Was ist das?

Ist es ein Käfig für Kleintiere? Hasen? Schildkröten? Für eine Hundezone ist das Geviert zu klein, kein Auslauf für Hunde. Als Katzenzone wäre es vielleicht geeignet: ein große Sandkiste als Katzenklo. Nein, es ist kaum zu glauben, DAS soll ein Kleinkinderspielplatz sein!

Auf dem Objekt 16 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und da ist laut Bauordnung die Errichtung eines Kleinkinderspielplatzes erforderlich. Unglaublich wie lieblos Gesetze erfüllt werden können. Auch ist der Standort für einen Kleinkinderspielplatz vollkommen ungeeignet. Auf der Rasenfläche zwischen dem Objekt 16 des Arsenals und der Ghegastraße, direkt neben der stark befahrenen Ghegastraße. 

Ein besserer Standort wäre genau auf der gegenüberliegenden Seite des Objekt 16. Dort gibt es einen Seitenausgang und er wäre abgeschirmt vom Verkehr der Ghegastraße und im Grünen. Aber dort gibt es Parkplätze. Mit denen wird Geld verdient. Eine Schande, dass vermietete Parkplätze wichtiger sind als das Wohl von Kleinkindern.

 

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Sturmwarnung

In der Umweltverträglichkeitsprüfung Städtebau zum Hauptbahnhof hat die Bürgerinitiative darauf hingewiesen, dass die Hochhäuser in Bodennähe hohe Windgeschwindigkeiten hervorrufen werden. Die Verantwortlichen der ÖBB brachten vor, das Modellrechnungen durchgeführt wurden und keine außergewöhnlich hohe Windgeschwindigkeit auftreten werden. Alles im grünen Bereich.

Jetzt steht mitten auf dem Platz zwischen den beiden Gebäuden des Ersten Campus Hinweisschilder „Vorsicht bei Sturm“. Vielleicht hätte man doch Versuche an einem Modell machen sollen.   

Geht man bei Wind über den Platz, dann kann es schon vorkommen, dass man verweht wird. Man sollte daher den Warnhinweis ernst nehmen.

Kaum zum Wiedererkennen!

Die Gerüste sind gefallen und die Front des Wiedner Gürtels ist kaum zum Wiedererkennen. Das Eckhaus an der Argentinierstraße wurde aufgestockt. Die Aufstockung ist gewöhnungsbedürftig. Der runde Erker findet keine Entsprechung in der Aufstockung. Es wurden nur beide Fronten fortgesetzt und bilden schlicht eine Ecke.

Das Nachbarhaus, ursprünglich mi einer gleichen Fassade wie das Eckhaus, wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Es wird das Hotel Mooons beherbergen. Die Fassade ist ungewöhnlich und passt weder zur rechten noch zur linken Fassade. Das Mooons hätte in eine andere Nachbarschaft besser gepasst.

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Zur Erinnerung Fotos von den beiden alten Gebäuden. Links das Tor zur Wieden mit der schönen Kuppel an der Ecke und den Blick zur St.-Elisabeth-Kirche. Auf dem Foto daneben das Zwillingshaus, das abgerissen wurde um für das Hotel Mooons Platz zu machen.

„Parkappartement am Belvedere“ in der Endphase

Der Bau des „Parkappartement am Belvedere“, das Stelzenhaus, geht dem Ende zu. Neben den drei Wohngebäuden stehen auch schon die zwei Türme für das angrenzende Fünf-Sterne-Hotel Andaz Vienna. Der Innenausbau ist im vollen Gang.

Der Gebäudekomplex umfasst 346 Luxuswohnungen und 303 Hotelzimmer. Im Hotel gibt es auch eine Präsidentensuite für prominente Gäste, im Erdgeschoß ein Ballsaal für Veranstaltungen. Im 16. Stock wird es eine Skybar mit Ausblick über die Dächer Wiens geben.

Blick auf den Hotelkomplex von der Canettistraße aus. Dieser blick wird in wenigen Wochen versperrt werden durch das Gebäude „Wohnen am Park“ https://schaffnerin.wordpress.com/2018/08/26/wohnen-am-schweizergarten/

– Der Hotelkomplex von der Arsenalstraße aus. Links daneben Der erste der drei Wohntürme.

Der gesamte Komplex von der Ghegastraße. Drei Wohntürme und ganz rechts das Hotel.

„Science Center“ der TU Wien im Arsenal

Im Rahmen der Grätzeltouren gab es eine Tour „TU Wien trifft Arsenal – Wiens neuer Forschungscluster“.

Die TU will ihre Standorte auf fünf konzentrieren. Die fünf Standorte von „TU Univercity 2015“ sind:

  • Karlsplatz
  • Freihaus
  • Getreidemarkt
  • Gußhausstraße/Favoritenstraße
  • Science Center

Das Science Center ist ein wesentliches Herzstück des Projektes TU UniverCity 2015 und ist eng mit den weiteren Teilprojekten des TU-Infrastrukturprojektes verknüpft. Ziel ist unter anderem die Installation eines Großlaborstandortes für die Technische Universität Wien.

Zum Jahresende 2014 wurde eine Vereinbarung für eine Übersiedlung der TU-Liegenschaften auf den Aspang-Gründen (Eurogate) ins Arsenal (Science Center) zwischen der Bundesimmobiliengesellschaft (beziehungsweise deren Tochtergesellschaft Austrian Real Estate) und der TU Wien vorbereitet.
Die TU Wien gibt Flächen im Ausmaß von rund 10.000 Quadratmetern am Areal Eurogate auf und übersiedelt diese auf das Areal des Science Centers in Arsenal. Auf den freigewordenen Flächen am Eurogate entstehen überwiegend Wohnungen sowie Büros und Gewerbeflächen.

Der Übersichtsplan des Science Center.

Objekt 227, ehemalige Luftschiffhalle – MAGNA-Halle
Im Ersten Weltkrieg diente sie mit den zwei 60 m langen Längsschiffen und einer beachtlichen Innenlichte von 18 m zum Bau von Luftschiffen. Am 1. November 2015 wurde ein Sponsoringvertrag zwischen TU Wien und der MAGNA International Inc. geschlossen, daher trägt sie jetzt den Namen MAGNA-Halle. In der Halle sind 15 Motor- und 6 Komponentenprüfständen sowie eines Kälteemissionsrollenprüfstandes eingerichtet.

Objekt 227 (ehemalige Luftschiffhalle)

Objekt 227 (ehemalige Luftschiffhalle): eine Aufnahme vom 19.03.2016. Im Ersten Weltkrieg diente sie mit den zwei 60 m langen Längsschiffen und einer beachtlichen Innenlichte von 18 m zum Bau von Luftschiffen. Die Tragkonstruktion ist aus Stahlbeton, die unter Denkmalschutz steht. Leider ist die Tragkonstruktion durch die Einbauten nicht mehr sichtbar.

Objekt 221 – Siemenshalle
Das Objekt 221 wurde in den Jahren 1916 bis 1918 als Anlage für elektrische Hochspannungsversuche errichtet. Neben den Hallenbereichen ist ein Hörsaal mit 165 Sitzplätzen situiert, der über einen eigenen repräsentativen Zugangsbereich verfügt. Im Science Center wird es seitens der TU Wien zukünftig als Großraumlabor genutzt.

Die Nutzer sind das Institut für Energietechnik und Thermodynamik (E302) und das Institut für Fertigungs- und Hochleistungslasertechnik (E311)

Objekt 221 (ehemalige Siemenshalle)

Objekt 214
In diesem Objekt ist die nächste Generation des Superrechenzentrums Vienna Scientific Cluster (VSC) am Arsenal untergebracht. Gekühlt werden diese Superrechner mit Öl.

Weitere Nutzer sind TU Smart Minerals, Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung (E322), Raum für Entwicklungen (teilweise Architektur-Zeichensäle, Institutsflächen)

In diesem Gebäude ist das Superrechenzentrums untergebracht.

Neubau des Laborgebäudes der Fakultät für Bauingenieure

Weitere Informationen siehe

https://www.univercity.at/standorte/science_center/ https://www.tuwien.ac.at/de/aktuelles/news_detail/article/6761/

 

Wo liegt Kreta?

Nicht nur im östlichen Mittelmeer, sondern auch in Wien gibt es ein „Kreta“.

Am Freitag, 31. August führte eine Grätzeltour durch Kreta. Kreta ist nicht nur eine Insel im östlichen Mittelmeer, sondern auch ein Grätzel in Favoriten. Kreta ist das Gebiet innerhalb Quellenstraße, Abssberggasse, Gudrunstraße und Kempelensstraße.

Lange Zeit vernachlässigt findet derzeit ein soziologischer Strukturwandel (Gentrifizierung) statt. Aufstockungen und Dachgeschoßausbauten bringen eine Verbesserung der Gebäude und eine win-win Situation für die Bevölkerung. Selbst wenn durch die Aufstockungen, bzw. die Dachgeschoßausbauten für die Wohnungen in den unteren Geschoßen die Belichtungen verschlechtert wird, so bringt der Einbau von Aufzügen und eine Verbesserung der Infrastruktur der Gebäude einen Gewinn für die Altmieter_innen und eine Aufwertung des Grätzels. 

Ein Prachtstück ist die Quellenstraße mit ihren beiden Baumreihen. So hat die Quellenstraße westlich der Favoritenstraße bis zur Triester Straße früher ausgesehen, bis die Straßenbahn 6 von der Gudrunstraße in die Quellenstraße verlegt wurde. Ein ähnliches Schicksal war für die Quellenstraße im Bereich Kreta geplant. In Zeiten wie diesen, wo jeder Baum wichtig gegen die Überhitzung der Stadt ist, kommt die Fällung der Allee nicht in Frage und die Führung der Linie 6 durch diesen Teil der Quellenstraße ist vom Tisch.

Eine herbstliche Aufnahme der Allee in der Quellenstraße. Die Allee kommt um diese Jahreszeit nicht voll zur Geltung. In diesen herbstlichen Kleid schaut sie etwas mickrig aus. 

Aufgang zum „The Icon Vienna“

Lange Zeit befand sich am Ende des Bahnsteigs der Schnellbahnstation Richtung Floridsdorf eine provisorische Wand.

Die Wand wurde jetzt entfernt und der Aufgang ins „The Icon Vienna“ wurde sichtbar. Bis zur Eröffnung de „The Icon Vienna“ im Herbst wird der Aufgang fertig gestellt sein.

Sichtbar ist die Treppe hinauf ins „The Icon Vienna“. Es wird sicher auch einen Aufzug geben, vielleicht auch eine Rolltreppe, Beide sind von dem Standpunkt, von dem aus das Foto gemacht wurde, nicht sichtbar.