Die beiden Fahrradgaragen am Ostende des Bahnhofes werden ausgebaut

Im Hauptbahnhof sind drei Garagen geplant: eine große im westlichen Teil und zwei kleine im östlichen Teil des Bahnhofes.

Die große wurde als „dieRadstation“ am 1. April 2016 eröffnet. Die beiden kleinen am Ostende trieb/ wurden in der Zeit der Flüchtlingskrise zwischenzeitlich für die Betreuung von Flüchtlingen genutzt.

Zur Zeit ist der Innenausbau der beiden kleinen Garagen am Ostende des Hauptbahnhofes im Gang. Einer baldigen Eröffnung steht nichts mehr im Weg.

 

Durch die Glasscheiben sind im Inneren Bauteile der zukünftigen Radständer sichtbar. Ein deutliches Zeichen, das am Innenausbau gearbeitet wird.

Advertisements

Am Hauptbahnhof Wien befindet sich die größte Radstation Österreichs

Seit April ist Wiens erste Radstation am neuen Hauptbahnhof als wichtiger Baustein für ein radfreundliches, multimodales Verkehrssystem in Betrieb. Auf drei Standorte am Hauptbahnhof verteilt, bietet die Radstation im Endausbau ca. 700 Radparkplätze auf Doppelstockparkern an, aktuell stehen davon 254 Parkplätze zur Verfügung. Mitte Sommer sollen alle drei Standorte fertig gestellt sein.
Für DauerparkerInnen ist die Radstation mittels elektronischem Zutrittssystem ab sofort rund die Uhr nutzbar.
Sie wird vom sozioökonomischen Unternehmen „Trendwerk“ betrieben und bietet Radwerkstatt, Shop, Verleih und Dauerparken an.
Die Trendwerk GmbH unterstützt gemeinnützig Menschen beim Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt, pro Jahr werden in der Radstation daher 97 sogenannte Transitarbeitskräfte jeweils drei Monate lang arbeiten und von Fahrrad-Fachpersonal eingeschult.

Ungenügendes Angebot
Damit bietet der Wiener Hauptbahnhof inklusive der öffentlichen Radbügel im Umfeld aber noch weniger als 1.000 Radstellplätze an. Salzburg kann mit 1.700 Abstellplätzen am Bahnhof, davon in der Radgarage 130 Radboxen und 200 Stellplätze, aufwarten. International haben Gent und Utrecht mit über 10.000 Plätzen in unterirdischen Radparkhäusern die Nase vorne, Amsterdam plant gerade ähnliche Kapazitäten unter der Wasseroberfläche einer Gracht.
Die ÖBB und Stadt Wien sind gemeinsam gefordert für ein passendes Angebot zu sorgen.

 

 

Beide Radgaragen an der Ostseite des Hauptbahnhofes noch nicht in Betrieb

Seit 1. April ist „dieRadstation“ in Betrieb. Neben der Halle Ost (Karl-Popper-Straße) sind an beiden Außenfronten des Hauptbahnhofes zwei kleinere Radgaragen geplant. In den Räumlichkeiten waren Betreuungseinrichtungen für Flüchtlinge untergebracht. Da die Flüchtlinge gezwungen sind sich andere Fluchtrouten zu suchen, ist der Bedarf an Betreuung am Hauptbahnhof nicht mehr gegeben. Die Räumlichkeiten wurden geräumt und sowohl an der südlichen als auch auf der nördlichen Bahnhofsfront warten sie auf den Ausbau zur Radgarage.

Eingänge zur geplanten Radgarage an der Südseite des Bahnhofes

Eingänge zur geplanten Radgarage an der Südseite des Bahnhofes

„dieRadstation“ am Hauptbahnhof wurde am 1. April eröffnet

Am 1. April erfolgte die Eröffnung von „dieRadstation“ am Hauptbahnhof. „dieRadstation“ ist nicht nur eine Radgarage mit 760 gesicherten Fahrradabstellplätzen, sondern auch eine Fahrradwerkstatt für Reparaturen aller Art, einem Shop mit einem umfangreichen Sortiment an Fahrrädern und Fahrradzubehör und einem Bikeverleih. Betrieben wird die Station im Auftrag der Stadt Wien, vom sozialökonomischen Betrieb Trendwerk.

„dieRadstation“ liegt auf der Ebene Null (im Erdgeschoß auf Straßenniveau) neben der Busstation und ist vom Radwegenetz barrierefrei erreichbar. Im Umkreis von wenigen Metern liegen die Bahnsteige des Hauptbahnhofes, der Schnellbahn, der U-Bahn und die Haltestelle der Buslinie 13A und 69A. Dies ermöglicht einen leichten Wechsel vom Rad auf die Öffis und umgekehrt.

„dieRadstation“ am Hauptbahnhof.

„dieRadstation“ am Hauptbahnhof.

Blick durch die Glasscheibe in den Verkaufsraum.

Blick durch die Glasscheibe in den Verkaufsraum.

Inbetriebnahme der Radgarage am Hauptbahnhof verzögert sich

Die geplanten witterungsgeschützten Radgaragen werden erst im Sommer eröffnet. Noch hat man nicht einmal einen Betreiber gefunden.

Die Eröffnung war ursprünglich für Frühjahr vorgesehen, wird sich aber jetzt bis in den Sommer hinein veschieben. Geplant waren mehr als 1.200 absperrbare Radstellplätze. Dem Rotstift fielen 200 zum Opfer. So verbleiben nur noch 1.000. Auch die geplanten Umkleideräumlichkeiten für Dauerkunden werden nicht umgesetzt. Stattdessen soll eine öffentliche WC-Anlage errichtet werden.

Es wird zwei kleinere Einheiten mit jeweils 100 und 200 Garagenstellplätzen an der D-Wagen-Durchfahrt Karl-Popper-Straße geben, die größte Indoor-Garage mit rund 800 Stellplätzen wird zwischen Sonnwendgasse und Busbahnhof errichtet – dort, wo bis vor kurzem das provisorische ÖBB-Reisezentrum war. Siehe: https://schaffnerin.wordpress.com/2013/03/20/radgaragen-im-zukunftigen-hauptbahnhof/

Zusätzlich zur Garage, die zum Großteil aus Doppelparkern bestehen wird, soll eine Werkstatt mit Service angeboten werden. Zur Zeit läuft ein Ausschreibungsverfahren der Gemeinde Wien, das demnächst entschieden werden soll. Dann wird sich auch herausstellen, ob die 1.000 Stellplätze für Räder für den Hauptbahnhof ausreichend sein werden.