12 Töne – eine Kunstinstallation von Peter Sandbichler

Zum 5. Geburtstag des Hauptbahnhofes wurde die Kunstinstallation 12 Töne von Peter Sandbichler (geb. 18.09.1964) in der Gertrud-Fröhlich-Sandner-Passage der Öffentlichkeit präsentiert.

In zwölf verschiedenen Farben wurden 1100 Keramikfliesen mit abwechselnd konkaven und konvexen Oberflächen auf beiden Seiten der 120 Meter langen Gertrud-Fröhlich-Sandner Passage installiert. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln ergeben sich ständig wechselnd optische Effekte. In der Passage unter dem neuen Hauptbahnhof, der zwei soziokulturell sehr unterschiedliche Bezirke miteinander verbindet, wird Sandbichlers Installation so auch zu einem Plädoyer gegen starre Positionen zugunsten von Offenheit und Toleranz.

Die Installation von Peter Sandbichler ist ein Kooperationsprojekt von KÖR Kunst im Öffentlichen Raum Wien und ÖBB.

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sandbichler

Letzte Baustellen nördlich vom Hauptbahnhof

Bis auf zwei Baustellen sind nördlich des Hauptbahnhofes alle Bauvorhaben fertig gestellt.

An der Arsenalstraße gegenüber des Belvedere 21 entsteht das Objekt „Wohnen am Schweizergarten“. Es soll noch dieses Jahr fertig werden.

Die zweite Baustelle liegt im Quartier Belvedere Central (QBC) am Gürtel. Hier werden die Bauarbeiten noch einige Zeit dauern.

Nach Abschluss dieser Bauarbeiten ist der nördlich des Hauptbahnhofes liegende neue Stadtteil fertig gestellt.

Aufgang vom Schnellbahn-Bahnsteig ins Icon Vienna barrierefrei

Der Aufgang vom Bahnsteig 2 der Schnellbahn (Richtung Floridsdorf) ins Icon Vienna wurde vor einiger Zeit neu gestaltet. Es hat wesentlich länger gedauert, als im Herbst angegeben. Es wurde ein Lift und eine Stiege angelegt.

Der ursprüngliche Stiegenabgang wurde zubetoniert.

Der Stiegenabgang und daneben der Lift. Beides liegt am Ende des Bahnsteiges 2.

Der Eingang vom Gürtel aus

Der zubetonierte Abgang.

Neues Hotelkonzept Mooons am Wiedner Gürtel wirkt durch auffällige Fassade

Von Wien aus soll das neue Hotelkonzept in andere Städte exportiert werden. Mitte August sperrt am Wiedner Gürtel gegenüber dem Hauptbahnhof das Mooons auf, ein Haus mit Bullaugen in der Fassade und einer Vielzahl kreisförmiger Elemente im Innenbereich, quasi als ästhetische Handschrift des Hotels. Von der ursprünglichen Idee, auch die Zimmer rund zu gestalten, ist man wieder abgekommen – aus Gründen der Raumeffizienz.
Waren zuletzt eröffnete Häuser wie das Maxx by Steigenberger in der Margaretenstraße, das H+ in der Liechtensteinstraße oder Ibis Style ausschließlich Marken, die von außerhalb nach Wien „transferiert“ wurden, handelt es sich bei Mooons um ein „heimisches“ Hotelkonzept. Hinter Mooons stehen der Immobilienentwickler Bridge Group sowie Moser Architects, die ebenfalls in Wien ansässig sind. Von Wien aus soll das Konzept in andere Städte gebracht werden.
Baustart für das Hotel, das von der Wiener Arcotel Hotel AG gemanagt wird, war im März 2018, die Eröffnung wird für Mitte August dieses Jahr angepeilt, um den Feiertag Mariä Himmelfahrt herum.
Dem neuen Boutiquehotel zugrundeliegende Idee ist es, leistbaren Luxus mit hochwertigem Design zu verbinden. Das Hotel wird über 170 Zimmer mit 340 Betten verfügen. Die Zimmer sind durchwegs in Schwarz-Gold gehalten, es gibt ein Entertainmentsystem zum Abspielen eigener Filme und Musik am Flatscreen.
Die Kosten pro Übernachtung beginnen bei 149 Euro, in den kleineren Zimmern bei 89 Euro — Frühstück exklusive.
Die Rooftop-Bar mit Blick über Wien will man für Events auch fallweise vermieten, was bei den Anrainer_innen nicht gerade Freude aufkommen lässt.
Wer das Hotel von der Straße aus betritt, kommt direkt in das Restaurant, die Rezeption ist bewusst dahinter versteckt. So soll die Hemmschwelle gesenkt werden  und möglichst viele Wiener dazu bringen, das Haus besuchen.

Grätzeltouren 2019

Mit 26.4. starten auch heuer wieder die Grätzeltouren in die ehemaligen Bahnareale des Hauptbahnhofs, Nord- und Nordwestbahnhofs. Den Auftakt macht heuer der Nordbahnhof mit seinen zahlreichen Nachbarschaftsgärten. In Summe stehen heuer 20 Gratis-Touren zur Auswahl. Neben diversen neuen Vor-Ort-Begehungen – so etwa eine Architektur-Begehung der Pensionsversicherungsanstalt (10.5.) auf der Engerthstraße, eine historische Tour entlang  des Arsenals  (14.6. und 27.9.), ein Besuch der Baustelle des Bildungscampus Christine Nöstlinger am Nordbahnhof (28.6. und 13.9.) oder ein Rundgang zum Nordwestbahnhof  (4.10. und 18.10.) – gibt es heuer wieder „Klassiker“, wie etwa die Kräuterführungen (7.6.) oder die Naturfotografie-Workshops in der Freien Mitte am Nordbahnhof (7.6., 31.8. und 27.9.).

Die Teilnahme zu allen 20 Terminen ist gratis, eine Anmeldung erforderlich unter Telefon: 01/319 82 00 oder E-Mail: graetzelspaziergang@wien-event.at. Bei Absage aufgrund von Schlechtwetter werden die TeilnehmerInnen via Mail oder SMS rechtzeitig informiert.

Das Programm im Überblick

26.4. Nachbarschaftsgärten und Spiel-Orte im Nordbahnviertel, Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt: Stadtraum/Nordbahnhalle (2., Leystraße/Taborstraße)

10.5. Pensionsversicherungsanstalt (PVA): Glaspalast zwischen Medizin, Pension und Architektur – Eine Begehung, Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang PVA (2., Friedrich-Hillegeist-Straße 1)

17.5. Pop up Müll – Eine Erkundung, Beginn: 17.00 Uhr, Treffpunkt: Straßenbahnstation „Am Tabor“ Linie 2/Johannes-Nepomuk-Kapelle

24.5. STADT WIEN-ExpertInnen geben Auskunft (MA 19): Mehr als eine Straße: Die Bruno-Marek-Allee, Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt: Stadtraum/Nordbahnhalle (2., Leystraße/Taborstraße)

29.5. Versteckte Orte entlang der alten Industrieanlage, Beginn: 16.30, Treffpunkt: 20., Hellwagstraße/Leipziger Straße

7.6.  Wie natürlich ist die Freie Mitte? Ein ethnologischer Spaziergang, Beginn: 16.00 Uhr, Treffpunkt: Stadtraum/Nordbahnhalle (2., Leystraße/Taborstraße)

7.6. Kräuterkunde in der Gstetten – Infos über Wiens urbanste Natur-Apotheke, Beginn: 16.00 Uhr, Treffpunkt: Stadtraum/Nordbahnhalle (2., Leystraße/Taborstraße)

7.6. Fotoworkshop „Lichtermeer“ – Dämmerung und Abend gelten in der Naturfotografie als „heikel“ – Experten zeigen, wie es trotzdem geht!, Beginn: 19.00 Uhr, Treffpunkt: Stadtraum/Nordbahnhalle (2. Leystraße/Taborstraße)

14.6. Militär und Stadtplanung: Facetten des Arsenals , Beginn: 16.00 Uhr , Treffpunkt: Eingangsbereich S-Bahn-Station Quartier Belvedere/Landstraßer Gürtel

28.6. STADT WIEN-ExpertInnen geben Auskunft (MA56/MA34) – Baustellenführung durch Wiens größten Bildungscampus , Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt:  2., Schweidlgasse/Leystraße

30.8. Am Kempelenpark – Rundgang zu den Unternehmen, Projekten & Initiativen, Beginn: 16.00 Uhr, Treffpunkt: Stadtraum am Kempelenpark (10., Quellenstraße 2C)

31.8. Kleine Tiere, ganz groß: Insekten-Fotografie in der Freien Mitte , Beginn: 7.00-10.30 Uhr, Treffpunkt: 2., Leystraße/Taborstraße

13.9. STADT WIEN-ExpertInnen geben Auskunft (MA56/MA34) – Baustellenführung durch Wiens größten Bildungscampus, Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt:  2., Schweidlgasse/Leystraße

20.9. Dobrodoschli u Nordbahnviertel – serbisch/deutschsprachige Führung, Beginn: 16.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang Serb.-orthodoxe Kirche (Engerthstraße/Haussteinstraße)

27.9. Fotoworkshop Herbstfarben, Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt: 2., Leystraße/Taborstraße Nordwestbahnhof

27.9. Militär und Stadtplanung: Facetten des Arsenals, Beginn: 16.00Uhr, Treffpunkt: Eingangsbereich S-Bahn-Station Quartier Belvedere/Landstraßer Gürtel

4.10. Geschichte und Zukunftspotentiale des Nordwestbahnhof-Areals, Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt: Straßenbahnstation „Am Tabor“ Linie 2/Johannes-Nepomuk-Kapelle

4.10.  „Bauprojekte Gleis 21 und Stadtelefant – solidarisch wohnen und gemeinsam arbeiten im Sonnwendviertel“, Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt: 10., (Platz vor) Sissy-Löwinger-Weg 7

11.10. STADT WIEN-ExpertInnen geben Auskunft (MA 33): Wie leuchtet Wien?, Beginn: 18.00 Uhr, Treffpunkt: Eingangsbereich S-Bahn-Station Quartier Belvedere/Landstraßer Gürtel

18.10. Geschichte und Zukunftspotentiale des Nordwestbahnhof-Areals, Beginn: 15.00 Uhr, Treffpunkt: Straßenbahnstation „Am Tabor“ Linie 2/Johannes-Nepomuk Hauptbahnhof/Sonnwendviertel

Gute Nachricht: Ende der Sperre

Die Sperre der Wendel für Fußgänger_innen und Radfahrende wird am Freitag, 5. April aufgehoben. Dann ist es wieder möglich von der Gudrunstraße zur Arsenalstraße zu Fuß oder mit dem Rad über die Südbahnhofbrücke zu gelangen.

Der Zug zum Kuss

Gustav Klimts berühmter KUSS schmückt den Triebwagen KISS der WESTbahn, der Salzburg über Linz mit Wien verbindet. Und das hat einen Grund: Reisende mit einem Ticket der WESTbahn erhalten bis 30. April 2019 freien Eintritt in das Obere Belvedere.

Wenig mehr als zweieinhalb Stunden dauert die Fahrt ohne Umsteigen von Salzburg Hauptbahnhof bis zur Station Quartier Belvedere. Von dort sind es nur wenige Schritte zum Belvedere.

Gegen Vorlage eines aktuellen Tickets oder einer Jahresnetzkarte der WESTbahn an den Kassen des Belvedere können Reisende bis 30. April 2019 die umfangreiche Sammlung der Österreichischen Galerie und die historischen Räumlichkeiten des Oberen Belvedere besichtigen – darunter auch den Marmorsaal, in dem der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet wurde.

Mit dieser gemeinsamen Aktion zwischen Belvedere und der WESTbahn wird ein attraktiver Besuch der Kunstschätze im Belvedere ermöglicht, der sich als Tagesausflug anbietet.

ÖFFNUNGSZEITEN BELVEDERE: Täglich 9 – 18 Uhr, Freitag 9 – 21 Uhr