Die Auswirkungen des Hauptbahnhofes auf die Obere Wieden

Die beiden Gründerzeithäuser Wiedner Gürtel 16 und 18 haben dieselbe Fassade und bildeten ein einheitliches Ensemble.

Das Gründerzeitensemble Wiedner Gürtel 16 und 18 sind Geschichte. Nummer 18 wird aufgestockt und Nummer 16 wurde abgerissen und weicht einem Neubau. Ursprünglich sollte dort ein Wohnhaus entstehen. Dieses Projekt wird Gott sei Dank nicht verwirklicht, da die geplante Erdgeschoßzone zur weiteren Verödung des Gürtels beigetragen hätte, Die Liegenschaft wurde an die Mooons Immobilien GesmbH verkauft. Am 18.03.2015 präsentierte Moser Architects ein Hotelprojekt für diese Liegenschaft. Die vorgesehene Erdgeschoßzone ist gegenüber dem Wohnhausprojekt ein großer Gewinn. Das Hotel selbst mit Restaurant tragen sicher zur Belebung bei.

Das Haus wurde vor ca. einem Jahr abgerissen, aber bis heute wurde noch nicht mit dem Hotelbau begonnen.

Hotelprojekt der Mooons Immobilien GesmbH.
http://www.moserarchitects.at/de/projekte/hotel-mooons

Fassade des geplanten Hotel Mooons

Siehe auch:

https://schaffnerin.wordpress.com/2014/01/29/die-immobilien-auf-der-oberen-wieden-werden-durch-den-hauptbahnhof-zu-begehrten-objekten/

https://wieden.gruene.at/themen/zukunft-wieden/wiedner-guertel-16-was-geplant-war-und-was-kommt

 

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Der Hauptbahnhof macht´s möglich

Aus allen Landeshauptstädten erreicht man den Flughafen Wien mit den ÖBB Railjets direkt oder maximal einem Umstieg in Wien Hauptbahnhof. Vom Bahnsteig aus erreichen Sie den Terminalbereich barrierefrei und witterungsgeschützt in wenigen Minuten. Auch mit der Reisezeit kann der Individualverkehr nicht konkurrieren.

 

Aus dem Westen binden die ÖBB mit Bregenz, Innsbruck, Salzburg, Linz und St. Pölten gleich fünf Landeshauptstädte direkt an den Wiener Flughafen an. Mit den schnellsten Verbindungen sind Sie von Salzburg in nur 2 h 49 min, von Linz in nur 1 h 43 min und von St. Pölten in nur 55 min am Ziel.

Aus dem Süden werden ebenfalls attraktive Verbindungen angeboten.

Für Reisende aus Graz, Bruck/Mur, Kapfenberg und Mürzzuschlag werden täglich 6 Direktverbindungen je Richtung von und zum Flughafen Wien angeboten. Ergänzend gibt es stündliche Verbindungen mit bequemem Umstieg in Wien Hauptbahnhof – meist am gleichen Bahnsteig. Die Fahrzeit von Graz zum Flughafen Wien beträgt ab 2 h 59 min.

Aus Kärnten bestehen alle zwei Stunden attraktive Verbindungen mit Umsteigen im Hauptbahnhof. Die Fahrzeit von Klagenfurt zum Flughafen Wien beträgt ab 4 h 08 min.

 

Die beiden Fahrradgaragen am Ostende des Bahnhofes werden ausgebaut

Im Hauptbahnhof sind drei Garagen geplant: eine große im westlichen Teil und zwei kleine im östlichen Teil des Bahnhofes.

Die große wurde als „dieRadstation“ am 1. April 2016 eröffnet. Die beiden kleinen am Ostende trieb/ wurden in der Zeit der Flüchtlingskrise zwischenzeitlich für die Betreuung von Flüchtlingen genutzt.

Zur Zeit ist der Innenausbau der beiden kleinen Garagen am Ostende des Hauptbahnhofes im Gang. Einer baldigen Eröffnung steht nichts mehr im Weg.

 

Durch die Glasscheiben sind im Inneren Bauteile der zukünftigen Radständer sichtbar. Ein deutliches Zeichen, das am Innenausbau gearbeitet wird.

Franz-Grill-Straße

Die Franz-Grill-Straße verbindet die Südbahnhofbrücke mit der Gürtelkreuzung beim Landstraßer Gürtel. Der Querschnitt der Straße besteht durchgehend aus einer Fahrspur in jede Richtung getrennt durch einen Mittelstreifen. Auf einer Seite liegt ein 4,5 Meter breiter Zweirichtungsradweg. Über weite Strecken gibt es links und rechts eine Parkspur, in der auch Bäume vorgesehen sind.

Die Baustelle von der Kreuzung mit der Faradaygasse Richtung Gürtel aus gesehen

Die Baustelle neben dem Fernheizwerk. Deutlich sichtbar der Mittelstreifen und die Fahrbahn. Rechts die Parkspur.

Endet hier die Franz-Grill-Straße?

Die Baustelle mündet in eine große Asphaltfläche am Rand zum Bundesheergelände. Den Abschluss bildet ein Randstein und es gibt keinerlei Anzeichen, dass dahinter weiter gebaut wird.

Stellt sich die Frage, ob die Franz-Grill-Gasse hier endet und nicht bis zur Gürtelkreuzung weiter gebaut wird.

Vor 10 Jahren startete Wien Energie mit der ersten Fernkältezentrale.

Wien Energie startete vor 10 Jahren mit der ersten Fernkältezentrale. Heute sind es 13 Zentralen. Eine davon versorgt das Gebiet rund um den Hauptbahnhof mit Fernkälte und bietet Großabnehmern eine einfache Lösung zur Gebäude-Klimatisierung. Immer mehr Hitzetage über 30 Grad haben die Nachfrage nach umweltfreundlichen Methoden zur Gebäude-Klimatisierung in den letzten Jahren stark steigen lassen.

Fernkälte entsteht umweltfreundlich. Die Produktion von Fernkälte verbraucht gegenüber konventioneller Klimatechniken fünf- bis zehnmal weniger Primärenergie und weist eine ebenso hohe Ersparnis an Kohlendioxid (CO2) auf. Bei der Stromerzeugung und in den Müllverbrennungsanlagen entsteht unweigerlich Wärme als Nebenprodukt. Während diese in der kalten Jahreszeit als Fernwärme zur Beheizung und Warmwassererzeugung genutzt wird, kann die Abwärme in der warmen Jahreshälfte für die Fernkälteproduktion verwendet werden.

Die Erzeugung der Fernkälte erfolgt zum größten Teil in sogenannten Absorptionskältemaschinen, für deren Antrieb anstelle von Strom Wärme verwendet wird. Von den Fernkältezentralen gelangt das etwa 6 Grad kalte Wasser über ein separates Kältenetz zu großen Abnehmern in der Stadt und wird schließlich dort in die eigenen Kühlsysteme eingespeist.

Die nächste große Kältezentrale entsteht derzeit am Austria Campus in der Wiener Leopoldstadt. Bis 2018 werden dort 300.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche mit Geschäften, Büros und Konferenzzentren errichtet. Wien Energie wird hier für 10.000 Menschen an ihren Arbeitsplätzen ein angenehmes Raumklima schaffen und gleichzeitig durch die Entwicklung eines Energie-Gesamtkonzepts für höchstmögliche Energieeffizienz sorgen.

10 Jahre Fernkälte von Wien Energie

  • 13 Fernkälte-Zentralen in Wien
  • 120 Megawatt Gesamtleistung, entspricht der Kühlleistung von 1,2 Millionen Kühlschränken
  • 2.000.000m² klimatisierte Bürofläche, entspricht etwa 200 Fußballfeldern
  • durchschnittlich 15 % Zuwachs (10-20 Megawatt) an Fernkälte-Leistung jährlich

Bauarbeiten im Schweizergarten

Entlang der Arsenalstraße gegenüber des Ersten Campus wird im Schweizergarten gearbeitet. Die Erste Bank wünscht sich schon seit Langem, das der Schweizergarten gegenüber des Erste Campus schöner gestaltet wird. Jetzt dürfte der Wunsch der Erste Bank in Erfüllung gehen. Zwischen der S-Bahnstation und der Gleisschleife wird umgestaltet. Die Gleisschleife selbst wird ebenfalls umgestaltet.

Bauarbeiten im Schweizergarten entlang der Arsenalstraße

Von der S-Bahnstation wurde ein neuer Zugangsweg in den Schweizergarten angelegt.

2. Teil der Umbauarbeiten des Südtiroler Platzes haben begonnen

Am 4. November 2016 wurde der 1. Teil des umgebauten Südtiroler Platzes eröffnet.  Jetzt haben die Umbauarbeiten des 2. Teils begonnen.

Der Südtiroler Platz zwischen Wiedner Gürtel und Schelleingasse in Fahrtrichtung stadteinwärts wird für den Radverkehr besser erschlossen: Statt dem bestehenden Radfahrstreifen wird ein baulicher Radweg errichtet, der bis in die Favoritenstraße hinein verlängert wird. Ursprünglich sollte dem Radweg der erste Baum in der Favoritenstraße zum Opfer fallen. Den Grünen Wieden ist es gelungen durch eine geänderte Planung den Baum zu retten.

Der Taxistandplatz wird in die Favoritenstraße näher zum U-Bahn Ausgang Kolschitzkygasse verlegt. Dadurch wird etwas mehr Platz für Grünflächen geschaffen.

Die Schelleingasse von Favoritenstraße bis Graf-Starhemberg-Gasse wird umgestaltet – so werden die Gehsteige verbreitert und auf Fahrbahnniveau angehoben, sowie drei Baumscheiben und 3 Bäume errichtet. Die Parkplätze entlang des Platzes bleiben leider erhalten und bilden somit weiterhin eine Barriere zum Platz. Andererseits ermöglicht eine Begegnungszone ja eine flexible Gestaltung, und das lässt hoffen, dass das einstweilige Zugeständnis an die „Parkplatzlobby“ in Zukunft Schanigärten, Radständern oder anderen Gestaltungen in diesem nördlichen Bereich des Südtirolerplatzes umgesetzt werden können.

Die Bauarbeiten dauern den ganzen Sommer und sollen am 30. September dieses Jahres abgeschlossen sein.