ÖBB erweitern das Angebot der Nachtzüge

Während die deutsche Bundesbahn den Betrieb der Nachtzüge eingestellt hat, setzt die ÖBB auf die Nightjets. Seit Sonntag, 19.01.2020 gibt es zweimal die Woche einen Nachtzug direkt vom Hauptbahnhof nach Brüssel. Damit rückt die europäische Hauptstadt näher an Österreich. Nachtzüge sind eine attraktive Alternative zum Kurzstreckenflug, denn man kommt entspannt und umweltfreundlich ans Ziel.

Gerade für Strecken bis 1000 Kilometer ist die Bahn im Sinne des Klimaschutzes ohnehin das sinnvollste Verkehrsmittel. Trotzdem wurden über Jahrzehnte Infrastruktur und Strecken kaputtgespart. Die ÖBB setzen mit ihrem europaweiten Engagement für den Nachtzug genau die richtigen Akzente und gehen mit gutem Beispiel voran.

Nähere Informationen zum nightjet; https://www.nightjet.com/

Verbessertes Angebot der S-Bahn in Ostregion

Durch den Ausbau der Infrastruktur der ÖBB soll langfristig eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs erreicht werden. Kurzfristig gibt es seit 15. Dezember 2019 (Fahrplanwechsel) in der Ostregion Verbesserungen durch eine Ausweitung des Angebots.

Schnellbahn in der Nacht
Seit 4. September 2010 gibt es an den Wochenenden und vor Feiertagen auf der Wiener U-Bahn den Nachtbetrieb. Seit dem Fahrplanwechsel gibt es auf zwei Linien der Schnellbahn an den Wochenenden und vor Feiertagen durchgehenden Betrieb.
Auf der Stammstrecke zwischen Floridsdorf über Meidling bis nach Mödling verkehren die Züge im 30-Minuten-Takt. Alle 60 Minuten sogar bis nach Wr. Neustadt.
Die S45 zwischen Hütteldorf und Handelskai verkehrt ebenfalls im 30-Minuten-Takt.

Taktverdichtungen
Die S80 fährt durchgehend im 30 Minuten Takt zwischen Hütteldorf und Aspern Nord.
Von Floridsdorf nach Meidling verkehrt die S-Bahn im 3-Minuten-Takt.
Die S45 fährt bis 21 Uhr im 10-Minuten-Takt

Verbesserungen im Früh- und Abendverkehr
Der erste Zug von Floridsdorf zum Flughafen fährt schon um 4:06. Auch bei der S50 und der S45gibt es Verbesserung im Früh- und Abendverkehr.

Badner Bahn
Die Badner Bahn weitet den 7,5-Minuten-Takt aus und es wird längere Betriebszeiten geben. Auch wird die Fahrzeugflotte modernisiert.

Umdenken
Spät, aber doch setzt ein Umdenken bei der ÖBB ein. Durch ein sehr gutes Angebot im öffentlichen Verkehr werden die Menschen umdenken und vom Auto auf die Öffis umsteigen. Nur so kann die Luftqualität verbessert und die Lärmbelästigung reduziert werden.

Haltestellenabstand 680 Meter

Die Linie D fährt seit 2. Dezember bis zur neuen Endstelle bei der Absberggasse. Positiv ist, dass die Linie mit einen Rasengleis ausgeführt. Weniger positiv ist ein Haltestellenabstand von ca. 680 Meter zwischen der Station Hlawkagasse und der Endstation Absberggasse. Die Strecke entlang der Trasse ist nicht unbebautes Gebiet, sondern ist dicht verbautes Neubaugebiet im Sonnwendviertel.

Der große Haltestellenabstand bedeutet einen viel zu langen Anmarschweg für die Benützerinnen und Benützer der Linie D. So lange Anmarschwege sind kein Anreiz, die Öffis zu benutzen.

Franz-Grill-Straße im Dornröschenschlaf

Die Ballonhalle wurde verkürzt und steht der Trasse der Franz-Grill-Straße nicht mehr im Weg. Aber es geht nichts weiter. Die Baustelle liegt seit Wochen im Dornröschenschlaf. Wo ist der Prinz, der die Baustelle wachküsst?

Weit und breit sind auf der Baustelle keine Baumaschinen zu sehen.

Hier wird der Anschluss an die Kreuzung mit dem Landstraßer Gürtel sein.

Ende des Arsenalstegs im Sonnwendviertel

Ende des Arsenalsteges im Sonnwendviertel bei der Bloch-Bauer-Promenade. Oben die Plattform, von der die Rampen nach oben (links) und nach unten (rechts) führen.

Die Rampe, die zur Plattform bei der Maria-Lassnig-Straße nach oben führt. Darüber die Rampe, die von der Plattform bei der Maria-Lassnig-Straße nach unten zur Plattform bei der Bloch-Bauer-Promenade führt.

Links oben die Rampe die von der Rampe bei der Bloch-Bauer-Straße nach oben zur Plattform bei der Maria-Lassnigstraße führt. Rechts oben die Rampe, die von der Rampe bei der Bloch-Bauer-Straße nach unten zur Plattform bei Maria-Lassnig-Straße führt. Dazwischen eine Treppe, auf der man auf kurzen Wege nach unten gelangt.

Die Rampe die von der Plattform bei der Bloch-Bauer-Straße nach unten zur Plattform bei Maria-Lassnig-Straße führt. Links die Treppe über die man auf kurzen Weg nach unten gelangen kann.

Die Rampe die von der Plattform bei der Bloch-Bauer-Straße nach unten zur Plattform bei Maria-Lassnig-Straße führt. Links die Treppe über die man auf kurzen Weg nach unten gelangen kann.

 

Mickrige Begrünung der Begrenzung des Mistplatzes der MA 48 in der Gudrunstraße

Die MA 48 errichtet einen neuen Mistplatz in der Gudrunstraße an der Ecke Eva-Zilcher-Gasse. Die Abgrenzung zur neuen Trasse der Linie D ist fertig. Zu begrüßen ist die Begrünung. Leider ist sie nur mickrig ausgelegt. An Stelle sie durchgehend anzuordnen, gibt es nur sehr kurze Abschnitte, in denen Pflanzen gesetzt werden können. Dabei ist jedes zusätzliche grüne Gewächs wichtig, um die Temperaturen im Sommer in den Griff zu bekommen.

Die Begrenzungswand zwischen Mistplatz und Gudrunstraße mit der Minibegrünung, die kaum zu sehen ist. Davor die Gleise der Linie D.

2 Milliarden der ÖBB für ein umfassendes, attraktives Ausbauprogramm in der Ostregion bis 2023.

Die ÖBB plant den S-Bahn-Ausbau in der Ostregion bis 2023. Die Ausbaupläne bringen zahlreiche Vorteile für Wiener*innen, aber auch für Bewohner*innen im Speckgürtel.
250.000 pendeln mit dem Auto nach Wien. Davon sollen viele auf das Auto verzichten und auf die Bahn umsteigen. Dazu bedarf es attraktive Angebote der Bahn.

Derzeitige Projekte
Im Moment wird eifrig am Ausbau der Linie Wien – Wiener Neustadt gearbeitet (Pottendorfer Linie). Bis 2023 soll sie viergleisig sein.
Die Strecke Wien – Bratislava soll bis 2023 neue Haltestellen, sowie mehr und schnellere Züge zwischen den beiden Hauptstätten erhalten.
Die S-80 soll alle 15 Minuten Hütteldorf und Aspern verbinden. Nur 30 Minuten soll die Linie von Ost nach West brauchen, dazu sollen fünf neue Haltestellen eine Verknüpfung mit allen sechs U-Bahnen-Linien herstellen.
In Zukunft sollen zwei zusätzliche S-Bahn Gleise auf der Strecke Meidling-Mödling einen Fünf-Minuten-Takt ermöglichen. Außerdem soll die S-Bahn-Strecke zwischen Meidling und Floridsdorf modernisiert werden. Dadurch sollen mehr (900 statt 700 am Tag) und längeren Züge (in einigen Stationen sollen die Bahnsteige verlängert werden )den Norden und Süden Wiens verbinden.

Im Sinne des Klimaschutzes wollen die ÖBB mit der Umsetzung dieser Projekte noch mehr Menschen für den Umstieg auf die Bahn begeistern.