Neuer Jugendtreff im Bildungscampus Sonnwendviertel.

Im Bildungscampus Sonnwendvietel wird es vor Ort auch einen rund 200 m2 großen Jugendtreff für Kinder und Jugendliche geben, der ebenfalls im Herbst eröffnet wird. Neben direkten Anknüpfungen für 10- bis 14-jährige Schülerinnen und Schüler wird der Jugendtreff auch Angebote für ältere Jugendliche bieten.
Der Jugendtreff befindet sich an der Ecke Gudrunstraße/Marianne-Pollak-Gasse 4 (das ist die verlängerte Gellertgasse) im Kellerbereich des Campus Turnsaals. Die Situierung erscheint eine in zweierlei Hinsicht gute Variante. Zum einen ergibt sich dadurch eine gute Anbindung des neuen Sonnwendviertels an das alte „Inner-Favoriten“. Außerdem hält die Lage an dieser Gebäudeseite und im Kellerniveau die Lärmbelästigung der Umgebung denkbar gering.
Die Einbettung in den Bildungscampus Sonnwendviertel bringt auf vielen Ebenen Synergieeffekte und neben den Kindern und Jugendlichen der beiden Stadtteile, des neuen Sonnwendviertel und des alten „Inner Favoriten“, profitieren auch die professionell Tätigen – LehrerInnen, JugendarbeiterInnen, PädagogInnen, SozialarbeiterInnen – durch die Konzentration auf einen Standort.

Canettistraße

Das Stück der Canettistraße zwischen Arsenalstraße und Karl-Popper-Straße ist schon fertig gestellt.

Links der Erste Campus, davor liegen die Gleise der Linie D. Rechts das noch unverbaute Grundstück des Baufeldes A.05 und im Hintergrund der Schweizergarten

Links der Erste Campus, davor liegen die Gleise der Linie D. Rechts das noch unverbaute Grundstück des Baufeldes A.05 und im Hintergrund der Schweizergarten

Die Canettistraße liegt in der Verlängerung der Schweizergarten Straße und ist im Bereich des Erste Campus schon fertig gestellt. Sie liegt momentan noch brach, da die Anschlussstraßen im Sonnwendviertel noch nicht fertig gestellt sind. Erst dann wird sich zeigen, wie stark die Straße frequentiert wird und ob sie als Schleichweg vom Sonnwendviertel zur Autobahn A 23 genützt wird.

Nur noch wenige Tage und der „Bildungscampus Sonnwendviertel“ geht in Betrieb

Mit Schulbeginn am 1. September nimmt der Bildungscampus seinen Betrieb auf. Er wird ganztägig und ganzjährig geführt. Der Campus wird einen 11-gruppigen Kindergarten, eine 17-klassige Ganztagsvolksschule sowie erstmals eine 16-klassige neue Mittelschule umfassen. Davon gehen im Herbst fünf Klassen Volksschule, fünf Klassen Mittelschule und sechs Kindergartengruppen in Betrieb. Grund dafür ist, dass die Schulen nur mit jeweils der ersten Stufe beginnen und in den nächsten vier Jahren mit den neuen ersten Klassen alle Bildungsräume gefüllt werden.
Sogenannte „Marktplätze“ sind das Herzstück von jeweils vier Klassen (auch Bildungsräume genannt), ein Projektraum und ein Teamraum für die LehrerInnen. Dieser kann als zusätzliche Unterrichts- und Freizeitfläche für Projektarbeiten und freies Lernen genutzt werden. Weiters gibt es auch eine sogenannte „Freiklasse“ mit Sonnenschutz und einer Tafel im Freien. Über diese „Freiklassen“ ist  der Garten unmittelbar erreichbar. Dieser Zugang zum Garten dient auch als Fluchtweg. Daher ist es möglich, die „Marktplätze“ zu möblieren, da im Falle eines Brandes über die „Freiklasse“ evakuiert wird.

In jedem Bildungsraum (Klasse) gibt es ein interaktives Whiteboard, das eine neue Art der Informationsvermittlung ermöglicht. Weiter steht in jedem Bildungsraum für die Kinder und Jugendlichen ein eigener Rückzugsbereich („Nest“) zur Verfügung.

Das Miteinander wird in gemeinsamen Räumen von Schule und Kindergarten wie einer zentralen Bibliothek, einem großen (teilbaren) Turnsaal und einem Gymnastikraum, einer großen zentralen Halle mit einer sogenannten „Theatertreppe“ sowie weitläufigen Außenanlagen gelebt.

Siehe auch http://wien.gruene.at/bildung/der-bildungscampus-sonnwendviertel-ist-fast-fertig

Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch benützt die Tafel einer „Freiklasse“ für den Willkommensgruß

Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch benützt die Tafel einer „Freiklasse“ für den Willkommensgruß

Ein Bildungsraum mit einem Whiteboard

Ein Bildungsraum mit einem Whiteboard

Etwas erhöht ein „Nest“ in einem Bildungsraum

Etwas erhöht ein „Nest“ in einem Bildungsraum

Eine „Freiklasse“ mit Tafel.

Eine „Freiklasse“ mit Tafel.

Die Stiegen von den „Freiklassen“ in die Außenanlagen dienen im Falle eines Brandes als Fluchtwege.

Die Stiegen von den „Freiklassen“ in die Außenanlagen dienen im Falle eines Brandes als Fluchtwege.

Freifläche im 1. Stock. Im Hintergrund der Ballspielkäfig über dem Turnsaal.

Freifläche im 1. Stock. Im Hintergrund der Ballspielkäfig über dem Turnsaal.

Ein Raum des Kindergartens

Ein Raum des Kindergartens

Die „Theatertreppe“ dient als Zuschauertribüne bei Veranstaltungen.

Die „Theatertreppe“ dient als Zuschauertribüne bei Veranstaltungen.

 

Der Gymnastikraum.

Der Gymnastikraum.

Turnsaal, abgeteilt werden kann.

Turnsaal, der abgeteilt werden kann.

Zur Zeit werden die Tische angeliefert.

Zur Zeit werden die Tische angeliefert.

Die Tische haben ein besondere Form und bietet Platz für drei SchülerInnen. Daneben ist noch Platz für Betreuungspersonen.

Die Tische haben ein besondere Form und bietet Platz für drei SchülerInnen. Daneben ist noch Platz für Betreuungspersonen.

Verlängerung der Linie D zur Gudrunstraße

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Die Linie D endet zur Zeit bei der Alfred-Adler-Straße. Die Verlängerung bis zur Gudrunstraße ist für 2019 geplant. Die Bauten östlich vom Bildungscampus zwischen Gudrunstraße und Hlawkagasse sind schon im Bau. Die Verlängerung der Linie D würde für die BewohnerInnen dieser Wohnblocks  einen wesentlich verbesserten Anschluss an das Netz des öffentlichen Verkehrs bringen und eine direkte Linie in die Innenstadt und weiter bis in den Norden von Wien.
Die Linie D sollte daher sofort bis zur Gudrunstraße/Absberggasse verlängert werden und nicht erst 2019. Alle BewohnerInnen, die in dieses Grätzel ziehen müssen dann noch bis zu drei Jahren auf die Eröffnung der Linie D warten.

Endstation der Linie D ist seit einiger Zeit aufgelassen

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Die Haltestelle Alfred-Adler-Straße (Endstation) der Linie D  ist seit einiger Zeit aufgelassen. Warum ist nicht ersichtlich. Die Wiener Linien sollten diese Haltestelle sofort wieder in Betrieb nehmen. Die Wohnblocks zwischen Alfred-Adler-Straße und Bildungscampus sind schon fast ein Jahr lang besiedelt. Demnächst ziehen die neuen BewohnerInnen in die Häuser entlang der Alfred-Adler-Straße ein. Die liegen direkt in Sichtweite der Haltestelle. Es ist ein Schildbürgerstreich, diese Haltestelle nicht in Betrieb zu nehmen. So bringt man die Menschen nicht dazu, ihr Auto stehen zu lassen, die Wohnungen haben alle einen Garagenplatz und auf die Straßenbahn umzusteigen, wenn man zwar eine Haltestelle vor der Nase hat, diese aber gesperrt ist.

Umbau der Gleisanlagen in Meidling

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Durch die Schließung des provisorischen Auto im Reisezug-Terminal beim Matzleinsdorfer Platz und 

Übersiedlung zum Hauptbahnhof können jetzt die endgültigen Gleisanlagen mit den erforderliche Weichen verlegt werden.

In zwei Bauphasen werden die Gleisanlagen zwischen Wien Meidling und Hauptbahnhof modernisiert und umgebaut. Dadurch kommt es zu Einschränkungen im Zugverkehr:

  • Noch bis 23. August bleiben die Bahnsteige 4 und 5 gesperrt.
  • Ab 24. August bis 26. Oktober werden die Bahnsteige 6 und 7 gesperrt.

Regionalzüge S-Bahnen aus dem Norden fahren nicht mehr bis nach Meidling, sondern enden an anderen Bahnhöfen der Stammstrecke.

Fernverkehrszüge fahren zum Teil von anderen Bahnsteigen ab.

Nach Abschluss dieser Bauarbeiten sind die Gleisanlagen im westliche Vorfeld des Hauptbahnhofes abgeschlossen.

Im östlichen Vorfeld sind nächstes Jahr noch Gleisbauarbeiten erforderlich. Nach deren Abschluss kann dann der Hauptbahnhof im Dezember 2015 den vollen Betrieb aufnehmen.

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Fernkälte* – umweltfreundliche Kälte ist im Aufwind

Österreich produzierte 2013 rund 89 Gigawattstunden Fernkälte. Das ist gegenüber 2012 ein Zuwachs von 20 Prozent. Schweden mit einer ähnlichen Bevölkerungszahl wie Österreich produzierte vergangenes Jahr etwa das Zehnfache an Fernkälte. Österreich hat bei der Bereitstellung an Fernkälte großen Aufholbedarf.

Der Hauptbahnhof ist an das Fernkältenetz angeschlossen. Im Oktober eröffnen auf 20.000 Quadratmetern über 100 Geschäfte und Gastronomiebetriebe, die einen hohen Bedarf an Kühlung haben. In der ersten Ausbaustufe benötigen sie eine Leistung von 20 Megawatt sauberer Kälte.

*Fernkälte
Vorteile von Fernkälte
Fernkälte spart Platz, da die Kältemaschine und die Rückkühlung ausgelagert werden und das fertig aufbereitete Kaltwasser direkt beim Verbraucher eintrifft. Es gelangt dort mit einer Temperatur von rund sieben Grad Celsius ein und verlässt das Gebäude mit 17 Grad. Bei der Kühlung mit herkömmlichen Klimageräten ist der Energieaufwand deutlich höher als bei Fernkälte.
Wie Fernkälte erzeugt wird
Was macht man im Sommer mit Fernwärme, die in den Hitzemonaten für Warmwasseraufbereitung erzeugt wird? Die Antwort: Fernkälte. Sogenannte „Absorptionskältemaschinen“ verwenden Abwärme, wie sie zum Beispiel in Fernwärmezentren beim Verbrennen von Abfällen anfällt, als Antriebsenergie für Kühlgeräte. So erzeugte Kälte benötigt, im Vergleich zur herkömmlichen Kälteerzeugung, weniger als die Hälfte der Primärenergie.

Rückkühler
Damit die Fernkälte auch mit der erforderlichen Temperatur beim Verbraucher ankommt, gibt es im Leitungsnetz sogenannte Rückkühler. Für die Zuleitung zum Hauptbahnhof liegt ein Rückkühler im Schweizergarten.

Nähere Informationen auf:
www.fernwaerme.at/fernkaelte