Das neueste vom „Stelzenhaus“

Keine Rede mehr von Luxuswohnungen ist beim Projekt „Parkapartments am Belvedere“. SIGNA hat einen Joint Venture mit der Hyatt Gruppe einem international renommierten Hotelpartner gewonnen und das Projekt mutiert zum Projekt PARKHOTEL AM BELVEDERE und wird unter der Marke Andaz als Lifestyle-Boutique-Hotel von Hyatt betrieben. Das Hotel beinhaltet über 300 Zimmer, einen 2.200 Quadratmeter großen Konferenzbereich inklusive eines 700 Quadratmeter großen Ballsaals. In 60 Meter Höhe im 16. Stockwerk entsteht eine Skybar mit Ausblick über den Schweizergarten in Richtung Belvedere.
Weitere Informationen: http://www.signa.at/de/signa-times/parkhotel-am-belvedere.html

Auf einem Werbeschild am Bauzaun Ecke Arsenalstraße/Alfred-Alfred-Straße wird aber noch für Parkapartments geworben, siehe letztes Foto und nicht für ein Hotel.

Blick auf die Baustelle von der Arsenalstraße am 02.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Arsenalstraße am 02.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Canettistraße am 02.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Canettistraße am 02.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Alfred-Adler-Straße am 03.01.2017

Blick auf die Baustelle von der Alfred-Adler-Straße am 03.01.2017

Werbeschild für die Parkapartments

Werbeschild für die Parkapartments

 

 

Die Lichtskulpturen am Südtiroler Platz

Für die Umgestaltung des Südtiroler Platzes wurde mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein Wettbewerb durchgeführt und eine Jury wählte als Siegerprojekt jenes von zwoPK Landschaftsarchitektur und des Berliner Künstlers Michael Sailstorfer aus.
Am 4. November wurde der erste Bauabschnitt eröffnet. Es kam viel Kritik aus der Bevölkerung, vor allem wegen der Lichtskulpturen des Berliner Künstlers Michael Sailstorfer. Die Skulpturen für sich betrachtet, gefallen mir sehr gut, nur das Gestell, auf dem sie montiert sind, finde ich scheußlich.
Der Künstler bekam den Auftrag, für die Entlüftungsbauwerke Skulpturen zu entwerfen. Die Wiener Linien erlaubten aber keine direkte Befestigung der Skulpturen auf den Entlüftungstürmen. Dies führte zu den scheußlichen Metallgestellen, welche die Lasten der Skulpturen in den Boden leitet.

Michael Sailstorfer  sieht sich als Bildhauer und er hat auch schon andere Skulpturen gestaltet.
Er ist schon viele Wege durch Wien gegangen. Diese Spaziergänge haben ihn inspiriert, diese Wege abzubilden und so sind diese Skulpturen entstanden.
Um dem Künstler die Kontrolle über die Herstellung der Skulpturen aus den Stahlrohren zu ermöglichen, wurden die Skulpturen in Berlin hergestellt und dann nach Wien transportiert.  In der Farbgebung war der Künstler eingeschränkt. Er durfte keine „Ampelfarben“ verwenden.
Eine (vierte) Skulptur fehlt noch. Sie wird im Zuge des 2. Bauabschnittes aufgestellt.
Ursprünglich war vorgesehen, dass die Skulpturen leuchten. Dies wurde von der Behörde abgelehnt, da dies die Autofahrer_innen von Verkehr ablenken könnte. Aus dem gleichen Grund wird die Aufstellung einer fünften Skulptur in der Mitte des Platzes nicht erlaubt.
In Zukunft wird es eine Beleuchtung der Skulpturen geben. Diese muss so installiert werden, dass die Anrainerinnen und Anrainer nicht geblendet werden und sich nicht gestört fühlen. (Detailinfos: Ursula Machold, Teilnehmerin an der KÖR-Tour, November 2016)