Wie geht´s weiter mit der Auffahrt vom Gürtel zur A 23

Seit  einigen Tagen fahren die Autos vom Gürtel zur A 23 und umgekehrt durch die Unterführung unter der Kreuzung des Landstraßer Gürtels mit der Landstraßer Hauptstraße.

Autos unterwegs Richtung A 23 vor dem Portal der Unterführung.

Autos unterwegs Richtung A 23 vor dem Portal der Unterführung.

Die Auf- und Abfahrt zur A 23 erfolgt nun durch die Unterführung. Auf das frei gewordene Straßenstück wird die Straßenbahn in ihre endgültige Lage verlegt und die Straßenfahrbahn Richtung Landstraßer Hauptstraße errichtet.

Die autofreigewordene Straßenfläche, auf die die Straßenbahn verlegt wird und die Straßenfahrbahn errichtet wird.

Die autofreigewordene Straßenfläche, auf die die Straßenbahn verlegt wird und die Straßenfahrbahn errichtet wird.

Das Kreuzungsplateau Landstraßer Gürtel/Landstraßer Hauptstraße kann jetzt endgültig umgebaut werden, nachdem die Autos von und zur Autobahn durch die Unterführung fahren. Über die Kreuzung wird die Linie 18 geführt und die Straßenfahrbahn Richtung Landstraßer Hauptstraße

Bauarbeiten auf dem Kreuzungsplateau

Bauarbeiten auf dem Kreuzungsplateau

Noch kreuzt die Straßenbahn die Fahrbahnen von und zur Autobahn und behindert so den zügigen Autoverkehr. Nach Verlegung der Straßenbahn in die „alte“ Lage, fällt diese „Behinderung“ weg und die AutofahrerInnen haben freie Fahrt bis zum nächsten Stau, entweder am Gürtel oder auf der Tangente.

Die Straßenbahn kreuzt noch die Gürtelfahrbahn

Die Straßenbahn kreuzt noch die Gürtelfahrbahn

Unterführung unter dem Gürtel zur A 23 fertig

Seit gestern Nacht (29. März 2013) ist der Tunnel unter dem Gürtel zur A 23 in Betrieb. Man hofft auf zügigeren Verkehr von und zur Autobahn, da keine Ampel mehr die AutofahrerInnen bremst. Das Ganze könnte ein Bumerang werden.

Man wird zwar schneller von der Autobahn abfahren können, aber der Stau verlagert sich auf den Gürtel, da der Landstraßer Gürtel zwischen Blamauergasse und Prinz-Eugen-Straße nicht verbreitert wurde. Hier hat sich sehr zur Freude der AnrainerInnen, der 3. Bezirk durch gesetzt.

Umgekehrt wird man schneller vom Gürtel auf die Tangente auffahren können und in Folge wird es auf der Tangente zu vermehrter Staubildung kommen. Wenn in Zukunft die Auffahrt von der Landstraßer Hauptstraße auf die Tangente möglich sein wird, dies ist in der Planung vorgesehen, wird sich die Staugefahr auf der Tangente noch vergrößern.

Dieser neue Tunnel trägt sicher nicht zur Entlastung der Tangente und des Gürtels bei, sondern wird das Verkehrsaufkommen vergrößern und Gürtel und Tangente werden noch mehr zugestaut.

Unterführung zur A 23 ist bald fertig

Die beiden Richtungsfahrbahnen vom Gürtel zur A 23 und umgekehrt verlaufen künftig durch eine Unterführung – die Kfz-Lenkerinnen und -Lenker fahren dann unter der heutigen Kreuzung durch. Seit 2010 laufen die Bauarbeiten und die Unterführung wird demnächst für den Verkehr freigegeben.

Der Unterbau der beiden Richtungsfahrbahnen ist schon eingebaut. Es fehlt nur noch der Fahrbahnbelag, dann können die Autos durch die Unterführung fahren. Im Hintergrund ist der Wildgans-Hof zu sehen.

Der Unterbau der beiden Richtungsfahrbahnen ist schon eingebaut. Es fehlt nur noch der Fahrbahnbelag, dann können die Autos durch die Unterführung fahren. Im Hintergrund ist der Wildgans-Hof zu sehen.

Eine eigene, eingehauste Rechtsabbiegespur von der A 23 in die Landstraßer Hauptstraße wird den Verkehr flüssiger machen. Sie erhält eine begrünte Einhausung (durch die wird zur Zeit der Verkehr von der A 23 Richtung Stadt geführt), die – neben bis zu sechs Meter hohen Lärmschutzwänden – vor allem die Anrainerinnen und Anrainer das Verkehrsgeschehen ruhiger erleben lassen wird. Den Anrainerinnen und Anrainer sind die Lärmschutzwände nicht hoch genug und sie haben sich vehement gegen dieses Bauvorhaben gewehrt, da sie entgegen allen Beteuerungen ein höheres Verkehrsaufkommen befürchten.

In der Mitte des Bildes ist die zukünftige Fahrbahn zur Unterführung zu erkennen. Im Hintergrund sieht man die eingehauste Abbiegespur mit der anschließenden Lärmschutzwand.

In der Mitte des Bildes ist die zukünftige Fahrbahn zur Unterführung zu erkennen. Im Hintergrund sieht man die eingehauste Abbiegespur mit der anschließenden Lärmschutzwand.

Die Unterführung beginnt rund 80 Meter vor der Kreuzung und ist rund 150 Meter lang. Auch hier kann in Zukunft der Verkehr flüssiger und ruhiger abgewickelt werden. Dadurch kann auch die Straßenbahnlinie 18 beschleunigt und vom Kfz-Verkehr entflechtet werden.
Hervorzuheben ist die neue Linksabbiegespur von der Landstraßer Hauptstraße auf die A 23. Diese direkte Zufahrt zur A 23 wird sicher eine größere Verkehrsbelastung und eine zusätzliche Lärmbelastung in der Landstraßer Hauptstraße bringen, ohne das eine Lärmschutzwand vorgesehen ist.