Unterführung der Gudrunstraße unter der Bahn

Die Straßenbahn fährt schon auf ihren endgültigen Gleisen. Zum Teil muss noch das alte Gleis Richtung Simmering entfernt werden, damit die Fahrbahn Richtung Simmering errichtet werden kann. Am Kreuzungsplateau am Gräßlplatz sind noch Restbauarbeiten fällig. Dann ist der autobahnähnliche Ausbau (vier Fahrspuren) der Gudrunstraße fertig.

Der Ausbau der 6er Endschleife (Link) wird aber noch einige Zeit das Fahrvergnügen der Autofahrer_innen trüben. Wie weit die Abzweigung der Linie 6 in die Geiereckstraße den Autoverkehr in der Geiselbergstraße negativ beeinflusst, bleibt abzuwarten. Laut Wiener Linien wird es keine Problem geben.  

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Arsenalsteg über der Arsenalstraße montiert

Der letzte Brückenteil des Arsenalsteges wurde überraschend rasch montiert. Vor einer Woche wurden zwei große Stützen neben dem Traggerüst für die Aufzüge aufgebaut. Gestern wurde mit Hilfe eines großen Krans das Brückenteil in seine endgülltige Lage eingehoben. Damit ist der schwierigste Teil abgeschlossen. Bis zur Eröffnung im Herbst ist noch einiges zu tun, z.B. Einbau der beiden Aufzüge.   

Neben dem Traggerüst für die beiden Aufzügen wurden vor einer Woche zwei provisorische Stützen (gelb) für den Brückenbogen aufgebaut.

Der Kran, der den Brückenteil in die endgültige Lage über der Arsenalstraße gehoben hat.

Neben Aufzugsturm ist eines der provisorischen Lager zu sehen. Im Vordergrund in Schwarz sind die beiden Abstützungen des Brückenbogens zu sehen.

Der Fußpunkt einer der beiden Abstützungen des Brückenbogens.

Der Brückenbogen in der endgültigen Lage über der Arsenalstraße.

6er-Endschleife in der Geiereckstraße

Vor vier Wochen begannen die Bauarbeiten. In der Zwischenzeit gibt es in der Geiselbergstraße eine Abzweigung in die Geiereckstraße. In der Geiereckstraße selbst liegt ein Gleis, das am Ende eine Weiche hat.

Die neue Weiche in der Geiselbergstraße. Vom Gleis Richtung Simmering zweigt das Gleis ab, überquert das Gleis Richtung Favoriten und führt in die Geiereckstraße.

In der Geiereckstraße liegt schon der neue Gleisköper.

Am Ende gibt es wieder eine Weiche. Es ist aber noch nicht erkennbar, wohin das Gleis führen wird.

Eine Brücke vor dem Objekt 6 im Arsenal

Was macht eine Brücke vor dem Objekt 6? Wird hier eine Straße parallel zur Arsenalstraße durch Grünland gebaut? Nein, keine Angst, keine neue Straße. Es handelt sich hier um die Brücke, die zukünftig über die Arsenalstraße führen wird. Sie wird neben der Arsenalstraße zusammengeschweißt. Vor zwei Monaten hat es noch so ausgesehen. Wenn das Brückenteil fertig gestellt ist, wird es mit einem Autokran in seine endgültige Lage über die Arsenalstraße eingehoben.

 

Das Brückenende das später auf dem Brückenpfeiler neben der Arsenalstraße aufliegen wird. Im ersten Bild oben ist es das linke Brückenende. Rechts im Bild sieht man die Treppe und den Aufzugsturm.

Der Aufzugsturm und daneben die Treppe, die auf das Niveau der Brücken führen wird. Im Hintergrund das Brückenteil, das über die Arsenalstraße führen wird.

Was ist das?

Ist es ein Käfig für Kleintiere? Hasen? Schildkröten? Für eine Hundezone ist das Geviert zu klein, kein Auslauf für Hunde. Als Katzenzone wäre es vielleicht geeignet: ein große Sandkiste als Katzenklo. Nein, es ist kaum zu glauben, DAS soll ein Kleinkinderspielplatz sein!

Auf dem Objekt 16 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und da ist laut Bauordnung die Errichtung eines Kleinkinderspielplatzes erforderlich. Unglaublich wie lieblos Gesetze erfüllt werden können. Auch ist der Standort für einen Kleinkinderspielplatz vollkommen ungeeignet. Auf der Rasenfläche zwischen dem Objekt 16 des Arsenals und der Ghegastraße, direkt neben der stark befahrenen Ghegastraße. 

Ein besserer Standort wäre genau auf der gegenüberliegenden Seite des Objekt 16. Dort gibt es einen Seitenausgang und er wäre abgeschirmt vom Verkehr der Ghegastraße und im Grünen. Aber dort gibt es Parkplätze. Mit denen wird Geld verdient. Eine Schande, dass vermietete Parkplätze wichtiger sind als das Wohl von Kleinkindern.

 

Investitionen machen sich bezahlt

Seit September 2017 investieren die beiden Länder Wien und Niederösterreich jährlich rund eine Million Euro je Bundesland in die S7 und S 60.

Auf der Flughafenschnellbahn S7 fahren in der Hauptverkehrszeit vier statt zwei Züge pro Stunde und Richtung zwischen dem Flughafen Wien und Floridsdorf, das entspricht knapp 30 zusätzlichen Zügen pro Werktag. Weiters konnte durch eine Umstrukturierung des Angebotes auf der Gesamtstrecke bis Wolfsthal eine Fahrzeitverkürzung um ca. 10 Minuten erreicht werden.

Das Zusatzangebot wird gut angenommen. Die Fahrgastzahlen auf der S7 stiegen seit September 2017 um knapp 30 %, das sind täglich zwischen 6.000 und 7.000 Menschen, die nun zusätzlich auf dieser Strecke unterwegs sind.

Auf der Ostbahn (S60) wurde seit Ende Dezember 2017 das Bahnangebot verdichtet durch einen durchgehenden ½-Stunden-Takt an Werktagen ab circa 5 Uhr früh bis 20 Uhr. Davor herrschte ganztägig ein Stundentakt bzw. ½-Stunden-Takt in der Hauptverkehrszeit. Das Ergebnis ist eine Fahrgaststeigerung von rund 6 % zwischen Wien Hauptbahnhof und Bruck/Leitha.

Nur durch weitere Verbesserung des ÖV-Angebotes wird es gelingen, die Menschen zum Umstieg auf die Öffis zu bewegen.

Bauarbeiten des Arsenalsteg im Arsenal

Während am anderen Ende des Arsenalsteges im 10. Bezirk  die Bauarbeiten dem Ende zu gehen, beginnen im 3. Bezirk die Arbeiten.

Das Brückentragwerk noch ohne Bogen. Im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals.

Neben dem Objekt 5 ist die Baustelle für das Ende des Arsenalstegs im Arsenal. Zur Zeit wird an dem Brückenbauwerk über die Arsenalstraße gearbeitet. Es wird am Boden zusammengeschweißt und mit einem Kran die endgültige Lage eingehoben.