Umbau der Kreuzung Gudrunstraße mit der Absberggasse

Seit 1. August ist die Kreuzung Gudrunstraße mit der Absberggasse für den Verkehr gesperrt, ausgenommen davon ist die Straßenbahn. Bei vollem Betrieb werden die neuen Gleise der Linie 6 verlegt. Gleichzeitig werden die Anschlüsse an die Endschleife hergestellt, so dass die Linie 6 bei Kurzführung hier umdrehen kann.

(5) Das neue Gleis der Linie 6. Die Straßenbahn kommt rechts aus der Unterführung biegt in die Strecke Richtung Quellenstraße ein. In Bildmitte die Weiche des Gleises der Linie 6 aus Simmering (Siehe Bild 4). Rechts daneben die beiden noch in Betrieb befindlichen Gleise der Linie 6.

(4) Die Weiche des Gleises der Linie 6: Von Geradeaus kommt die Linie 6 aus der Gleisschleife. Von rechts kommt sie aus der Unterführung.

(2) Vorne das Gleis der Linie 6 aus der Gleisschleife heraus. Der Gleisbogen kommt aus der Unterführung. Dazwischen liegt das Gleis, das in die Gleisschleife führt. Rechts neben den neu verlegten Bogen liegen die beiden noch in Betrieb befindlichen Gleise der Linie 6.

(1) Im Vordergrund das Gleis der Linie 6, das in die Gleisschleife führt (siehe Bild 2). In Bildmitte die beiden neuen Gleisbogen die von bzw. zur Unterführung führen. Daneben die beiden in Betrieb befindlichen Gleise.

Advertisements

Wohnen am Schweizergarten

Wohnen am Schweizergarten – Foto: DMAA/SIGNA

Gegenüber des Belvedere 21 entlang der Canettistraße entsteht „Wohnen am Schweizergarten“, ein Wohn- und Bürogebäude. Das Projekt ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, der Mitte 2015 durchgeführt wurde. In das Siegerprojekt des renommierten Architekturbüros Delugan Meissl Associated Architects wurde auf Empfehlung der Jury eines der Wohnhochhäuser aus dem Wettbewerbsbeitrag von Coop Himmelblau integriert.

In zwei Türmen mit rund 60 Meter Höhe werden ca. 450 Wohnungen entstehen. In einem dritten Turm von gleicher Höhe wird über acht Geschoße ein Hotel untergebracht, im Rest Büros.

Die Bauarbeiten haben schon begonnen und die Rohbauarbeiten werden gegen Ende 2019 abgeschlossen sein.

Blick in die Baugrube von der Arsenalstraße aus. Im Hintergrund der Hauptbahnhof

Blick in die Baugrube vom Hauptbahnhof aus. Links der Erste Campus. Im Hintergrund das Belvedere 21.Am rechten Bildrand der Büroturm des Belvedere 21.

 

Südbahnhofbrücke geht am 1. August in Betrieb

Umleitungsverkehr wird über die Südbahnhofbrücke geführt.

Die Bauarbeiten zur Fertigstellung der Unterführung der Gudrunstraße unter der Bahn und der Bau einer Gleisverbindung von der Linie 6 zur neuen Umkehrschleife der Linie D, macht eine Sperre der Gudrunstraße vom 1. August bis 3. September erforderlich.

Eine lokale Ausweichroute für den Autoverkehr führt von der Gudrunstraße in die Eva-Zilcher-Gasse über die Südbahnhofbrücke in die Faradaygasse, in die Hüttenbrennergasse und über die Arsenalstraße in die Geiselbergstraße.  Stadteinwärts verläuft die Route ab der Geiselbergstraße über Kujanikgasse, Spinngasse und Schlechtastraße in die Gänsbachergasse und ab der Faradaygasse über dieselbe Strecke wie stadtauswärts.

Gefährliche Markierung

Die Markierung des Radweges nach der Bushaltestelle Arsenalsteg stadteinwärts ist für die Radfahrer_innen gefährlich. Die Sperrlinie für die Autos führt direkt auf die Radwegmarkierung zu. Daher fahren einige Autofahr_innen auf den abmarkierten Radweg und gefährden die Radfahrer_innen. Ein Verschwenken der Sperrlinie nach links „drängt die Autos nach links und vom Radweg weg.

Eine neue Markierung (siehe letztes Foto) würde die Sicherheit für die Radfahrer_innen wesentlich erhöhen.

Die Sperrlinie leitet die Autos auf den Radweg zu.

Einige Autos fahren auf den Radweg und gefährden die Radfahrer_innen.

Eine neue Sperrlinie führt die Autos nach links und weg vom Radweg.

 

Gleisschleife im Schweizergarten

Die Anzahl der Gleise in der Gleisschleife im Schweizergarten wurde leider nicht wie im Artikel „Neues vom Schweizergarten“  angekündigt, vermindert, sondern ist gleich geblieben. Es war dies eine Fehlinformation. Schade, denn die Wiener Linien hätten sich die Erhaltungskosten von einigen Metern Gleisanlage erspart und der Schweizergarten wäre um ein paar Quadratmeter Grünfläche größer geworden.

Arsenalstraße neu

Der Umbau der Arsenalstraße ist abgeschlossen. Die Linien sind gezogen, nur diese trennen die Radfahrenden vom Individualverkehr. Hier sind nicht nur Pkws unterwegs, sondern auch schwere Lkws brausen durch die Arsenalstraße. Dass man hier keinen baulich getrennten Radweg gebaut hat ist mehr als unvernünftig. Angeblich wurde hier aus Kostengründen gespart. Aber das Sparen am falschen Platz, zu Lasten der Sicherheit der Radfahrer_innen.

Am Sonntag waren nicht sehr viele Radfahrer_innen unterwegs, aber keine/r fuhr auf den beiden Radstreifen, sondern alle fuhren wie vor dem Umbau am Gehsteig, damals erlaubt, jetzt nicht mehr. 

Der Radstreifen ist nur durch eine Linie vom Fahrstreifen getrennt.

Radfahrende, die von stadtauswärts führenden Radstreifen zu Wendel (Auffahrtsrampe zur Südbahnhofbrücke) wollen, müssen zunächst die stadtauswärts führende Fahrbahn queren, um die Radabbiegespur zu erreichen. (siehe nächstes Foto)

Die Radabbiegespur zur Wendel, Die Radfahrenden müssen die stadteinwärts führende Fahrspur queren.

Vor der Kreuzung der Arsenalstraße mit der Ghegastraße gibt es einen rot eingefärbten Radstreifen. Autos, die rechts in die Ghegastraße einbiegen wollen, kreuzen den Radweg.

Bushaltestelle Arsenalsteg

Bushaltestelle 69A stadteinwärts

Bushaltestelle 69A stadtauswärts

 

Busbahnhof

Wien braucht einen neuen Busbahnhof. Es wurden mehrere Standorte untersucht, wovon der Standort „Verteilerkreis“ in Favoriten als der best geeignete hervorging. Der Verteilerkreis liegt direkt über der Autobahn und U1, ist daher sowohl für die Busse als auch für die Reisenden gut erreichbar. Und er liegt etwas außerhalb des Zentrums, so dass die Busse nicht weit in die Stadt hineinfahren müssen. Aber dieser Standort wird von den Bürger_innen und allen politischen Parteien im 10. Bezirk abgelehnt. Daher ist man auf der Suche nach einem anderen Standort. Jetzt werden die Waldmanngründe neben dem Hauptbahnhof untersucht. 

Für den Standort, auf dem sich jetzt der provisorische Fernbusbahnhof befindet, spricht eindeutig die vorhandene sehr gute Infrastruktur: Hauptbahnhof, Schnellbahn, U1 und Straßenbahn und Bus sind in unmittelbarer Nähe. Allerdings sind die Zu- und Abfahrten über den Gürtel zur Autobahn nicht ganz unproblematisch.

Durch die zusätzlichen Bussen werden die Bewohner_innen auf der Wieden durch mehr Lärm und Abgase belastet. Durch eine Einhausung des Bahnhofes könnte man die Situation verbessern. Wenn man den angrenzenden Gürtel in die Einhausung miteinbezieht, würde dies eine wesentlich Lärmreduktion für die Anrainer_innen des Gürtels bringen.