Vor 10 Jahren startete Wien Energie mit der ersten Fernkältezentrale.

Wien Energie startete vor 10 Jahren mit der ersten Fernkältezentrale. Heute sind es 13 Zentralen. Eine davon versorgt das Gebiet rund um den Hauptbahnhof mit Fernkälte und bietet Großabnehmern eine einfache Lösung zur Gebäude-Klimatisierung. Immer mehr Hitzetage über 30 Grad haben die Nachfrage nach umweltfreundlichen Methoden zur Gebäude-Klimatisierung in den letzten Jahren stark steigen lassen.

Fernkälte entsteht umweltfreundlich. Die Produktion von Fernkälte verbraucht gegenüber konventioneller Klimatechniken fünf- bis zehnmal weniger Primärenergie und weist eine ebenso hohe Ersparnis an Kohlendioxid (CO2) auf. Bei der Stromerzeugung und in den Müllverbrennungsanlagen entsteht unweigerlich Wärme als Nebenprodukt. Während diese in der kalten Jahreszeit als Fernwärme zur Beheizung und Warmwassererzeugung genutzt wird, kann die Abwärme in der warmen Jahreshälfte für die Fernkälteproduktion verwendet werden.

Die Erzeugung der Fernkälte erfolgt zum größten Teil in sogenannten Absorptionskältemaschinen, für deren Antrieb anstelle von Strom Wärme verwendet wird. Von den Fernkältezentralen gelangt das etwa 6 Grad kalte Wasser über ein separates Kältenetz zu großen Abnehmern in der Stadt und wird schließlich dort in die eigenen Kühlsysteme eingespeist.

Die nächste große Kältezentrale entsteht derzeit am Austria Campus in der Wiener Leopoldstadt. Bis 2018 werden dort 300.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche mit Geschäften, Büros und Konferenzzentren errichtet. Wien Energie wird hier für 10.000 Menschen an ihren Arbeitsplätzen ein angenehmes Raumklima schaffen und gleichzeitig durch die Entwicklung eines Energie-Gesamtkonzepts für höchstmögliche Energieeffizienz sorgen.

10 Jahre Fernkälte von Wien Energie

  • 13 Fernkälte-Zentralen in Wien
  • 120 Megawatt Gesamtleistung, entspricht der Kühlleistung von 1,2 Millionen Kühlschränken
  • 2.000.000m² klimatisierte Bürofläche, entspricht etwa 200 Fußballfeldern
  • durchschnittlich 15 % Zuwachs (10-20 Megawatt) an Fernkälte-Leistung jährlich
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Bauarbeiten im Schweizergarten

Entlang der Arsenalstraße gegenüber des Ersten Campus wird im Schweizergarten gearbeitet. Die Erste Bank wünscht sich schon seit Langem, das der Schweizergarten gegenüber des Erste Campus schöner gestaltet wird. Jetzt dürfte der Wunsch der Erste Bank in Erfüllung gehen. Zwischen der S-Bahnstation und der Gleisschleife wird umgestaltet. Die Gleisschleife selbst wird ebenfalls umgestaltet.

Bauarbeiten im Schweizergarten entlang der Arsenalstraße

Von der S-Bahnstation wurde ein neuer Zugangsweg in den Schweizergarten angelegt.

Neues von Schweizergarten

In der alten Endstellenschleife der Linie D im Schweizergarten waren drei Gleise erforderlich für das Abstellen von Straßenbahngarnituren. Ein Gleis musste immer frei sein um den laufenden Betrieb aufrecht erhalten zu können. In der neuen Endstation bei der Alfred-Adler-Straße gibt es zwei Gleise, daher wird ein Gleis im Schweizergarten überflüssig und abgebaut. Ebenfalls nicht mehr gebraucht wird die ehemalige Haltestelle. Auch sie wird abgebaut. Dadurch wird der Schweizergarten um einige Quadratmeter grünen Rasen größer. Super wäre, wenn die beiden restlichen Gleise als Rasengleise ausgeführt werden würden. Leider wehren sich die Wiener Linien vehement gegen Rasengleise.

Die ehemalige Haltestelle links im Bild wird abgebaut und eins der drei Gleise wird entfernt werden.

Auf der anderen Seite gibt es einen großen gepflasterten Bereich, der entfernt wird.

Im Zentrum der Schleife wurde ein provisorisches Gebäude, der Schauplatz für den Erste Campus errichtet. Dieses diente der Präsentation des Bauvorhaben Erste Campus und es waren auch einige Planungsbüros untergebracht. Es steht nun schon einige Jahre leer und sollte längst abgerissen worden sein. Man versucht es zu erhalten und sucht eine neue Nutzung. Wie heißt es in Wien so schön „Provisorien halten am längsten“.

Der Schauplatz, für den eine neue Verwendung gesucht wird.

Sanierungen im Schweizergarten

Das 20erHaus wurde von 2001 bis 2011 umgebaut und erweitert. Für die Bauphase wurde eine provisorische Baustraße durch den Park zur Baustelle errichtet.  Obwohl die Bauarbeiten schon im November 2011 beendet wurden und das 21er Haus am 11. November 2011 eröffnet wurde, geschah nichts. Im August 2016 hat man die provisorische Befestigung durch die Grünfläche entfernt und begrünt.

Die begrünte Fläche im August 2016. Im Hintergrund die Begrenzungsmauer mit dem Einfahrtstor zum 21er Haus.

Auf dem Parkweg geschah nichts. Mit der Zeit entstanden große Schlaglöcher. Jetzt endlich nach fast sechs Jahren wurde der Parkweg saniert. Bei der Erneuerung hat man aber sehr gespart. Einige Flächen hätte man ebenfalls neu asphaltieren können, da der ursprüngliche Belag schon sehr abgenützt ist und in keinem guten Zustand ist.

Der Parkweg wurde teilweise mit einem Belag ausgebessert.

 

Der Helmut-Zilk-Park ist fertig!

Mit Fertigstellung des zweiten Teils des Parks am 9. Juni wurde Wiens größtes innerstädtisches Parkprojekt seit 40 Jahren, der Helmut-Zilk-Park, eröffnet. Das Datum war nicht zufällig gewählt, es wäre der 90. Geburtstag von Wiens Altbürgermeisters Dr. Helmut Zilk gewesen. Als besonderer Ehrengast war Helmut Zilks Witwe Dagmar Koller zur Eröffnung geladen, die den herrlichen, weitläufigen Park besichtigte.

Die rund 70.000 m² große Parkanlage bringt viel Natur für Erholung und Freizeitvergnügen ins Sonnwendviertel in Favoriten. Diese Parkanlage wurde ökologisch und naturnah gestaltet. Ungefähr die Hälfte des Parks wurde als Blumenwiese angelegt. Die naturnahe Gestaltung ist weniger pflegeintensiv und spart Geld. Es wurden auch 520 neue Bäume gepflanzt. Die wenigen, auf dem Areal vorhandenen Bäume konnten leider nicht erhalten werden, da das Gelände angeschüttet werden musste.

Multifunktionales Parkkonzept

5 Der Rundweg, auf dem man die Rasenfläche umrunden kann.

Das Zentrum der Parkanlage bildet eine weitläufige multifunktionale Rasenfläche, die zum gemütlichen Picknick ebenso genutzt wird wie zum Ballspielen und Austoben. Ein Rundweg um die Rasenfläche wird als Baumallee mit blühenden, kleinkronigen Baumarten angelegt, die nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Sommer blühen.

Das Zentrum der Parkanlage bildet eine weitläufige multifunktionale Rasenfläche, die zum gemütlichen Picknick ebenso genutzt wird wie zum Ballspielen und Austoben. Ein Rundweg um die Rasenfläche wird als Baumallee mit blühenden, kleinkronigen Baumarten angelegt, die nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Sommer blühen.

Der Sonnwendgarten

Dieser bietet auf 870 m2 Platz für 70 Beete. Angelegt wurde der Gemeinschaftsgarten von der MA 42 – Wiener Stadtgärten, ausgestattet mit Wasseranschlüssen und Wegen, der Garten ist mit einem Zaun und Naschhecke umgeben. Die Hochbeete müssen erst angelegt werden. 50 Plätze werden noch heuer vergeben, die restlichen nächstes Jahr. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2017/06/11/gemeinschaftsgarten/

Hundezone

Die über 540 m2 große Hundezone ist ausgestattet mit Trinkbrunnen, Bänken und Tischen, Dogstations und Pinkelsteinen. Die Hundezone ist mit einem Zaun, an dem ein Sichtschutz angebracht ist, geteilt – so wird das Bellen und damit Lärm reduziert.

 

Eckdaten des Helmut-Zilk-Parks

  • Größe rund 70.000 m2
  • 520 neue Bäume wurden gepflanzt
  • Park mit Blütenhainen
  • großzügigem Sonnendeck
  • Gastronomie
  • Picknickwiesen
  • Kleinkinderspielplatz
  • Motorikpark
  • Gemeinschaftsgarten
  • Hundezone

Gemeinschaftsgarten

Als Zwischennutzung ist der Gemeinschaftsgarten auf der zukünftigen Straßenbahntrasse gedacht. Dort grünt und blüht es noch. Aber die Tage sind gezählt.

Im zweiten Teil des Helmut-Zilk-Parks wurde ein neuer Gemeinschaftsgarten errichtet. Dorthin werden die Beete übersiedeln. Auf 870 Quadratmetern wird es 70 Beete geben. Vergeben werden die Beete von der Gebietsbetreuung, 50 Beete dieses Jahr und 2018 kommen noch 20 Beete dazu. Angelegt wurde der Gemeinschaftsgarten von der Abteilung Wiener Stadtgärten (MA 42). Er ist mit Wasseranschlüssen und Wegen ausgestattet und mit einem Zaun umgeben.

Nähere Informationen: http://www.gbstern.at/projekte-und-aktivitaeten/gaertnern-im-sonnwendviertel/

Am 9. Juni wird der Helmut-Zilk-Park eröffnet.

Nach der Eröffnung des ersten Bauteils am 8. Juli 2016  erfolgt nach der Gesamtfertigstellung die Eröffnung am 9. Juni. Der zweite Bauteil mit 17.000 Quadratmetern ist mit Frühjahr 2017 abgeschlossen. Im Süden der Parkanlage, an der Eva-Zilcher-Gasse, lädt ein großzügiger platzartiger Eingangsbereich zum Sitzen und Verweilen ein.

Stand der Bauarbeiten Anfangs April 2017. Standort ist das Ende des fertig gestellten Teils des Parks, Blickrichtung gegen Osten (Simmering).

Stand der Bauarbeiten Anfangs April 2017. Standort ist das Ende des fertig gestellten Teils des Parks, Blickrichtung gegen Osten (Simmering).

Stand der Bauarbeiten Mitte Mai 2017. Standort ist das Ende des fertig gestellten Teils des Parks, Blickrichtung gegen Osten (Simmering) in den neuen Teil des Parks.