Der Hauptbahnhof macht´s möglich

Aus allen Landeshauptstädten erreicht man den Flughafen Wien mit den ÖBB Railjets direkt oder maximal einem Umstieg in Wien Hauptbahnhof. Vom Bahnsteig aus erreichen Sie den Terminalbereich barrierefrei und witterungsgeschützt in wenigen Minuten. Auch mit der Reisezeit kann der Individualverkehr nicht konkurrieren.

 

Aus dem Westen binden die ÖBB mit Bregenz, Innsbruck, Salzburg, Linz und St. Pölten gleich fünf Landeshauptstädte direkt an den Wiener Flughafen an. Mit den schnellsten Verbindungen sind Sie von Salzburg in nur 2 h 49 min, von Linz in nur 1 h 43 min und von St. Pölten in nur 55 min am Ziel.

Aus dem Süden werden ebenfalls attraktive Verbindungen angeboten.

Für Reisende aus Graz, Bruck/Mur, Kapfenberg und Mürzzuschlag werden täglich 6 Direktverbindungen je Richtung von und zum Flughafen Wien angeboten. Ergänzend gibt es stündliche Verbindungen mit bequemem Umstieg in Wien Hauptbahnhof – meist am gleichen Bahnsteig. Die Fahrzeit von Graz zum Flughafen Wien beträgt ab 2 h 59 min.

Aus Kärnten bestehen alle zwei Stunden attraktive Verbindungen mit Umsteigen im Hauptbahnhof. Die Fahrzeit von Klagenfurt zum Flughafen Wien beträgt ab 4 h 08 min.

 

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Zwei Bäume sollen bessere Bedingungen bringen

Die ÖBB hat im Hauptbahnhof auf der Ebene -01 (1. Untergeschoß) zwei Bäume aufgestellt. Keine aus Plastik, sondern lebende: Ficus Allii. Die ÖBB verspricht sich mehr Wohlbefinden für die Reisenden und Geschäftskunden. Sie sollen auch für eine angenehme Atmosphäre und für saubere Luft sorgen.

Ersteres trifft für den Bereich der Bäume zu, da etwas Lebendes in dem sterilen Hauptbahnhof sicher das Wohlbefinden hebt. Die Verbesserung der Luft ist aber ein Wunschdenken, da zwei Bäume in diesem riesigen Objekt kaum eine Auswirkung zeigen wird. Aber vielleicht überlegt die ÖBB noch weitere Begrünungsmaßnahmen. Da geht sicher noch mehr.

Einer der Bäume von oben, von der Null-Ebene aus gesehen.

Zwei Hotels im QBC eröffnet

Die Accor-Gruppe hat im Quartier Belvedere Central zwei Hotel errichtet. In einem ineinander verschachtelten Gebäude sind die beiden Hotels Ibis und Novotel untergebracht. Ibis ist ein 3-Sterne-Hotel mit 311 Zimmer. Novotel ist ein 4-Sterne-Hotel mit 266 Zimmer und einem 528 Quadratmeter großen Konferenzsaal samt Übersetzungskabinen. Im 19. Stock befindet sich ein Sauna- und Fitnessbereich mit einem sensationellen Blick über Wien. Die Fertigstellung der beiden Häuser erfolgte gerade noch rechtzeitig, mitten in der Reisesaison.

 

Das Stelzenhaus vom Helmut-Zilk-Park aus gesehen

Diesen Blick vom Helmut-Zilk-Park zum „Stelzenhaus“  hat man noch einige wenige Jahre. Zwischen dem Zaun und der Bahn werden noch Wohngebäude entstehen. Das Stelzenhaus wurde von keinem Geringeren als dem Architekten Renzo Piano geplant.

Rechts im Bild ist das Objekt 3 des Arsenals zu sehen.

Laubreise

Vor dem Erste Campussteht steht eine Holzhütte. Sie ist eines der zehn Kunstwerke, die im Rahmen des „Kunst am Bau“ Projekts „Der Canaletto-Blick“ entstanden ist.

Eines davon ist die „Laubreise“ von Lois Weinberger. Er fügt den Barockgärten des Belvederes, dem Alpengarten, dem Botanischen Garten der Universität Wien und dem Schweizergarten einen weiteren „Garten“ hinzu, die „Laubreise“.

In einem Drahtgitterkäfig wird in den nächsten Jahren Laub, Äste und Grasschnitt aus den Grünanlagen des Erste Campus gesammelt. Nach der vollständigen Kompostierung des eingebrachten Materials sollen Teile des Hüttendaches entfernt und die neu entstandene Erde den ungehinderten Einwirkungen der Natur überlassen werden.

Es entsteht eine wilde Vegetation, die sich jeder gesellschaftlich konstruierten Vorstellung von Natur widersetzt und steht somit in einem Gegensatz zu den rundum angelegten Gärten.

Rad- und Grätzeltouren 2017

Auch heuer lädt die Projektleitung Wien Bahnareale (PWB) zusammen mit lokalen Gebietsbetreuungen-Stadterneuerung und Expert_innen der Stadt Wien zu interessanten Radtouren und Grätzelspaziergängen ein, die drei größten innerstädtischen Stadtentwicklungsgebiete kennen zu lernen. Es gibt 26 Gratis-Touren in das 39,5 Hektar große Areal des Nordbahnhofes, des 44 Hektar großen Nordwestbahnhofes und ins Sonnwendviertel beim Hauptbahnhof.

Neu sind heuer sechs Foto-Workshops mit Schwerpunkt Naturfotographie in den Gschetten des Nordbahnhofes.

Ziel aller Touren – sie dauern im Schnitt um die zwei Stunden – ist es, auf unkomplizierte Art und Weise Experten-Infos direkt vor Ort anzubieten. Die Radtouren erfolgen mit eigenen verkehrstauglichen Rädern.

 

Die Teilnahme zu allen Terminen ist gratis, Eine Anmeldung ist erforderlich unter

Telefon: 01/319 82 00 oder
E-Mail: radtour@wien-event.at bzw.
graetzelspaziergang@wien-event.at
fotoworkshop@wien-event.at

Detailinformationen erhalten Sie bei der Anmeldung. Bei Absage durch Schlechtwetter werden Sie via Mail oder SMS rechtzeitig informiert.

 

Alle Touren rund um den Hauptbahnhof/Sonnwendviertel/Neues Landgut

Zu Fuß       NEU: Freitag, 28.4., Auswanderer-Halle und Bierlager: Die Gösserhalle bei der Laxenburgerstraße
Beginn: 14.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Gudrunstraße/Jagdgasse

RAD           Freitag, 23.6., Von der Landstraße zum Hauptbahnhof
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 3., Robert-Hochner-Park (3., Karl-Farkas-Gasse/Marianne-Hainisch-Gasse)

RAD           Freitag, 14.7.: Von Simmering zum Hauptbahnhof
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 11., Radskulptur, vor Franz-Haas-Platz 6

RAD           Freitag, 1.9.: Favoriten und der Hauptbahnhof
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Reumannplatz (vor Amalienbad)

Zu Fuß       NEU: Freitag, 15.9.: Von Baugruppen und neuen Ideeen: Sonnwendviertel Ost
Beginn: 16.00 Uhr
Treffpunkt: 10., Stadtteilbüro GB*10 (Landgutgasse 2-4/Sonnwendgasse

RAD           Freitag, 22.9.: Von der Wieden zum Hauptbahnhof
Beginn: 16:00 Uhr
Treffpunkt: SOW-Infobüro, 4., St.-Elisabeth-Platz

Zu Fuß       NEU: Freitag, 22.9.: Wasserbehälter Gudrunstraße und „Brotfabrik Wien“, Wasser und Brot: In Favoriten liegen diese Symbole in unmittelbarer Nachbarschaft
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Gudrunstraße 31 (Einfahrtstor)

Zu Fuß       NEU: Freitag, 20.10.: Auswanderer-Halle und Bierlager: Die Gösserhalle bei der Laxenburgerstraße
Beginn: 14:00 Uhr
Treffpunkt: 10., Favoritenstraße/Johannitergasse

Rund um den Wiener Hauptbahnhof wachsen die Hochhäuser

Mit dem „Quartier Belvedere Central“, „The Icon“ und den „Parkapartments am Belvedere“ sind nun drei Großprojekte am Areal des Wiener Hauptbahnhofs gleichzeitig in Bau.

Das „Quartier Belvedere Central“ ist mit rund 25.000 Quadratmeter Grundfläche das größte derzeit in Bau befindliche Projekt am Hauptbahnhof. Entwickelt wird der Komplex von der UBM-Tochter Strauss & Partner Development. Das Design der unterschiedlichen Bauteile stammt von den Architekten Behnisch, HNP, Jabornegg & Pálffy sowie Rüdiger Lainer + Partner. Eine Mischung aus Büro-, Wohn-, Hotel-, Gastronomie- und Geschäftsflächen soll dafür sorgen, dass das Areal auch abends belebt sein wird. Bereits fast fertig ist das 62 Meter hohe Hotelgebäude. Hier wird in Kürze ein 3-Sterne Ibis Hotel, sowie ein 4-Sterne Novotel eröffnet. Im Gebäude untergebracht ist auch ein etwa 1.800 Quadratmeter großer Veranstaltungsbereich mit Konferenzräumen und einem Ballsaal. 577 Zimmer befinden sich im 19-stöckigen Hotelturm. Siehe auch https://schaffnerin.wordpress.com/2016/12/28/zwei-hotels-im-quartier-belvedere-central/

Das Hotel Ibis ist in dem niedrigeren Gebäude untergebracht, das Hotel Novotel in dem höherem querstehendem Block.

Das Hotel Novotel vom Gürtel aus gesehen.

Daran angrenzend wird gerade ein 15-stöckiges Wohnhochhaus mit 140 Micro-Appartments, Zwei- und Dreizimmerwohnungen gebaut. Die Bauarbeiten für das „Quartier Belvedere Central“ sollen bis 2019 fertiggestellt sein.

Neben dem Novotel entsteht das Wohnhochhaus.

Ebenfalls in Bau ist „The Icon Vienna“. Er besteht aus drei zwischen 38 und 88 Meter hohen Bürotürmen. Die Geschäftsflächen im Erdgeschoß sind direkt mit dem Hauptbahnhof verbunden. Entwickelt wurde das Projekt von der Signa, die Gestaltung stammt von JSWD Architekten in Zusammenarbeit mit BEHF Corporate Architects.

Im Vordergrund entsteht der höchste 88 Meter hohe Turm A und links daneben der niedrigste 38 Meter hohe Turm C.

Auch die „Parkapartments am Belvedere“ sind ein Projekt der Signa. Die eigenwillig anmutenden Häuser auf Stelzen wurden vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano gestaltet. Die Inspiration für die außergewöhnliche Stelzenarchitektur fand Renzo Piano im gegenüberliegenden Schweizergarten. Die hohen Säulen sollen an die Stämme der Bäume im Park erinnern, gleichzeitig aber auch den Lärm der Straße dämpfen. Die Insgesamt etwa 330 Eigentumswohnungen sowie ein Hotel mit rund 300 Zimmern sollen bis Herbst 2018 fertiggestellt sein.

Das Stelzenhaus von der Alfred-Adler-Straße aus gesehen.

Das Stelzenhaus von der Canettistraße aus gesehen. Zwischen den beiden ersten Stützen ist die Kuppel des Heeresgeschichtlichen Museums zu sehen.

Das Stelzenhaus vom Schweizergarten aus gesehen.