Neuer Jugendtreff SOVIE im Bildungscampus Sonnwendviertel

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Wiens Jugendliche sind um ein tolles Angebot reicher. Das neue Jugendzentrum im Sonnwendviertel wurde letzte Woche eröffnet. Die Jugendlichen haben für ihren Treffpunkt selbst Möbel gebaut und das Logo entworfen, sie bestimmen bei der Programmgestaltung und den Angeboten mit – genau so soll Jugendarbeit sein.

Die offene Jugendarbeit ist mit dem Jugendtreff SOVIE von Anfang an in dem neu entstehenden und besiedelten Stadtentwicklungsgebiet rund um Hauptbahnhof und Sonnwendviertel verankert. Die Jugendräume des Vereins Wiener Jugendzentren sind Teil einer sozialen Infrastruktur im Grätzel, dienen Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren als Treffpunkt, als Begegnungs- und Kommunikationsraum sowie als multifunktionaler Projektraum.

Durch die Errichtung des neuen Jugendtreff SOVIE im Bildungscampus Sonnwendviertel profitieren die Jugendlichen von den neuen räumlichen Ressourcen, es können Sportplatz und Turnsaal des Campus benützt werden und der individuellen Unterstützung durch die Jugendarbeiter_innen.

Das Team des Jugendtreffs arbeitet auch im Öffentlichen Raum und ist bereits sehr gut im Stadtteil vernetzt. In der warmen Jahreszeit wird es Feste, Sport-Turniere etc. im Stadtteil geben.

Das der Jugendtreff nur am Mittwoch für zwei Stunden geöffnet ist, ist mehr als bescheiden. Was machen die Jugendlichen den Rest der Woche?

 

Details:
Jugendtreff SOVIE
1100 Wien, Marianne-Pollak-Gasse 4
Telefon: 01/890 23 38
E-Mail: JTsonnwendviertel@jugendzentren.at www.facebook.com/JTsonnwendviertel
Geöffnet: Mittwoch, 17.30 bis 19.30 Uhr
Dienstag bis Samstag: Nutzung des Jugendtreffs und der Sportflächen nach Vereinbarung, Jugendarbeit im Öffentlichen Raum

Wiens neues Stadtviertel rund um den Hauptbahnhof

Das Areal rund um den neuen Hauptbahnhof ist ein wichtigstes Stadtentwicklungsgebiet Wiens.. Im Norden des Hauptbahnhofes liegt das Quartier Belvedere, vorwiegend ein Büro- und Businessviertel mit der erstklassigen Verkehrsanbindung und der unmittelbaren Nähe zur Wiener Innenstadt. Im Süden liegt das Sonnwendviertel in dem in dem rund 5.000 Wohnungen für etwa 13.000 Menschen errichtet werden.

  1. Nördlich vom Bahnhof liegen:

Parkhotel & Parkapartments am Belvedere:
Mit dem Erwerb des SEESTE-Projekts „Parkhotel & Parkapartments am Belvedere“ durch die SIGNA steigt diese in den Bau von hochwertigen Eigentumswohnungen, ein. Nach den Entwürfen des italienischen Stararchitekten Renzo Piano sollen auf der rund 10.000 m2 großen dreieckigen Liegenschaft bis Herbst 2017 das „Parkhotel am Belvedere“ sowie die „Parkapartments am Belvedere“ entstehen. Der Baugrund befindet sich am höchsten Punkt des Quartier Belvedere schräg gegenüber des Arsenals und verheißt somit eine großartige Aussicht auf das Schloss Belvedere, des Arsenals und die ganze Stadt. Die Apartmenthäuser sollen Platz für ca. 340 exklusive Vorsorge- und Eigentumswohnungen bieten.

Erste Campus:
Bereits im September 2013 feierte der Erste Campus Dachgleiche: auf einer Gesamtfläche von rund 25.000 m2 (ca. drei Fußballfelder) entsteht hier bis 2016 das neue Headquarter der Erste Group Bank AG, für dessen spektakuläre Gestaltung die Architekten Hencke und Schreieck verantwortlich zeichnen. Zu den öffentlich zugänglichen Bereichen des Erste Campus zählt neben einer Flagship-Filiale im Erdgeschoß und einer zweigeschoßigen Veranstaltungshalle für 500 Personen auch das Financial Life Center – eine Art Museum für Finanzwirtschaft, das nach Vorbild des Technischen Museums interaktives Lernen und Erleben bietet und zu einer Zeitreise in die Geschichte des Sparens und des Geldes lädt.

Quartier Belvedere Central (QBC):
Das QBC ist das Herzstück des Quartier Belvedere. Die Entwicklung des rund 25.000 m2 großen Baugrundes wurde im Oktober 2013 von STRAUSS & PARTNER Development übernommen. Städtebauliches Ziel ist ein attraktiver und belebter Standort, der auch in den Abendstunden bzw. an den Wochenenden Besucher_innen anzieht und dadurch gleichzeitig die neue (Kultur-)Achse zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof akzentuiert. Der Nutzungsmix des QBC soll sowohl Büros und Wohnungen als auch Hotels, Geschäfte, Gastronomie sowie weitere Dienstleistungsangebote oder Gesundheitseinrichtungen umfassen.

The Icon Vienna:
Auf dem Baufeld A.01 errichtet die SIGNA Development Immobilien Entwicklungs GmbH auf einer Fläche von 8.236 m2 ein hochmodernes Multi-Use-Objekt mit drei eigenständigen Gebäuden in unterschiedlichen Höhen – wobei der höchste Tower (88 m) gleichzeitig auch das höchste Gebäude im Quartier Belvedere und eine neue Landmark am Wiedner Gürtel ist. In den unteren Ebenen soll eine Begegnungszone mit Einzelhandel, gastronomischen Angeboten und einem Konferenzzentrum entstehen. Sie bietet einen direkten Zugang zur neu errichteten Bahnhofshalle. Der Beginn der Bauarbeiten ist für 2015 geplant. Nach ca. zweijähriger Bauzeit soll das Projekt Ende 2017 fertiggestellt werden.

  1. Südlich vom Bahnhof

Die Baufelder B.02 & B.04 im Sonnwendviertel:
Südlich vom Haupteingang des neuen Hauptbahnhofs befinden sich die Baufelder B.02 und B.04, die federführend von der Rhomberg Bau GmbH entwickelt werden. Gemeinsam mit den verschiedenen Projektpartnern (u.a. ECE, BUWOG, MIGRA und GÖD) werden hier neben einem Hotel,  einem Bürogebäudekomplex und einer Tiefgarage auch moderne Wohnhausprojekte realisiert – darunter ein siebengeschoßiges Wohnhaus an der Adresse Gerhard-Bronner-Straße 9 mit 53 freifinanzierten Wohnungen (WBV GÖD) oder das BUWOG-Projekt „sky 9“ (Gombrichgasse 4) mit 85 freifinanzierten Eigentums- und Vorsorgewohnungen.

ÖBB Konzernzentrale:
Ende Juni 2012 starteten die Bauarbeiten für die Errichtung der neuen Konzernzentrale der ÖBB am südlichen Vorplatz des Hauptbahnhofs Wien. Das elegante S-förmig geschwungene Gebäude nach den Entwürfen der Wiener Architekten Zechner & Zechner ist bereits fertiggestellt und bietet Raum für rund 1700 Mitarbeiter.

Leben am Helmut-Zilk-Park
In einem Kooperativen Verfahren wurde für das Gebiet zwischen Helmut-Zilk-Park und Bahn ein neuer Masterplan entwickelt. Neue Wege werden auch für die Entwicklung des neuen Stadtviertels und für die Baugruppenverfahren gegangen.

 

 

Öffis in Wien im Vormarsch

2014 war ein Rekordjahr für die Wiener Linien. Der Fahrgastzuwachs betrug 3,5 Prozent und stieg auf 931,2 Millionen Fahrgäste. Auch der Trend zur Jahreskarte, eine grüne Erfolgsgeschichte, hielt an: Ende 2010 waren 355.000 Jahreskarten im Umlauf, Ende 2014 waren es 650.000, was einer Steigerung von 83 % innerhalb von vier Jahren entspricht.

Die Gemeinde investiert dieses Jahr 434 Millionen in die Verbesserung und den Ausbau des Netzes der Wiener Linien.

Verlängerung der Linie U1 nach Oberlaa: Der 2,4 Kilometer lange Tunnelvortrieb ist abgeschlossen. Dieses Jahr wird die Innenschale fertig betoniert. Es folgt der Ausbau der Stationen, den Gleisbau und der technischen Ausrüstung der Tunnelstrecke. An der Oberfläche laufen die Arbeiten an der Trasse nach Oberlaa. Im Herbst 2017 geht die 4,6 Kilometer lange Verlängerung in Betrieb.

U4 Modernisierung: Die U-Bahnlinie U4 ist derzeit das Problemkind der Wiener Öffis und soll daher in den kommenden Jahren umfassend modernisiert werden. Die Modernisierung begann 2014 mit der Umstellung der alten Stellwerke Meidlinger Hauptstraße und Hütteldorf auf elektronische Stellwerke und wird heuer fortgesetzt. Saniert wird die Station Stadtpark und die Stützmauer im Abschnitt Karlsplatz bis Schönbrunn.

U6 Station Alser Straße: Die Station in Fahrtrichtung Floridsdorf wird von Ende März bis Ende des Sommers gesperrt. Der Bahnsteig wird abgetragen und erneuert. Das Bahnsteigdach und das Stiegenhaus werden saniert.

Gelenkbusse für den 13A: Die Buslinie 13A wird auf Gelenkbusse umgestellt. Durch diese Maßnahme erwartet man sich mehr Bequemlichkeit und vor allem mehr Pünktlichkeit der Busse.

Die Grünen sind hier sehr skeptisch, ob das längere Fahrzeug ungehindert durch die teilweise sehr eng verparkten Straßen kommt.

U2-Ausbau und die neue U5: Die Probebohrungen sind schon abgeschlossen. Derzeit läuft der Wettbewerb zur architektonischen Gestaltung der U5-Stationen. Die Entscheidung fällt im Sommer. 2018 soll der Baustart sein.

Die U5 führt in ein Gebiet, in dem es wenig Potential für neue Wohnungen gibt. Das Geld wäre viel besser angelegt, wenn eine neue U-Bahnlinie in Gebiete führen würde, in der viel Platz für eine Stadterweiterung vorhanden ist. Als Beispiel sei hier die U3 in die Seestadt angeführt. Noch besser wäre es, das Geld in Straßenbahnlinien zu investieren, da hier zehn Mal so viele Kilometer gebaut werden könnten.

 

 

TU-Frauenpreis an DI Judith Engel verliehen

Die Technische Universität feiert heuer ihr 200-Jahr-Jubiläum. Anlässlich dieses Geburtstages wurde der TU-Frauenpreis ins Leben gerufen, der in Zukunft jährlich verliehen wird. Er soll an eine erfolgreiche Absolventin der TU Wien vergeben werden, die in ihrem Berufsleben Projekte und Aufgaben durchgeführt hat, die von besonderer gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder wissenschaftlicher Relevanz sind. Es sollen damit Frauen geehrt werden, deren Berufsbiografie als Vorbild für Schülerinnen und Studentinnen dient und diese für ihre eigene Berufsplanung inspiriert.

Die Technische Universität (TU) Wien hat den von ihr erstmals vergebenen Frauenpreis am 5. März der Bauingenieurin DI Judith Engel, Projektleiterin des Wiener Hauptbahnhofs, verliehen. Fünf Jahre nach Abschluss des Studiums an der TU-Wien übernahm sie die Projektleitung für den Hauptbahnhof und koordinierte bis zu 400 Menschen auf der Baustelle.

Dies ist die zweite Auszeichnung, die Judith Engel innerhalb kurzer Zeit verliehen erhalten hat. Vor wenigen Tagen wurde sie zur FEMtech-Expertin des Monat Februar nominiert.

 

Die U4 wird generalsaniert

Die U4 ist derzeit das Problemkind der Wiener Öffis und soll daher in den kommenden Jahren umfassend modernisiert werden. Sie benützt zum Teil die 120 Jahre alte Stadtbahntrasse und hat bei Störungen zu wenig Ausweichmöglichkeiten, da es zu wenige Weichen gibt. Dies soll im Zuge einer Generalsanierung geändert werden.

Saniert werden die Stationsgebäude, die Stellwerke, Gleise und der Gleisunterbau. Auch werden neue Gleisverbindungen eingebaut, um bei Störungen flexibler zu sein.

Um die Bauarbeiten möglichst zügig abwickeln zu können wird die U4 gesperrt. Von Mai bis September 2016 werden zwischen Hütteldorf und Schönbrunn die Gleise erneuert. Ein Jahr später, zwischen Juli und August wird die Strecke zwischen Margaretengürtel und Kettenbrückegasse gesperrt. Es werden die Schienen erneuert und der gesamte Unterbau verbessert.

In den Zeiten der Sperre wird es einen Schienenersatzverkehr geben. Damit dieser möglichst reibungslos ablaufen kann, wurde die Westeinfahrt letztes Jahr saniert. Heuer folgt die Sanierung der Westausfahrt.

 

Nähere Informationen siehe http://wien.orf.at/news/stories/2599199/

 

 

 

DI Judith Engel FEMtech-Expertin des Monats Februar

Das bmvit macht erfolgreiche Frauen in Forschung und Technologie sichtbar! Mit der „Expertin des Monats“ stellen wir Frauen aus der FEMtech Expertinnen-Datenbank vor, die in der technologieorientierten Forschung mit Erfolg tätig sind.
Die Nominierung für die „Expertin des Monats“ erfolgt durch die ÖGUT, die Auswahl durch eine interdisziplinär besetzte Jury.

Um die Leistungen von Frauen und die Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements eine herausragende Expertin aus der FEMtech-Expertinnendatenbank auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur „FEMtech-Expertin des Monats“. Im Februar fiel die Wahl der FEMtech-Fachjury auf die Verkehrstechnologin Judith Engel von der ÖBB-Infrastruktur AG.

Engel hat nach der Matura an einem neusprachlich ausgerichteten Gymnasium in Wien an der Technischen Universität Wien Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Verkehrsplanung studiert. Was die Studienwahl betrifft, ist die Wienerin vorbelastet: Ihr Vater war Professor an der TU Wien an der Fakultät für Bauingenieurwesen.

Bereits seit 2003 ist Engel als Projektleiterin für Verkehr und Verkehrsplanung bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) beschäftigt. Seit 2005 ist sie Projektleiterin für Planung und Bau des Hauptbahnhofs Wien. Dabei befasst sich die Verkehrstechnologin mit dem interdisziplinären Projektmanagement für das Großprojekt in allen Projektphasen, von Variantenuntersuchung bis zur Inbetriebnahme. Darüber hinaus arbeitet sie an Forschungsprojekten zur Gestaltung von Informationen am Wiener Hauptbahnhof im Rahmen der BMVIT-Programmlinie ways2go sowie an einem weiteren Projekt, im Zuge dessen ein 3-D-Raum als Vorab-Test für ein Wegeleitsystem am Hauptbahnhof Wien visualisiert wird.

Alle Informationen auf www.femtech.at