Büroturm des Belvedere 21 im Schatten des Stelzenhauses

Das 20er-Haus wurde umgebaut und durch einen Büroturm erweitert. Dabei wurde auf ein ausgewogenes Verhältnis des neuen Büroturms zum alten Pavillon großer Wert gelegt. Die Proportionen zueinander wurden aufeinander abgestimmt. 2011 wurde es als 21er-Haus wiedereröffnet. Seit Anfang 2018 führt es den Namen Belvedere 21.

Die Neubauten entlang der Arsenalstraße („Stelzenhaus“) stellen den Büroturm im wahrsten Sinn in den Schatten.

Schon bei der Erstellung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans gab es Kritik an der zulässigen Gebäudehöhe. Nachdem der Bau die Dachgleiche erreicht hat, sieht man in Natura das Missverhältnis zwischen den beiden Gebäuden. Das Stelzenhaus überragt den Turm bei weitem. Den Architekten Renzo Piano trifft hier weniger die Schuld. Er hat nur die zulässige Höhe des Flächen- und Bebauungsplanes voll ausgenützt.

 

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Verkehrslichtsignalanlage regelt den „Verkehr“

Die Verkehrslichtsignalanlage (VLSA) der Kreuzung Faradaygasse mit der Franz-Grill-Straße regelt fast nichts. Der Bus 69A frequentiert die Kreuzung Richtung Simmering, sonst aber verirrt sich kaum ein Auto, Rad oder Zu-Fuß-Gehender in diese Gegend.  

Momentan ist die Südbahnhofbrücke noch nicht in Betrieb. Aber selbst wenn diese eröffnet wird, wird sich das Verkehrsaufkommen nicht drastisch erhöhen, da ja die Franz-Grill-Gasse eine „Sackgasse“ bleibt. Die Durchfahrt zum Gürtel ist nicht möglich und daran wird sich in naher Zukunft nichts ändern. Das Bundesheer verkauft ihr Grundstück nicht.

Die Kreuzung und die angrenzenden Straßen wurden vor Jahren großzügigst geplant. Die Franz-Grill-Gasse war als Zubringer zum Gürtel und zur Autobahn (Tangente) aus dem Sonnwendviertel gedacht. Das scheitert am Unwillen des Bundesheeres, ihr Grundstück zu verkaufen. Man könnte enteignen, aber so wichtig ist die Verbindung auch wieder nicht, dass man sich mit dem Bundesheer anlegt. Man weiß dies schon längere Zeit und man hätte die Kreuzung redimensionieren und sich die VLSA ersparen können. So blinkt eine weitere unsinnige Ampel und regelt den Verkehr, der im Grunde nicht vorhanden ist.

 

 

Stand der Arbeiten an der Wendel

Die Bauarbeiten an der Wendel für Radfahrende und Zu-Fuß-Gehende bei der Südbahnhofbrücke schreiten voran. Langsam wächst das Betonband der Fahrbahn in die Höhe und hat zur Zeit ungefähr die Hälfte der Höhe, die es zu überwinden gibt, erreicht.

Gesamtansicht der Wendel. Im unteren Teil die eingeschalte Fahrbahn. Darüber parallel dazu der Randbalken der Fahrbahn. Rechts in der Mitte der zukünftige Anschluss an die Südbahnhofbrücke.

Die Schalung für die Fahrbahn. Rechts in der oberen Ecke ist der Randbalken der nächsten Ebene der Fahrbahn zu sehen.

Ende der Schalung für die Fahrbahn. Es fehlt noch eine Ebene.

Fotos von den Bauarbeiten im letzten Jahr.
https://schaffnerin.wordpress.com/2017/10/30/wendel-fuer-radfahrende-und-zu-fuss-gehende/