2 Milliarden der ÖBB für ein umfassendes, attraktives Ausbauprogramm in der Ostregion bis 2023.

Die ÖBB plant den S-Bahn-Ausbau in der Ostregion bis 2023. Die Ausbaupläne bringen zahlreiche Vorteile für Wiener*innen, aber auch für Bewohner*innen im Speckgürtel.
250.000 pendeln mit dem Auto nach Wien. Davon sollen viele auf das Auto verzichten und auf die Bahn umsteigen. Dazu bedarf es attraktive Angebote der Bahn.

Derzeitige Projekte
Im Moment wird eifrig am Ausbau der Linie Wien – Wiener Neustadt gearbeitet (Pottendorfer Linie). Bis 2023 soll sie viergleisig sein.
Die Strecke Wien – Bratislava soll bis 2023 neue Haltestellen, sowie mehr und schnellere Züge zwischen den beiden Hauptstätten erhalten.
Die S-80 soll alle 15 Minuten Hütteldorf und Aspern verbinden. Nur 30 Minuten soll die Linie von Ost nach West brauchen, dazu sollen fünf neue Haltestellen eine Verknüpfung mit allen sechs U-Bahnen-Linien herstellen.
In Zukunft sollen zwei zusätzliche S-Bahn Gleise auf der Strecke Meidling-Mödling einen Fünf-Minuten-Takt ermöglichen. Außerdem soll die S-Bahn-Strecke zwischen Meidling und Floridsdorf modernisiert werden. Dadurch sollen mehr (900 statt 700 am Tag) und längeren Züge (in einigen Stationen sollen die Bahnsteige verlängert werden )den Norden und Süden Wiens verbinden.

Im Sinne des Klimaschutzes wollen die ÖBB mit der Umsetzung dieser Projekte noch mehr Menschen für den Umstieg auf die Bahn begeistern.

Die Verlängerung der Linie D geht in die Endphase

Die Linie D wird vom 18. November bis 1. Dezember nur bis zur Haltestelle Quartier Belvedere verkürzt geführt. In dieser Zeit wird die jetzige Endschleife aus dem Schienennetz genommen und die neue mit der alten Trasse verbunden. Gleichzeitig wird Haltestelle Alfred-Adler-Straße auf die andere Straßenseite der Alfred-Adler-Straße verlegt. Ab 2. Dezember wird die Linie D bis zur Absberggasse fahren.

Die neuen Gleise von der alten Endschleife. Im Hintergrund sind die Enden der Bahnsteigdächer des Hauptbahnhofs sichtbar-

Die neue Haltestelle auf der anderen Seite der Alfred-Adler-Straße.

Arsenalsteg südlicher Abgang im 10. Bezirk

Nachdem die Schutzfolien entfernt wurden ist der Blick auf die Tragkonstruktion des Abganges des Arsenalsteges frei.

Das Ende des Arsenalsteges im Sonnwendviertel. Außerhalb des Bildes ist die Umkehrplattform. Die schräge Rampe nach unten ist unter und hinter dem Brückentragwerk schlecht zu erkennen. Links ist die untere Umkehrplattform, von der eine Rampe nach unten führt.

Unter dem Brückentragwerk liegt die untere Umkehrplattform, von der auf dieser Seite die Rampe nach unten auf das Niveau des Geländes führt. Auf der anderen Seite neben dem Brückentragwerk führt eine Rampe nach oben.

Unter dem Brückentragwerk liegt die untere Umkehrplattform, von der auf dieser Seite die Rampe nach unten auf das Niveau des Geländes führt. Auf der anderen Seite neben dem Brückentragwerk führt eine Rampe nach oben.

Die Untersicht und die Tragelemente der oberen Plattform.

Eine Treppe, die auf direktem, kurzem Weg von Brückenniveau auf das Niveau des Geländes führt, erspart den Nichtbehinderten den langen Weg über die Rampen. Links daneben die Abstützung des Brückenbogens.

 

Franz-Grill-Straße

Auf dem Gelände des Bundesheeres gibt es drei Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen: Die „Ballonhalle“ und zwei weitere Gebäude. Zwischen diesen Gebäuden wird die Franz-Grill-Straße hindurch geführt. Da der Abstand zwischen den Gebäuden nicht groß genug ist, wurden die Zubauten vor der Ballonhalle abgerissen und durch die Halle eine Arkade für den Gehweg gebaut. Für diese Umbauten gab es in der Umweltverträglichkeitsprüfung Pläne (siehe weiter unten).

In der Mitte des Bildes die Ballonhalle. Links davon die Kreuzung des Gürtel und Auffahrt zur Südosttangente. Beim Bau der Kreuzung wurde die Einmündung der Franz-Grill-Straße schon mit gebaut. Foto marvin2

Links die Ballonhalle mit den neugebauten Arkaden für den Gehweg. Rechts davon die beiden ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden  Gebäude. Dazwischen die Franz-Grill-Straße. Foto marvin2

Die Ballonhalle mit der neu gebauten Arkade für den Gehweg. Plan siehe unten, Foto marvin2

Der Plan der in der Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt wurde. Der Plan zeigt einen Schnitt durch die Arkade.

Der Grundriss der Ballonhalle, der in der Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt wurde.

5 Jahre Hauptbahnhof

Vor fünf Jahren, am 10. Oktober 2014, wurde der neue Hauptbahnhof offiziell eröffnet. Täglich nutzen 140.000 Personen den Verkehrsknotenpunkt, 1.100 Züge kommen am Bahnhof an bzw. fahren von dort ab.

Der neue Hauptbahnhof, der den Süd-Ostbahnhof mit zwei Kopfbahnhöfe aus den Jahr 1956 ersetzt, brachte Vorteile für Fahrgäste. Der Bahnhof ist seit Eröffnung ein Mobilitätsknotenpunkt im europäischen Bahnnetz und wurde beim VCÖ-Bahntest bereits zum dritten Mal in Folge auf Platz 1 gereiht.

Mit dem Hauptbahnhof ist auch ein neues Stadtareal entstanden: das Sonnwendviertel. Auf den Flächen des ehemaligen Frachtenbahnhofs entstanden (entstehen) 5.000 Wohnungen. Mitten drin der Helmut-Zilk-Park, der intensiv genutzt wird. Auf eine funktionale Durchmischung im Viertel wurde großer Wert gelegt. Hier gibt es nicht nur Wohnungen, sondern auch Büros, Arbeitsplätze und Nahversorgung. Die Quote bei den Wohnungen ist 50:50 für geförderten Wohnbau und frei finanzierte Wohnungen. Das stellt auch die soziale Durchmischung sicher.

Zum Fünfjahres-Jubiläum wurde eine neue Kunstinstallation in der Gertrude-Fröhlich-Sandner-Passage enthüllt. Das farbenstarke Werk mit dem Titel „12 Töne“ stammt von Künstler Peter Sandbichler und wurde in Kooperation mit „KÖR – Kunst im öffentlichen Raum“ kreiert.

Franz-Grill-Straße

Die Franz-Grill-Straße ist die geplante Verbindung vom Sonnwendviertel über die Südbahnhofbrücke zum Gürtel. Da sich die Verkaufsgespräche mit dem Bundesheer um den Verkauf der Liegenschaft in die Länge zogen haben, endete die Straße an der Grenze zum Grund des Bundesheers. Nachdem die Verhandlungen über den Verkauf der Liegenschaft vor einigen Zeit zum Abschluss gekommen sind, steht dem Ausbau der Straße nichts mehr im Wege. Bald wird man vom Sonnwendviertel zum Gürtel und zur Auffahrt auf die Tangente durchfahren.

Die Bauarbeiten auf dem ehemaligem Grundstück des Bundesheres

Fortschritt bei den Bauarbeiten am Arsenalsteg

Seit Juli schreiten die Arbeiten am Ende des Arsenalstegs im Arsenal voran.

Blick auf das Bauwerk Richtung
stadtauswärts: Eine der beiden provisorischen Stützen (gelb) steht noch immer. Der Aufzugsturm ist schon verkleidet und das gemeinsame Dach für den Aufzugsturm und die Treppen ist auch schon installiert.

Blick auf das Bauwerk Richtung
stadteinwärts: Deutlich sichtbar der Stiegenabgang. Etwas versteckt hinter der provisorischen Stütze der Aufzugsturm. Das freischwebende Dach, das in Zukunft den Aufzugsturm und den Stiegenabgang vor Regen schützen soll.

Die Brückenkonstruktion vom Arsenal aus gesehen: Neben dem „G“ ist ein Teil des Betonblocks zu sehen, der die Lasten des Bogens in die Erde leitet. Über allem schwebt das weit auskragende Dach.