Die Verlängerungen des Arsenalsteges nach Süden und Norden

Auf der Arsenalseite wird zur Überwindung der großen Höhendifferenz zwischen dem Niveau der Brücke und des Arsenal eine Stiegenanlage und zwei Aufzüge gebaut. Eine Rampe würde sehr weit in das Areal des Arsenal hinein reichen. Siehe auch  https://schaffnerin.wordpress.com/2018/07/01/beginn-der-bauarbeiten-fuer-die-verlaengerung-des-arsenalsteges/

Die Baugrube für das Brückenfundament. Links das Objekt 5 und im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals.

Die Baugrube für die Stiegenanlage und die beiden Aufzüge. Im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals.

Auf Seite des Sonnwendviertel ist die Höhendifferenz zwischen der Brücke und Sonnwendviertel nicht so groß, wie auf der Seite des 3. Bezirks und wird mit einer Rampe überwunden. Mit den Bauarbeiten wurde schon begonnen, obwohl ursprünglich geplant war, erst zu beginnen, wenn die Wohnbauten fertig gestellt sind.

Die beiden Pfeiler für das Brückentragwerk und dahinter die Rampe. Zwischen den beiden Pfeilern ist die Schalung für die Stützmauer der Rampe sichtbar.

Neben dem rechten Pfeiler ist die Schalung für die Stützmauer sichtbar. Links die noch im Bau befindlichen Wohnhäuser.

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Die Linie D wird verlängert

Die Straßenbahnlinie D wird bis zur Absberggasse verlängert. Fertigstellung erfolgt im September 2019.

Auf der neuen Strecke entstehen zwei neue Haltestellen: beim Bildungscampus in der Hlawkagasse und die neue Endhaltestelle bei der Absberggasse. Bei der künftigen Endhaltestelle entsteht zudem eine Umsteigemöglichkeit zur Linie 6. Die aktuelle Endhaltestelle Alfred-Adler-Straße wird zum Beginn der Antonie-Alt-Gasse verlegt.

Umweltfreundliches Grüngleis verschönert das Stadtbild 

Ab September wird das umweltfreundliche Grüngleis entlang des Helmut-Zilk-Parks gebaut – eine Strecke von rund 900 Metern. Grüngleise werten nicht nur das Stadtbild optisch auf, sondern sind in mehrerer Hinsicht umweltfreundlich:

 sie sind ein wichtiger Beitrag für eine kühlere Stadt in zunehmend heißen Sommern.     Die Pflanzen binden den Staub und senken so die Staubbelastung in der Umgebung.
Die Bepflanzung wirkt auch als Wasserspeicher, der etwa bei Starkregen vor Überlastung des Kanals schützt.

Neue Gleisanbindung an die Linie 6 

Von 1. August bis zum 3. September entsteht eine Gleisverbindung von der Linie 6 zur neuen Umkehrschleife, damit die Straßenbahnen der Linie 6 hier im Fall von Kurzführungen wenden können. Für diese Gleisanbindung an die neue Umkehrschleife müssen im Kreuzungsbereich Absberggasse – Gudrunstraße in diesem Zeitraum neue Gleise verlegt werden.

Die Bauarbeiten für die Endschleife der Linie D haben begonnen.

Im Sonnwendviertel bei der Absberggasse wird die Endstelle der Linie D sein. Die Bauarbeiten haben begonnen und werden 2019 abgeschlossen sein. Es wird auch eine Gleisverbindung von der Linie 6 zur neuen Umkehrschleife geben, so dass Linie 6 hier auch umkehren kann.

Für die Zeit der Bauarbeiten muss die Gudrunstraße vom 1. August bis 3. September gesperrt werden.

Ende der Gleisschleife Richtung Hauptbahnhof. Vor der Baumaschine liegen die Anschlüsse für die Linie 6.

Die Gleisschleife der Linie D im rechten Bildteil. Im Vordergrund die Anschlüsse der Linie 6: von rechts kommend der Anschluss der Linie 6 von Simmering kommend (siehe Bild 3); gerade aus der Anschluss der Linie 6 von der Absberggasse.

Das Gleis der Linie 6 aus Richtung Simmering. Nach links führt das Gleis in die Gleisschleife, in der die Linie 6 umdrehen kann. Das zweite Gleis ist ein Teil der Linie 6 die in die Absberggasse einbiegt (siehe Bild 4)

Links das neue Gleis der Linie 6 neben den beiden jetzt noch in Betrieb befindlichen Gleise der Linie 6 in der Absberggasse.

 

Geisterstraße

Die Franz-Grill-Straße ist fertiggestellt. Geplant und gebaut für ein Verkehrsaufkommen, das nie eintreten wird. Die Grundlage für die Verkehrsplanung für die Straßen rund um den Hauptbahnhof war eine Zunahme des Individualverkehrs. Keine Idee  davon, dass sich der Anteil des Individualverkehrs verringern könnte. Tatsächlich ist in Wien der Anteil des Öffentlichen Verkehrs sehr stark gestiegen. Hier am Beispiel der Franz-Grill-Straße, in die sich sehr selten eine Radfahrerin oder ein Radfahrer verirrt und noch seltener ein Auto.

Die Franz-Grill-Straße von der Kreuzung Faradaygasse aus gesehen.

Die Franz-Grill-Straße zwischen Objekt 214 und Objekt 227 (ehemalige Luftschiffhalle).

Die Franz-Grill-Straße bei der Kurve beim Objekt 221 /ehemalige Siemenshalle).

Aufnahmen der Franz-Grill-Straße vom August 2017:  https://schaffnerin.wordpress.com/2017/08/20/franz-grill-strasse/

Schnellbahnstation Hauptbahnhof-Südtiroler Platz bis jetzt unvollendet

Für die vollständige Fertigstellung der Schnellbahnstation Hauptbahnhof-Südtiroler Platz fehlt noch etwas. Der Bahnsteig Richtung Floridsdorf ist beim Ausgang zur Gertrude-Fröhlich-Straße nicht behindertengerecht. Es fehlt noch der Aufzug vom Bahnsteig zur Oberfläche.

Der fehlende Aufzug liegt im Bereich der Baustelle des „The Icon Vienna“. Die Bauarbeiten am „The Icon Vienna“ werden demnächst beendet. Dann wird der Aufzug in Betrieb gehen.  

Der Abgang zur Schnellbahnstation.

Am unteren Ende des Abganges ist der Bereich abgeplankt, hinter dem der Aufzug entsteht.

Das Ende des Bahnsteigs, der noch seiner Fertigstellung harrt.

Beginn der Bauarbeiten für die Verlängerung des Arsenalsteges

Der Arsenalsteg ist eine Verbindung vom Sonnwendviertel ins Arsenal für Fußgänger_innen und Radfahrer_innen. Die Brücke befindet sich 13,5 m über dem Niveau und eine normgerechte Rampe würde eine Länge von ca. 350 m aufweisen. Daher werden auf der Seite des Arsenals zwei Doppelkabinenaufzüge und eine 2,5 m breite Stiegenanlage errichtet.

Die Bewohner_innen des Objektes 5 befürchten eine Lärmbelästigung. Um diese zu verringern, wird die Brückenachse etwas verschwenkt und das Gebäude mit den Aufzügen und der Stiege vom Objekt 5 abgerückt.

Die Rampe auf der Seite des 10. Bezirks wird erst gebaut, wenn die Wohnbauten im Sonnwendviertel Ost fertig gestellt sind.

Im Hintergrund das Objekt 6 des Arsenals. Links außerhalb des Bildes steht das Objekt 5. Vorne der abgezäunte Bereich der Baustelle.

 

Gefährliche Markierung

Die Markierung des Radweges nach der Bushaltestelle Arsenalsteg stadteinwärts ist für die Radfahrer_innen gefährlich. Die Sperrlinie für die Autos führt direkt auf die Radwegmarkierung zu. Daher fahren einige Autofahr_innen auf den abmarkierten Radweg und gefährden die Radfahrer_innen. Ein Verschwenken der Sperrlinie nach links „drängt die Autos nach links und vom Radweg weg.

Eine neue Markierung (siehe letztes Foto) würde die Sicherheit für die Radfahrer_innen wesentlich erhöhen.

Die Sperrlinie leitet die Autos auf den Radweg zu.

Einige Autos fahren auf den Radweg und gefährden die Radfahrer_innen.

Eine neue Sperrlinie führt die Autos nach links und weg vom Radweg.