bahnorama lädt Kinder zum vorweihnachtlichen Basteln ein

Besuchen Sie an den Adventsamstagen das bahnorama. Zum Einem können Sie die Ausstellung über den Hauptbahnhof besuchen und sich über dieses Megaprojekt informieren.

Zum Anderem lädt das Hauptbahnhof-Info-Center bahnorama (10., Favoritenstrasse 51) Kinder an den Adventsamstagen zum besinnlichen Weihnachtsbasteln ein. Betreut von den Wiener Kinderfreunden können Eltern jeweils an den vier Adventsamstagen (3.12., 10.12. und 17.12.) in der Zeit zwischen 10.00 und 17.00 Uhr ihre Kleinen im bahnorama zur Betreuung vorbei bringen, um stressfrei anstehende Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Es werden u.a. Weihnachtskarten und Strohsterne gebastelt, Adventgeschichten vorgelesen oder kleine Geschenke angefertigt. Die Kinderbetreuung ist gratis.

Außerdem ist der Besuch des Aussichtssturm ein Erlebnis für Jung und Alt. (Betriebskostenbeitrag für den Aussichtsturm von 2,50 Euro für Erwachsene und Jugendliche ab dem 14. Geburtstag und 10 Cent für Kinder.)

Baustellenführung durch das Projekt Hauptbahnhof am 7. November

Die Projektbetreiber des Projektes Hauptbahnhof (ÖBB-Infrastruktur AG, ÖBB-Immobilien GmbH und die Stadt Wien) haben am 7. November unter anderem BezirksmandatarInnen zu einer Baustellenführung eingeladen. Besichtigt wurde jener Teil des Hauptbahnhofes, der nächstes Jahr am 9. Dezember in Betrieb geht.

Unter den TeilnehmerInnen waren Bezirksvorsteher Leopold Plasch, Bezirksvorsteherstellvertreterin Barbara Neuroth und Klubobmann der Grünen Wieden Manfred Itzinger.

Die südliche Bahnhofswand mit der drei Meter hohen Lärmschutzwand ist schon teilweise fertig. Hier hätte man sehr einfach eine Photovoltaikanlage montieren können, das hatten die Grünen als Offensive für erneuerbare Energieträger am Bahnhofsgelände immer wieder gefordert. Leider eine vergebene Chance, da die ÖBB diese sinnvolle Investition nicht durchführt. Darüber ist bereits das Gerüst der Bahnsteigüberdachung gut erkennbar.

Hier sieht man die beiden noch nicht vollständig fertigen Rautendächer über den beiden südlichsten Bahnsteigen (Bahnsteig 4 und 5). Darunter die Durchfahrt der Gertrud-Fröhlich-Straße (verlängerte Argentinierstraße).

Blick in das Verteilergeschoß auf der Ebene 0. Vorne in der Mitte der zukünftige Aufgang zum Gleis 5. Rechts ist eine provisorische Holzwand. Sie wurde errichtet, um in der kalten Jahreszeit mit dem Innenausbau des Bahnhofes weiterarbeiten zu können. An dieser Stelle wird später die südliche Außenwand des Verkehrsbauwerkes montiert.

Das mächtige Stahltragwerk für drei Gleise über der ebenerdigen Durchgangshalle. Zwischen Bahnsteig 3 und 4 liegen drei Gleise. Das mittlere dient als Durchgangsgleis, vor allem für den Güterverkehr. Der wird auch in Zukunft durch den Bahnhof fahren, solange die Güterumfahrung im Süden Wiens nicht gebaut ist.

Links der Rohbau des Stationsgebäudes. Aus dem Beton ragen die Anschlusseisen für den noch zu bauenden nördlichen Teil der Station. Auf der rechten Seite ist die Stützmauer der derzeitigen Umfahrungsgleise sichtbar. Die beiden Umfahrungsgleise werden im August 2012 geschlossen und abgetragen, damit der zweite Teil des Stationsgebäudes gebaut werden kann.

Die Stützen, die das Rautendach tragen werden, ragen wie ein chinesisches Zeichen in die Luft. Am Kopf sieht man die komplizierten Anschlüsse für die Träger des Rautendaches.

Wie komplex die Tragkonstruktion des Rautendaches ist, ist aus diesem Bild ersichtlich. Längs- und Querträger müssen an der Stütze befestigt werden, um die Last des Daches auf die Stütze zu übertragen.

Am 26. August 2011 fand eine Baustellenbesichtigung für die Bürgerinitiativen statt. Einen Bericht davon finden Sie unter Besichtigung der Baustelle für die Bürgerinitiativen.