Schweizergarten entlang Arsenalstraße umgebaut

Der Umbau des Schweizer Gartens entlang der Arsenalstraße kommt dem Wunsch der Erste Bank auf ein ansehnliches Gegenüber entgegen. Zusätzlich wurde der Weg zum Belvedere 21 attraktiver. Ein breiter Streifen wurde vom Gestrüpp befreit, geschottert und mit einigen Bänken bestückt. Auch einige Bäume wurden neu gepflanzt. Die geschotterte Fläche ist nicht ideal für Kinderwägen und auch für ältere Menschen. In diesem Bereich wurde auch eine Skulptur aufgestellt.  

Störend ist ein großer Betonblock, in dem ein Mast verankert ist. Warum dieser nicht in die Erde versenkt wurde, bleibt ein Rätsel.

Der geschotterte Bereich mit Sitzbänken und neuen Bäumen. Im Hintergrund einer der Skulpturen.

Der gewaltige Betonblock, der sehr störend wirkt.

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Bauphase 3 des Quartier Belvedere Central (QBC)

Für die beiden letzten Bauteile 1 und 2 des QBC wird zur Zeit die Baugrube ausgehoben. Nach Fertigstellung dieses Gebäudekomplexes sind die Bauarbeiten des Quartiers Belvedere abgeschlossen. 

Die Baugrube für den Bauteil 1 und 2 des QBC. Im Hintergrund „Das Icon Vienna“.

Büroturm des Belvedere 21 im Schatten des Stelzenhauses

Das 20er-Haus wurde umgebaut und durch einen Büroturm erweitert. Dabei wurde auf ein ausgewogenes Verhältnis des neuen Büroturms zum alten Pavillon großer Wert gelegt. Die Proportionen zueinander wurden aufeinander abgestimmt. 2011 wurde es als 21er-Haus wiedereröffnet. Seit Anfang 2018 führt es den Namen Belvedere 21.

Die Neubauten entlang der Arsenalstraße („Stelzenhaus“) stellen den Büroturm im wahrsten Sinn in den Schatten.

Schon bei der Erstellung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans gab es Kritik an der zulässigen Gebäudehöhe. Nachdem der Bau die Dachgleiche erreicht hat, sieht man in Natura das Missverhältnis zwischen den beiden Gebäuden. Das Stelzenhaus überragt den Turm bei weitem. Den Architekten Renzo Piano trifft hier weniger die Schuld. Er hat nur die zulässige Höhe des Flächen- und Bebauungsplanes voll ausgenützt.

 

Stadtplanung geht neue Wege

Der Flächenwidmungsplan für das Sonnwendviertel Ost (liegt zwischen Helmut-Zilk-Park und Bahngelände) wurde abgeändert. So wurden die Baublöcke wesentlich verkleinert und die Hauptverkehrsstraße von der Mitte des Gebiets an den Rand zur Bahntrasse verlegt. Hochgaragen entlang der Hauptstraße sollen den Lärm der Bahn abschirmen.

Um ein urbanes Viertel mit einer belebten Erdgeschosszone zu schaffen, mussten Baugruppen und Quartiershäuser im Rahmen zweistufiger Wettbewerbsverfahren schon in der Entwicklungs- und Planungsphase entsprechende Nutzungskonzepte vorweisen.

Die Siegerprojekte dieser Verfahren werden nun weiter konkretisiert. Bei einigen Projekten gibt es bereits fixierte BetreiberInnen der Erdgeschosslokale, für andere werden noch interessierte UnternehmerInnen gesucht.

Nutzungen der Erdgeschoßzonen

Eine Liste der geplanten Nutzungen finden man unter

https://www.gbstern.at/themen-projekte/stadtteilmanagement-in-neubaugebieten/stadtteilmanagement-sonnwendviertel/

Residenz Adele

Im Vordergrund der Helmut-Zilk-Park. Dahinter das Grundstück für die Residenz Adele

Die Soulier Management GmbH hat als Bestbieterin den Zuschlag von der Österreichischen Bundesbahn erhalten.

Die attraktive Liegenschaft namens „Residenz Adele“ liegt direkt am Helmut-Zilk-Park in Fußnähe zum neuen Hauptbahnhof im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Es soll ein hochwertiges aber leistbares Wohnareal in verkehrsberuhigter Lage entstehen. Die Wohnungsgrößen reichen von Studios bis zu Vier-Zimmer-Wohnungen für größere Familien. Der überwiegende Anteil wird aus Zwei- und Drei-Zimmer Wohnungen bestehen. Jede Wohnung soll eine Außenfläche erhalten. Ein Konzept mit erneuerbarer Energie wird geprüft.

Familienfreundliche Planung, hoher architektonischer Anspruch
Die 300 freifinanzierten Wohnungen werden auf insgesamt fünf Baukörper aufgeteilt und zur Parkseite hin ausgerichtet. In das Wohnareal wird auf ca. 1.400 Quadratmetern eine Bildungseinrichtung für Kinder integriert, auch hier werden Außenflächen ein ideales Umfeld zum Spielen und Lernen im Freien schaffen.

Als Baubeginn wird das Frühjahr 2019 angepeilt und die Fertigstellung ist Ende 2020 geplant.

Bahnorama

Das bahnorama sperrte Ende 2014 zu, nachdem es kurz zuvor an einen deutschen Investor verkauft wurde. Dieser Investor wollte es weiterverkaufen, blieb aber darauf sitzen. Da der Käufer auch die Kosten für die Abtragung nicht hatte, musste die Gemeinde das bahnorama abreißen. Dieser Abriss erfolgte im November letzten Jahres.
Wiener Wohnen will auf dem Grundstück einen Wohnbau errichten, daher hat sich die Gemeinde bemüht, das Grundstück rasch bestandsfrei zu bekommen. Aber bis heute ist das Grundstück eine asphaltierte Fläche. Wann wird endlich gebaut?

Die Auswirkungen des Hauptbahnhofes auf die Obere Wieden

Die beiden Gründerzeithäuser Wiedner Gürtel 16 und 18 haben dieselbe Fassade und bildeten ein einheitliches Ensemble.

Das Gründerzeitensemble Wiedner Gürtel 16 und 18 sind Geschichte. Nummer 18 wird aufgestockt und Nummer 16 wurde abgerissen und weicht einem Neubau. Ursprünglich sollte dort ein Wohnhaus entstehen. Dieses Projekt wird Gott sei Dank nicht verwirklicht, da die geplante Erdgeschoßzone zur weiteren Verödung des Gürtels beigetragen hätte, Die Liegenschaft wurde an die Mooons Immobilien GesmbH verkauft. Am 18.03.2015 präsentierte Moser Architects ein Hotelprojekt für diese Liegenschaft. Die vorgesehene Erdgeschoßzone ist gegenüber dem Wohnhausprojekt ein großer Gewinn. Das Hotel selbst mit Restaurant tragen sicher zur Belebung bei.

Das Haus wurde vor ca. einem Jahr abgerissen, aber bis heute wurde noch nicht mit dem Hotelbau begonnen.

Hotelprojekt der Mooons Immobilien GesmbH.
http://www.moserarchitects.at/de/projekte/hotel-mooons

Fassade des geplanten Hotel Mooons

Siehe auch:

https://schaffnerin.wordpress.com/2014/01/29/die-immobilien-auf-der-oberen-wieden-werden-durch-den-hauptbahnhof-zu-begehrten-objekten/

https://wieden.gruene.at/themen/zukunft-wieden/wiedner-guertel-16-was-geplant-war-und-was-kommt