Der Helmut-Zilk-Park ist fertig!

Mit Fertigstellung des zweiten Teils des Parks am 9. Juni wurde Wiens größtes innerstädtisches Parkprojekt seit 40 Jahren, der Helmut-Zilk-Park, eröffnet. Das Datum war nicht zufällig gewählt, es wäre der 90. Geburtstag von Wiens Altbürgermeisters Dr. Helmut Zilk gewesen. Als besonderer Ehrengast war Helmut Zilks Witwe Dagmar Koller zur Eröffnung geladen, die den herrlichen, weitläufigen Park besichtigte.

Die rund 70.000 m² große Parkanlage bringt viel Natur für Erholung und Freizeitvergnügen ins Sonnwendviertel in Favoriten. Diese Parkanlage wurde ökologisch und naturnah gestaltet. Ungefähr die Hälfte des Parks wurde als Blumenwiese angelegt. Die naturnahe Gestaltung ist weniger pflegeintensiv und spart Geld. Es wurden auch 520 neue Bäume gepflanzt. Die wenigen, auf dem Areal vorhandenen Bäume konnten leider nicht erhalten werden, da das Gelände angeschüttet werden musste.

Multifunktionales Parkkonzept

5 Der Rundweg, auf dem man die Rasenfläche umrunden kann.

Das Zentrum der Parkanlage bildet eine weitläufige multifunktionale Rasenfläche, die zum gemütlichen Picknick ebenso genutzt wird wie zum Ballspielen und Austoben. Ein Rundweg um die Rasenfläche wird als Baumallee mit blühenden, kleinkronigen Baumarten angelegt, die nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Sommer blühen.

Das Zentrum der Parkanlage bildet eine weitläufige multifunktionale Rasenfläche, die zum gemütlichen Picknick ebenso genutzt wird wie zum Ballspielen und Austoben. Ein Rundweg um die Rasenfläche wird als Baumallee mit blühenden, kleinkronigen Baumarten angelegt, die nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Sommer blühen.

Der Sonnwendgarten

Dieser bietet auf 870 m2 Platz für 70 Beete. Angelegt wurde der Gemeinschaftsgarten von der MA 42 – Wiener Stadtgärten, ausgestattet mit Wasseranschlüssen und Wegen, der Garten ist mit einem Zaun und Naschhecke umgeben. Die Hochbeete müssen erst angelegt werden. 50 Plätze werden noch heuer vergeben, die restlichen nächstes Jahr. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2017/06/11/gemeinschaftsgarten/

Hundezone

Die über 540 m2 große Hundezone ist ausgestattet mit Trinkbrunnen, Bänken und Tischen, Dogstations und Pinkelsteinen. Die Hundezone ist mit einem Zaun, an dem ein Sichtschutz angebracht ist, geteilt – so wird das Bellen und damit Lärm reduziert.

 

Eckdaten des Helmut-Zilk-Parks

  • Größe rund 70.000 m2
  • 520 neue Bäume wurden gepflanzt
  • Park mit Blütenhainen
  • großzügigem Sonnendeck
  • Gastronomie
  • Picknickwiesen
  • Kleinkinderspielplatz
  • Motorikpark
  • Gemeinschaftsgarten
  • Hundezone

Gemeinschaftsgarten

Als Zwischennutzung ist der Gemeinschaftsgarten auf der zukünftigen Straßenbahntrasse gedacht. Dort grünt und blüht es noch. Aber die Tage sind gezählt.

Im zweiten Teil des Helmut-Zilk-Parks wurde ein neuer Gemeinschaftsgarten errichtet. Dorthin werden die Beete übersiedeln. Auf 870 Quadratmetern wird es 70 Beete geben. Vergeben werden die Beete von der Gebietsbetreuung, 50 Beete dieses Jahr und 2018 kommen noch 20 Beete dazu. Angelegt wurde der Gemeinschaftsgarten von der Abteilung Wiener Stadtgärten (MA 42). Er ist mit Wasseranschlüssen und Wegen ausgestattet und mit einem Zaun umgeben.

Nähere Informationen: http://www.gbstern.at/projekte-und-aktivitaeten/gaertnern-im-sonnwendviertel/

Motorikpark Im Helmut-Zilk-Park

Der Motorikpark ist ein besonderes Highlight des neu eröffneten Helmut-Zilk-Parks. Er ist rund 1.400 m² groß und lädt zum spielerischen Trainieren an 10 Stationen ein. Das vielfältige Angebot erstreckt sich von Ausdauer- und Kraftübungsstationen, bis zu Hindernissen die das Gleichgewicht und Geschick der Parkbesucher fordern und fördern. Die Geräte des Motorikparks garantieren eine abwechslungsreiche Trainingseinheit mit viel Spaß und sind für nahezu alle Altersgruppen und Fitnesslevels geeignet.

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Mehr zu Motorikparks http://www.motorikpark-wien.at/

Helmut-Zilk-Park

In Rahmen der Grätzeltouren gab es eine Führung durch den Helmut-Zilk-Park.

Die Stadt Wien, vertreten durch die MA 42 – Wiener Stadtgärten, führte 2010 einen Wettbewerb über eine öffentliche Parkanlage durch. Basierend auf dem gewonnenen Wettbewerb beauftragte die MA 42 die Hager Partner AG im September 2012 mit der Planung. Der Park umfasst eine Fläche von etwa 7 ha. Von Nord nach Süd ist der Park ca. 800 m lang und von West nach Ost rund 350 m.

Das Konzept sieht einen Kranz aus blühenden, kleinkronigen Bäumen um eine zentrale, offene Wiesenlichtung vor. Der dichten Üppigkeit des Haines steht die sich öffnende Weite der Lichtung gegenüber. Die Platzierung kleinkroniger Bäume vor den großflächigen Fassaden der umliegenden Gebäude schafft einen interessanten Maßstabssprung. Die Baumwahl sichert zudem langfristig die Aussicht aus den Gebäuden und schafft Rückzugsräume im Park. Um eine gewisse Üppigkeit auch in den ersten Jahren zu erzeugen, wurden viele mehrstämmige Bäume gesetzt. Da unter dem Areal des Parks eine sehr mächtige Lehmschicht (bis zu 15 Meter) liegt, mussten alle Bäume be- und entwässert werden. Das Wasser der Entwässerung wird nicht in den Kanal geleitet, sondern in Brunnen gespeichert und später für die Bewässerung verwendet.

Die zentrale Wiese besteht aus eine Gebrauchsrasen, der öfters gemäht wird, auf dem gespielt und gechillt werden kann. Rund um diese zentrale Wiese gibt es einen Weg neben dem nach außen hin Wiesen angelegt wurden, die naturnahe gepflegt werden. Sie werden nur zweimal im Jahr gemäht. Sie bieten Pflanzen und Tieren ein städtisches Biotop. In diesen Baumgürtel sind der Gastropavillion, der Kinderspielplatz, der Motorikpark, die Hundezone und der Gemeinschaftsgarten integriert.

Entlang des westlichen Randes des Parks verläuft künftig die verlängerte Straßenbahnlinie D (voraussichtliche Eröffnung 2019) mit Haltestellen am Nordeingang und auf halber Länge des Parks auf Höhe des Bildungscampus. Die Eingangsportale sind platzartig mit einer wassergebundenen Decke, einem Wasserspender und Sitzbänken gestaltet. Nach Fertigstellung des Parks wird es fünf Eingangsbereiche geben.

Eröffnung siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2016/06/10/eroeffnung-des-helmut-zilk-parks/

Eingangsbereich beim Bildungscampus: Auf der weißen Fläche wird die zukünftige Haltestelle der Linie D errichtet.

Eingangsbereich beim Bildungscampus: Auf der weißen Fläche wird die zukünftige Haltestelle der Linie D errichtet.

Ein Teil des Motorikparks, der mit vielen unterschiedlichen Geräten die Menschen jeglichen Alters zur Bewegung anregen soll.

Ein Teil des Motorikparks, der mit vielen unterschiedlichen Geräten die Menschen jeglichen Alters zur Bewegung anregen soll.

Der Kinderspielplatz mit außergewöhnlichen Spielgeräten, der die Kinder von weit anlocken sollen. Für die Größe des Parks und den vielen Wohnungen rund um den Park, erscheint er etwas zu klein geraten.

Der Kinderspielplatz mit außergewöhnlichen Spielgeräten, der die Kinder von weit anlocken sollen. Für die Größe des Parks und den vielen Wohnungen rund um den Park, erscheint er etwas zu klein geraten.

Eine der naturnah gepflegten Wiesen im Außenbereich.

Eine der naturnah gepflegten Wiesen im Außenbereich.

 

Eröffnung des Helmut-Zilk-Parks

Am Freitag, 8. Juli, 10-18 Uhr findet die (Teil)Eröffnung des Helmut-Zilk-Parks im Sonnwendviertel statt.
Wo: Marianne-Pollak-Gasse, Ecke Hlawkagasse

Ca. 2/3 des Parks sind fertiggestellt und bieten Spiel, Sport und Erholungsraum für die neu zugezogenen Bewohner_innen im Sonnwendviertel, aber auch für die alteingesessenen Favoritner_innen.

Mit der Eröffnung steht ein Großteil des ehemaligen Frachtenbahnhofes der Bevölkerung zur Verfügung und allmählich verschwinden die letzten unbebauten Flächen im neuen Stadtteil „Sonnwendviertel“.

 

Stand der Bauarbeiten am Helmut-Zilk-Park

Bis 2017 soll der Park vollständig fertig sein. Das westliche Ende ist schon weit fortgeschritten. Bäume wurden gepflanzt, die Wege asphaltiert und Sitzbänke aufgestellt. Auch am südlichen Rand entlang zum Bildungszentrum hin, wurden Bäume gepflanzt. Zwei haben das Umsetzen leider nicht überlebt.
Am östlichen Ende gibt es viel zu tun, dort befindet sich das Gelände noch im Urzustand.

Am östlichen Ende sind schon die Sitzgelegenheiten aufgestellt und die Bäume gepflanzt.

Am östlichen Ende sind schon die Sitzgelegenheiten aufgestellt und die Bäume gepflanzt.

Ein Weg, der noch asphaltiert werden muss.

Ein Weg, der noch asphaltiert werden muss.

) Die Bepflanzung entlang des südlichen Randes. Einer von den zwei toten Bäumen ist im Vordergrund zu sehen.

Die Bepflanzung entlang des südlichen Randes. Einer von den zwei toten Bäumen ist im Vordergrund zu sehen.

Das östliche Ende ist noch in seinem Urzustand.

Das östliche Ende ist noch in seinem Urzustand.

Wiens neues Stadtviertel rund um den Hauptbahnhof

Das Areal rund um den neuen Hauptbahnhof ist ein wichtigstes Stadtentwicklungsgebiet Wiens.. Im Norden des Hauptbahnhofes liegt das Quartier Belvedere, vorwiegend ein Büro- und Businessviertel mit der erstklassigen Verkehrsanbindung und der unmittelbaren Nähe zur Wiener Innenstadt. Im Süden liegt das Sonnwendviertel in dem in dem rund 5.000 Wohnungen für etwa 13.000 Menschen errichtet werden.

  1. Nördlich vom Bahnhof liegen:

Parkhotel & Parkapartments am Belvedere:
Mit dem Erwerb des SEESTE-Projekts „Parkhotel & Parkapartments am Belvedere“ durch die SIGNA steigt diese in den Bau von hochwertigen Eigentumswohnungen, ein. Nach den Entwürfen des italienischen Stararchitekten Renzo Piano sollen auf der rund 10.000 m2 großen dreieckigen Liegenschaft bis Herbst 2017 das „Parkhotel am Belvedere“ sowie die „Parkapartments am Belvedere“ entstehen. Der Baugrund befindet sich am höchsten Punkt des Quartier Belvedere schräg gegenüber des Arsenals und verheißt somit eine großartige Aussicht auf das Schloss Belvedere, des Arsenals und die ganze Stadt. Die Apartmenthäuser sollen Platz für ca. 340 exklusive Vorsorge- und Eigentumswohnungen bieten.

Erste Campus:
Bereits im September 2013 feierte der Erste Campus Dachgleiche: auf einer Gesamtfläche von rund 25.000 m2 (ca. drei Fußballfelder) entsteht hier bis 2016 das neue Headquarter der Erste Group Bank AG, für dessen spektakuläre Gestaltung die Architekten Hencke und Schreieck verantwortlich zeichnen. Zu den öffentlich zugänglichen Bereichen des Erste Campus zählt neben einer Flagship-Filiale im Erdgeschoß und einer zweigeschoßigen Veranstaltungshalle für 500 Personen auch das Financial Life Center – eine Art Museum für Finanzwirtschaft, das nach Vorbild des Technischen Museums interaktives Lernen und Erleben bietet und zu einer Zeitreise in die Geschichte des Sparens und des Geldes lädt.

Quartier Belvedere Central (QBC):
Das QBC ist das Herzstück des Quartier Belvedere. Die Entwicklung des rund 25.000 m2 großen Baugrundes wurde im Oktober 2013 von STRAUSS & PARTNER Development übernommen. Städtebauliches Ziel ist ein attraktiver und belebter Standort, der auch in den Abendstunden bzw. an den Wochenenden Besucher_innen anzieht und dadurch gleichzeitig die neue (Kultur-)Achse zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof akzentuiert. Der Nutzungsmix des QBC soll sowohl Büros und Wohnungen als auch Hotels, Geschäfte, Gastronomie sowie weitere Dienstleistungsangebote oder Gesundheitseinrichtungen umfassen.

The Icon Vienna:
Auf dem Baufeld A.01 errichtet die SIGNA Development Immobilien Entwicklungs GmbH auf einer Fläche von 8.236 m2 ein hochmodernes Multi-Use-Objekt mit drei eigenständigen Gebäuden in unterschiedlichen Höhen – wobei der höchste Tower (88 m) gleichzeitig auch das höchste Gebäude im Quartier Belvedere und eine neue Landmark am Wiedner Gürtel ist. In den unteren Ebenen soll eine Begegnungszone mit Einzelhandel, gastronomischen Angeboten und einem Konferenzzentrum entstehen. Sie bietet einen direkten Zugang zur neu errichteten Bahnhofshalle. Der Beginn der Bauarbeiten ist für 2015 geplant. Nach ca. zweijähriger Bauzeit soll das Projekt Ende 2017 fertiggestellt werden.

  1. Südlich vom Bahnhof

Die Baufelder B.02 & B.04 im Sonnwendviertel:
Südlich vom Haupteingang des neuen Hauptbahnhofs befinden sich die Baufelder B.02 und B.04, die federführend von der Rhomberg Bau GmbH entwickelt werden. Gemeinsam mit den verschiedenen Projektpartnern (u.a. ECE, BUWOG, MIGRA und GÖD) werden hier neben einem Hotel,  einem Bürogebäudekomplex und einer Tiefgarage auch moderne Wohnhausprojekte realisiert – darunter ein siebengeschoßiges Wohnhaus an der Adresse Gerhard-Bronner-Straße 9 mit 53 freifinanzierten Wohnungen (WBV GÖD) oder das BUWOG-Projekt „sky 9“ (Gombrichgasse 4) mit 85 freifinanzierten Eigentums- und Vorsorgewohnungen.

ÖBB Konzernzentrale:
Ende Juni 2012 starteten die Bauarbeiten für die Errichtung der neuen Konzernzentrale der ÖBB am südlichen Vorplatz des Hauptbahnhofs Wien. Das elegante S-förmig geschwungene Gebäude nach den Entwürfen der Wiener Architekten Zechner & Zechner ist bereits fertiggestellt und bietet Raum für rund 1700 Mitarbeiter.

Leben am Helmut-Zilk-Park
In einem Kooperativen Verfahren wurde für das Gebiet zwischen Helmut-Zilk-Park und Bahn ein neuer Masterplan entwickelt. Neue Wege werden auch für die Entwicklung des neuen Stadtviertels und für die Baugruppenverfahren gegangen.