Busbahnhof

Wien braucht einen neuen Busbahnhof. Es wurden mehrere Standorte untersucht, wovon der Standort „Verteilerkreis“ in Favoriten als der best geeignete hervorging. Der Verteilerkreis liegt direkt über der Autobahn und U1, ist daher sowohl für die Busse als auch für die Reisenden gut erreichbar. Und er liegt etwas außerhalb des Zentrums, so dass die Busse nicht weit in die Stadt hineinfahren müssen. Aber dieser Standort wird von den Bürger_innen und allen politischen Parteien im 10. Bezirk abgelehnt. Daher ist man auf der Suche nach einem anderen Standort. Jetzt werden die Waldmanngründe neben dem Hauptbahnhof untersucht. 

Für den Standort, auf dem sich jetzt der provisorische Fernbusbahnhof befindet, spricht eindeutig die vorhandene sehr gute Infrastruktur: Hauptbahnhof, Schnellbahn, U1 und Straßenbahn und Bus sind in unmittelbarer Nähe. Allerdings sind die Zu- und Abfahrten über den Gürtel zur Autobahn nicht ganz unproblematisch.

Durch die zusätzlichen Bussen werden die Bewohner_innen auf der Wieden durch mehr Lärm und Abgase belastet. Durch eine Einhausung des Bahnhofes könnte man die Situation verbessern. Wenn man den angrenzenden Gürtel in die Einhausung miteinbezieht, würde dies eine wesentlich Lärmreduktion für die Anrainer_innen des Gürtels bringen.

 

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Stadtplanung geht neue Wege

Der Flächenwidmungsplan für das Sonnwendviertel Ost (liegt zwischen Helmut-Zilk-Park und Bahngelände) wurde abgeändert. So wurden die Baublöcke wesentlich verkleinert und die Hauptverkehrsstraße von der Mitte des Gebiets an den Rand zur Bahntrasse verlegt. Hochgaragen entlang der Hauptstraße sollen den Lärm der Bahn abschirmen.

Um ein urbanes Viertel mit einer belebten Erdgeschosszone zu schaffen, mussten Baugruppen und Quartiershäuser im Rahmen zweistufiger Wettbewerbsverfahren schon in der Entwicklungs- und Planungsphase entsprechende Nutzungskonzepte vorweisen.

Die Siegerprojekte dieser Verfahren werden nun weiter konkretisiert. Bei einigen Projekten gibt es bereits fixierte BetreiberInnen der Erdgeschosslokale, für andere werden noch interessierte UnternehmerInnen gesucht.

Nutzungen der Erdgeschoßzonen

Eine Liste der geplanten Nutzungen finden man unter http://www.gbstern.at/fileadmin/user_upload/GB_10/Projekte/Sonnwendviertel/Nutzungsvielfalt/Nutzungsplan_Liste_SWVOst.pdf

 

Südtiroler Platz: Keine Glanzleistung für zu Fußgehende

Stop and Go

Aus Sicht der Fußgängerinnen und Fußgänger ist der Südtiroler Platz eine Katastrophe. Es gibt kaum die Möglichkeit den Platz zügig zu überqueren. Bei jeder Straßenüberquerung muss man warten. Erst nach einem Stopp kann man weitergehen. Eine grüne Welle für die Fußgängerinnen und Fußgänger würde eine Verbesserung bringen.

Gehlinie ins Nichts

Etwas, was stört, ist die Nichteinhaltung der Grundregel eine möglichst geradlinige Gehlinie.  Wenn man von Favoriten kommend den Südtiroler Platz überqueren will kommt man zu einer Engstelle, die der Aufgang von der Straßenbahn bildet und die Sicht auf die Fortsetzung des Weges stadteinwärts verstellt. Ist man daran vorbei, bildet ein Lüftungsbauwerk eine weitere Engstelle und verstellt ebenfalls die Sicht auf den weiteren Weg. Ist man daran vorbei, ist der weitere Weg nicht ganz eindeutig klar. Um weiter stadteinwärts zu kommen, muss man einen Haken nach rechts schlagen um den Zebrastreifen über die Fahrbahn zu finden. Hier beginnt einer der oben geschilderten Stop und Go über den Gürtel.

Der Aufgang von der Straßenbahn bildet eine Engstelle und behindert die Sicht Stadteinwäärts.

Das Lüftungsbauwerk ist eine weitere Engstelle und behindert die Sicht auf auf den Weg stadteinwärts.

Nach dem Lüftungsbauwerk muss man einen Hacken nach rechts schlagen, um den weiteren Weg stadteinwärts zu finden.

S80 – West-Ost-Verbindung quer durch die Stadt soll aufgewertet werden

Die ÖBB plant die Verbindungsbahn zwischen Hütteldorf und Meidling auszubauen. Sie soll durchgehend zweigleisig werden und drei neue Haltestellen (Hietzinger Hauptstraße, Speising, Stranzenbergbrücke) erhalten.

Durch die Attraktivierung der Verbindungsbahn sollen tangentiale Verbindungen gestärkt werden und sie bringt perfekte Umsteigmöglichkeiten auf den Fernverkehr in Wien Meidling und den Wiener Hauptbahnhof in alle Richtungen.

Baubeginn ist 2020. Die Modernisierung erfolgt unter laufendem Schnellbahn-Betrieb. Zwischen Hütteldorf und Meidling sind drei neue barrierefreie Haltestellen geplant: Hietzinger Hauptstraße, Speising und Stranzenbergbrücke. Im Bereich Auhofstraße und Hietzinger Hauptstraße wird die Verbindungsbahn in Hochlage geführt. Das bedeutet in diesen beiden Bereichen ein kreuzungsfreies und sicheres Queren der Bahntrasse – jederzeit und ohne Wartezeiten. Neben der Anhebung der Bahntrasse werden zusätzliche Querungsmöglichkeiten geplant. Voraussichtliche Fertigstellung ist 2025.

Nähere Informationen: http://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/grossraum-wien/attraktivierung-verbindungsbahn/rund-um-die-planung/projektbroschuere-attraktivierung-verbindungsbahn.pdf

 

 

 

Residenz Adele

Im Vordergrund der Helmut-Zilk-Park. Dahinter das Grundstück für die Residenz Adele

Die Soulier Management GmbH hat als Bestbieterin den Zuschlag von der Österreichischen Bundesbahn erhalten.

Die attraktive Liegenschaft namens „Residenz Adele“ liegt direkt am Helmut-Zilk-Park in Fußnähe zum neuen Hauptbahnhof im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Es soll ein hochwertiges aber leistbares Wohnareal in verkehrsberuhigter Lage entstehen. Die Wohnungsgrößen reichen von Studios bis zu Vier-Zimmer-Wohnungen für größere Familien. Der überwiegende Anteil wird aus Zwei- und Drei-Zimmer Wohnungen bestehen. Jede Wohnung soll eine Außenfläche erhalten. Ein Konzept mit erneuerbarer Energie wird geprüft.

Familienfreundliche Planung, hoher architektonischer Anspruch
Die 300 freifinanzierten Wohnungen werden auf insgesamt fünf Baukörper aufgeteilt und zur Parkseite hin ausgerichtet. In das Wohnareal wird auf ca. 1.400 Quadratmetern eine Bildungseinrichtung für Kinder integriert, auch hier werden Außenflächen ein ideales Umfeld zum Spielen und Lernen im Freien schaffen.

Als Baubeginn wird das Frühjahr 2019 angepeilt und die Fertigstellung ist Ende 2020 geplant.

Beharrlichkeit der Grünen bringt Grüngleis für die Linie D

Lange Zeit gab es ein Hick-Hack um das Grüngleis für die Linie D im Sonnwendviertel entlang des Helmut-Zilk-Parks. Die Grünen forderten ein Grüngleis, die Wiener Linien lehnten es als zu teuer ab. Jetzt haben sich Öffi-Stadträtin Ulli Sima, Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, der Favoritner Bezirksvorsteher Marcus Franz sowie Günter Steinbauer als Geschäftsführer der Wiener Linien doch darauf verständigt, nachdem man sich auf die Kostenverteilung geeinigt hat: der Bezirk zahlt 25%, die Wiener Linien 25% und die Stadt 50%.

Die Straßenbahn wird von der aktuellen Endstelle Alfred-Adler-Straße bis zur künftigen Endstation Absberggasse im Bereich der Gudrunstraße verlängert und erschließt damit das junge Stadtentwicklungsgebiet. Das geplante Grüngleis ist nicht nur eine Bereicherung für das Stadtbild, es wirkt sich auch positiv auf das Mikroklima in der Umgebung aus. Wien muss sich auf die Folgen des Klimawandels einstellen und reagieren. Begrünte Gleiskörper sind ein Beitrag für eine kühlere Stadt in zunehmend heißen Sommern. Der Rasen bindet den Staub und senkt so die Staubbelastung in der Umgebung. Außerdem wirkt das Rasengleis auch als Wasserspeicher, der etwa bei Starkregen vor Überlastung des Kanals schützt.

Leider ist der Baubeginn erst für das Frühjahr 2018 vorgesehen, da sind schon zahlreiche neu errichtete Wohnbauten besiedelt. Im Herbst 2019 soll die verlängerte Strecke bis zur neuen Endhaltestelle Absberggasse in Betrieb gehen.

Die Linie D bindet künftig auch den Motorikpark und den Schulcampus im Sonnwendviertel an. Im Bereich des Schulcampus ist eine weitere Haltestelle geplant, die den Schulweg für Kinder und Jugendliche kürzer und bequemer macht. Bei der künftigen Endstelle Absberggasse entsteht zudem eine Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahnlinie 6.

Die Trasse liegt neben dem Helmut-Zilk-Park. Sie wurde zwischenzeitlich als Parkplatz und als Gemeinschaftsgarten genutzt. Dazu siehe:
https://schaffnerin.wordpress.com/2016/08/03/provisorischer-gemeinschaftsgarten-auf-zukuenftiger-strassenbahntrasse/

https://schaffnerin.wordpress.com/2016/03/29/parkplatz-auf-zukuenftiger-strassenbahntrasse/

 

 

 

 

Unterführung Gudrunstraße

Die Unterführung der Gudrunstraße wird vierspurig. Das Brückentragwerk wurde schon in den Jahren 2012/13 gebaut. Jetzt wird die Unterführung auf die die vier Spuren ausgebaut. In der zukünftigen Fahrbahn Richtung Favoriten werden die Gleise für die Straßenbahn verlegt.

Die zukünftige Fahrbahn Richtung Favoriten vom Gräßlplatz aus gesehen. Rechts liegt das Gleis für die Straßenbahn.

Die zukünftige Fahrbahn Richtung Favoriten von Favoriten aus fotographiert. Im Vordergrund liegt das Gleis für die Straßenbahn. Die Randsteine für die Fahrbahn liegen schon. Im Hintergrund sieht man die Auffahrt zur Kempelenbrücke.