Unterführung unter dem Gürtel zur A 23 fertig

Seit gestern Nacht (29. März 2013) ist der Tunnel unter dem Gürtel zur A 23 in Betrieb. Man hofft auf zügigeren Verkehr von und zur Autobahn, da keine Ampel mehr die AutofahrerInnen bremst. Das Ganze könnte ein Bumerang werden.

Man wird zwar schneller von der Autobahn abfahren können, aber der Stau verlagert sich auf den Gürtel, da der Landstraßer Gürtel zwischen Blamauergasse und Prinz-Eugen-Straße nicht verbreitert wurde. Hier hat sich sehr zur Freude der AnrainerInnen, der 3. Bezirk durch gesetzt.

Umgekehrt wird man schneller vom Gürtel auf die Tangente auffahren können und in Folge wird es auf der Tangente zu vermehrter Staubildung kommen. Wenn in Zukunft die Auffahrt von der Landstraßer Hauptstraße auf die Tangente möglich sein wird, dies ist in der Planung vorgesehen, wird sich die Staugefahr auf der Tangente noch vergrößern.

Dieser neue Tunnel trägt sicher nicht zur Entlastung der Tangente und des Gürtels bei, sondern wird das Verkehrsaufkommen vergrößern und Gürtel und Tangente werden noch mehr zugestaut.

Leon-Zelman-Park

Am Gelände des ehemaligen Aspangbahnhofs entsteht der neue Stadtteil „Aspanggründe – Eurogate“.  Auf dem Areal wird die derzeit Österreichs größte Passivhaussiedlung (Link!)  gebaut. Die grüne Mitte dieser Anlage bilden der Leon-Zelman-Park und der Ziakpark.

Der Wiener Landschaftsplaner DI Karl Grimm ist mit der Planung des ersten, 11.000 Quadratmeter großen Bauteils beauftragt. Der Baubeginn war im Sommer 2012 im Juni 2013 soll der Park fertig gestellt sein.

Zur Zeit liegt noch Schnee, wo demnächst alles grün sein wird. In Bildmitte ein Spielgerät.

Zur Zeit liegt noch Schnee, wo demnächst alles grün sein wird. In Bildmitte ein Spielgerät.

Die Begrenzungen der Wege sind schon sichtbar, was noch fehlt, ist der Asphalt.

Die Begrenzungen der Wege sind schon sichtbar, was noch fehlt, ist der Asphalt.

Die östlichen Enden des Rautendaches

Die östlichen Enden der beiden nördlichen Bahnsteige werden zur Zeit montiert. Da hier der Rohbau der Bahnsteige schon fertig gestellt ist, kann das Dach fertig montiert werden. Am westlichen Ende der Bahnsteige muss erst der Rohbau der Bahnanlagen fertig gestellt werden, bevor mit der Montage des letzten Teil des Rautendaches begonnen werden kann.

Das Traggerüst des Daches von der Karl-Popper-Straße aus gesehen.

Das Traggerüst des Daches von der Karl-Popper-Straße aus gesehen.

Das Traggerüst des „Schwanzes“ des Bahnsteigdaches der Gleise 3 und 4 wird montiert.

Das Traggerüst des „Schwanzes“ des Bahnsteigdaches der Gleise 3 und 4 wird montiert.

Links im Bild das schon fertige Ende des Bahnsteigdaches der Gleise 7 und 8. Rechts davon die beiden im Bau befindlichen Bahnsteigdächer.

Links im Bild das schon fertige Ende des Bahnsteigdaches der Gleise 7 und 8. Rechts davon die beiden im Bau befindlichen Bahnsteigdächer.

Die Bahnsteigdächer von der Arsenalstraße aus. Ein Blick der bald verbaut sein wird. Links die drei schon fertigen Bahnsteigdächer, rechts davon die beiden in Bau befindlichen.

Die Bahnsteigdächer von der Arsenalstraße aus. Ein Blick der bald verbaut sein wird. Links die drei schon fertigen Bahnsteigdächer, rechts davon die beiden in Bau befindlichen.

Massive Kritik der ÖBB PendlerInnen an den neuen Fahrplänen

Trotz Eröffnung des Wiener Tunnels und der Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofes gibt es laut AK massive Kritik an den, seit Dezember 2013 gültigen Fahrplänen der ÖBB.

Positive Auswirkungen hatte die Eröffnung des Wiener Tunnels. Die Fahrzeit aus St. Pölten nach Wien hat sich um 15 Minuten verkürzt. Ebenso brachte die teilweise Inbetriebnahme des Hauptbahnhofes viele neue Umsteigmöglichkeiten zu den Wiener Linien und so Verbesserung für die Fahrgäste.

Trotzdem gibt es viele Beschwerden. So klagen PendlerInnen aus Richtung Marchegg über die Ausdünnung des Fahrplanes auf der Marchegger Ostbahn. Am Nachmittag und Abend gibt es zu wenige Züge.

Auch vermissen die PendlerInnen auf der Westbahnstrecke ein vermehrtes Angebot. Dies wird aber erst im Dezember 2014 möglich sein, wenn die internationalen Züge den Hauptbahnhof anfahren. Zur Zeit gibt es einen Engpass in Hütteldorf, da die internationalen Züge noch durch den Bahnhof Hütteldorf zum Westbahnhof fahren müssen, ebenso wie die S-Bahnen aus Richtung Rekawinkel.

Klagen gibt es auch sehr oft über zu wenig Platz in den Zügen. Oft herrscht Gedränge und Platzmangel. Hier soll durch 100 neue Nahverkehrszüge, die der Bund bestellt hat, Abhilfe geschaffen werden. Aber auch hier kommen Schwierigkeiten auf die ÖBB zu. Bei den Desiro-Zügen, die nach Belgien geliefert wurden, meldeten die Belgischen Staatsbahnen 1.500 Mängel. So könnte es bei der Auslieferung der Desiro-Züge an die ÖBB zu Verzögerungen kommen und die Fahrgäste müssen weiter auf ein vermehrtes Platzangebot warten.

Gehweg entlang der Arsenalstraße

Am 13. Dezember 2009 wurde der Südbahnhof gesperrt und der provisorische Ostbahnhof eröffnet. Damals gingen viele Fahrgäste der Linie D zu Fuß zum provisorischen Bahnhof und dies illegal. Sie benützten nicht den Gehweg auf der linken Seite, sondern gingen rechts entlang der Arsenalstraße zum Bahnhof hoch. Siehe Abstimmung mit den Füßen.

Zwischenzeitlich wurde ein Gehsteig  Link! gebaut, der letztes Jahr wieder lange Zeit gesperrt wurde. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2011/09/01/gruner-erfolg-es-geht-doch-gehsteig-entlang-der-arsenalstrase-stadtauswarts-errichtet/

Jetzt, wo nur mehr wenige FußgängerInnen auf diesem Straßenstück unterwegs sind, da der provisorische Bahnhof Geschichte ist, ist der Gehweg wieder offen und wurde vorbildlich mit einem Schutzgerüst versehen. Diese Lösung forderten die Grünen schon 2010, wurde aber aus „Platzgründen“ abgelehnt.

Vorbildliches Schutzgerüst. So eine Lösung hätten sich die Grünen schon 2010 gewünscht.

Vorbildliches Schutzgerüst. So eine Lösung hätten sich die Grünen schon 2010 gewünscht.

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Radgaragen im zukünftigen Hauptbahnhof

Im zukünftigen Hauptbahnhof wird es an drei Standorten Radgaragen geben. Die Hauptgarage mit mehr als 1.000 Stellplätzen wird es am westlichen Bahnhofsende (Südtiroler Platz) neben dem Busbahnhof geben. Zur Zeit ist dort das Info-Center mit dem Fahrkartenschalter bis zur vollen Inbetriebnahme des Hauptbahnhofes 2014 provisorisch untergebracht. Den Informationen nach wird es dort nur gebührenpflichtige Abstellplätze geben. Eine Entscheidung, wie diese Radgarage betrieben wird, gibt es noch nicht.

SANYO DIGITAL CAMERAZwei kleinere Radgaragen wird es neben der östlichen Bahnhofshalle bei der Karl-Popper-Straße geben. Die in der südlichen Bahnhofsfront ist sehr weit gediehen. Sie ist schon angeschrieben, ist aber noch nicht in Betrieb, da sie noch nicht ausgerüstet ist. Die Radgarage in der südlichen Bahnhofsfront ist bis jetzt nur im Rohbau fertig.

Vor der „Fahrradgarage“ befinden sich Radbügel, die wieder entfernt werden, wenn die Garage in Betrieb geht.

Vor der „Fahrradgarage“ befinden sich Radbügel, die wieder entfernt werden, wenn die Garage in Betrieb geht.

Hinter dem Loch in der Fassade ist die zweie Radgarage geplant. Oben sieht man das in Bau befindliche Bahnsteigdach.

Hinter dem Loch in der Fassade ist die zweie Radgarage geplant. Oben sieht man das in Bau befindliche Bahnsteigdach.

Brücke über die Alfred-Adler-Straße

In den letzten beiden Jahren wurde der erste Teil der Brücke über die Alfred-Adler-Straße (Verlängerung der Ghegastraße) gebaut. Über sie rollt jetzt der Zugverkehr Richtung Hauptbahnhof. In dem Bereich, in dem die Gleise zum provisorischen Ostbahnhof lagen, wird jetzt der zweite Teil der Brücke gebaut. In Zukunft dürfen durch die Unterführung nur Busse und RadfahrerInnen fahren und auch FußgängerInnen können sie benutzen. Für den Individualverkehr wird die Unterführung gesperrt sein. Damit wird der Durchzugsverkehr vom 10. Bezirk durch die Ghegastraße zum Gürtel unterbunden, eine Forderung der Bürgerinnen und Bürger aus dem Arsenal.

Die Stützen für das Tragwerk sind schon betoniert.

Die Stützen für das Tragwerk sind schon betoniert.

Im Hintergrund sieht man den schon fertig gestellten Teil der Brücke, über den gerade ein Regionalzug Richtung Hauptbahnhof fährt.

Im Hintergrund sieht man den schon fertig gestellten Teil der Brücke, über den gerade ein Regionalzug Richtung Hauptbahnhof fährt.