Mickrige Begrünung der Begrenzung des Mistplatzes der MA 48 in der Gudrunstraße

Die MA 48 errichtet einen neuen Mistplatz in der Gudrunstraße an der Ecke Eva-Zilcher-Gasse. Die Abgrenzung zur neuen Trasse der Linie D ist fertig. Zu begrüßen ist die Begrünung. Leider ist sie nur mickrig ausgelegt. An Stelle sie durchgehend anzuordnen, gibt es nur sehr kurze Abschnitte, in denen Pflanzen gesetzt werden können. Dabei ist jedes zusätzliche grüne Gewächs wichtig, um die Temperaturen im Sommer in den Griff zu bekommen.

Die Begrenzungswand zwischen Mistplatz und Gudrunstraße mit der Minibegrünung, die kaum zu sehen ist. Davor die Gleise der Linie D.

2 Milliarden der ÖBB für ein umfassendes, attraktives Ausbauprogramm in der Ostregion bis 2023.

Die ÖBB plant den S-Bahn-Ausbau in der Ostregion bis 2023. Die Ausbaupläne bringen zahlreiche Vorteile für Wiener*innen, aber auch für Bewohner*innen im Speckgürtel.
250.000 pendeln mit dem Auto nach Wien. Davon sollen viele auf das Auto verzichten und auf die Bahn umsteigen. Dazu bedarf es attraktive Angebote der Bahn.

Derzeitige Projekte
Im Moment wird eifrig am Ausbau der Linie Wien – Wiener Neustadt gearbeitet (Pottendorfer Linie). Bis 2023 soll sie viergleisig sein.
Die Strecke Wien – Bratislava soll bis 2023 neue Haltestellen, sowie mehr und schnellere Züge zwischen den beiden Hauptstätten erhalten.
Die S-80 soll alle 15 Minuten Hütteldorf und Aspern verbinden. Nur 30 Minuten soll die Linie von Ost nach West brauchen, dazu sollen fünf neue Haltestellen eine Verknüpfung mit allen sechs U-Bahnen-Linien herstellen.
In Zukunft sollen zwei zusätzliche S-Bahn Gleise auf der Strecke Meidling-Mödling einen Fünf-Minuten-Takt ermöglichen. Außerdem soll die S-Bahn-Strecke zwischen Meidling und Floridsdorf modernisiert werden. Dadurch sollen mehr (900 statt 700 am Tag) und längeren Züge (in einigen Stationen sollen die Bahnsteige verlängert werden )den Norden und Süden Wiens verbinden.

Im Sinne des Klimaschutzes wollen die ÖBB mit der Umsetzung dieser Projekte noch mehr Menschen für den Umstieg auf die Bahn begeistern.

Die Verlängerung der Linie D geht in die Endphase

Die Linie D wird vom 18. November bis 1. Dezember nur bis zur Haltestelle Quartier Belvedere verkürzt geführt. In dieser Zeit wird die jetzige Endschleife aus dem Schienennetz genommen und die neue mit der alten Trasse verbunden. Gleichzeitig wird Haltestelle Alfred-Adler-Straße auf die andere Straßenseite der Alfred-Adler-Straße verlegt. Ab 2. Dezember wird die Linie D bis zur Absberggasse fahren.

Die neuen Gleise von der alten Endschleife. Im Hintergrund sind die Enden der Bahnsteigdächer des Hauptbahnhofs sichtbar-

Die neue Haltestelle auf der anderen Seite der Alfred-Adler-Straße.

Zweite Hochgarage im Sonnwendviertel Ost

Entlang der Maria-Lassnig-Straße entsteht eine zweite Hochgarage. Die beiden Hochgaragen sollen den Lärm der Bahn für die Wohngebiete dahinter abschirmen.
In Zeiten des Klimawandels sollte eine Fassadenbegrünung, auch nachträglich angebracht werden. Jeder Quadratmeter Grün ist wichtig für eine kühlere Temperatur im Sonnwendviertel.

Arsenalsteg südlicher Abgang im 10. Bezirk

Nachdem die Schutzfolien entfernt wurden ist der Blick auf die Tragkonstruktion des Abganges des Arsenalsteges frei.

Das Ende des Arsenalsteges im Sonnwendviertel. Außerhalb des Bildes ist die Umkehrplattform. Die schräge Rampe nach unten ist unter und hinter dem Brückentragwerk schlecht zu erkennen. Links ist die untere Umkehrplattform, von der eine Rampe nach unten führt.

Unter dem Brückentragwerk liegt die untere Umkehrplattform, von der auf dieser Seite die Rampe nach unten auf das Niveau des Geländes führt. Auf der anderen Seite neben dem Brückentragwerk führt eine Rampe nach oben.

Unter dem Brückentragwerk liegt die untere Umkehrplattform, von der auf dieser Seite die Rampe nach unten auf das Niveau des Geländes führt. Auf der anderen Seite neben dem Brückentragwerk führt eine Rampe nach oben.

Die Untersicht und die Tragelemente der oberen Plattform.

Eine Treppe, die auf direktem, kurzem Weg von Brückenniveau auf das Niveau des Geländes führt, erspart den Nichtbehinderten den langen Weg über die Rampen. Links daneben die Abstützung des Brückenbogens.

 

Franz-Grill-Straße

Auf dem Gelände des Bundesheeres gibt es drei Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen: Die „Ballonhalle“ und zwei weitere Gebäude. Zwischen diesen Gebäuden wird die Franz-Grill-Straße hindurch geführt. Da der Abstand zwischen den Gebäuden nicht groß genug ist, wurden die Zubauten vor der Ballonhalle abgerissen und durch die Halle eine Arkade für den Gehweg gebaut. Für diese Umbauten gab es in der Umweltverträglichkeitsprüfung Pläne (siehe weiter unten).

In der Mitte des Bildes die Ballonhalle. Links davon die Kreuzung des Gürtel und Auffahrt zur Südosttangente. Beim Bau der Kreuzung wurde die Einmündung der Franz-Grill-Straße schon mit gebaut. Foto marvin2

Links die Ballonhalle mit den neugebauten Arkaden für den Gehweg. Rechts davon die beiden ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden  Gebäude. Dazwischen die Franz-Grill-Straße. Foto marvin2

Die Ballonhalle mit der neu gebauten Arkade für den Gehweg. Plan siehe unten, Foto marvin2

Der Plan der in der Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt wurde. Der Plan zeigt einen Schnitt durch die Arkade.

Der Grundriss der Ballonhalle, der in der Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt wurde.

5 Jahre Hauptbahnhof

Vor fünf Jahren, am 10. Oktober 2014, wurde der neue Hauptbahnhof offiziell eröffnet. Täglich nutzen 140.000 Personen den Verkehrsknotenpunkt, 1.100 Züge kommen am Bahnhof an bzw. fahren von dort ab.

Der neue Hauptbahnhof, der den Süd-Ostbahnhof mit zwei Kopfbahnhöfe aus den Jahr 1956 ersetzt, brachte Vorteile für Fahrgäste. Der Bahnhof ist seit Eröffnung ein Mobilitätsknotenpunkt im europäischen Bahnnetz und wurde beim VCÖ-Bahntest bereits zum dritten Mal in Folge auf Platz 1 gereiht.

Mit dem Hauptbahnhof ist auch ein neues Stadtareal entstanden: das Sonnwendviertel. Auf den Flächen des ehemaligen Frachtenbahnhofs entstanden (entstehen) 5.000 Wohnungen. Mitten drin der Helmut-Zilk-Park, der intensiv genutzt wird. Auf eine funktionale Durchmischung im Viertel wurde großer Wert gelegt. Hier gibt es nicht nur Wohnungen, sondern auch Büros, Arbeitsplätze und Nahversorgung. Die Quote bei den Wohnungen ist 50:50 für geförderten Wohnbau und frei finanzierte Wohnungen. Das stellt auch die soziale Durchmischung sicher.

Zum Fünfjahres-Jubiläum wurde eine neue Kunstinstallation in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Passage enthüllt. Das farbenstarke Werk mit dem Titel „12 Töne“ stammt von Künstler Peter Sandbichler und wurde in Kooperation mit „KÖR – Kunst im öffentlichen Raum“ kreiert.