Stadtplanung geht neue Wege

Der Flächenwidmungsplan für das Sonnwendviertel Ost (liegt zwischen Helmut-Zilk-Park und Bahngelände) wurde abgeändert. So wurden die Baublöcke wesentlich verkleinert und die Hauptverkehrsstraße von der Mitte des Gebiets an den Rand zur Bahntrasse verlegt. Hochgaragen entlang der Hauptstraße sollen den Lärm der Bahn abschirmen.

Um ein urbanes Viertel mit einer belebten Erdgeschosszone zu schaffen, mussten Baugruppen und Quartiershäuser im Rahmen zweistufiger Wettbewerbsverfahren schon in der Entwicklungs- und Planungsphase entsprechende Nutzungskonzepte vorweisen.

Die Siegerprojekte dieser Verfahren werden nun weiter konkretisiert. Bei einigen Projekten gibt es bereits fixierte BetreiberInnen der Erdgeschosslokale, für andere werden noch interessierte UnternehmerInnen gesucht.

Nutzungen der Erdgeschoßzonen

Eine Liste der geplanten Nutzungen finden man unter http://www.gbstern.at/fileadmin/user_upload/GB_10/Projekte/Sonnwendviertel/Nutzungsvielfalt/Nutzungsplan_Liste_SWVOst.pdf

 

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Residenz Adele

Im Vordergrund der Helmut-Zilk-Park. Dahinter das Grundstück für die Residenz Adele

Die Soulier Management GmbH hat als Bestbieterin den Zuschlag von der Österreichischen Bundesbahn erhalten.

Die attraktive Liegenschaft namens „Residenz Adele“ liegt direkt am Helmut-Zilk-Park in Fußnähe zum neuen Hauptbahnhof im zehnten Wiener Gemeindebezirk. Es soll ein hochwertiges aber leistbares Wohnareal in verkehrsberuhigter Lage entstehen. Die Wohnungsgrößen reichen von Studios bis zu Vier-Zimmer-Wohnungen für größere Familien. Der überwiegende Anteil wird aus Zwei- und Drei-Zimmer Wohnungen bestehen. Jede Wohnung soll eine Außenfläche erhalten. Ein Konzept mit erneuerbarer Energie wird geprüft.

Familienfreundliche Planung, hoher architektonischer Anspruch
Die 300 freifinanzierten Wohnungen werden auf insgesamt fünf Baukörper aufgeteilt und zur Parkseite hin ausgerichtet. In das Wohnareal wird auf ca. 1.400 Quadratmetern eine Bildungseinrichtung für Kinder integriert, auch hier werden Außenflächen ein ideales Umfeld zum Spielen und Lernen im Freien schaffen.

Als Baubeginn wird das Frühjahr 2019 angepeilt und die Fertigstellung ist Ende 2020 geplant.

Bahnorama

Das bahnorama sperrte Ende 2014 zu, nachdem es kurz zuvor an einen deutschen Investor verkauft wurde. Dieser Investor wollte es weiterverkaufen, blieb aber darauf sitzen. Da der Käufer auch die Kosten für die Abtragung nicht hatte, musste die Gemeinde das bahnorama abreißen. Dieser Abriss erfolgte im November letzten Jahres.
Wiener Wohnen will auf dem Grundstück einen Wohnbau errichten, daher hat sich die Gemeinde bemüht, das Grundstück rasch bestandsfrei zu bekommen. Aber bis heute ist das Grundstück eine asphaltierte Fläche. Wann wird endlich gebaut?

Die Auswirkungen des Hauptbahnhofes auf die Obere Wieden

Die beiden Gründerzeithäuser Wiedner Gürtel 16 und 18 haben dieselbe Fassade und bildeten ein einheitliches Ensemble.

Das Gründerzeitensemble Wiedner Gürtel 16 und 18 sind Geschichte. Nummer 18 wird aufgestockt und Nummer 16 wurde abgerissen und weicht einem Neubau. Ursprünglich sollte dort ein Wohnhaus entstehen. Dieses Projekt wird Gott sei Dank nicht verwirklicht, da die geplante Erdgeschoßzone zur weiteren Verödung des Gürtels beigetragen hätte, Die Liegenschaft wurde an die Mooons Immobilien GesmbH verkauft. Am 18.03.2015 präsentierte Moser Architects ein Hotelprojekt für diese Liegenschaft. Die vorgesehene Erdgeschoßzone ist gegenüber dem Wohnhausprojekt ein großer Gewinn. Das Hotel selbst mit Restaurant tragen sicher zur Belebung bei.

Das Haus wurde vor ca. einem Jahr abgerissen, aber bis heute wurde noch nicht mit dem Hotelbau begonnen.

Hotelprojekt der Mooons Immobilien GesmbH.
http://www.moserarchitects.at/de/projekte/hotel-mooons

Fassade des geplanten Hotel Mooons

Siehe auch:

https://schaffnerin.wordpress.com/2014/01/29/die-immobilien-auf-der-oberen-wieden-werden-durch-den-hauptbahnhof-zu-begehrten-objekten/

https://wieden.gruene.at/themen/zukunft-wieden/wiedner-guertel-16-was-geplant-war-und-was-kommt

 

Vor 10 Jahren startete Wien Energie mit der ersten Fernkältezentrale.

Wien Energie startete vor 10 Jahren mit der ersten Fernkältezentrale. Heute sind es 13 Zentralen. Eine davon versorgt das Gebiet rund um den Hauptbahnhof mit Fernkälte und bietet Großabnehmern eine einfache Lösung zur Gebäude-Klimatisierung. Immer mehr Hitzetage über 30 Grad haben die Nachfrage nach umweltfreundlichen Methoden zur Gebäude-Klimatisierung in den letzten Jahren stark steigen lassen.

Fernkälte entsteht umweltfreundlich. Die Produktion von Fernkälte verbraucht gegenüber konventioneller Klimatechniken fünf- bis zehnmal weniger Primärenergie und weist eine ebenso hohe Ersparnis an Kohlendioxid (CO2) auf. Bei der Stromerzeugung und in den Müllverbrennungsanlagen entsteht unweigerlich Wärme als Nebenprodukt. Während diese in der kalten Jahreszeit als Fernwärme zur Beheizung und Warmwassererzeugung genutzt wird, kann die Abwärme in der warmen Jahreshälfte für die Fernkälteproduktion verwendet werden.

Die Erzeugung der Fernkälte erfolgt zum größten Teil in sogenannten Absorptionskältemaschinen, für deren Antrieb anstelle von Strom Wärme verwendet wird. Von den Fernkältezentralen gelangt das etwa 6 Grad kalte Wasser über ein separates Kältenetz zu großen Abnehmern in der Stadt und wird schließlich dort in die eigenen Kühlsysteme eingespeist.

Die nächste große Kältezentrale entsteht derzeit am Austria Campus in der Wiener Leopoldstadt. Bis 2018 werden dort 300.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche mit Geschäften, Büros und Konferenzzentren errichtet. Wien Energie wird hier für 10.000 Menschen an ihren Arbeitsplätzen ein angenehmes Raumklima schaffen und gleichzeitig durch die Entwicklung eines Energie-Gesamtkonzepts für höchstmögliche Energieeffizienz sorgen.

10 Jahre Fernkälte von Wien Energie

  • 13 Fernkälte-Zentralen in Wien
  • 120 Megawatt Gesamtleistung, entspricht der Kühlleistung von 1,2 Millionen Kühlschränken
  • 2.000.000m² klimatisierte Bürofläche, entspricht etwa 200 Fußballfeldern
  • durchschnittlich 15 % Zuwachs (10-20 Megawatt) an Fernkälte-Leistung jährlich

2. Teil der Umbauarbeiten des Südtiroler Platzes haben begonnen

Am 4. November 2016 wurde der 1. Teil des umgebauten Südtiroler Platzes eröffnet.  Jetzt haben die Umbauarbeiten des 2. Teils begonnen.

Der Südtiroler Platz zwischen Wiedner Gürtel und Schelleingasse in Fahrtrichtung stadteinwärts wird für den Radverkehr besser erschlossen: Statt dem bestehenden Radfahrstreifen wird ein baulicher Radweg errichtet, der bis in die Favoritenstraße hinein verlängert wird. Ursprünglich sollte dem Radweg der erste Baum in der Favoritenstraße zum Opfer fallen. Den Grünen Wieden ist es gelungen durch eine geänderte Planung den Baum zu retten.

Der Taxistandplatz wird in die Favoritenstraße näher zum U-Bahn Ausgang Kolschitzkygasse verlegt. Dadurch wird etwas mehr Platz für Grünflächen geschaffen.

Die Schelleingasse von Favoritenstraße bis Graf-Starhemberg-Gasse wird umgestaltet – so werden die Gehsteige verbreitert und auf Fahrbahnniveau angehoben, sowie drei Baumscheiben und 3 Bäume errichtet. Die Parkplätze entlang des Platzes bleiben leider erhalten und bilden somit weiterhin eine Barriere zum Platz. Andererseits ermöglicht eine Begegnungszone ja eine flexible Gestaltung, und das lässt hoffen, dass das einstweilige Zugeständnis an die „Parkplatzlobby“ in Zukunft Schanigärten, Radständern oder anderen Gestaltungen in diesem nördlichen Bereich des Südtirolerplatzes umgesetzt werden können.

Die Bauarbeiten dauern den ganzen Sommer und sollen am 30. September dieses Jahres abgeschlossen sein.

Das Stelzenhaus vom Helmut-Zilk-Park aus gesehen

Diesen Blick vom Helmut-Zilk-Park zum „Stelzenhaus“  hat man noch einige wenige Jahre. Zwischen dem Zaun und der Bahn werden noch Wohngebäude entstehen. Das Stelzenhaus wurde von keinem Geringeren als dem Architekten Renzo Piano geplant.

Rechts im Bild ist das Objekt 3 des Arsenals zu sehen.