Stand der Arbeiten an der Wendel

Die Bauarbeiten an der Wendel für Radfahrende und Zu-Fuß-Gehende bei der Südbahnhofbrücke schreiten voran. Langsam wächst das Betonband der Fahrbahn in die Höhe und hat zur Zeit ungefähr die Hälfte der Höhe, die es zu überwinden gibt, erreicht.

Gesamtansicht der Wendel. Im unteren Teil die eingeschalte Fahrbahn. Darüber parallel dazu der Randbalken der Fahrbahn. Rechts in der Mitte der zukünftige Anschluss an die Südbahnhofbrücke.

Die Schalung für die Fahrbahn. Rechts in der oberen Ecke ist der Randbalken der nächsten Ebene der Fahrbahn zu sehen.

Ende der Schalung für die Fahrbahn. Es fehlt noch eine Ebene.

Fotos von den Bauarbeiten im letzten Jahr.
https://schaffnerin.wordpress.com/2017/10/30/wendel-fuer-radfahrende-und-zu-fuss-gehende/

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Busbahnhof

Wien braucht einen neuen Busbahnhof. Es wurden mehrere Standorte untersucht, wovon der Standort „Verteilerkreis“ in Favoriten als der best geeignete hervorging. Der Verteilerkreis liegt direkt über der Autobahn und U1, ist daher sowohl für die Busse als auch für die Reisenden gut erreichbar. Und er liegt etwas außerhalb des Zentrums, so dass die Busse nicht weit in die Stadt hineinfahren müssen. Aber dieser Standort wird von den Bürger_innen und allen politischen Parteien im 10. Bezirk abgelehnt. Daher ist man auf der Suche nach einem anderen Standort. Jetzt werden die Waldmanngründe neben dem Hauptbahnhof untersucht. 

Für den Standort, auf dem sich jetzt der provisorische Fernbusbahnhof befindet, spricht eindeutig die vorhandene sehr gute Infrastruktur: Hauptbahnhof, Schnellbahn, U1 und Straßenbahn und Bus sind in unmittelbarer Nähe. Allerdings sind die Zu- und Abfahrten über den Gürtel zur Autobahn nicht ganz unproblematisch.

Durch die zusätzlichen Bussen werden die Bewohner_innen auf der Wieden durch mehr Lärm und Abgase belastet. Durch eine Einhausung des Bahnhofes könnte man die Situation verbessern. Wenn man den angrenzenden Gürtel in die Einhausung miteinbezieht, würde dies eine wesentlich Lärmreduktion für die Anrainer_innen des Gürtels bringen.

 

Stadtplanung geht neue Wege

Der Flächenwidmungsplan für das Sonnwendviertel Ost (liegt zwischen Helmut-Zilk-Park und Bahngelände) wurde abgeändert. So wurden die Baublöcke wesentlich verkleinert und die Hauptverkehrsstraße von der Mitte des Gebiets an den Rand zur Bahntrasse verlegt. Hochgaragen entlang der Hauptstraße sollen den Lärm der Bahn abschirmen.

Um ein urbanes Viertel mit einer belebten Erdgeschosszone zu schaffen, mussten Baugruppen und Quartiershäuser im Rahmen zweistufiger Wettbewerbsverfahren schon in der Entwicklungs- und Planungsphase entsprechende Nutzungskonzepte vorweisen.

Die Siegerprojekte dieser Verfahren werden nun weiter konkretisiert. Bei einigen Projekten gibt es bereits fixierte BetreiberInnen der Erdgeschosslokale, für andere werden noch interessierte UnternehmerInnen gesucht.

Nutzungen der Erdgeschoßzonen

Eine Liste der geplanten Nutzungen finden man unter

https://www.gbstern.at/themen-projekte/stadtteilmanagement-in-neubaugebieten/stadtteilmanagement-sonnwendviertel/

„The Metropolitan“: 60 Meter hoher Wohnturm und erstes „prizeotel“ Österreichs

Der von HNP architects entworfene Gebäudekomplex „The Metropolitan“ umfasst einen über 60 Meter hohen Wohnturm sowie das erste „prizeotel“ Österreichs und befindet sich in exzellenter Lage innerhalb des städtebaulich bedeutenden Gesamtprojektes „Hauptbahnhof“. Der Standort liegt zwischen Karl-Popper-Straße und dem ÖBB-Bahngelände im 10. Wiener Gemeindebezirk und ist gut mit Öffis zu erreichen.

prizeotel und die Rezidor Hotel Group freuen sich darauf, das neue Hotel in Wien mit 294 Economy-Design-Zimmern voraussichtlich im ersten Quartal 2022 eröffnen zu können. Für das ungewöhnliche Design des Hauses zeichnet wie auch bei den übrigen prizeotels Karim Rashid verantwortlich, der als der Popstar der Design-Welt gilt. Das Konzept beruht auf Urbanität, innovativer und kundenfreundlicher Technologie (Kostenfreies Highspeed-Internet, Mobile-Check-In etc.), modernem Design und unkonventionellem Service für Geschäftsreisende und Touristen.

Südtiroler Platz: Keine Glanzleistung für zu Fußgehende

Stop and Go

Aus Sicht der Fußgängerinnen und Fußgänger ist der Südtiroler Platz eine Katastrophe. Es gibt kaum die Möglichkeit den Platz zügig zu überqueren. Bei jeder Straßenüberquerung muss man warten. Erst nach einem Stopp kann man weitergehen. Eine grüne Welle für die Fußgängerinnen und Fußgänger würde eine Verbesserung bringen.

Gehlinie ins Nichts

Etwas, was stört, ist die Nichteinhaltung der Grundregel eine möglichst geradlinige Gehlinie.  Wenn man von Favoriten kommend den Südtiroler Platz überqueren will kommt man zu einer Engstelle, die der Aufgang von der Straßenbahn bildet und die Sicht auf die Fortsetzung des Weges stadteinwärts verstellt. Ist man daran vorbei, bildet ein Lüftungsbauwerk eine weitere Engstelle und verstellt ebenfalls die Sicht auf den weiteren Weg. Ist man daran vorbei, ist der weitere Weg nicht ganz eindeutig klar. Um weiter stadteinwärts zu kommen, muss man einen Haken nach rechts schlagen um den Zebrastreifen über die Fahrbahn zu finden. Hier beginnt einer der oben geschilderten Stop und Go über den Gürtel.

Der Aufgang von der Straßenbahn bildet eine Engstelle und behindert die Sicht Stadteinwäärts.

Das Lüftungsbauwerk ist eine weitere Engstelle und behindert die Sicht auf auf den Weg stadteinwärts.

Nach dem Lüftungsbauwerk muss man einen Hacken nach rechts schlagen, um den weiteren Weg stadteinwärts zu finden.

The Icon Vienna feierte Dachgleiche

Am Donnerstag, 11. Jänner 2018 wurde die Dachgleiche des „The Icon Vienna“ feierlich begangen. Bei „Icon Vienna“ handelt es sich um einen Bürokomplex, der aus drei unterschiedlich hohen Bürotürmen besteht, die durch eine gemeinsame Sockelzone, in der sich eine „Mall“ befindet, verbunden sind. Die Mall hat einen direkten Zugang zum Hauptbahnhof.

Bereits als Mieter fix sind die BAWAG P.S.K., Merkur, die führende österreichische Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen TPA, sowie der weltweit größte Nahrungsmittelkonzern Nestlé.

Die Allianz Real Estate hat das aktuell noch im Bau befindliche Büroobjekt von der Signa in einem Forward Deal Mitte 2015 erworben. Die Transaktion dürfte die bisher größte des Jahres am österreichischen Immobilieninvestmentmarkt sein. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart, laut Signa lag er jenseits der 500 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Bürokomplexes ist für Ende 2018 geplant.

S80 – West-Ost-Verbindung quer durch die Stadt soll aufgewertet werden

Die ÖBB plant die Verbindungsbahn zwischen Hütteldorf und Meidling auszubauen. Sie soll durchgehend zweigleisig werden und drei neue Haltestellen (Hietzinger Hauptstraße, Speising, Stranzenbergbrücke) erhalten.

Durch die Attraktivierung der Verbindungsbahn sollen tangentiale Verbindungen gestärkt werden und sie bringt perfekte Umsteigmöglichkeiten auf den Fernverkehr in Wien Meidling und den Wiener Hauptbahnhof in alle Richtungen.

Baubeginn ist 2020. Die Modernisierung erfolgt unter laufendem Schnellbahn-Betrieb. Zwischen Hütteldorf und Meidling sind drei neue barrierefreie Haltestellen geplant: Hietzinger Hauptstraße, Speising und Stranzenbergbrücke. Im Bereich Auhofstraße und Hietzinger Hauptstraße wird die Verbindungsbahn in Hochlage geführt. Das bedeutet in diesen beiden Bereichen ein kreuzungsfreies und sicheres Queren der Bahntrasse – jederzeit und ohne Wartezeiten. Neben der Anhebung der Bahntrasse werden zusätzliche Querungsmöglichkeiten geplant. Voraussichtliche Fertigstellung ist 2025.

Nähere Informationen: http://infrastruktur.oebb.at/de/projekte-fuer-oesterreich/bahnstrecken/grossraum-wien/attraktivierung-verbindungsbahn/rund-um-die-planung/projektbroschuere-attraktivierung-verbindungsbahn.pdf