Gräßlplatz

Nach der Eröffnung des Hauptbahnhofs werden der notwendige Umbau des internen Straßennetzes sowie die Verbindung zu den angrenzenden Straßen finalisiert.

Die Arsenalstraße wurde vor einigen Tagen fertig gestellt.  Der Anschluss der Südbahnhofbrücke an die Franz-Grill-Gasse ist im Bau und besondere Hotspots sind heuer die Gudrunstraße und der Gräßlplatz

Der Gräßlplatz wird – bedingt durch den Querschnitt der neuen Gudrunstraße – zwischen 10. April 2018 und Mitte September 2018 umgebaut. Geplantes Bauende: 17. September 2018

Ab 2. Mai 2018 wird die Schlechtastraße ab Gräßlplatz bis und in Fahrtrichtung Gänsbachergasse definitiv als Einbahn geführt. Davon ausgenommen ist die Autobuslinie 69A.

Ab 2. Mai 2018 bis 17. September 2018 ist das Rechtsabbiegen aus der Geiselbergstraße auf den Gräßlplatz nicht möglich – der Verkehr wird lokal über Kujanikgasse und Spinngasse zur Arsenalstraße geführt.

Umbauarbeiten am Gräßlplatz Ende April. Im Hintergrund ist die Schlechtastraße. Nach rechts geht es in die Spinngasse.

Links führt die Schlechtastraße aus dem Bild. Rechts geht es in die Spinngasse.

Oben in Bildmitte die Spinngasse. Rechts geht es zur Gudrunstraße (Unterführung).

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Gehsteig gesperrt – Richtigstellung

In dem Artikel „Gehsteig gesperrt“ habe ich geschrieben, dass es keine Hinweise für die Fußgänger_innen auf die Sperre der Gehsteige gibt. Von der MA 46 wurde ich darauf hingewiesen, dass dies nicht richtig ist. Die MA 46 schrieb folgendes:

Foto 1 – MA 46

Bereich Wiedner Gürtel zwischen Gertrude-Fröhlich-Sandner-Straße und Karl-Popper-Straße ist der bestehende Radweg aufgehoben und ein Geh- und Radweg kundgemacht. Ergänzend dazu ist auch die Zusatztafel „Bodenmarkierungen ungültig“ angebracht.  Das Zitat „Keinerlei Hinweise für die FußgängerInnen.“ ist daher nicht richtig – siehe auch Foto 1.

Foto 2 – MA 46

Bereich Canettistraße gegenüber ONr. 6. Auch hier ist wie unter Punkt 1 beschrieben ein Geh- und Radweg kundgemacht. Daher entspricht die zu diesem Bereich gemachte Aussage „Auch hier werden die FußgängerInnen auf den Radweg gedrängt“ nicht der vor Ort tatsächlich vorhandenen Verkehrssituation – siehe auch Foto 2.

 

Anmerkung: Es ist richtig, dass in beiden Fällen ein Geh- und Radweg kundgemacht wurde. Aber die Beschilderung ist nicht optimal. Sie ist in beiden Fällen so angebracht, dass man sie als zu Fußgehende/r übersieht.
Auch ein gemeinsamer Geh- und Radweg ist nicht optimal.

 

Gehsteig gesperrt

Bei Baustelleneinrichtungen wird oft auf die Fußgänger_innen vergessen

Zwei Beispiele rund um den Hauptbahnhof. Bei beiden wird die gesamte Gehsteigbreite für den Baustellenbereich genützt und die Fußgänger_innen werden auf den Radweg gedrängt. Es gibt keine Beschilderung und so sind Konflikte zwischen Fußgänger_innen und Radfahrer_innen vorprogrammiert.

A)      Für die Baugrube (Bauphase 3) des Quartier Belvedere Central wurde ein Bauzaun errichtet, der die Fußgänger_innen auf den Radweg abdrängt. Keinerlei Hinweis für die Fußgänger_innen. Dauer der Bauarbeiten ca. zwei Jahre.

B)  Entlang der Canettistraße neben dem Hauptbahnhof ist der Gehsteig gesperrt. Es wird an der Lärmschutzwand gearbeitet. Auch hier werden die Fußgänger-innen auf den Radweg gedrängt. Die Dauer der Bauarbeiten ist nicht abzuschätzen.

Richtigstellung https://schaffnerin.wordpress.com/2018/04/27/gehsteig-gesperrt-richtigstellung/

Bushaltestelle Arsenalsteg

Die Arsenalstraße wird umgebaut. Fertiggestellt sind die beiden Haltestellenbereiche Arsenalsteg der Buslinie 69A. Die Haltestelle Richtung Hauptbahnhof ist sehr großzügig ausgebaut, ein großes Wartehaus mit einem sehr breiten Gehweg. Für den Radweg gibt es ein befahrbares Haltestellenkap.  Was fehlt, ist ein Restwartezeitanzeige. Die Wiener Linien argumentieren, die Frequenz an Fahrgästen sei zu gering für eine Anzeigetafel.

Haltestelle Richtung Hauptbahnhof

Ganz anders die Haltestelle Richtung Simmering. Schmaler Gehsteig, kein Wartehaus und auch keine Restwartezeitanzeige.

Haltestelle Richtung Simmering

Wie schon im Artikel „Bauarbeiten  in der Arsenalstraße“  kritisiert, gibt es keine baulich getrennten Radwege, obwohl genug Platz dafür vorhanden ist. Es bleibt zu hoffen, dass neben den Bushaltestellen, weitere Tempobremsen gebaut werden, um das Rasen der Autos etwas zu mindern.

Ampel auf Gelb blinken umgestellt

Vor einigen Tagen wurde auf diesem Blog ein Artikel über die unsinnige Ampel auf der KreuzunFranz-Grillstraße/Faradaygasse veröffentlicht. Ein Leser dieses Blog machte darauf aufmerksam, dass die Ampel auf Gelb blinken umgestellt wurde. Die Umstellung ist sehr zu begrüßen, da das Verkehrsaufkommen minimal ist. Es ist zu hinterfragen, warum man die Ampel nicht von vorne herein auf Gelb blinken programmiert hat. Die Umstellung einer Ampel ist nicht besonders billig. Pure Geldverschwendung!

Verkehrslichtsignalanlage regelt den „Verkehr“

Die Verkehrslichtsignalanlage (VLSA) der Kreuzung Faradaygasse mit der Franz-Grill-Straße regelt fast nichts. Der Bus 69A frequentiert die Kreuzung Richtung Simmering, sonst aber verirrt sich kaum ein Auto, Rad oder Zu-Fuß-Gehender in diese Gegend.  

Momentan ist die Südbahnhofbrücke noch nicht in Betrieb. Aber selbst wenn diese eröffnet wird, wird sich das Verkehrsaufkommen nicht drastisch erhöhen, da ja die Franz-Grill-Gasse eine „Sackgasse“ bleibt. Die Durchfahrt zum Gürtel ist nicht möglich und daran wird sich in naher Zukunft nichts ändern. Das Bundesheer verkauft ihr Grundstück nicht.

Die Kreuzung und die angrenzenden Straßen wurden vor Jahren großzügigst geplant. Die Franz-Grill-Gasse war als Zubringer zum Gürtel und zur Autobahn (Tangente) aus dem Sonnwendviertel gedacht. Das scheitert am Unwillen des Bundesheeres, ihr Grundstück zu verkaufen. Man könnte enteignen, aber so wichtig ist die Verbindung auch wieder nicht, dass man sich mit dem Bundesheer anlegt. Man weiß dies schon längere Zeit und man hätte die Kreuzung redimensionieren und sich die VLSA ersparen können. So blinkt eine weitere unsinnige Ampel und regelt den Verkehr, der im Grunde nicht vorhanden ist.

 

 

Stand der Arbeiten an der Wendel

Die Bauarbeiten an der Wendel für Radfahrende und Zu-Fuß-Gehende bei der Südbahnhofbrücke schreiten voran. Langsam wächst das Betonband der Fahrbahn in die Höhe und hat zur Zeit ungefähr die Hälfte der Höhe, die es zu überwinden gibt, erreicht.

Gesamtansicht der Wendel. Im unteren Teil die eingeschalte Fahrbahn. Darüber parallel dazu der Randbalken der Fahrbahn. Rechts in der Mitte der zukünftige Anschluss an die Südbahnhofbrücke.

Die Schalung für die Fahrbahn. Rechts in der oberen Ecke ist der Randbalken der nächsten Ebene der Fahrbahn zu sehen.

Ende der Schalung für die Fahrbahn. Es fehlt noch eine Ebene.

Fotos von den Bauarbeiten im letzten Jahr.
https://schaffnerin.wordpress.com/2017/10/30/wendel-fuer-radfahrende-und-zu-fuss-gehende/