44 m² LED-Anzeigetafel

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Noch werden auf der riesigen Anzeigetafel in der Halle des Hauptbahnhofes nur Regionalzüge angezeigt. Erst mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember werden hier auch internationale Züge aus Norden, Osten, Süden und teilweise Westen angezeigt werden. Ab Dezember 2015 fahren dann alle internationalen Züge aus dem Westen bis zum Hauptbahnhof. Die von Kapsch gelieferte Anzeigetafel ist die wichtigste Informationsquelle für die Fahrgäste. Sie nutzt modernste LED-Technologie und ist 21 Meter breit und 2,1 Meter hoch. Mit über 44 m2 ist sie so groß wie eine kleine Wohnung und die größte ihrer Art in Österreich.

Während Bahnfahrer auf den meisten europäischen Bahnhöfen noch via LCD-Anzeigetafeln oder Faltblatt-Anzeigen über An- und Abfahrten der Züge informiert werden, haben die ÖBB in modernste LED-Technik investiert. Die 5.248 physikalischen Pixel auf dem leicht gewölbten Display haben einen Abstand von gerade einmal vier Millimeter. Mehr als 8 Millionen LED-Chips sorgen für brillante Bildqualität und black-faced SMD Leuchtdioden für hohen Kontrast. Dank der hohen Bildauflösung ist es grundsätzlich auch möglich, Filme zu zeigen.

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Markuslöwe steht jetzt in der Halle des Hauptbahnhofes

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Der steinerne Markuslöwe, früher Wahrzeichen des Südbahnhofs, steht seit 6. Oktober in der Halle des Hauptbahnhofes. Der geflügelte Sandsteinlöwe wurde in die Eingangshalle des Bahnhofes gebracht und auf seinem 1,2 Meter hohen Sockel befestigt.

Skulptur wurde 1873 geschaffen
Der Steinlöwe wiegt eine Tonne, ist gemeinsam mit dem Sockel drei Meter hoch und begrüßt seit 140 Jahren die Fahrgäste. Die Skulptur wurde 1873 von dem Bildhauer Josef Leimer für den zweiten Wiener Südbahnhof geschaffen und ist ein Symbol für die Zugverbindung nach Venedig.
Von den insgesamt acht venezianischen Markuslöwen, die damals an Erkern und Fassaden des zweiten Südbahnhofes angebracht waren, sind zwei erhalten. Ein Löwe steht im Schlosspark von Laxenburg, der zweite steht in der Halle des Hauptbahnhofes.

Gleisverbindung vom Hauptbahnhof zur Schnellbahn-Stammstrecke

Die Verbindung ist fertiggestellt. Die Züge fahren aber erst nach dem Fahrplanwechsel im Dezember, wenn alle Bahnsteige des Hauptbahnhofes in Betrieb genommen werden.

Dieses Gleis kommt vom Bahnsteig 3 des Hauptbahnhofes. Hier fahren die Schnellbahnzüge vom Hauptbahnhof nach Meidling. Die Tragkonstruktion für dieses Gleis siehe „Verbindungsgleis“ Link:  https://schaffnerin.wordpress.com/2013/10/29/stand-der-bauarbeiten-des-verbindungsgleises/

Dieses Gleis kommt vom Bahnsteig 3 des Hauptbahnhofes. Hier fahren die Schnellbahnzüge vom Hauptbahnhof nach Meidling. Die Tragkonstruktion für dieses Gleis siehe „Verbindungsgleis“ Link: https://schaffnerin.wordpress.com/2013/10/29/stand-der-bauarbeiten-des-verbindungsgleises/

Das Gleis vom Hauptbahnhof bindet in das Gleis der Schnellbahn-Stammstrecke ein. Links sieht man die beiden Gleise der Schnellbahn-Stammstrecke.

Das Gleis vom Hauptbahnhof bindet in das Gleis der Schnellbahn-Stammstrecke ein. Links sieht man die beiden Gleise der Schnellbahn-Stammstrecke.

Links liegen die beiden Gleise der Schnellbahn-Stammstrecke. Im Hintergrund sieht man die Einbindung des Gleises vom Hauptbahnhof in das Gleis Richtung Meidling. Das Gleis rechts führt zur Ebene des Hauptbahnhofes hoch.

Links liegen die beiden Gleise der Schnellbahn-Stammstrecke. Im Hintergrund sieht man die Einbindung des Gleises vom Hauptbahnhof in das Gleis Richtung Meidling. Das Gleis rechts führt zur Ebene des Hauptbahnhofes hoch.

Links das Gleis, das vom Hauptbahnhof kommt . In der Mitte liegen die beiden Gleise der Stammstrecke. Links fahren die Züge Richtung Meidling, rechts Richtung Südtiroler Platz. Ganz rechts eine Stützmauer. Sie stützt das Gleis auf dem die Schnellbahngarnituren Richtung Hauptbahnhof fahren.

Links das Gleis, das vom Hauptbahnhof kommt . In der Mitte liegen die beiden Gleise der Stammstrecke. Links fahren die Züge Richtung Meidling, rechts Richtung Südtiroler Platz. Ganz rechts eine Stützmauer. Sie stützt das Gleis auf dem die Schnellbahngarnituren Richtung Hauptbahnhof fahren.

Radweg bis zur Sonnwendgasse befahrbar

Nach der Fertigstellung der ÖBB-Zentrale konnte die Gertrud-Fröhlich-Sandner-Straße zwischen Karl-Popper-Straße und Sonnwendgasse fertiggestellt werden. Dies bringt eine Verbesserung auch für RadfahrerInnen. Es steht ihnen in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße auf die gesamte Länge vom Gürtel bis zur Sonnwendgasse auf beiden Seiten eine Radverkehrsanlage zur Verfügung. So steht den RadlerInnen eine direkte Verbindung von der Argentinierstraße nach Favoriten zur Verfügung, ohne Umweg über den Südtiroler Platz.

Der Gehweg und der Radstreifen neben der ÖBB-Zentrale in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße.

Der Gehweg und der Radstreifen neben der ÖBB-Zentrale in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße.

Erreichbarkeit des Wiener Hauptbahnhofes mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Wien ist mit Bussen, Straßenbahnen und U-Bahn erreichbar. Neben der U1 fahren die Buslinien 13A und 69A, die Straßenbahnlinien 18, D und O zum Bahnhof. Die Straßenbahnlinie D fährt direkt zum Ostausgang des Hauptbahnhofes.

Mit der U1 ist man vom Hauptbahnhof in nur fünf Minuten am Stephansplatz oder in 12 Minuten bei der UNO-City. Im Schnitt fährt tagsüber unter der Woche alle drei bis vier Minuten eine U-Bahn den Hauptbahnhof an.

Weiters ist der Hauptbahnhof mit zwölf Schnellbahn-, Regionalzug- und REX-Verbindungen an ein zweites hochrangiges Verkehrssystem angeschlossen. Die Station liegt direkt neben dem Bahnhof. Mit diesen Verbindungen geht es dank dichter Intervalle binnen weniger Minuten zum Beispiel nach Floridsdorf, Praterstern, Meidling oder Landstraße/Wien Mitte, das am Rande der Innenstadt liegt.

Anlässlich der Eröffnung des Wiener Hauptbahnhofes, eigentlich wurde die BahnhofCity mit Einkaufszentrum eröffnet, wurde wieder die Kritik laut, dass er sehr schlecht an die U1 angebunden ist. Es stimmt, die Entfernung vom Bahnsteig der U1 zu den Bahnsteigen der Bahn ist groß. Aber auf Grund des Bestandes der Gürtelunterführung, (Straße und Straßenbahn) und des Schnellbahnstation war ein näheres Heranführen an die U-Bahn nicht möglich. Der Weg vom U1-Bahnsteig in den Hauptbahnhof entspricht etwa jener Entfernung, die von den U-Bahn-Linien U3 und U6 am Westbahnhof in das Bahnhofsareal zurückzulegen sind.