Investitionen machen sich bezahlt

Seit September 2017 investieren die beiden Länder Wien und Niederösterreich jährlich rund eine Million Euro je Bundesland in die S7 und S 60.

Auf der Flughafenschnellbahn S7 fahren in der Hauptverkehrszeit vier statt zwei Züge pro Stunde und Richtung zwischen dem Flughafen Wien und Floridsdorf, das entspricht knapp 30 zusätzlichen Zügen pro Werktag. Weiters konnte durch eine Umstrukturierung des Angebotes auf der Gesamtstrecke bis Wolfsthal eine Fahrzeitverkürzung um ca. 10 Minuten erreicht werden.

Das Zusatzangebot wird gut angenommen. Die Fahrgastzahlen auf der S7 stiegen seit September 2017 um knapp 30 %, das sind täglich zwischen 6.000 und 7.000 Menschen, die nun zusätzlich auf dieser Strecke unterwegs sind.

Auf der Ostbahn (S60) wurde seit Ende Dezember 2017 das Bahnangebot verdichtet durch einen durchgehenden ½-Stunden-Takt an Werktagen ab circa 5 Uhr früh bis 20 Uhr. Davor herrschte ganztägig ein Stundentakt bzw. ½-Stunden-Takt in der Hauptverkehrszeit. Das Ergebnis ist eine Fahrgaststeigerung von rund 6 % zwischen Wien Hauptbahnhof und Bruck/Leitha.

Nur durch weitere Verbesserung des ÖV-Angebotes wird es gelingen, die Menschen zum Umstieg auf die Öffis zu bewegen.

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Bauarbeiten des Arsenalsteg im Arsenal

Während am anderen Ende des Arsenalsteges im 10. Bezirk  die Bauarbeiten dem Ende zu gehen, beginnen im 3. Bezirk die Arbeiten.

Das Brückentragwerk noch ohne Bogen. Im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals.

Neben dem Objekt 5 ist die Baustelle für das Ende des Arsenalstegs im Arsenal. Zur Zeit wird an dem Brückenbauwerk über die Arsenalstraße gearbeitet. Es wird am Boden zusammengeschweißt und mit einem Kran die endgültige Lage eingehoben.

Bauarbeiten für die 6er-Endschleife haben begonnen

Die Geiselbergstraße ist Richtung Simmering gesperrt. Die Autos werden umgeleitet.

Die Haltestelle der Öffis wurde Richtung Simmering verlegt, um Platz zu schaffen für die Bauarbeiten der 6er-Endschleife.

Mit der Neugestaltung der Linien 6 und 11 wird das nächste Projekt der Wiener Linien umgesetzt. Nachdem mehrere Varianten für eine neue Umkehrschleife geprüft wurden, hat sich die Geiereckstraße in Simmering als beste Lösung für die Fahrgäste herausgestellt. Direkt unter der A23 wird dafür die neue Umkehrschleife entstehen.

Die Vorteile der neuen Schleife: In der Absberggasse haben die Fahrgäste der Linie 6 und der Linie 11 ab Herbst einen direkten Umsteigepunkt zur Linie D. Mit dieser Lösung wird außerdem die Kapazität im stark genutzten Abschnitt zwischen Quellenplatz und Geiereckstraße für die Fahrgäste um bis zu 80 Prozent erhöht.

 

Die geplanten Änderungen im Überblick:

Linie 11
Die Linie 11 ist künftig von Kaiserebersdorf bis zum Otto-Probst-Platz unterwegs. Sie bindet damit Kaiserebersdorf nicht nur an die U3 an, sondern auch an die U1 am Reumannplatz.
Der 11er übernimmt große Streckenteile der Linie 6 und ab dem Reumannplatz ersetzt die Linie 11 künftig die Linie 67 bis zum Otto-Probst-Platz.

Linie 71
Die Linie 71 wird die zweite Straßenbahnverbindung nach Kaiserebersdorf und kehrt damit zu ihren Wurzeln zurück. Sie wird von ihrer derzeitigen Endstelle Zentralfriedhof, 3. Tor wieder nach Kaiserebersdorf verlängert.
Erste Arbeiten an der Umkehrschleife in Kaiserebersdorf für eine zweite Straßenbahnlinie wurden bereits gemacht. Mit dem 71er gibt es damit künftig wieder eine Direktverbindung von Kaiserebersdorf in die Innenstadt.

Linie 6
Die Linie 6 soll mit der Verlängerung der Linie 11 in der Geiereckstraße in Simmering enden. Die neue Umkehrschleife unter der A23 wird ab April gebaut und ist ab Schulbeginn 2019 betriebsbereit.
Die Linie 6 wird künftig im stark frequentierten Abschnitt Quellenplatz – Reumannplatz – Geiereckstraße von der Linie 11 entlastet und wird damit insgesamt noch zuverlässiger.

Rasengleis für die Linie D

Die Linie D wird  von der Alfred-Adler-Straße bis zur Absberggasse verlängert. Die Trasse wird als Rasengleis ausgebildet.

Der Unterbau (Fundament) für die Schienen.

Der noch eingeschalte Unterbau im Bereich der Hlawkagasse.

Der noch eingeschalte Unterbau im Bereich des Sonnwendcampus.

Baufortschritt des Arsenalsteges im 10. Bezirk

Vor wenigen Tagen lag der Brückenbogen noch am Boden. In der Zwischenzeit wurde das Tragwerk in die endgültige Lage eingehoben. Es fehlt nur noch die Umkehrplattform.

Die gesamte Brücke bis zur fehlenden Umkehrplattform (rechts im Bild)

Das Ende der Brücke mit der fehlenden Umkehrplattform, die das letzte Brückentragwerk (links) mit der rechts davon liegenden nach unten führenden Ebene verbinden wird.

Die Umkehrplattform unter dem Brückentragwerk über die Maria-Lassnig-Straße, die die von oben kommende schiefe Ebene mit der nach unten führende Ebene verbindet.

Das Brückentragwerk über die Maria-Lassnig-Straße. Im Hintergrund die Hochgarage.

Brückenbogen des Arsenalsteges

Die Brücke über die Maria-Lassnig-Straße wird zur Zeit am Boden zusammengeschweißt. Nach Abschluss der Montagearbeiten wird es auf die Brückenpfeiler in die endgültige Lage eingehoben.

Sturmwarnung

In der Umweltverträglichkeitsprüfung Städtebau zum Hauptbahnhof hat die Bürgerinitiative darauf hingewiesen, dass die Hochhäuser in Bodennähe hohe Windgeschwindigkeiten hervorrufen werden. Die Verantwortlichen der ÖBB brachten vor, das Modellrechnungen durchgeführt wurden und keine außergewöhnlich hohe Windgeschwindigkeit auftreten werden. Alles im grünen Bereich.

Jetzt steht mitten auf dem Platz zwischen den beiden Gebäuden des Ersten Campus Hinweisschilder „Vorsicht bei Sturm“. Vielleicht hätte man doch Versuche an einem Modell machen sollen.   

Geht man bei Wind über den Platz, dann kann es schon vorkommen, dass man verweht wird. Man sollte daher den Warnhinweis ernst nehmen.