Hauptbahnhof

Im August wurde der durchgehende Güter- und Personenverkehr auf die südliche Seite des Bahngeländes verlegt und das Stellwerk abgerissen Link! Damit wurde der Platz frei für den nördlichen Teil des Hauptbahnhofes. Die Baugrube wurde ausgehoben und die Bodenplatte der Garage ist schon in Arbeit. Ziemlich genau zwei Jahre Zeit verbleibt für die Fertigstellung: im Dezember 2014 wird der Hauptbahnhof in Betrieb gehen.

Vorne die Baugrube, im Hintergrund der schon fertig gestellte Teil des Hauptbahnhofes

Vorne die Baugrube, im Hintergrund der schon fertig gestellte Teil des Hauptbahnhofes

SANYO DIGITAL CAMERA

Blick vom bahnorama auf die Baugrube

Blick vom bahnorama auf die Baugrube

Landgutgasse

Im August wurde der durchgehende Güter- und Personenverkehr auf die südliche Seite des Bahngeländes verlegt und wird über jenen Teil der Unterführung geführt, der letztes Jahr fertig gestellt wurde. Die alte Eisenbrücke wurde bis auf jenen Teil, über den die Schnellbahn fährt, abgerissen.

Im Vordergrund sieht man noch die alte Brücke, die von der Schnellbahn benützt wird. Nach Fertigstellung des mittleren Teils der Brücke wird die Schnellbahn verlegt und das Brückentragwerk abgerissen. Schade um eine der letzten schönen Eisenbahnbrücken in der Stadt Wien, die aus einer genietete Eisenkonstruktion besteht.
Im Hintergrund die neue Brücke, die mehr Platz für Fußgänger- und RadfahrerInnen bietet.
Im mittleren Teil werden die Wiederlager für die neue Betonbrücke betoniert.

Brücke über den Südtiroler Platz

Im August wurde der durchgehende Güter- und Personenverkehr auf die südliche Seite des Bahngeländes verlegt und das Stellwerk abgerissen.

Dadurch konnte auch die alte Brücke abgerissen werden. Am Neubau des nördlichen Teils des Brückentragwerkes wird fieberhaft gearbeitet.

Die Pfeiler für das neue Brückentragwerk im Bereich des zukünftigen Busbahnhofes stehen schon.

Das Brückentragwerk über Teilen des Busbahnhofes ist eingeschalt, die Eisen sind verlegt. Es fehlt nur noch der Beton.

Überwerfung

Im August wurde der durchgehende Güter- und Personenverkehr auf die südliche Seite des Bahngeländes verlegt. Dadurch ist es möglich, die Überwerfung Richtung Hauptbahnhof weiter zu bauen.

Letztes Jahr wurde das Bauwerk „Überwerfung“  bis zu den bis August in Betrieb befindlichen Gleisen gebaut. Jetzt wird an der Weiterführung gearbeitet.

Im Vordergrund die Überwerfung. Rechts im Hintergrund sind die Baukräne für die Verlängerung der Überwerfung mehr zu erahnen, als zu sehen.

Hochleistungsstrecke Wien Meidling nach St. Pölten und Bahnhof Tullnerfeld feierlich eröffnet.

Am Freitag, 23. November 2012 wurde am neuen Bahnhof Tullnerfeld die Fertigstellung der Hochleistungsstrecke Wien Meidling nach St. Pölten gefeiert und die Strecke symbolisch eröffnet.

Schneller und sicherer als mit dem Auto
Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember wird die Strecke in Betrieb genommen. Von Wien nach St. Pölten, von Stadt-Zentrum zu Stadt-Zentrum in nur 25 Minuten, da ist die Bahn absolut konkurrenzlos, auch bei Glatteis, Regen und Nebel.
Die Fahrtzeit von Wien nach St. Pölten verkürzt sich um bis zu 15 Minuten, jene nach Salzburg sogar um bis zu 23 Minuten. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, ist die neue Hochleistungsstrecke für Geschwindigkeiten im Personenverkehr auf bis zu 250 km/h ausgelegt.

Viergleisiger Ausbau Wien – St. Pölten
Die neue Strecke ist ein wesentlicher Bestandteil des Ausbaus zur viergleisigen Weststrecke zwischen Wien und Wels. Die neue Hochleistungsstrecke bietet deutlich mehr Kapazitäten für umweltfreundliche Mobilität von Personen und Gütern, schnellere Verbindungen zwischen den Ballungszentren und ist Teil des
transeuropäischen Netzes.

Über hundert Züge täglich mehr
Derzeit fahren pro Tag rund 335 Personenverkehrs- und Güterzüge auf der Bestandsstrecke, ab Mitte 2013 werden es auf den Bestand- und Neubaustrecken gemeinsam rund 450 Züge pro Tag sein: Also über 100 Züge mehr, die auf diesem Streckenabschnitt unterwegs sind.

Enormer Zeitgewinn für Pendler
Die Fahrt mit den schnellsten Zügen vom Westbahnhof nach St. Pölten wird nur 25 Minuten betragen – das bedeutet für die Pendler eine Zeitersparnis von 30 Minuten täglich. Den neuen Bahnhof Tullnerfeld werden zur Hauptverkehrszeit die neuen REX-Züge sowie stündlich Fernverkehrszüge anfahren.

Bahnhof Tullnerfeld
Der neue Bahnhof auf dem Gemeindegebiet von Michelhausen wurde hell, einladend und funktionell gestaltet. Die Bahnsteige sind über den Warte-und Einkaufszonen angeordnet und durch den Bau von Treppen und Liften leicht und barrierefrei erreichbar. 500 Park&Ride-Plätze für PKWs und weitere 100 für Fahrräder sowie die Verknüpfung mit dem örtlichen Busnetz stehen den Fahrgästen zur Verfügung. Der Bahnhof verknüpft die Hochleistungsstrecke mit der bestehenden Bahnlinie Tulln – Herzogenburg und durch die Reaktivierung der Tullner Westschleife auch mit der Franz-Josefs-Bahn. Dadurch entsteht eine Verkehrsverbindung, die den Westen und Süden Wiens und das nördliche Niederösterreich nah zusammenrücken lässt.

Grauwasserspeicher zur Entlastung des Kanalnetzes

Zur Entlastung des Kanals wird zwischen Schnellbahntrasse und Bahnhof neben dem Busbahnhof ein Grauwasserspeicher gebaut. Um bei Regen eine Überlastung des Kanalnetzes zu vermeiden, wird das Regenwasser in diesen Grauwasserspeicher geleitet. Dieses Wasser wird dann unterschiedlichen Verwendungszwecken zugeführt.

Links im Vordergrund die Gleise der Schnellbahn. Links oben die Einfahrt in den ehemaligen „Steudeltunnel“, in dem der Kanal liegt. Zwischen den Gleisen der Schnellbahn und Stützwand wird das Grauwasserbecken gebaut.

Grüne Verkehrspolitik wirkt: Stadt Wien verlängert mehrere Straßenbahnlinien

Die Linie 71 wird bis zur Börse verlängert. Dadurch entfällt das lästige Umsteigen am Schwarzenbergplatz und das direkte Umsteigen zu 24 Linien ist gegeben, unter anderem zu allen Linien am Knoten Karlsplatz-Oper und am Schottentor. Zusätzlich wird durch die Verlängerung das Platzangebot am Ring erhöht.
Die Linie 6 wird in Zukunft von der U-Bahnstation Simmering nach Kaiserebersdorf verlängert. Dies schafft eine Verbesserung des Angebotes auf dem Streckenabschnitt von der U-Bahnstation Simmering bis zum Zentralfriedhof, da hier in Zukunft die beiden Linien 6 und 71 unterwegs sind.

Am 9. Dezember geht der Hauptbahnhof in Teilbetrieb. Ab diesem Datum gibt es einige Änderungen im Liniennetz der Wiener Linien.
Die Linie D wird bis zum Hauptbahnhof verlängert und hat ihre Endstelle direkt unter den Bahnsteigen. Von der ostseitigen Bahnhofshalle aus gibt es feste Treppen, Rolltreppen und Aufzüge zu den Bahnsteigen. So wird das Umsteigen der Fahrgäste der Regionalbahnen, die in die Stadt wollen, wesentlich bequemer.
Für die Linie 13A gibt es eine geänderte Linienführung. Der Bus fährt nicht mehr bis zur Arsenalstraße, sondern biegt schon bei der Mommsengasse vom Gürtel ab. Ursprünglich wollten die Wiener Linien die Haltestelle Mommsengasse der Linie 13A ersatzlos streichen.  Durch die Umsicht der Grünen konnten dies verhindert werden.