Gleisschleife im Schweizergarten

Die Anzahl der Gleise in der Gleisschleife im Schweizergarten wurde leider nicht wie im Artikel „Neues vom Schweizergarten“  angekündigt, vermindert, sondern ist gleich geblieben. Es war dies eine Fehlinformation. Schade, denn die Wiener Linien hätten sich die Erhaltungskosten von einigen Metern Gleisanlage erspart und der Schweizergarten wäre um ein paar Quadratmeter Grünfläche größer geworden.

Advertisements

Arsenalstraße neu

Der Umbau der Arsenalstraße ist abgeschlossen. Die Linien sind gezogen, nur diese trennen die Radfahrenden vom Individualverkehr. Hier sind nicht nur Pkws unterwegs, sondern auch schwere Lkws brausen durch die Arsenalstraße. Dass man hier keinen baulich getrennten Radweg gebaut hat ist mehr als unvernünftig. Angeblich wurde hier aus Kostengründen gespart. Aber das Sparen am falschen Platz, zu Lasten der Sicherheit der Radfahrer_innen.

Am Sonntag waren nicht sehr viele Radfahrer_innen unterwegs, aber keine/r fuhr auf den beiden Radstreifen, sondern alle fuhren wie vor dem Umbau am Gehsteig, damals erlaubt, jetzt nicht mehr. 

Der Radstreifen ist nur durch eine Linie vom Fahrstreifen getrennt.

Radfahrende, die von stadtauswärts führenden Radstreifen zu Wendel (Auffahrtsrampe zur Südbahnhofbrücke) wollen, müssen zunächst die stadtauswärts führende Fahrbahn queren, um die Radabbiegespur zu erreichen. (siehe nächstes Foto)

Die Radabbiegespur zur Wendel, Die Radfahrenden müssen die stadteinwärts führende Fahrspur queren.

Vor der Kreuzung der Arsenalstraße mit der Ghegastraße gibt es einen rot eingefärbten Radstreifen. Autos, die rechts in die Ghegastraße einbiegen wollen, kreuzen den Radweg.

Bushaltestelle Arsenalsteg

Bushaltestelle 69A stadteinwärts

Bushaltestelle 69A stadtauswärts

 

Busbahnhof

Wien braucht einen neuen Busbahnhof. Es wurden mehrere Standorte untersucht, wovon der Standort „Verteilerkreis“ in Favoriten als der best geeignete hervorging. Der Verteilerkreis liegt direkt über der Autobahn und U1, ist daher sowohl für die Busse als auch für die Reisenden gut erreichbar. Und er liegt etwas außerhalb des Zentrums, so dass die Busse nicht weit in die Stadt hineinfahren müssen. Aber dieser Standort wird von den Bürger_innen und allen politischen Parteien im 10. Bezirk abgelehnt. Daher ist man auf der Suche nach einem anderen Standort. Jetzt werden die Waldmanngründe neben dem Hauptbahnhof untersucht. 

Für den Standort, auf dem sich jetzt der provisorische Fernbusbahnhof befindet, spricht eindeutig die vorhandene sehr gute Infrastruktur: Hauptbahnhof, Schnellbahn, U1 und Straßenbahn und Bus sind in unmittelbarer Nähe. Allerdings sind die Zu- und Abfahrten über den Gürtel zur Autobahn nicht ganz unproblematisch.

Durch die zusätzlichen Bussen werden die Bewohner_innen auf der Wieden durch mehr Lärm und Abgase belastet. Durch eine Einhausung des Bahnhofes könnte man die Situation verbessern. Wenn man den angrenzenden Gürtel in die Einhausung miteinbezieht, würde dies eine wesentlich Lärmreduktion für die Anrainer_innen des Gürtels bringen.

 

Wendel für Radfahrende und Zu-Fuß-Gehende

Neben der Abfahrt der Südbahnhofbrücke zur Franz-Grill-Straße entsteht eine Wendel um den Höhenunterschied von der Südbahnhofbrücke zur Arsenalstraße zu überwinden. Die Wendel ist für Fußgänger- und Radfahrer_innen.

Im Frühjahr wurde das Fundament betoniert. Die Wendel besteht aus Stahlrohren, die die Fahrbahn tragen.

25.07.2017 – Im Frühjahr wurden die beiden Fundamentringe betoniert, auf denen die kreuzenden Stahlrohre ihre Lasten abtragen.

06.09.2017 (Foto von marvin2) – Der innere Ring besteht aus schräg gestellten, sich kreuzenden Stahlrohren. Der obere Abschluss ist noch nicht vollständig geschlossen. Da die Stabilität erst nach der Fertigstellung des äußeren Ringes gegeben ist, muss der innere durch Seilabspannungen gesichert werden. (Sichtbar am linken Bildrand.)

18.09.2017 – Einige Tage später ist der obere Abschluss fertig.

01.10.2017 – Im unteren Drittel windet sich ein Stahlband hoch, das der seitliche Abschluss der Fahrbahn sein wird. Auf dem Stahlband sind Dübel fest geschweißt, die die Fahrbahn tragen werden.

18.10.2017-Der äußere Ring ist zur Hälfte fertig.

 

 

Sanierungen im Schweizergarten

Das 20erHaus wurde von 2001 bis 2011 umgebaut und erweitert. Für die Bauphase wurde eine provisorische Baustraße durch den Park zur Baustelle errichtet.  Obwohl die Bauarbeiten schon im November 2011 beendet wurden und das 21er Haus am 11. November 2011 eröffnet wurde, geschah nichts. Im August 2016 hat man die provisorische Befestigung durch die Grünfläche entfernt und begrünt.

Die begrünte Fläche im August 2016. Im Hintergrund die Begrenzungsmauer mit dem Einfahrtstor zum 21er Haus.

Auf dem Parkweg geschah nichts. Mit der Zeit entstanden große Schlaglöcher. Jetzt endlich nach fast sechs Jahren wurde der Parkweg saniert. Bei der Erneuerung hat man aber sehr gespart. Einige Flächen hätte man ebenfalls neu asphaltieren können, da der ursprüngliche Belag schon sehr abgenützt ist und in keinem guten Zustand ist.

Der Parkweg wurde teilweise mit einem Belag ausgebessert.

 

Das Stelzenhaus vom Helmut-Zilk-Park aus gesehen

Diesen Blick vom Helmut-Zilk-Park zum „Stelzenhaus“  hat man noch einige wenige Jahre. Zwischen dem Zaun und der Bahn werden noch Wohngebäude entstehen. Das Stelzenhaus wurde von keinem Geringeren als dem Architekten Renzo Piano geplant.

Rechts im Bild ist das Objekt 3 des Arsenals zu sehen.

Verbreiterung der Unterführung der Gudrunstraße unter der Ostbahn

Bis zur Kreuzung der Eva-Zilcher-Gasse und Laimäckergasse mit der Gudrunstraße ist diese schon vierspurig ausgebaut. Zur Zeit wird die Gudrunstraße durch die Unterführung unter der Ostbahn bis zum Gräßlplatz im 11. Bezirk verbreitert.

Standort Kreuzung Eva-Zilcher-Gasse und Laimäckergasse mit der Gudrunstraße: Links werden die beiden Fahrspuren Richtung Favoritenstraße gebaut.

Die Absberggasse wird im Bereich der Kreuzung mit der Gudrunstraße verbreitert.

Im Vordergrund der alte Teil der Unterführung mit den Straßengleisen. Hinter dem Zaun werden die neuen Fahrspuren gebaut.

– Im Vordergrund die alte Straße mit den Straßenbahngleisen. Schräg nach oben führt in Zukunft die Zufahrt zur Kempelenbrücke.

Deutlich zu sehen die Rampe, die zur Kempelenbrücke (rechts am Bildrand) hoch führt.