Nutzung der Flächen unter dem Verbindungsgleis als Freizeiteinrichtung für Jugendliche

Unter dem Brückentragwerk für das Verbindungsgleis der S-Bahn könnten Spiel- und Aufenthaltsflächen für Jugenliche geschaffen werde. Zur Zeit wird die Fläche unter dem Brückentragwerk zum kostenlosen Parken benützt.

Unter dem Brückentragwerk für das Verbindungsgleis der S-Bahn könnten Spiel- und Aufenthaltsflächen für Jugenliche geschaffen werde. Zur Zeit wird die Fläche unter dem Brückentragwerk zum kostenlosen Parken benützt.

Laut Auskunft der ÖBB im letzten Bezirksforum im November gibt es noch keine Pläne für die Nutzung der Flächen unter der Brücke nach Fertigstellung der Brückenkonstruktion. Da es im 4. Bezirk ein Mangel an Freiflächen für Jugendlichen gibt, stellten die Grünen den Antrag, die zuständige Magistratsabteilung (MA 13) soll in Verhandlungen mit der ÖBB über die Nutzung für Jugendliche treten. Die Flächen könnten als Sportfläche (Skaten, Ballspiele, ….) oder als Aufenthaltsplatz für Jugendliche  genutzt werden. Es gibt zwei Vorteile: zum Einen sind sie sehr weit von Wohnhäusern entfernt, (Lärmerregung ist also kein Thema!) und zum Anderen sind die Flächen zum Großteil durch die Brücke überdacht und daher auch bei Regen benutzbar. Die Flächen wären ein großer Gewinn für die Wiedner Jugend!
Ein kleines Problem ist aufgetaucht, die Bezirksgrenze zwischen 4. und 10. Bezirk ist  in diesem Bereich nicht eindeutig bekannt und daher auch die Zuständigkeit. Die Grenze verlief entlang der Außenkante der Südbahn. Die wurde abgerissen und der Neubau erfolgte an anderer Stelle und so ist die Bezirksgrenze in der Natur nicht genau bekannt.

Advertisements

Helmut-Zilk-Park

Der zukünftige Helmut-Zilk-Park liegt zentral im Sonnwendviertel und wird an die sieben Hektar groß sein. Die Vorarbeiten schreiten zügig voran. Gegenwärtig wird der Unterbau für die Grünfläche aufgeschüttet.

SANYO DIGITAL CAMERA

Insgesamt werden ca. 110.000 Kubikmeter Aushubmaterial zur Nivellierung des Geländes verwendet, der Großteil stammt von Aushubarbeiten des angrenzenden Wohnungsbaus. Im Frühjahr 2014 erfolgt der Spatenstich. Sobald die Witterung es erlaubt, wird mit dem Auftrag der Humusschicht begonnen. 2015 werden die ersten beiden Drittel des Parks und 2017 wird der restliche Teil des Parks fertig gestellt sein. Dann steht allen BewohnerInnen des Sonnwendviertels ein entsprechendes Naherholungsgebiet zur Verfügung.

„wien.at TV“ mit einen Ausblick auf das neue Stadtviertel:
http://bit.ly/1mExTBC

Quelle: wien.gv.at

Im Spätherbst ist der direkte Weg vom Südtiroler Platz in die Laxenburger Straße möglich

SANYO DIGITAL CAMERA

Noch türmen sich Erdhaufen, wo in Zukunft der Geh- und Radweg nach Favoriten führen wird. Schon im Herbst 2011 forderten die Grünen Wieden die Errichtung eines Gehweges vom Südtiroler Platz zur Laxenburger Straße, damit die Menschen bequemer nach Favoriten gelangen können.

Damals wurde die Errichtung mit der Begründung abgelehnt, dass dies erst nach Fertigstellung des Brückentragwerkes über die Laxenburger Straße möglich sei, da die Menschen durch die Bauarbeiten an dem Brückentragwerk gefährdet seien. Die Gefährdung war aber auch für den Geh- und Radweg, den alle, die nach Favoriten wollten, benützen mussten, vorhanden.

Das Brückentragwerk ist nun schon seit einigen Monaten fertig gestellt, aber der Gehweg lässt noch immer auf sich warten. Die Bauarbeiten für den Geh- und Radweg beginnen erst im Sommer. Im Spätherbst wird es dann für die FußgängerInnen und RadfahrerInnen möglich sein, direkt in die Laxenburger Straße zu gelangen. Dann endlich ist der umständliche Weg durch die Baustelle Geschichte und man gelangt auf direkten Weg und ohne Hindernisparcour  nach Favoriten.

Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten

„Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten“ ist eigentlich schon fast eine Formel und der Effekt mittlerweile in etlichen Untersuchungen belegt und bestätigt. Der Fachbegriff ist „Induzierter Verkehr“! Gut ausgebaute Straßen führen dazu, dass weniger Menschen auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Die Entfernungen, die die PendlerInnen zurücklegen, werden länger und die Umweltbelastungen steigen. Laut Klimaschutzbericht 2013 verursacht der Verkehr in Österreich ein Viertel der Treibhausgas-Emissionen. Davon emittieren die PKWs nahezu doppelt so viele Kohlendioxid-Emissionen wie der LKW-Verkehr.
Das Gebiet des neuen Viertels rund um den Hauptbahnhof ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen. Eine U-Bahnlinie (U1), drei Straßenbahnlinien (D, O, 18), zwei Buslinien (13A, 69A), die fünf Schnellbahnlinien (S 1,S 2, S 3, S 60 und S 80) und viele Regionalzüge befahren den Verkehrsknoten. Trotz dieser guten Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln werden die Straßen rund um den Hauptbahnhof großzügigst ausgebaut.
Am Wiedner Gürtel wurden zusätzliche Abbiegespuren gebaut. Dadurch erreicht er im Bereich Hauptbahnhof 60 Meter Breite. Früher war er „nur“ 45 Meter breit.

Folgende Straßenzüge werden vierspurig ausgebaut mit zusätzlichen Abbiegespuren bei den Kreuzungen:

  • Gertrud-Fröhlich Sandner-Straße (verlängerte Argentinierstraße)
  • Alfred-Adler-Straße (verlängerte Ghegastraße. Führt von der Arsenalstraße zur Sonnwendgasse)
  • Sonnwendgasse zwischen Alfred-Adler-Straße und Gudrunstraße
  • Gudrunstraße zwischen Sonnwendgasse und Geiselbergstraße
  • Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Wiedner Gürtel

Wiedner Gürtel bei der Kreuzung mit der Argentinierstraße: drei Geradeaus-Spuren und zwei Abbiegespuren in die Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße

Wiedner Gürtel bei der Kreuzung mit der Argentinierstraße: drei Geradeaus-Spuren und zwei Abbiegespuren in die Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße

Wiedner Gürtel bei der Kreuzung mit der Mommsengasse: drei Geradeausspuren und eine Abbiegespur in die Karl-Popper-Straße

Wiedner Gürtel bei der Kreuzung mit der Mommsengasse: drei Geradeausspuren und eine Abbiegespur in die Karl-Popper-Straße

Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße: zwei Fahrspuren in jede Richtung

Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße: zwei Fahrspuren in jede Richtung

Alfred-Adler-Straße: Blick Richtung Sonnwendgasse

Alfred-Adler-Straße: Blick Richtung Sonnwendgasse

Sonnwendgasse: Vier Fahrspuren, auf beiden Seiten eine Parkspur mit Bäumen und daneben ein Radweg. Blick stadteinwärts.

Sonnwendgasse: Vier Fahrspuren, auf beiden Seiten eine Parkspur mit Bäumen und daneben ein Radweg. Blick stadteinwärts.

Sonnwendgasse Blick stadtauswärts von der Alfred-Adler-Straße aus gesehen.

Sonnwendgasse Blick stadtauswärts von der Alfred-Adler-Straße aus gesehen.

Gudrunstraße: links der Bildungscampus. Die zukünftige Straße reicht bis direkt an den Bildungscampus und wird vier Fahrspuren aufweisen.

Gudrunstraße: links der Bildungscampus. Die zukünftige Straße reicht bis direkt an den Bildungscampus und wird vier Fahrspuren aufweisen.

Unterführung Geiselbergstraße: In dieser zweiten Unterführung wird in Zukunft der Verkehr Richtung Favoriten fließen.

Unterführung Geiselbergstraße: In dieser zweiten Unterführung wird in Zukunft der Verkehr Richtung Favoriten fließen.

Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Wiedner Gürtel wird auch vierspurig ausgebaut. Ist bis zur Schweizergarten Straße schon fertig.

Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Wiedner Gürtel wird auch vierspurig ausgebaut. Ist bis zur Schweizergarten Straße schon fertig.