Westbahn baut ihre Flotte aus

Die Westbahn investiert 130 Millionen Euro und kauft zehn neue Garnituren von der Schweizer Firma Stadler. Mit diesem Fuhrpark von insgesamt 17 Garnituren wird die Westbahn ab dem Fahrplanwechsel im Dezember halbstündlich zwischen Wien und Salzburg unterwegs sein. Zusätzlich wird dann neben dem Westbahnhof auch der Hauptbahnhof angefahren.

Hüttenbrennersteg wurde montiert

Nach der Vorbereitung wurde der Steg am letzten Wochenende montiert, liegt jetzt an seinem Platz und überspannt die Unterführung Gudrunstraße.

Der Steg überspannt die vierspurige Unterführung der Gudrunstraße ohne Mittelpfeiler.

Der Steg nach der Montage vom 10. Bezirk aus gesehen.

Lückenschluss des Radwegenetzes in der Arsenalstraße

Im Zuge des Umbaus der Arsenalstraße zwischen Ghegastraße und Hüttenbrennergasse, wird ein weiterer Lückenschuss des Radwegnetzes vollzogen. Geplant sind in beide Richtungen Radstreifen auf der Fahrbahn. Bei den Bushaltestellen soll es befahre Haltestellenkaps geben.

Bei den Bushaltestellen soll es befahrbare Haltestellenkaps geben.

In der Arsenalstraße gilt Tempo 50. Diese Geschwindigkeit wird auf der geradlinig verlaufenden Straße sehr oft überschritten. Daher erfüllen die beiden Radfahrstreifen neben dem schnellen motorisierten Verkehr nicht die Kriterien des „Sicheren Radfahrens für Alle“.

Die Arsenalstraße ist geradlinig und verleitet zum Schnellfahren. Sie hat stadtauswärts keine, stadteinwärts wenige Einmündungen, die die Geschwindigkeit einbremsen.

Um das Radfahren für alle Alters- und Nutzergruppen attraktiv zu machen ist ein von Autoverkehr baulich getrennter Radweg erforderlich. Viele Radfahrerinnen und Radfahrer fühlen sich nicht sicher, wenn die Autos nur durch einen Strich getrennt, vorbeibrausen. Platz für zwei Einrichtungsradweg wäre vorhanden.

Die Umsetzung ist noch dieses Jahr geplant.

Arsenalsteg – Wichtige „autofreie“ Verbindung zwischen 3. und 10. Bezirk

Auch vom Arsenalsteg wurden wie bei der Südbahnhofbrücke  die ersten Brückenabschnitte im Zuge der Gleisbauarbeiten der ÖBB bereits in den  vergangenen Jahren errichtet und zwar im Oktober 2010 und Februar 2011.

Der Arsenalsteg dient in Zukunft als barrierefreie Fuß- und Radverbindung zwischen dem Arsenal und dem Stadtentwicklungsgebiet Hauptbahnhof. Er verbindet also auch den 3. mit dem 10. Bezirk. Im Jänner 2018 wird mit dem 3ten Bauabschnitt begonnen, welcher bis Ende 2019 fertig gestellt wird.

Kosten: ca. brutto EUR 8,5 Mio.

Vorbereitung für die Montage des Hüttenbrennersteges

Der Hüttenbrennersteg ist die kleinere Schwester der Kempelenbrücke. Er ist nur für Fußgänger_innen und Radfahrer_innen bestimmt und wird auf der anderen Seite von der Kempelenbrücke neben der Ostbahn montiert. Der Steg wurde in den letzten Tagen in Teilen nach Wien geliefert und in der Unterführung zusammengestellt. Zur Zeit wird er zusammengeschweißt und für das Einheben auf die Wiederlage vorbereitet. Die Schweißarbeiten finden in einem Zelt zum Schutz vor der Witterung statt. Der Steg wurde in der Nacht vom 13.5.-14.5.2017 mit dem Kran auf den Wiederlager abgelegt. (Siehe Kempelenbrücke)

Der Steg liegt in der Unterführung und werden auf die Montage vorbereitet.

Zum Schutz vor der Witterung finden die Schweißarbeiten in einem Zelt finden statt.

Details zum Hüttenbrennersteg

Der Hüttenbrennersteg ist ein Fuß- und Radwegsteg zwischen dem 3. und dem 11. Bezirk parallel zur ÖBB-Brücke über die Gudrunstraße.

  • Brückentyp: architektonisch gestaltete, einfeldrige Stahltrogbrücke Gesamtbreite: 5,40 Meter
  • Gesamtlänge: rund 32,5 Meter
  • Gewicht: rund 110 Tonnen Stahl
  • Baubeginn und Bauende: Februar 2016 bis Dezember
  • Kosten: ca. brutto EUR 1,1 Mio.

 

Südbahnhofbrücke wird fertiggestellt

Die ersten Brückenabschnitte wurden im Zuge der Gleisbauarbeiten der ÖBB bereits in den vergangenen Jahren errichtet und zwar im Oktober 2010 und  im April 2013.

Die Südbahnhofbrücke stellt nicht nur eine Verbindung für Autofahrerinnen und Autofahrer dar. Die Planungen berücksichtigen auch einen 6,0 m breiten gemischten Geh- und Radweg an der Westseite der Brücke. Die südliche bereits fertig gestellte Brückenrampe erreicht bei der Eva-Zilcher-Gasse (verlängerte Laimäckergasse) das Straßenniveau. Nördlich der Arsenalstraße führt eine barrierefreie Wendelrampe hinunter aufs Straßenniveau. Ein kombinierter Geh- und Radweg von der Faradaygasse zur Arsenalstraße parallel zur nördlichen Brückenrampe bindet die Wendelrampe an und ermöglicht, dass man künftig direkt aus der Franz-Grill-Straße zur Südbahnhofbrücke und zur Arsenalstraße gelangen kann.

Mit der Rampe Nord der Südbahnhofbrücke erfolgt nun bis Ende 2017 die Gesamtfertigstellung des komplexen Brückenbauvorhabens.

Baubeginn und Bauende: Oktober 2016 bis Jänner 2018
Art der Verbesserung: zusätzliche Verbindung zwischen 3. und 10. Bezirk wird geschaffen
Gesamtkosten dritter Bauabschnitt: ca. brutto EUR 8,0 Mio.

Weitere Berichte:

https://schaffnerin.wordpress.com/2017/02/05/abfahrtsrampe-von-der-suedbahnhofbruecke/

https://schaffnerin.wordpress.com/2017/04/29/verlaengerung-der-suedbahnhofbruecke/

Verlängerung der Südbahnhofbrücke

Vor wenigen Monaten stand nur der Brückenpfeiler der Abfahrt. Siehe https://schaffnerin.wordpress.com/2017/02/05/abfahrtsrampe-von-der-suedbahnhofbruecke/. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan.

Das Schalungsgerüst über die Arsenalstraße steht schon.

Das v-förmige Geländer zeigt den Anschluss des Radweges an das Brückentragwerk.

Die Stützmauer für die Rampe hinunter zur links liegenden Faradaygasse.

Die Fundamente der Stützmauer der Rampe.

Die Einmündung der Abfahrt von der Südbahnhofbrücke in die Faradaygasse.