Das Stelzenhaus vom Helmut-Zilk-Park aus gesehen

Diesen Blick vom Helmut-Zilk-Park zum „Stelzenhaus“  hat man noch einige wenige Jahre. Zwischen dem Zaun und der Bahn werden noch Wohngebäude entstehen. Das Stelzenhaus wurde von keinem Geringeren als dem Architekten Renzo Piano geplant.

Rechts im Bild ist das Objekt 3 des Arsenals zu sehen.

Laubreise

Vor dem Erste Campussteht steht eine Holzhütte. Sie ist eines der zehn Kunstwerke, die im Rahmen des „Kunst am Bau“ Projekts „Der Canaletto-Blick“ entstanden ist.

Eines davon ist die „Laubreise“ von Lois Weinberger. Er fügt den Barockgärten des Belvederes, dem Alpengarten, dem Botanischen Garten der Universität Wien und dem Schweizergarten einen weiteren „Garten“ hinzu, die „Laubreise“.

In einem Drahtgitterkäfig wird in den nächsten Jahren Laub, Äste und Grasschnitt aus den Grünanlagen des Erste Campus gesammelt. Nach der vollständigen Kompostierung des eingebrachten Materials sollen Teile des Hüttendaches entfernt und die neu entstandene Erde den ungehinderten Einwirkungen der Natur überlassen werden.

Es entsteht eine wilde Vegetation, die sich jeder gesellschaftlich konstruierten Vorstellung von Natur widersetzt und steht somit in einem Gegensatz zu den rundum angelegten Gärten.

Rad- und Grätzeltouren 2017

Auch heuer lädt die Projektleitung Wien Bahnareale (PWB) zusammen mit lokalen Gebietsbetreuungen-Stadterneuerung und Expert_innen der Stadt Wien zu interessanten Radtouren und Grätzelspaziergängen ein, die drei größten innerstädtischen Stadtentwicklungsgebiete kennen zu lernen. Es gibt 26 Gratis-Touren in das 39,5 Hektar große Areal des Nordbahnhofes, des 44 Hektar großen Nordwestbahnhofes und ins Sonnwendviertel beim Hauptbahnhof.

Neu sind heuer sechs Foto-Workshops mit Schwerpunkt Naturfotographie in den Gschetten des Nordbahnhofes.

Ziel aller Touren – sie dauern im Schnitt um die zwei Stunden – ist es, auf unkomplizierte Art und Weise Experten-Infos direkt vor Ort anzubieten. Die Radtouren erfolgen mit eigenen verkehrstauglichen Rädern.

 

Die Teilnahme zu allen Terminen ist gratis, Eine Anmeldung ist erforderlich unter

Telefon: 01/319 82 00 oder
E-Mail: radtour@wien-event.at bzw.
graetzelspaziergang@wien-event.at
fotoworkshop@wien-event.at

Detailinformationen erhalten Sie bei der Anmeldung. Bei Absage durch Schlechtwetter werden Sie via Mail oder SMS rechtzeitig informiert.

 

Alle Touren rund um den Hauptbahnhof/Sonnwendviertel/Neues Landgut

Zu Fuß       NEU: Freitag, 28.4., Auswanderer-Halle und Bierlager: Die Gösserhalle bei der Laxenburgerstraße
Beginn: 14.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Gudrunstraße/Jagdgasse

RAD           Freitag, 23.6., Von der Landstraße zum Hauptbahnhof
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 3., Robert-Hochner-Park (3., Karl-Farkas-Gasse/Marianne-Hainisch-Gasse)

RAD           Freitag, 14.7.: Von Simmering zum Hauptbahnhof
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 11., Radskulptur, vor Franz-Haas-Platz 6

RAD           Freitag, 1.9.: Favoriten und der Hauptbahnhof
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Reumannplatz (vor Amalienbad)

Zu Fuß       NEU: Freitag, 15.9.: Von Baugruppen und neuen Ideeen: Sonnwendviertel Ost
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Stadtteilbüro GB*10 (Landgutgasse 2-4/Sonnwendgasse

RAD           Freitag, 22.9.: Von der Wieden zum Hauptbahnhof
Beginn: 16:00 Uhr
Treffpunkt: SOW-Infobüro, 4., St.-Elisabeth-Platz

Zu Fuß       NEU: Freitag, 22.9.: Wasserbehälter Gudrunstraße und „Brotfabrik Wien“, Wasser und Brot: In Favoriten liegen diese Symbole in unmittelbarer Nachbarschaft
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Gudrunstraße 31 (Einfahrtstor)

Zu Fuß       NEU: Freitag, 20.10.: Auswanderer-Halle und Bierlager: Die Gösserhalle bei der Laxenburgerstraße
Beginn: 14:00 Uhr
Treffpunkt: 10., Favoritenstraße/Johannitergasse

Rund um den Wiener Hauptbahnhof wachsen die Hochhäuser

Mit dem „Quartier Belvedere Central“, „The Icon“ und den „Parkapartments am Belvedere“ sind nun drei Großprojekte am Areal des Wiener Hauptbahnhofs gleichzeitig in Bau.

Das „Quartier Belvedere Central“ ist mit rund 25.000 Quadratmeter Grundfläche das größte derzeit in Bau befindliche Projekt am Hauptbahnhof. Entwickelt wird der Komplex von der UBM-Tochter Strauss & Partner Development. Das Design der unterschiedlichen Bauteile stammt von den Architekten Behnisch, HNP, Jabornegg & Pálffy sowie Rüdiger Lainer + Partner. Eine Mischung aus Büro-, Wohn-, Hotel-, Gastronomie- und Geschäftsflächen soll dafür sorgen, dass das Areal auch abends belebt sein wird. Bereits fast fertig ist das 62 Meter hohe Hotelgebäude. Hier wird in Kürze ein 3-Sterne Ibis Hotel, sowie ein 4-Sterne Novotel eröffnet. Im Gebäude untergebracht ist auch ein etwa 1.800 Quadratmeter großer Veranstaltungsbereich mit Konferenzräumen und einem Ballsaal. 577 Zimmer befinden sich im 19-stöckigen Hotelturm. Siehe auch https://schaffnerin.wordpress.com/2016/12/28/zwei-hotels-im-quartier-belvedere-central/

Das Hotel Ibis ist in dem niedrigeren Gebäude untergebracht, das Hotel Novotel in dem höherem querstehendem Block.

Das Hotel Novotel vom Gürtel aus gesehen.

Daran angrenzend wird gerade ein 15-stöckiges Wohnhochhaus mit 140 Micro-Appartments, Zwei- und Dreizimmerwohnungen gebaut. Die Bauarbeiten für das „Quartier Belvedere Central“ sollen bis 2019 fertiggestellt sein.

Neben dem Novotel entsteht das Wohnhochhaus.

Ebenfalls in Bau ist „The Icon Vienna“. Er besteht aus drei zwischen 38 und 88 Meter hohen Bürotürmen. Die Geschäftsflächen im Erdgeschoß sind direkt mit dem Hauptbahnhof verbunden. Entwickelt wurde das Projekt von der Signa, die Gestaltung stammt von JSWD Architekten in Zusammenarbeit mit BEHF Corporate Architects.

Im Vordergrund entsteht der höchste 88 Meter hohe Turm A und links daneben der niedrigste 38 Meter hohe Turm C.

Auch die „Parkapartments am Belvedere“ sind ein Projekt der Signa. Die eigenwillig anmutenden Häuser auf Stelzen wurden vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano gestaltet. Die Inspiration für die außergewöhnliche Stelzenarchitektur fand Renzo Piano im gegenüberliegenden Schweizergarten. Die hohen Säulen sollen an die Stämme der Bäume im Park erinnern, gleichzeitig aber auch den Lärm der Straße dämpfen. Die Insgesamt etwa 330 Eigentumswohnungen sowie ein Hotel mit rund 300 Zimmern sollen bis Herbst 2018 fertiggestellt sein.

Das Stelzenhaus von der Alfred-Adler-Straße aus gesehen.

Das Stelzenhaus von der Canettistraße aus gesehen. Zwischen den beiden ersten Stützen ist die Kuppel des Heeresgeschichtlichen Museums zu sehen.

Das Stelzenhaus vom Schweizergarten aus gesehen.

Der Canaletto-Blick* – Ein Kunstprojekt der Ersten Bank

Die Fassaden der Häuser 2 bis 10 am Wiedner Gürtel wurden vor kurzer Zeit mit verschiedenen Farben gestrichen. Das Ganze ist ein Kunstprojekt der Erste Bank.

Der 2015 fertiggestellte Erste Campus orientiert sich an vom Belvedere aus definierten Sichtachsen. Die Höhe des geplanten Gebäudes musste vermindert werden, so dass der Erste Campus vom Unteren Belvedere aus nicht sichtbar ist.

Der Standort des Campus liegt an der Stelle des ehemaligen Südbahnhofes, von dem aus die Züge nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa abfuhren, in jene Gebiete, in der die Erste Bank heute einen Großteil ihrer Geschäfte abwickelt.

Bereits während der Bauphase wurden zehn Künstlerinnen und Künstlern aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa eingeladen, dem „Canaletto-Blick“ zeitgenössische Blickweisen hinzuzufügen. Die als „Kunst am Bau“ verwirklichten Projekte wurden am 23. Jänner 2017 im Erste Campus vorgestellt.

Einer der eingeladenen Künstler war Marcus Geiger. Er ließ die Fassaden der Häuserzeile, die unmittelbar dem Campus gegenüber liegt in den Farben der sieben Euro-Banknoten „renovieren“. Die Farbgebung der einzelnen Fassaden folgt keiner Ordnung der Besitzverhältnisse und ignoriert bestehende Häusergrenzen. Geiger stellt mit seiner Intervention gewohnte Blickrichtungen in Frage. Für die herkömmliche „Kunst am Bau“ ist immer der Blick von außen auf das Gebäude gerichtet. Bei Geigers Projekt wird die Blickrichtung umgedreht: die im Gebäudeinneren Werktätigen schauen von drinnen nach draußen.

Eine andere Blickrichtung, nämlich die ursprüngliche Blickrichtung für Kunst am Bau, von außen auf die Fassade, ermöglicht der Spiegelungseffekt der bunten Gebäudefassade in der Glasfassade des Campus.

 

Der 2015 fertiggestellte Erste Campus orientiert sich an vom Belvedere aus definierten Sichtachsen. Die Höhe des geplanten Gebäudes musste vermindert werden, so dass der Erste Campus vom Unteren Belvedere aus nicht sichtbar ist.

Der Standort des Campus liegt an der Stelle des ehemaligen Südbahnhofes, von dem aus die Züge nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa abfuhren, in jene Gebiete, in der die Erste Bank heute einen Großteil ihrer Geschäfte abwickelt.

Bereits während der Bauphase wurden zehn Künstlerinnen und Künstlern aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa eingeladen, dem „Canaletto-Blick“ zeitgenössische Blickweisen hinzuzufügen. Die als „Kunst am Bau“ verwirklichten Projekte wurden am 23. Jänner 2017 im Erste Campus vorgestellt.

Einer der eingeladenen Künstler war Marcus Geiger. Er ließ die Fassaden der Häuserzeile, die unmittelbar dem Campus gegenüber liegt in den Farben der sieben Euro-Banknoten „renovieren“. Die Farbgebung der einzelnen Fassaden folgt keiner Ordnung der Besitzverhältnisse und ignoriert bestehende Häusergrenzen. Geiger stellt mit seiner Intervention gewohnte Blickrichtungen in Frage. Für die herkömmliche „Kunst am Bau“ ist immer der Blick von außen auf das Gebäude gerichtet. Bei Geigers Projekt wird die Blickrichtung umgedreht: die im Gebäudeinneren Werktätigen schauen von drinnen nach draußen.

Eine andere Blickrichtung, nämlich die ursprüngliche Blickrichtung für Kunst am Bau, von außen auf die Fassade, ermöglicht der Spiegelungseffekt der bunten Gebäudefassade in der Glasfassade des Campus.

Canaletto-Blick*:

Beim sogenannten Canaletto-Blick auf Wien handelt es sich um ein Gemälde von Bernardo Bellotto, der unter dem Namen Canaletto firmierte und zeigt eine Perspektive der Wiener Innenstadt vom oberen Schloss Belvedere aus um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Gemälde hängt im Kunsthistorischen Museum in Wien.

 

 

 

 

Zwei Hotels im Quartier Belvedere Central

Das Quartier Belvedere Central wurde von STRAUSS & PARTNER Development GmbH entwickelt und besteht aus 6 Bauteilen. Der Bauteil 5 besteht aus zwei Hotels: 3-Stern-Hotel (Ibis) & 4-Stern-Hotel (Novotel) mit insgesamt 577 Zimmer und ca. 1.800 m² Veranstaltungsbereich mit Ballsaal und Konferenzräumen. Die Fertigstellung ist bis Frühjahr 2017 geplant.

Weitere Informationen siehe http://www.qbc.at/qbc/qbc-5-hotel

Das Foto vom 25. Juli 2015 zeigt die Arbeiten am Fundament.

Das Foto vom 25. Juli 2015 zeigt die Arbeiten am Fundament.

Derzeitiger Bauzustand. An der Fassade links oben prangt schon das Logo von Ibis.

Derzeitiger Bauzustand. An der Fassade links oben prangt schon das Logo von Ibis.

Bunte Fassadengestaltung am Wiedner Gürtel

wg-bunt

Ein wenig Farbe und der Gürtel schaut gleich viel freundlicher aus. Ohne jede künstlerische Ambitionen, nur ein einfaches Konzept aus verschiedenen Farben über mehrere Fassaden hinweg erzielt eine große Wirkung.