jedoch einen Abstand hält. Im übertragenen Sinn wird dadurch das Geschehen am Bahnhof von den Anforderungen hinsichtlich Kontemplation und Gebet gelöst. Der „Raum der Stille“ leuchtet, einer Laterne gleich, aus sich heraus und soll die Reisenden zur Einkehr einladen. In den verbleibenden Flächen sind Räume für Gespräche, Beichte sowie Beratung und ein Vorplatz vor dem ellipsenförmigen Raum angeordnet. Hier befindet sich die Opferwand mit einer Darstellung des „Brennenden Dornbusches“ als inhaltlicher Schwerpunkt des Andachtsraumes am Hauptbahnhof und die damit symbolisierte Zusage Gottes: „Ich bin da“ – für die Menschen, für Dich. Ort: Hauptbahnhof Wien UG2-104 Am Hauptbahnhof , 1110 Wien Url: www.raumderstille-hbf.at

Tag der offenen Speichertür

Die Stadt Wien hat in Simmering einen riesengroßen, unterirdischen Wasserspeicher errichtet.
Wien Kanal lädt zum Tag der offenen Speichertür ein:
Freitag, 17. April, 13 – 18 Uhr
Samstag, 18. April, 10 – 18 Uhr
Ort: Sportplatz SC Mautner Markhof, Heidestraße 10
Erreichbar mit Autobus 72A oder 76A, Shuttlediienst von U3-Station Gasometer!

Leerstand – Garage unter dem Hauptbahnhof

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Unter der Verkehrsstation des Hauptbahnhofes auf der Ebenen -01 befindet sich eine Garage mit 630 Stellplätzen, die von der WIPARK betrieben wird. Fünf Monate nach Eröffnung herrscht dort gähnende Leere. Ich weiß nicht, mit welcher Klientel die ÖBB gerechnet hat, die die Monstergarage füllen soll. Ist doch der Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut erreichbar. Und wenn schon einige Autofahrer_innen zum Einkaufen in BahnhofCity Wien Hauptbahnhof fahren, so parken sie in den angrenzenden Straßen des 10. Bezirks, da es dort kein Parkpickerl gibt.

Um dem entgegen zu wirken inseriert die ÖBB-Infra in den Zeitungen dass ab 1. April zwei Stunden lang GRATIS geparkt werden kann. Ob diese Aktion mehr Kundschaft in das Einkaufszentrum bringt, bleibt ab zuwarten.

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Was wenig bekannt ist, dass es in der Garage 13 Stellplätze gibt, bei denen man sein Elektroauto auftanken kann.