Fortschritt beim Bau des Arsenalstegs im 10. Bezirk (Süd)

Der Ausschnitt der Schautafel auf der Baustelle (Sie steht auf der Baustelle in der Arsenalstraße) zeigt die Rampe auf der Seite des Sonnwendviertels. Sie ändert zweimal die Richtung. Das erste Mal am Ende des Brückentragwerkes. Sie führt zurück zur Maria-Lassnig-Straße, wo sie wieder die Richtung ändert. Ab hier führt die Rampe auf einen Erdkörper auf das Niveau des Sonnwendviertel-Ost.

Auf den beiden Stützen wird das Brückentragwerk über die Maria-Lassnig-Straße aufliegen. Zwischen den beiden Stützen auf halber Höhe wird die zweite Richtungsänderung stattfinden. Rechts von der Stütze sieht man die Stützmauer der Rampe.

Neben den Stützen liegt das noch halbfertige Brückentragwerk über die Maria-Lassnig-Straße.

Das Brückentragwerk, noch ohne die Stahlbögen. Dieses Tragwerk wird über die Maria-Lassnig-Straße eingehoben.

 

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Fortschritt beim Bau des Arsenalstegs im 3. Bezirk (Nord)

Der Ausschnitt der Schautafel auf der Baustelle zeigt rechts den Aufzug und Stiegenaufgang auf der Arsenalseite. Der Brückenbogen geht in die schräge Stütze über, die die Last des Brückentragwerks in den Boden leitet.

Foto marvin2 – Die Bewehrung des Anschlusses der schrägen Stütze an das Fundament.

Auf der Bewehrung eine Stahlplatte, auf der die schräge Stütze aufgesetzt wird.

– Foto marvin2 – Fundament für die beiden Aufzüge.

Die Verlängerungen des Arsenalsteges nach Süden und Norden

Auf der Arsenalseite wird zur Überwindung der großen Höhendifferenz zwischen dem Niveau der Brücke und des Arsenal eine Stiegenanlage und zwei Aufzüge gebaut. Eine Rampe würde sehr weit in das Areal des Arsenal hinein reichen. Siehe auch  https://schaffnerin.wordpress.com/2018/07/01/beginn-der-bauarbeiten-fuer-die-verlaengerung-des-arsenalsteges/

Die Baugrube für das Brückenfundament. Links das Objekt 5 und im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals.

Die Baugrube für die Stiegenanlage und die beiden Aufzüge. Im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals.

Auf Seite des Sonnwendviertel ist die Höhendifferenz zwischen der Brücke und Sonnwendviertel nicht so groß, wie auf der Seite des 3. Bezirks und wird mit einer Rampe überwunden. Mit den Bauarbeiten wurde schon begonnen, obwohl ursprünglich geplant war, erst zu beginnen, wenn die Wohnbauten fertig gestellt sind.

Die beiden Pfeiler für das Brückentragwerk und dahinter die Rampe. Zwischen den beiden Pfeilern ist die Schalung für die Stützmauer der Rampe sichtbar.

Neben dem rechten Pfeiler ist die Schalung für die Stützmauer sichtbar. Links die noch im Bau befindlichen Wohnhäuser.

Beginn der Bauarbeiten für die Verlängerung des Arsenalsteges

Der Arsenalsteg ist eine Verbindung vom Sonnwendviertel ins Arsenal für Fußgänger_innen und Radfahrer_innen. Die Brücke befindet sich 13,5 m über dem Niveau und eine normgerechte Rampe würde eine Länge von ca. 350 m aufweisen. Daher werden auf der Seite des Arsenals zwei Doppelkabinenaufzüge und eine 2,5 m breite Stiegenanlage errichtet.

Die Bewohner_innen des Objektes 5 befürchten eine Lärmbelästigung. Um diese zu verringern, wird die Brückenachse etwas verschwenkt und das Gebäude mit den Aufzügen und der Stiege vom Objekt 5 abgerückt.

Die Rampe auf der Seite des 10. Bezirks wird erst gebaut, wenn die Wohnbauten im Sonnwendviertel Ost fertig gestellt sind.

Im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals. Links außerhalb des Bildes steht das Objekt 5. Vorne der abgezäunte Bereich der Baustelle.

 

Arsenalsteg – Wichtige „autofreie“ Verbindung zwischen 3. und 10. Bezirk

Auch vom Arsenalsteg wurden wie bei der Südbahnhofbrücke  die ersten Brückenabschnitte im Zuge der Gleisbauarbeiten der ÖBB bereits in den  vergangenen Jahren errichtet und zwar im Oktober 2010 und Februar 2011.

Der Arsenalsteg dient in Zukunft als barrierefreie Fuß- und Radverbindung zwischen dem Arsenal und dem Stadtentwicklungsgebiet Hauptbahnhof. Er verbindet also auch den 3. mit dem 10. Bezirk. Im Jänner 2018 wird mit dem 3ten Bauabschnitt begonnen, welcher bis Ende 2019 fertig gestellt wird.

Kosten: ca. brutto EUR 8,5 Mio.

Experten erklären den Bau der Südbahnhofbrücke

Im Rahmen der diesjährigen Rad- und Grätzeltouren zu Wiens ehemaligen Bahnarealen gab es die Möglichkeit mehr über die Südbahnhofbrücke durch Expert_innen der Stadt Wien zu erfahren.

Auffahrt zur Südbahnhofbrücke (https://schaffnerin.wordpress.com/2013/02/27/auffahrt-zur-sudbahnhofbrucke/) Mitarbeiter der MA 29 - Brückenbau und Grundbau haben einige Info-Tafeln vorbereitet.

Auffahrt zur Südbahnhofbrücke (https://schaffnerin.wordpress.com/2013/02/27/auffahrt-zur-sudbahnhofbrucke/) Mitarbeiter der MA 29 – Brückenbau und Grundbau haben einige Info-Tafeln vorbereitet.

) Auf einer Info-Tafel wurde die Erstellung der Gründung (Fundament) der Brückenpfeiler dargestellt.

Auf einer Info-Tafel wurde die Erstellung der Gründung (Fundament) der Brückenpfeiler dargestellt.

Auf einer anderen Tafel wurden die Daten des Arsenalsteges aufgelistet.

Auf einer anderen Tafel wurden die Daten des Arsenalsteges aufgelistet.

Auf einer weiteren Tafel waren die Daten der Südbahnhofbrücke zu lesen.

Auf einer weiteren Tafel waren die Daten der Südbahnhofbrücke zu lesen.

Die beiden fertiggestellten Tragwerke. Die beiden Bogenträger sind leicht schräg gestellt, um die Lasten des asymetrischen Tragwerks (der Fuß- und Radweg kragt seitlich aus) besser abtragen zu können.

Die beiden fertiggestellten Tragwerke. Die beiden Bogenträger sind leicht schräg gestellt, um die Lasten des asymetrischen Tragwerks (der Fuß- und Radweg kragt seitlich aus) besser abtragen zu können.

Brücke in Richtung 10. Bezirk

Brücke in Richtung 10. Bezirk.

Blick von der Brücke in die Unterwerfung (https://schaffnerin.wordpress.com/2013/12/13/unterwerfung-hauptbahnhof/) (zweites Gleis von links).

Blick von der Brücke in die Unterwerfung (https://schaffnerin.wordpress.com/2013/12/13/unterwerfung-hauptbahnhof/) (zweites Gleis von links).

Blick auf die Gleise der Bahn. Im Hintergrund der Arsenalsteg.

Blick auf die Gleise der Bahn. Im Hintergrund der Arsenalsteg.

Blick vom derzeitigen Ende der Brücke Richtung Franz-Grill-Gasse. Links im Bild rund um den Baum ist die Grundfläche der Radwegspiral mit weißen Pflöcken abgesteckt.

Blick vom derzeitigen Ende der Brücke Richtung Franz-Grill-Gasse. Links im Bild rund um den Baum ist die Grundfläche der Radwegspiral mit weißen Pflöcken abgesteckt.

Neuestes von der Südbahnhofbrücke und Arsenalsteg

Südbahnhofbrücke:

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Sie ist eine kombinierte Brücke für den Autoverkehr und für Fußgänger- und Radfahrer_innen. Für die Autos stehen 8,00 m Fahrbahn zuzüglich beidseitig je 1,00 m Seitenstreifen inkl. Randbalken bzw. Stützmauer zur Verfügung. Die Rampenneigung beträgt teilweise 9% und führt zur Franz-Grill-Straße, die den Anschluss an den Gürtel, bzw. die Süd-Ost-Tangente bildet. Es gibt keinen direkten Anschluss an die Arsenalstraße.

Der kombinierte Geh- und Radweg weist eine Breite von 4,85 – 5,00 m auf. Die Anbindung an die Arsenalstraße erfolgt über eine Rampe. Die Wendel weist eine Breite von 6,00 m und eine Steigung von 4% auf. Die Fertigstellung der gesamten Südbahnhofbrücke ist für Ende 2016 geplant.

https://schaffnerin.wordpress.com/2013/04/28/zweiter-bogen-der-sudbahnhofbrucke-wurde-montiert/

 

Arsenalsteg:

SANYO DIGITAL CAMERA

Die Brücke ist eine reine Fußgänger_innen und Radfahrer_innen Brücke. Bedingt durch die Tatsache, dass sich die Brücke 13,50 m über dem Niveau befindet und eine normgerechte Rampe eine Länge von ca. 350 m aufweisen würde, werden auf der Seite des Arsenals anstatt der Wendel zwei Doppelkabinenaufzüge und eine 2,50 m breite Stiegenanlage errichtet. Die Aufzüge öffnen sich unten auf beiden Seiten. Zum Helmut-Zilk-Park hin gibt es eine Rampe mit 4%. Der kombinierte Geh- und Radweg weist eine Breite von mind. 4,50 m auf. Die Fertigstellung des gesamten Arsenalsteges ist für Ende 2018 geplant. https://schaffnerin.wordpress.com/2013/05/08/arsenalsteg/

(Fotos sind ca. 1 Jahr alt, daher nicht gerade die neuesten!)