Das Stelzenhaus vom Helmut-Zilk-Park aus gesehen

Diesen Blick vom Helmut-Zilk-Park zum „Stelzenhaus“  hat man noch einige wenige Jahre. Zwischen dem Zaun und der Bahn werden noch Wohngebäude entstehen. Das Stelzenhaus wurde von keinem Geringeren als dem Architekten Renzo Piano geplant.

Rechts im Bild ist das Objekt 3 des Arsenals zu sehen.

Das Haus am Park

Im Sonnwendviertel entsteht zwischen dem Helmut-Zilk-Park und dem Bahngelände ein bunt gemischtes Wohnbauprogramm, das von freifinanzierten Projekten bis zu geförderten Baugruppenkonzepten und Smart Wohnungen reicht. Urbanität, pulsierendes Stadtleben, Autofreiheit und alternative Mobilität mit strategisch positionierten Sammelgaragen sowie vielfältige städtische Infrastruktur sollen diesen Bereich attraktiv und lebenswert machen.
Für die erste Tranche der Wohnprojekte entlang des Helmut-Zilk-Parks wurden von den ÖBB als Grundeigentümer zweistufige Bauträgerwettbewerbe ausgeschrieben. Eine besondere Rolle spielten dabei sogenannte „Quartiershäuser“, das sind vorwiegend auf Wohnen ausgerichtete Projekte, deren nachhaltige und vitale Erdgeschoßzonen einen wesentlichen Beitrag zum urbanen Leben beitragen sollen.

Ein solches Quartierhaus wurde für das Baufeld C 17B vorgesehen. Dafür erhielt Kallco im Herbst 2015 den Zuschlag für das direkt am Park gelegene Quartiershaus. Im Erdgeschoß des Hauses wird es ein Tanzstudio für Kinder und Jugendliche geben. 3 Tanzsäle und eine kleine Freiluftbühne bieten genug Möglichkeiten zur Ausbildung von Talenten und zur Präsentation künftiger Tanzstars. Durch den nahen Bildungscampus und die gute öffentliche Erreichbarkeit können sowohl die jungen Leute aus dem Stadtviertel als auch jene aus dem weiteren Umfeld das Angebot nutzen.

Das Haus am Park im Rohbau.

Mehr Informationen siehe:
https://www.willhaben.at/iad/immobilien/bautraeger_wohnung/wien/Wien-1100-Favoriten/das-haus-am-park-wohnen-im-eigentum/894

 

http://www.kallco.at/presse/lets-dance-am-hauptbahnhof

Bawag-Zentrale übersiedelt in den Signa-Turm am Südtiroler Platz

Die BAWAG P.S.K. verlässt die denkmalgeschützte Postsparkasse in der Wiener City und übersiedelt voraussichtlich Ende 2018 mit ihrer Zentrale an den Hauptbahnhof. Der neue Standort befindet sich im „The Icon Vienna“, einem Hochhausprojekt der Signa-Holding. Das Unternehmen hat einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. In dem 66 Meter hohen Turm B, der unmittelbar an den Hauptbahnhof angrenzt, bezieht die Bank 28.000 Quadratmeter Bürofläche und wird dort rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen.

Foto von 04.04.2017 Links der Hauptbahnhof, daneben Turm A (88 Meter hoch) und rechts davon Turm C (38 Meter hoch). Vor den beiden Türmen A und C wird der 66 Meter hohe Turm B gebaut, der schon an die BAWAG vermietet wurde.

Foto vom 27.05.2017 Zwischen den beiden Kränen ist die Fassade vom Turm C zu sehen. Neben der Bahnhofshalle wächst der Turm B in die Höhe.

Was mit dem von Otto Wagner entworfenen Postsparkassen-Bau am Georg-Coch-Platz in der Wiener Innenstadt geschieht, ist noch offen. Das berühmte Gebäude gehört bereits seit einigen Jahren ebenfalls dem Immo-Konzern Signa rund um den Tiroler Investor Rene Benko. Das Objekt soll in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt entwickeln werden.

Rund um den Wiener Hauptbahnhof wachsen die Hochhäuser

Mit dem „Quartier Belvedere Central“, „The Icon“ und den „Parkapartments am Belvedere“ sind nun drei Großprojekte am Areal des Wiener Hauptbahnhofs gleichzeitig in Bau.

Das „Quartier Belvedere Central“ ist mit rund 25.000 Quadratmeter Grundfläche das größte derzeit in Bau befindliche Projekt am Hauptbahnhof. Entwickelt wird der Komplex von der UBM-Tochter Strauss & Partner Development. Das Design der unterschiedlichen Bauteile stammt von den Architekten Behnisch, HNP, Jabornegg & Pálffy sowie Rüdiger Lainer + Partner. Eine Mischung aus Büro-, Wohn-, Hotel-, Gastronomie- und Geschäftsflächen soll dafür sorgen, dass das Areal auch abends belebt sein wird. Bereits fast fertig ist das 62 Meter hohe Hotelgebäude. Hier wird in Kürze ein 3-Sterne Ibis Hotel, sowie ein 4-Sterne Novotel eröffnet. Im Gebäude untergebracht ist auch ein etwa 1.800 Quadratmeter großer Veranstaltungsbereich mit Konferenzräumen und einem Ballsaal. 577 Zimmer befinden sich im 19-stöckigen Hotelturm. Siehe auch https://schaffnerin.wordpress.com/2016/12/28/zwei-hotels-im-quartier-belvedere-central/

Das Hotel Ibis ist in dem niedrigeren Gebäude untergebracht, das Hotel Novotel in dem höherem querstehendem Block.

Das Hotel Novotel vom Gürtel aus gesehen.

Daran angrenzend wird gerade ein 15-stöckiges Wohnhochhaus mit 140 Micro-Appartments, Zwei- und Dreizimmerwohnungen gebaut. Die Bauarbeiten für das „Quartier Belvedere Central“ sollen bis 2019 fertiggestellt sein.

Neben dem Novotel entsteht das Wohnhochhaus.

Ebenfalls in Bau ist „The Icon Vienna“. Er besteht aus drei zwischen 38 und 88 Meter hohen Bürotürmen. Die Geschäftsflächen im Erdgeschoß sind direkt mit dem Hauptbahnhof verbunden. Entwickelt wurde das Projekt von der Signa, die Gestaltung stammt von JSWD Architekten in Zusammenarbeit mit BEHF Corporate Architects.

Im Vordergrund entsteht der höchste 88 Meter hohe Turm A und links daneben der niedrigste 38 Meter hohe Turm C.

Auch die „Parkapartments am Belvedere“ sind ein Projekt der Signa. Die eigenwillig anmutenden Häuser auf Stelzen wurden vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano gestaltet. Die Inspiration für die außergewöhnliche Stelzenarchitektur fand Renzo Piano im gegenüberliegenden Schweizergarten. Die hohen Säulen sollen an die Stämme der Bäume im Park erinnern, gleichzeitig aber auch den Lärm der Straße dämpfen. Die Insgesamt etwa 330 Eigentumswohnungen sowie ein Hotel mit rund 300 Zimmern sollen bis Herbst 2018 fertiggestellt sein.

Das Stelzenhaus von der Alfred-Adler-Straße aus gesehen.

Das Stelzenhaus von der Canettistraße aus gesehen. Zwischen den beiden ersten Stützen ist die Kuppel des Heeresgeschichtlichen Museums zu sehen.

Das Stelzenhaus vom Schweizergarten aus gesehen.

Das neueste vom „Stelzenhaus“

Keine Rede mehr von Luxuswohnungen ist beim Projekt „Parkapartments am Belvedere“. SIGNA hat einen Joint Venture mit der Hyatt Gruppe einem international renommierten Hotelpartner gewonnen und das Projekt mutiert zum Projekt PARKHOTEL AM BELVEDERE und wird unter der Marke Andaz als Lifestyle-Boutique-Hotel von Hyatt betrieben. Das Hotel beinhaltet über 300 Zimmer, einen 2.200 Quadratmeter großen Konferenzbereich inklusive eines 700 Quadratmeter großen Ballsaals. In 60 Meter Höhe im 16. Stockwerk entsteht eine Skybar mit Ausblick über den Schweizergarten in Richtung Belvedere.
Weitere Informationen: http://www.signa.at/de/signa-times/parkhotel-am-belvedere.html

Auf einem Werbeschild am Bauzaun Ecke Arsenalstraße/Alfred-Alfred-Straße wird aber noch für Parkapartments geworben, siehe letztes Foto und nicht für ein Hotel.

Blick auf die Baustelle von der Arsenalstraße am 02.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Arsenalstraße am 02.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Canettistraße am 02.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Canettistraße am 02.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Alfred-Adler-Straße am 03.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Alfred-Adler-Straße am 03.01.2017

Werbeschild für die Parkapartments

Werbeschild für die Parkapartments

 

 

Die Lichtskulpturen am Südtiroler Platz

Für die Umgestaltung des Südtiroler Platzes wurde mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein Wettbewerb durchgeführt und eine Jury wählte als Siegerprojekt jenes von zwoPK Landschaftsarchitektur und des Berliner Künstlers Michael Sailstorfer aus.
Am 4. November wurde der erste Bauabschnitt eröffnet. Es kam viel Kritik aus der Bevölkerung, vor allem wegen der Lichtskulpturen des Berliner Künstlers Michael Sailstorfer. Die Skulpturen für sich betrachtet, gefallen mir sehr gut, nur das Gestell, auf dem sie montiert sind, finde ich scheußlich.
Der Künstler bekam den Auftrag, für die Entlüftungsbauwerke Skulpturen zu entwerfen. Die Wiener Linien erlaubten aber keine direkte Befestigung der Skulpturen auf den Entlüftungstürmen. Dies führte zu den scheußlichen Metallgestellen, welche die Lasten der Skulpturen in den Boden leitet.

Michael Sailstorfer  sieht sich als Bildhauer und er hat auch schon andere Skulpturen gestaltet.
Er ist schon viele Wege durch Wien gegangen. Diese Spaziergänge haben ihn inspiriert, diese Wege abzubilden und so sind diese Skulpturen entstanden.
Um dem Künstler die Kontrolle über die Herstellung der Skulpturen aus den Stahlrohren zu ermöglichen, wurden die Skulpturen in Berlin hergestellt und dann nach Wien transportiert.  In der Farbgebung war der Künstler eingeschränkt. Er durfte keine „Ampelfarben“ verwenden.
Eine (vierte) Skulptur fehlt noch. Sie wird im Zuge des 2. Bauabschnittes aufgestellt.
Ursprünglich war vorgesehen, dass die Skulpturen leuchten. Dies wurde von der Behörde abgelehnt, da dies die Autofahrer_innen von Verkehr ablenken könnte. Aus dem gleichen Grund wird die Aufstellung einer fünften Skulptur in der Mitte des Platzes nicht erlaubt.
In Zukunft wird es eine Beleuchtung der Skulpturen geben. Diese muss so installiert werden, dass die Anrainerinnen und Anrainer nicht geblendet werden und sich nicht gestört fühlen. (Detailinfos: Ursula Machold, Teilnehmerin an der KÖR-Tour, November 2016)

Zwei Hotels im Quartier Belvedere Central

Das Quartier Belvedere Central wurde von STRAUSS & PARTNER Development GmbH entwickelt und besteht aus 6 Bauteilen. Der Bauteil 5 besteht aus zwei Hotels: 3-Stern-Hotel (Ibis) & 4-Stern-Hotel (Novotel) mit insgesamt 577 Zimmer und ca. 1.800 m² Veranstaltungsbereich mit Ballsaal und Konferenzräumen. Die Fertigstellung ist bis Frühjahr 2017 geplant.

Weitere Informationen siehe http://www.qbc.at/qbc/qbc-5-hotel

Das Foto vom 25. Juli 2015 zeigt die Arbeiten am Fundament.

Das Foto vom 25. Juli 2015 zeigt die Arbeiten am Fundament.

Derzeitiger Bauzustand. An der Fassade links oben prangt schon das Logo von Ibis.

Derzeitiger Bauzustand. An der Fassade links oben prangt schon das Logo von Ibis.