Bleibt ÖBB auf dem bahnorama sitzen?

Zu Jahresende 2014 hat die ÖBB das bahnorama unter geheimnisvollen Umständen verkauft. Der Käufer war ein deutscher Investor, der anonym bleiben wollte. Es war nicht klar, was mit dem Turm passieren sollte. Der Kaufpreis lag bei € 20.000 und am 31. Dezember wurde der Schlüssel übergeben. Der Turm sollte von dem Käufer noch im Jänner abgebaut werden.

 

Der deutsche Investor ist ein Zwischenhändler, der bis jetzt offensichtlich keinen Abnehmer gefunden hat. So befindet sich der Turm noch an seinem Platz im 10. Bezirk und steht im wahrsten Sinn einer Nachnutzung im Weg. Das Grundstück gehört Wiener Wohnen, eigentlich soll an dieser Stelle ein Wohnbau errichtet werden.

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Rad-Expeditionen und Grätzel-Spaziergänge rund um den Hauptbahnhof

 

Mit Freitag, 29.05. heißt es wieder, den aktuellen Status quo des Areals rund um den eröffneten Hauptbahnhof zu Fuß oder mit dem Rad kennen zu lernen. Zusammen mit den lokalen Gebietsbetreuungen Stadterneuerung lädt auch heuer die Projektleitung Hauptbahnhof der Stadtbaudirektion zu insgesamt vier Gratis-Radtouren und ebenfalls vier kostenlosen Grätzel-Spaziergängen in den nächsten Monaten ein.

Bei den Radtouren – die erste startet am 19.6. – gilt al s Voraussetzung ein Mindestalter von 18 Jahren. Weiters ist die Teilnahme an den Radtouren mit maximal 15 Teilnehmer_nnen begrenzt. Dauer pro Tour: ca. 2,5 Stunden.
Anmeldung unter: radtour@wien-event.at bzw. Tel.: 01/319 82 00

Bei den Grätzel-Spaziergängen stehen neben zwei botanischen Führungen rund um das Sonnwendviertel diesmal das Kunst- und Kulturangebot entlang der Argentinierstraße und der Forschungsstandort Arsenal auf dem Programm. Die Obergrenze bei den Spaziergängen liegt bei 25 Personen. Dauer pro Tour: ca. 2,5 Stunden.

Anmeldungunter: graetzelspaziergang@wien-event.at bzw. Tel.: 01/319 82 00

 

Termine im Überblick

Rad-Touren

19.06., 16.00 Uhr, Treffpunkt: Planungswerkstatt, (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)

10.07., 16.00 Uhr, Treffpunkt: Robert-Hochner-Park, (3., Karl-Farkas-Gasse/Marianne-Hainisch-Gasse)

28.08., 16.00 Uhr, Treffpunkt: Planungswerkstatt, (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)

18.09., 16.00 Uhr, Treffpunkt: Planungswerkstatt, (1., Friedrich-Schmidt-Platz 9)

Grätzel-Spaziergänge

29.05., 16.00 Uhr, „Botanische Führung“, Treffpunkt: Eingangsbereich S-Bahn „Quartier Belvedere“

03.07., 16.30 Uhr, „Argentinierstraße Kunst&Kultur“, Treffpunkt: 4., Argentinierstraße 42

17.07., 16.00 Uhr, „Forschungsstandort Arsenal“, Treffpunkt: 3., Ecke Lilienthalgasse/ Faradaygasse

04.09., 16.00 Uhr, „Botanische Führung“, Treffpunkt: Eingangsbereich S-Bahn „Quartier Belvedere“

 

Einbahnführung der Arsenalstraße vom 27. Mai bis 30. Juni

Bedingt durch die Bauarbeiten an der Verlängerung der Südbahnhofbrücke wird die Arsenalstraße in der Zeit vom 27. Mai bis 30. Juni stadtauswärts zwischen Lilienthalstraße und Gräßlplatz als Einbahn geführt. In Richtung Gürtel gibt es eine Umleitung über Schlechtastraße, Gänsbachergasse, Faradaygasse und Lilienthalgasse.

 

Hauptbahnhof: Sicherheit wird groß geschrieben

 

Noch vor der Eröffnung wurde letztes Jahr eine Blaulicht-Übung im Zusammenspiel mit ÖBB, wiener Linien, Berufsfeuerwehr, Polizei, Berufsrettung sowie Krankenanstaltenverbund (KAV) und Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) der Ernstfall geprobt.

Die Übung hatte unter anderem den Zweck, den Einsatzkräften Ortskenntnis über Gebäude und angrenzendes Bahnhofsgelände zu vermitteln. Dadurch kann in Zukunft bei etwaigen Einsätzen wertvolle Zeit gespart werden. Vor allem das Zusammenspiel der Einsatzkräfte und die Kommunikation zwischen den Einheiten standen im Fokus. Die Sicherheit der Menschen am wiener Hauptbahnhof wird somit auch im Notfall gegeben sein.

 

Das Szenario: In der belebten Bahnhofshalle wird von Unbekannten ein Bankomat gesprengt. Die Auswirkungen sind dramatisch: 50 Verletzte, Panik unter den Passant_innen, Feuer, zerstörte Infrastruktur – so zeichnete die Übungsleitung das Szenario vor.

Die Planung und Durchführung der Übung verlief ausgezeichnet und wurde nach internationalen Standards erfolgreich absolviert. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Organisationen hat ausgezeichnet geklappt.

Der Hauptbahnhof ist für den Ernstfall gut gerüstet. Es bleibt zu hoffen, dass er nie eintritt.

 

Büromarkt in Wien zweigeteilt: Neue Büroflächen in Rekordhöhe, die Nachfrage bleibt hinter den Erwartungen

Letztes Jahr lag die Nachfrage nach Bürofläche fast um ein Viertel unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Vor allem die öffentliche Hand war sehr zurückhaltend bei ihrer Nachfrage nach neuen Flächen. Die öffentliche Hand war im letzten Jahr für mehr als ein Fünftel der gemieteten Flächen verantwortlich.

Besonders gefragt sind moderne Erstbezugsflächen mit guter Verkehrsanbindung im mittelpreisigen Sektor sowie kleinere Flächen bis 500 m².

Nach dem Rekordtief befürchtet die Immobilienwirtschaft ein zu geringes Angebot an neuen Büroflächen. Heuer werden ca. 130.000 m² realisiert, wovon nur ein kleiner Teil auf den Markt kommt. Alleine der Erste Campus am Wiener Hauptbahnhof ist für drei Viertel der neuen Flächen verantwortlich, wird aber von der Erste Group genutzt. Durch die Übersiedlung in den Erste Campus werden Büroflächen im denselben Ausmaß verteilt über ganz Wien frei.

Zudem werden neben dem Hauptbahnhof noch zwei große Bürohäuser in den nächste Jahren realisiert: das Quartier Belvedere Central und das Icon Vienna. Daher wird es ein Überangebot an Büroflächen geben.

Gruppen im Baugruppenverfahren Hauptbahnhof

Derzeit läuft die erste Stufe des Baugruppenverfahrens für das Gebiet Leben am Helmut-Zilk-Park im Areal des Wiener Hauptbahnhofs. In diesem Verfahren werden 4 Grundstücke speziell für Baugruppen verkauft, und zwar zum Fixpreis im Konzeptwettbewerb. Das heißt, interessierte Gruppen arbeiten jeweils ihr Konzept aus und eine Jury (Quartiersentwicklungsgremium) wählt anhand dieser Konzepte die am besten geeignete Gruppe für jedes Grundstück aus. Einige der Gruppen, die  sich bewerben wollen, werden im Folgenden dargestellt:

Parkside
wird ein Baugruppenhaus mit ca. 30 Wohnungen im Eigentum,
Lage: direkt am Helmut Zilk-Park im Sonnwendviertel, mit dem Rad 3 min zum  Hauptbahnhof oder zur U1 Keplerplatz.
Kosten: Gesamtkosten sind mit 3450,- Euro je m2 Nutzfläche limitiert, das heißt Bau- inklusive sämtlicher Nebenkosten, Steuern und Abgaben, Mindestens 25 % Eigenmittel sind erforderlich.
Baustandard: Passivhaus mit erhöhtem Schallschutz und hohem Fensteranteil, großzügiger Balkon oder Terrasse für jede Wohnung.
Einrichtungen: Gemeinschaftsräume im Erdgeschoß und gemeinsamer Dachgarten samt Lounge, große Radgarage.
Termine: Nächstes Treffen erste Maiwoche, Bewerbung fürs Grundstück Ende Mai, Bezug Herbst 2017.
Kontakt: Fritz Oettl, office@cofabric.at oder einfach anrufen 0677 6114 5212.

Baugruppenprojekt BIKES AND RAILS am Hauptbahnhof sucht MitbewohnerInnen!
Die Baugruppeninitiative BIKES AND RAILS möchte ein Projekt am Hauptbahnhof auf Schiene bringen!
Allgemeines Leitbild der Initiativgruppe ist ein sozial nachhaltiges, urbanes und umweltbewusstes Wohnen & Arbeiten in der Stadt. Ohne ideologische Festlegungen soll nachbarschaftliche Gemeinschaft im Generationenverbund und in Vielfalt gelebt werden. Kernpunkte sind:
–          ökologische Bauweise
–          kompakte und flexible Wohnungen
–          Räume für Begegnung
–          umweltbewusste Mobilität (mit Fokus auf das Fahrrad)
–          Kostengünstigkeit
Sind Sie interessiert? Dann senden Sie eine E-Mail an bikesandrails@wohnbund.at. Wir schicken Ihnen dann gerne nähere Informationen und laden Sie zum nächsten Informationsabend ein!

Übernommen aus dem Newsletter der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen