Ampelschaltung für Bus und RadlerInnen nicht optimal.

Schon vor längerer Zeit (Juni) haben sich Fahrgäste des Busses 69 A über die unnötigen Wartezeiten bei einer Ampel am Südtiroler Platz beschwert. Es handelt sich um jene Ampel, wo der Bus 69 A auf einer eigenen Busspur die Gleise der Straßenbahn kreuzt.

SANYO DIGITAL CAMERADer Bus muss stehen bleiben, obwohl weit und breit keine Straßenbahn in Sicht ist. Die Ampel ist, so wie alle anderen Ampeln am Südtiroler Platz mit einer fixen Umlaufzeit programmiert. So kommt es sehr oft dazu, dass der Bus warten muss, obwohl keine Straßenbahn kommt.

Auch die RadfahrerInnen auf dem Radweg neben der Busspur haben das gleiche Problem. Auch sie müssen warten, auch wenn keine Tram kommt.

Bei einer direkte Beeinflussung der beiden Ampeln durch die Straßenbahn hätte der Bus nur dann rot, wenn eine Straßenbahn kommt und sonst hätte er freie Fahrt.

Davon würden auch die RadfahrerInnen profitieren. Auch sie hätten länger grün.

Beim letzten ÖBB-Bezirksforum haben sich die Beamten bereit erklärt die Situation zu überprüfen und eventuell die Ampel neu zu programmieren.

Unterführung Gertrud-Fröhlich-Sandner-Straße

In der Unterführung wurde die endgültige Wandverkleidung montiert. Ein glatte graue Platte wurde angebracht.

SANYO DIGITAL CAMERAEine Herausforderung für jeden Sprayer. Und es hat nicht lange gedauert, bis die ersten Figuren an die Wand gesprayt wurden.

SANYO DIGITAL CAMERAIm ÖBB-Forum habe ich vorgeschlagen, die Wand für ein Kunstprojekt gemeinsam mit Sprayer freizugeben. Die Wände eignet sich für einen Wettbewerb unter SprayerInnen und die graue Unterführung würde durch bunte Bilder sehr gewinnen. Doch die Vertreter der ÖBB konnten sich das überhaupt nicht vorstellen. So wird es ein Eldorado für unkontrollierte, wenig kunstvolle Sprayaktionen werden und die Wand wird mit sinnlosen Gekritzel voll besprüht werden.

Bericht vom 15. Bezirksforum „Hauptbahnhof Wien“ am 11. November 2013

Die Bauarbeiten für den Bahnhof liegen voll im Zeitplan. Derzeit wird das Dach für die Bahnhofshalle montiert. Das Rautendach über den Bahnsteigen wird im Dezember  2013 fertig gestellt sein.
Die Anlage „Auto im Reisezug“ wird an 14.06.2014 in Betrieb gehen. Der Bahnhof selbst wird im Dezember 2014 eröffnet. Der Vollbetrieb wird im Dezember 2015 zum Fahrplanwechsel aufgenommen, wenn die Gleisbauarbeiten im Bereich der Geiselbergstraße fertig gestellt sind. Ab diesem Zeitpunkt werden auch Züge vom Hauptbahnhof zum Flughafen geführt werden.
Der Wettbewerb für das Baufeld A.01 wurde abgeschlossen und öffentlich präsentiert. Siehe http://www.signa.at/410.html und https://schaffnerin.wordpress.com/2013/10/26/wettbewerb-fur-das-baufeld-a-01-neben-dem-huaptbahnhof/. Der Bebauungsplan wird im Frühjahr vorliegen. Baubeginn ist im Oktober 2014.
Bei dem Baufeld zwischen Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße und Karl-Popper-Straße gab es einen Wechsel des Eigentümers. Daher konnte die Frage nach der Markthalle, die dort geplant war, nicht beantwortet werden. Für dieses Baufeld wird es sicher neue Überlegungen für die Nutzungen geben. Der Plan, das Wien Museum  dort anzusiedeln ist in der Zwischenzeit auch offiziell vom Tisch. Siehe http://wieden.gruene.at/bezirksentwicklung/artikel/lesen/90789/ Ob die neuen Eigentümer die Idee eines Musicaltheaters auf diesem Baufeld weiter verfolgen, wird sich zeigen.
Ungeklärt ist die Nutzung der Flächen unter dem Verbindungsgleis neben dem Busbahnhof.
Die Fläche für den Helmut-Zilk-Park wurde eingeebnet und der Gemeinde Wien übergeben. Es wird noch der Unterbau geschüttet und mit den Arbeiten am Park selbst wird im Frühjahr 2014 begonnen.
„Wohnen am Park“: Der Flächenwidmungsplan für das Gebiet zwischen Helmut-Zilk-Park und Ostbahn (Masterplan P) wird im Frühjahr 2014 beschlossen werden. Danach werden die Baufelder an Interessenten verkauft.
Die ÖBB-Zentrale hat die Dachgleiche erreicht und wird ab August 2014 besiedelt.
Die Linie D wird 2019 bis zur Absberggasse verlängert. Ob es eine Verlängerung weiter in den 10. Bezirk geben wird, wird von den Wiener Linien untersucht. Die Gleisschleife im Schweizer Garten bleibt bestehen. Im Expedit sind auch Steuerungsanlagen untergebracht. Daher bleibt das Gebäude vorerst bestehen.
Der „Schauplatz“ der Erste Bank in der Gleisschleife bleibt bis 2017 in der Gleisschleife und wird dann abgetragen.
Die Franz-Grill-Straße, die Verlängerung der Südbahnhofbrücke, wird bis 2017 fertig gestellt und mündet dann in das Kreuzungsplateau beim Gürtel.

Besuch in der Seestadt

Mit der Seestadt geht die Gemeinde Wien neue Wege. Die U-Bahn ist schon lange da, bevor die ersten Mieter einziehen. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2013/11/02/seit-dem-5-oktober-fahrt-die-u2-bis-in-die-seestadt/ In diesem neuen Stadtteil spielt nicht das Auto die erste Geige. Die Stellplatzverpflichtung wird auf 0,7 Stellplätze pro Wohnung vermindert und es wird Sammelgaragen geben. Durch den Weg von der Sammelgarage zum Wohnhaus erhofft man sich eine Belebung des öffentlichen Raums. o
bwohl noch nicht einmal überall Baustelle, lohnt sich ein Besuch in der Seestadt. Es gibt viel zu sehen und viele Informationen über die Seestadt zu erfahren.
Schon von weitem sieht man das Flederhaus, das 2011 vor dem Museumsquartier aufgestellt war. Im Flederhaus befinden sich in jedem Geschoß Info-Tafeln zur Seestadt und in Hängematten kann Mann und Frau die Seele baumeln lassen. Vom letzten Geschoß aus haben alle eine gute Aussicht auf das Baugelände.

Im jeden Geschoß sind links Infotafelln zur Seestadt und rechts sind die Hängematten montiert. Die oberste Ebene dient als Aussichtsplattform.

Im jeden Geschoß sind links Infotafelln zur Seestadt und rechts sind die Hängematten montiert. Die oberste Ebene dient als Aussichtsplattform.

Ein Teil des Baugeländes vom Flederhaus aus fotografiert.

Auf dem Gelände gibt es ein Forschungsprojekt von progreencity zur Fassadenbegrünung. Auf einem Container werden mehrere Systeme getestet.

Testeinrichtung für Fassadenbegrünungen

Testeinrichtung für Fassadenbegrünungen

Aus „alt, kaputt und verstaubt“ mach „neu, flott und bunt“. Jeden Mittwoch gibt es eine Fahrradwerkstatt, in der Fachleute gemeinsam mit Jugendlichen des Beschäftigungsprojektes ausgemusterte Fahrräder in verkehrssichere und bunte Unikate verwandeln.

SANYO DIGITAL CAMERAIm Seestadtgarten können Mann und Frau in der schönen Jahreszeit gemeinsam garteln.

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PUBLIK – Kultur auf der Baustelle Mit dem Kunst-, Kultur und Kommunikationsexperiment PUBLIK blickt aspern Die Seestadt Wiens in ihre eigene Zukunft und stellt sie zur Diskussion. Das ursprünglich von content.associates entwickelte Programm kreiert seit 2011 Inseln der Kommunikationskultur und des künstlerischen Experiments – inmitten des Baustellengeschehens und unter freiem Himmel.

Weitere Informationen zur Seestadt: http://www.aspern-seestadt.at/

Montage des Daches der Bahnhofshalle hat begonnen

Der erste Binder für die Dachkonstruktion der Bahnhofshalle wurde letzte Woche montiert. In ziemlich genau 13 Monaten, im Dezember 2014 zum Fahrplanwechsel, soll der Hauptbahnhof zur Gänze in Betrieb gehen. Noch ein gewaltiges Stück Arbeit ist zu leisten. Doch die Verantwortlichen sind zuversichtlich, den Termin einhalten zu können. Man liegt im Zeitplan, wird versichert.

In 13 Monaten wird es hier von Fahrgästen wimmeln, die von oder zu den Zügen eilen.

In 13 Monaten wird es hier von Fahrgästen wimmeln, die von oder zu den Zügen eilen.

Seit dem 5. Oktober fährt die U2 bis in die Seestadt

Am 5. Oktober wurde die Verlängerung der U2 mit drei neuen Stationen (Hausfeldstraße, Aspern Nord und Seestadt) in Betrieb genommen. Noch sind rund um die Endstation Seestadt viele Baustellen. 
Bis 2028 werden in der Seestadt rund 10.500 Wohneinheiten für mehr als 20.000 Menschen und ca. 20.000 Arbeitplätze entstehen.
Es ist ein Novum, dass das Öffentliche Verkehrsmittel U2 schon fertig gestellt wurde, bevor die Wohnungen, Büros und Gewerbebetriebe besiedelt werden. Früher hat man große Wohnviertel gebaut, ohne Erschließung durch öffentliche Verkehrsmittel. Heute geht man den umgekehrten Weg: die öffentlichen Verkehrsmittel sind schon da, wenn die Mieter einziehen. 
Die Führung der U2 bis zur Seestadt bringt schon jetzt für die Bewohnerinnen und Bewohner von Eßling eine wesentliche Verbesserung. Sie sind mit der U-Bahn in 30 Minuten in der Inneren Stadt. 
Positiv sind die vielen Radständer in der Nähe der U-Bahn Eingänge. Das Rad ist eine ideale Ergänzung zum Öffentlichen Verkehrsmittel. Es sollte daher in der Nähe aller U-Bahnstationen eine genügende Anzahl an Radabstellanlagen vorhanden sein.

Direkt neben dem Eingang zur U-Bahnstation Hausfeldstraße befinden sich die Radständer.

Direkt neben dem Eingang zur U-Bahnstation Hausfeldstraße befinden sich die Radständer.

Bei der Station Aspern Nord bietet ein weit ausladendes Dach für die Fahrgäste, die in den Bus umsteigen, Schutz vor Regen.

Das weit auskragende Dach vor dem Eingang in die Station Aspern Nord.

Das weit auskragende Dach vor dem Eingang in die Station Aspern Nord.

Gleichzeitig mit der Verlängerung der U2 ging auch die Straßenbahnlinie 26 in Betrieb. Sie verbindet die U1 (Kagraner Platz) mit der U2 (Hausfeldstraße). Auch hier ein Novum: die Strecke ist teilweise eingleisig mit Ausweichen. Ungewöhnlich ist der Linksverkehr der Straßenbahn beim Mittelbahnsteig. Der Linksverkehr ist erforderlich, da die Straßenbahnen in Wien nur auf der rechten Seite Ein- und Ausstiege haben.