Ab Montag, 2. September neue Linienführungen der Straßenbahnen 6, 11 und 71

Ab Montag, 2. September gibt es einige Neuerungen im Wiener Liniennetz. Ab diesem Datum ist die Linie 67 Geschichte. Sie wird ersetzt durch die Linie 11. Ab dem Quellenplatz benützt sie die Gleise der Linie 6 bis nach Kaiserebersdorf. Die Linie 6 dreht bei der Geiereckstraße (unter der Autobahntrasse) um. Zur Verstärkung der Linie 11 wird die Linie 71 vom Zentralfriedhof nach Kaiserebersdorf verlängert.

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Bauarbeiten für die 6er-Endschleife haben begonnen

Die Geiselbergstraße ist Richtung Simmering gesperrt. Die Autos werden umgeleitet.

Die Haltestelle der Öffis wurde Richtung Simmering verlegt, um Platz zu schaffen für die Bauarbeiten der 6er-Endschleife.

Mit der Neugestaltung der Linien 6 und 11 wird das nächste Projekt der Wiener Linien umgesetzt. Nachdem mehrere Varianten für eine neue Umkehrschleife geprüft wurden, hat sich die Geiereckstraße in Simmering als beste Lösung für die Fahrgäste herausgestellt. Direkt unter der A23 wird dafür die neue Umkehrschleife entstehen.

Die Vorteile der neuen Schleife: In der Absberggasse haben die Fahrgäste der Linie 6 und der Linie 11 ab Herbst einen direkten Umsteigepunkt zur Linie D. Mit dieser Lösung wird außerdem die Kapazität im stark genutzten Abschnitt zwischen Quellenplatz und Geiereckstraße für die Fahrgäste um bis zu 80 Prozent erhöht.

 

Die geplanten Änderungen im Überblick:

Linie 11
Die Linie 11 ist künftig von Kaiserebersdorf bis zum Otto-Probst-Platz unterwegs. Sie bindet damit Kaiserebersdorf nicht nur an die U3 an, sondern auch an die U1 am Reumannplatz.
Der 11er übernimmt große Streckenteile der Linie 6 und ab dem Reumannplatz ersetzt die Linie 11 künftig die Linie 67 bis zum Otto-Probst-Platz.

Linie 71
Die Linie 71 wird die zweite Straßenbahnverbindung nach Kaiserebersdorf und kehrt damit zu ihren Wurzeln zurück. Sie wird von ihrer derzeitigen Endstelle Zentralfriedhof, 3. Tor wieder nach Kaiserebersdorf verlängert.
Erste Arbeiten an der Umkehrschleife in Kaiserebersdorf für eine zweite Straßenbahnlinie wurden bereits gemacht. Mit dem 71er gibt es damit künftig wieder eine Direktverbindung von Kaiserebersdorf in die Innenstadt.

Linie 6
Die Linie 6 soll mit der Verlängerung der Linie 11 in der Geiereckstraße in Simmering enden. Die neue Umkehrschleife unter der A23 wird ab April gebaut und ist ab Schulbeginn 2019 betriebsbereit.
Die Linie 6 wird künftig im stark frequentierten Abschnitt Quellenplatz – Reumannplatz – Geiereckstraße von der Linie 11 entlastet und wird damit insgesamt noch zuverlässiger.

4*-Hotel Mooons

Diesen Sommer geht das 4*-Hotel Mooons am Wiedner Gürtel in Betrieb. An Stelle eines Gründerzeithauses entstand in den beiden letzten Jahren das Hotel mit seiner futuristisch anmutenden Fassade.

Oben am Dach wird es eine Rooftop-Bar geben, von der aus man einen Blick über die ganze Innenstadt haben wird.

 

Umbau der Kreuzung Gudrunstraße mit der Absberggasse

Seit 1. August ist die Kreuzung Gudrunstraße mit der Absberggasse für den Verkehr gesperrt, ausgenommen davon ist die Straßenbahn. Bei vollem Betrieb werden die neuen Gleise der Linie 6 verlegt. Gleichzeitig werden die Anschlüsse an die Endschleife hergestellt, so dass die Linie 6 bei Kurzführung hier umdrehen kann.

(5) Das neue Gleis der Linie 6. Die Straßenbahn kommt rechts aus der Unterführung biegt in die Strecke Richtung Quellenstraße ein. In Bildmitte die Weiche des Gleises der Linie 6 aus Simmering (Siehe Bild 4). Rechts daneben die beiden noch in Betrieb befindlichen Gleise der Linie 6.

(4) Die Weiche des Gleises der Linie 6: Von Geradeaus kommt die Linie 6 aus der Gleisschleife. Von rechts kommt sie aus der Unterführung.

(2) Vorne das Gleis der Linie 6 aus der Gleisschleife heraus. Der Gleisbogen kommt aus der Unterführung. Dazwischen liegt das Gleis, das in die Gleisschleife führt. Rechts neben den neu verlegten Bogen liegen die beiden noch in Betrieb befindlichen Gleise der Linie 6.

(1) Im Vordergrund das Gleis der Linie 6, das in die Gleisschleife führt (siehe Bild 2). In Bildmitte die beiden neuen Gleisbogen die von bzw. zur Unterführung führen. Daneben die beiden in Betrieb befindlichen Gleise.

Wohnen am Schweizergarten

Wohnen am Schweizergarten – Foto: DMAA/SIGNA

Gegenüber des Belvedere 21 entlang der Canettistraße entsteht „Wohnen am Schweizergarten“, ein Wohn- und Bürogebäude. Das Projekt ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, der Mitte 2015 durchgeführt wurde. In das Siegerprojekt des renommierten Architekturbüros Delugan Meissl Associated Architects wurde auf Empfehlung der Jury eines der Wohnhochhäuser aus dem Wettbewerbsbeitrag von Coop Himmelblau integriert.

In zwei Türmen mit rund 60 Meter Höhe werden ca. 450 Wohnungen entstehen. In einem dritten Turm von gleicher Höhe wird über acht Geschoße ein Hotel untergebracht, im Rest Büros.

Die Bauarbeiten haben schon begonnen und die Rohbauarbeiten werden gegen Ende 2019 abgeschlossen sein.

Blick in die Baugrube von der Arsenalstraße aus. Im Hintergrund der Hauptbahnhof

Blick in die Baugrube vom Hauptbahnhof aus. Links der Erste Campus. Im Hintergrund das Belvedere 21.Am rechten Bildrand der Büroturm des Belvedere 21.

 

Südbahnhofbrücke geht am 1. August in Betrieb

Umleitungsverkehr wird über die Südbahnhofbrücke geführt.

Die Bauarbeiten zur Fertigstellung der Unterführung der Gudrunstraße unter der Bahn und der Bau einer Gleisverbindung von der Linie 6 zur neuen Umkehrschleife der Linie D, macht eine Sperre der Gudrunstraße vom 1. August bis 3. September erforderlich.

Eine lokale Ausweichroute für den Autoverkehr führt von der Gudrunstraße in die Eva-Zilcher-Gasse über die Südbahnhofbrücke in die Faradaygasse, in die Hüttenbrennergasse und über die Arsenalstraße in die Geiselbergstraße.  Stadteinwärts verläuft die Route ab der Geiselbergstraße über Kujanikgasse, Spinngasse und Schlechtastraße in die Gänsbachergasse und ab der Faradaygasse über dieselbe Strecke wie stadtauswärts.

Gefährliche Markierung

Die Markierung des Radweges nach der Bushaltestelle Arsenalsteg stadteinwärts ist für die Radfahrer_innen gefährlich. Die Sperrlinie für die Autos führt direkt auf die Radwegmarkierung zu. Daher fahren einige Autofahr_innen auf den abmarkierten Radweg und gefährden die Radfahrer_innen. Ein Verschwenken der Sperrlinie nach links „drängt die Autos nach links und vom Radweg weg.

Eine neue Markierung (siehe letztes Foto) würde die Sicherheit für die Radfahrer_innen wesentlich erhöhen.

Die Sperrlinie leitet die Autos auf den Radweg zu.

Einige Autos fahren auf den Radweg und gefährden die Radfahrer_innen.

Eine neue Sperrlinie führt die Autos nach links und weg vom Radweg.