Begrünung der Hochgarage im Sonnwendviertel

Die Anregung vor einem halben Jahr die Hochgarage zu begrünen habe ich an den Bezirksvorsteher herangetragen. Dieser glaubte sich zu erinnern, das dies im Projekt vorgesehen wäre. Er werde der Sache nachgehen.
Herausgekommen ist eine nicht einmal halbe Sache. Nur ein kleiner Teil wird begrünt. In Zeiten der extremen hohen Temperaturen viel zu wenig. Es sollte rundum begrünt werden, nicht nur ein kurzes Stück auf der Süd-West-Seite. Entlang der Maria-Lassnig-Straße fehlt die Begrünung. Es gibt einen schmalen Schotterstreifen. Vielleicht erobert sich die Natur den Streifen, wenn man sie lässt.

Parallel zur Maria-Lassnig-Straße gibt es eine Begrünung von einem Teil der Fassade.

Die kahle Seite entlang der Maria-Lassnig-Straße. Vielleicht erobert sich das Grün den schmalen Streifen entlang der Hochgarage, wenn man sie lässt.

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Brückenbogen des Arsenalsteges

Die Brücke über die Maria-Lassnig-Straße wird zur Zeit am Boden zusammengeschweißt. Nach Abschluss der Montagearbeiten wird es auf die Brückenpfeiler in die endgültige Lage eingehoben.

Neuer Mistplatz in der Gudrunstraße

Die MA 48 errichtet einen neuen Mistplatz in der Gudrunstraße an der Ecke Eva-Zilcher-Gasse. Es wird dort auch einen Standort für den Winterdienst und eine Unterkunft für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MA 48 geben.

Zwischen dem Mistplatz und der Gudrunstraße liegt das Grüngleis der Linie D. Erst nach der Fertigstellung der Stützmauer zum Mistplatz kann in diesem Bereich mit dem Bau der Linie D begonnen werden.

Hochgarage im Sonnwendviertel, ideal für Fassadenbegrünung

Im Sonnwendviertel Ost ist seit einiger Zeit die Hochgarage in Betrieb, ein reiner Zweckbau. Eine Fassadenbegrünung wäre in vielerlei Hinsicht ein Gewinn. Die Rankpflanzen bringen eine Verbesserung der Luft, da sie schädliche Inhaltsstoffe und Staub aus der Luft filtern. Durch die Verdunstung der Pflanzen beugt Fassadenbegrünung gegen die hohen Lufttemperaturen und die Hitzeinseln im dicht verbauten Gebiet vor und bietet somit eine ideale Möglichkeit das Aufheizung in Sommer zu reduzieren. Und für das Auge macht sich das Grün immer gut in der Stadt.

Schleppgleis

Nicht ganz so bunt wie im Frühjahr zeigt sich das ehemalige Schleppgleis jetzt im Herbst. Es sollte nur öfters der Müll entfernt werden. 

Ich habe im Juni an die M 22 – Umweltschutz geschrieben, sie soll das Gebiet unter Schutz stellen. Die MA 22 hat Recherchen angestellt und schrieb mir zurück:  

„Die Besichtigung hat ergeben, dass es sich um eine Schotterfläche – vermutlich Gleiskörper eines Schleppgleises – handelt, die teilweise mit Pionier- bzw. Ruderalpflanzen bewachsen ist. Ähnliche Vegetationsbilder finden sich in unmittelbarer Umgebung, z.B. auf Schotterfläche der angrenzenden Tankstelle, Böschung zwischen Arsenalstraße und neuem Gleiskörper des Hauptbahnhofes. ………… Ein Grund für einen Schutz der besagten Fläche gemäß Wiener Naturschutzgesetz 1998 i.d.g.F. liegt auf Grund obiger Recherchen nicht vor.“

Nachbarschaftsgarten im Sonnwendviertel

Auf der zukünftigen Trasse für die Straßenbahnlinie D wurde ein provisorischer Gemeinschaftsgarten  eingerichtet, der letztes Jahr in den Helmut-Zilk-Park übersiedelte.
In der Zwischenzeit blüht und gedeiht es im Sonnwend-Garten. Obwohl noch nicht alles fertig ist.

Der provisorische Garten auf der zukünftigen Trasse der Linie D

Der Sonnwend-Garten vor der Übersiedelung des Gemeinschaftsgarten.

Kleine und große Paradeiser (Tomaten) im Gemeinschaftsgarten. Noch sind sie grün, aber ein paar Sonnentage und sie werden schön rot.

 

Blühende Vielfalt auf ehemaligem Gleiskörper

Auf Grund des Artikels Gleisanschluss hat ein Leser Fotos zur Verfügung gestellt. Die Fotos sind so beeindruckenden, dass ich sie hier veröffentliche.
Bewunderswert, wie schnell die Natur genutzte Flächen zurück erobert, ohne Zutun des Menschen.
Ich habe bei der MA 22 angefragt, ob dieses Biotop unter Schutz gestellt werden kann.