Die Auswirkungen des Hauptbahnhofes auf die Obere Wieden

Die beiden Gründerzeithäuser Wiedner Gürtel 16 und 18 haben dieselbe Fassade und bildeten ein einheitliches Ensemble.

Das Gründerzeitensemble Wiedner Gürtel 16 und 18 sind Geschichte. Nummer 18 wird aufgestockt und Nummer 16 wurde abgerissen und weicht einem Neubau. Ursprünglich sollte dort ein Wohnhaus entstehen. Dieses Projekt wird Gott sei Dank nicht verwirklicht, da die geplante Erdgeschoßzone zur weiteren Verödung des Gürtels beigetragen hätte, Die Liegenschaft wurde an die Mooons Immobilien GesmbH verkauft. Am 18.03.2015 präsentierte Moser Architects ein Hotelprojekt für diese Liegenschaft. Die vorgesehene Erdgeschoßzone ist gegenüber dem Wohnhausprojekt ein großer Gewinn. Das Hotel selbst mit Restaurant tragen sicher zur Belebung bei.

Das Haus wurde vor ca. einem Jahr abgerissen, aber bis heute wurde noch nicht mit dem Hotelbau begonnen.

Hotelprojekt der Mooons Immobilien GesmbH.
http://www.moserarchitects.at/de/projekte/hotel-mooons

Fassade des geplanten Hotel Mooons

Siehe auch:

https://schaffnerin.wordpress.com/2014/01/29/die-immobilien-auf-der-oberen-wieden-werden-durch-den-hauptbahnhof-zu-begehrten-objekten/

https://wieden.gruene.at/themen/zukunft-wieden/wiedner-guertel-16-was-geplant-war-und-was-kommt

 

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Vor 10 Jahren startete Wien Energie mit der ersten Fernkältezentrale.

Wien Energie startete vor 10 Jahren mit der ersten Fernkältezentrale. Heute sind es 13 Zentralen. Eine davon versorgt das Gebiet rund um den Hauptbahnhof mit Fernkälte und bietet Großabnehmern eine einfache Lösung zur Gebäude-Klimatisierung. Immer mehr Hitzetage über 30 Grad haben die Nachfrage nach umweltfreundlichen Methoden zur Gebäude-Klimatisierung in den letzten Jahren stark steigen lassen.

Fernkälte entsteht umweltfreundlich. Die Produktion von Fernkälte verbraucht gegenüber konventioneller Klimatechniken fünf- bis zehnmal weniger Primärenergie und weist eine ebenso hohe Ersparnis an Kohlendioxid (CO2) auf. Bei der Stromerzeugung und in den Müllverbrennungsanlagen entsteht unweigerlich Wärme als Nebenprodukt. Während diese in der kalten Jahreszeit als Fernwärme zur Beheizung und Warmwassererzeugung genutzt wird, kann die Abwärme in der warmen Jahreshälfte für die Fernkälteproduktion verwendet werden.

Die Erzeugung der Fernkälte erfolgt zum größten Teil in sogenannten Absorptionskältemaschinen, für deren Antrieb anstelle von Strom Wärme verwendet wird. Von den Fernkältezentralen gelangt das etwa 6 Grad kalte Wasser über ein separates Kältenetz zu großen Abnehmern in der Stadt und wird schließlich dort in die eigenen Kühlsysteme eingespeist.

Die nächste große Kältezentrale entsteht derzeit am Austria Campus in der Wiener Leopoldstadt. Bis 2018 werden dort 300.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche mit Geschäften, Büros und Konferenzzentren errichtet. Wien Energie wird hier für 10.000 Menschen an ihren Arbeitsplätzen ein angenehmes Raumklima schaffen und gleichzeitig durch die Entwicklung eines Energie-Gesamtkonzepts für höchstmögliche Energieeffizienz sorgen.

10 Jahre Fernkälte von Wien Energie

  • 13 Fernkälte-Zentralen in Wien
  • 120 Megawatt Gesamtleistung, entspricht der Kühlleistung von 1,2 Millionen Kühlschränken
  • 2.000.000m² klimatisierte Bürofläche, entspricht etwa 200 Fußballfeldern
  • durchschnittlich 15 % Zuwachs (10-20 Megawatt) an Fernkälte-Leistung jährlich

2. Teil der Umbauarbeiten des Südtiroler Platzes haben begonnen

Am 4. November 2016 wurde der 1. Teil des umgebauten Südtiroler Platzes eröffnet.  Jetzt haben die Umbauarbeiten des 2. Teils begonnen.

Der Südtiroler Platz zwischen Wiedner Gürtel und Schelleingasse in Fahrtrichtung stadteinwärts wird für den Radverkehr besser erschlossen: Statt dem bestehenden Radfahrstreifen wird ein baulicher Radweg errichtet, der bis in die Favoritenstraße hinein verlängert wird. Ursprünglich sollte dem Radweg der erste Baum in der Favoritenstraße zum Opfer fallen. Den Grünen Wieden ist es gelungen durch eine geänderte Planung den Baum zu retten.

Der Taxistandplatz wird in die Favoritenstraße näher zum U-Bahn Ausgang Kolschitzkygasse verlegt. Dadurch wird etwas mehr Platz für Grünflächen geschaffen.

Die Schelleingasse von Favoritenstraße bis Graf-Starhemberg-Gasse wird umgestaltet – so werden die Gehsteige verbreitert und auf Fahrbahnniveau angehoben, sowie drei Baumscheiben und 3 Bäume errichtet. Die Parkplätze entlang des Platzes bleiben leider erhalten und bilden somit weiterhin eine Barriere zum Platz. Andererseits ermöglicht eine Begegnungszone ja eine flexible Gestaltung, und das lässt hoffen, dass das einstweilige Zugeständnis an die „Parkplatzlobby“ in Zukunft Schanigärten, Radständern oder anderen Gestaltungen in diesem nördlichen Bereich des Südtirolerplatzes umgesetzt werden können.

Die Bauarbeiten dauern den ganzen Sommer und sollen am 30. September dieses Jahres abgeschlossen sein.

Das Stelzenhaus vom Helmut-Zilk-Park aus gesehen

Diesen Blick vom Helmut-Zilk-Park zum „Stelzenhaus“  hat man noch einige wenige Jahre. Zwischen dem Zaun und der Bahn werden noch Wohngebäude entstehen. Das Stelzenhaus wurde von keinem Geringeren als dem Architekten Renzo Piano geplant.

Rechts im Bild ist das Objekt 3 des Arsenals zu sehen.

Das Haus am Park

Im Sonnwendviertel entsteht zwischen dem Helmut-Zilk-Park und dem Bahngelände ein bunt gemischtes Wohnbauprogramm, das von freifinanzierten Projekten bis zu geförderten Baugruppenkonzepten und Smart Wohnungen reicht. Urbanität, pulsierendes Stadtleben, Autofreiheit und alternative Mobilität mit strategisch positionierten Sammelgaragen sowie vielfältige städtische Infrastruktur sollen diesen Bereich attraktiv und lebenswert machen.
Für die erste Tranche der Wohnprojekte entlang des Helmut-Zilk-Parks wurden von den ÖBB als Grundeigentümer zweistufige Bauträgerwettbewerbe ausgeschrieben. Eine besondere Rolle spielten dabei sogenannte „Quartiershäuser“, das sind vorwiegend auf Wohnen ausgerichtete Projekte, deren nachhaltige und vitale Erdgeschoßzonen einen wesentlichen Beitrag zum urbanen Leben beitragen sollen.

Ein solches Quartierhaus wurde für das Baufeld C 17B vorgesehen. Dafür erhielt Kallco im Herbst 2015 den Zuschlag für das direkt am Park gelegene Quartiershaus. Im Erdgeschoß des Hauses wird es ein Tanzstudio für Kinder und Jugendliche geben. 3 Tanzsäle und eine kleine Freiluftbühne bieten genug Möglichkeiten zur Ausbildung von Talenten und zur Präsentation künftiger Tanzstars. Durch den nahen Bildungscampus und die gute öffentliche Erreichbarkeit können sowohl die jungen Leute aus dem Stadtviertel als auch jene aus dem weiteren Umfeld das Angebot nutzen.

Das Haus am Park im Rohbau.

Mehr Informationen siehe:
https://www.willhaben.at/iad/immobilien/bautraeger_wohnung/wien/Wien-1100-Favoriten/das-haus-am-park-wohnen-im-eigentum/894

 

http://www.kallco.at/presse/lets-dance-am-hauptbahnhof

Bawag-Zentrale übersiedelt in den Signa-Turm am Südtiroler Platz

Die BAWAG P.S.K. verlässt die denkmalgeschützte Postsparkasse in der Wiener City und übersiedelt voraussichtlich Ende 2018 mit ihrer Zentrale an den Hauptbahnhof. Der neue Standort befindet sich im „The Icon Vienna“, einem Hochhausprojekt der Signa-Holding. Das Unternehmen hat einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. In dem 66 Meter hohen Turm B, der unmittelbar an den Hauptbahnhof angrenzt, bezieht die Bank 28.000 Quadratmeter Bürofläche und wird dort rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen.

Foto von 04.04.2017 Links der Hauptbahnhof, daneben Turm A (88 Meter hoch) und rechts davon Turm C (38 Meter hoch). Vor den beiden Türmen A und C wird der 66 Meter hohe Turm B gebaut, der schon an die BAWAG vermietet wurde.

Foto vom 27.05.2017 Zwischen den beiden Kränen ist die Fassade vom Turm C zu sehen. Neben der Bahnhofshalle wächst der Turm B in die Höhe.

Was mit dem von Otto Wagner entworfenen Postsparkassen-Bau am Georg-Coch-Platz in der Wiener Innenstadt geschieht, ist noch offen. Das berühmte Gebäude gehört bereits seit einigen Jahren ebenfalls dem Immo-Konzern Signa rund um den Tiroler Investor Rene Benko. Das Objekt soll in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt entwickeln werden.

Rund um den Wiener Hauptbahnhof wachsen die Hochhäuser

Mit dem „Quartier Belvedere Central“, „The Icon“ und den „Parkapartments am Belvedere“ sind nun drei Großprojekte am Areal des Wiener Hauptbahnhofs gleichzeitig in Bau.

Das „Quartier Belvedere Central“ ist mit rund 25.000 Quadratmeter Grundfläche das größte derzeit in Bau befindliche Projekt am Hauptbahnhof. Entwickelt wird der Komplex von der UBM-Tochter Strauss & Partner Development. Das Design der unterschiedlichen Bauteile stammt von den Architekten Behnisch, HNP, Jabornegg & Pálffy sowie Rüdiger Lainer + Partner. Eine Mischung aus Büro-, Wohn-, Hotel-, Gastronomie- und Geschäftsflächen soll dafür sorgen, dass das Areal auch abends belebt sein wird. Bereits fast fertig ist das 62 Meter hohe Hotelgebäude. Hier wird in Kürze ein 3-Sterne Ibis Hotel, sowie ein 4-Sterne Novotel eröffnet. Im Gebäude untergebracht ist auch ein etwa 1.800 Quadratmeter großer Veranstaltungsbereich mit Konferenzräumen und einem Ballsaal. 577 Zimmer befinden sich im 19-stöckigen Hotelturm. Siehe auch https://schaffnerin.wordpress.com/2016/12/28/zwei-hotels-im-quartier-belvedere-central/

Das Hotel Ibis ist in dem niedrigeren Gebäude untergebracht, das Hotel Novotel in dem höherem querstehendem Block.

Das Hotel Novotel vom Gürtel aus gesehen.

Daran angrenzend wird gerade ein 15-stöckiges Wohnhochhaus mit 140 Micro-Appartments, Zwei- und Dreizimmerwohnungen gebaut. Die Bauarbeiten für das „Quartier Belvedere Central“ sollen bis 2019 fertiggestellt sein.

Neben dem Novotel entsteht das Wohnhochhaus.

Ebenfalls in Bau ist „The Icon Vienna“. Er besteht aus drei zwischen 38 und 88 Meter hohen Bürotürmen. Die Geschäftsflächen im Erdgeschoß sind direkt mit dem Hauptbahnhof verbunden. Entwickelt wurde das Projekt von der Signa, die Gestaltung stammt von JSWD Architekten in Zusammenarbeit mit BEHF Corporate Architects.

Im Vordergrund entsteht der höchste 88 Meter hohe Turm A und links daneben der niedrigste 38 Meter hohe Turm C.

Auch die „Parkapartments am Belvedere“ sind ein Projekt der Signa. Die eigenwillig anmutenden Häuser auf Stelzen wurden vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano gestaltet. Die Inspiration für die außergewöhnliche Stelzenarchitektur fand Renzo Piano im gegenüberliegenden Schweizergarten. Die hohen Säulen sollen an die Stämme der Bäume im Park erinnern, gleichzeitig aber auch den Lärm der Straße dämpfen. Die Insgesamt etwa 330 Eigentumswohnungen sowie ein Hotel mit rund 300 Zimmern sollen bis Herbst 2018 fertiggestellt sein.

Das Stelzenhaus von der Alfred-Adler-Straße aus gesehen.

Das Stelzenhaus von der Canettistraße aus gesehen. Zwischen den beiden ersten Stützen ist die Kuppel des Heeresgeschichtlichen Museums zu sehen.

Das Stelzenhaus vom Schweizergarten aus gesehen.