Der Weg von der S-Bahn zur Linie 69A ist gefährlich für die BenutzerInnen der Öffis

Fahrgäste, die von der S-Bahn auf kurzem Weg zur Haltestelle der Linie 69A in Richtung Simmering wollen, müssen besonders vorsichtig sein, denn sie leben gefährlich. Es führt zwar ein Schutzweg über die stadteinwärts führenden Fahrstreifen der Arsenalstraße zur Haltestelle der Linie 69A Richtung Südtiroler Platz und der Linie D.

Schutzweg nur bis zur Haltestelleninsel

Leider gibt es aber keinen Schutzweg über die stadtauswärts führenden Fahrstreifen.

Kein Schutzweg

Auf der anderen Straßenseite gibt es auch keinen ausreichend breiten Gehweg zur Haltestelle.

Schmaler Gehsteig

Um gesichert zur Haltestelle der Linie 69A Richtung Simmering zu gelangen, mutet man den umsteigenden Fahrgästen zu, den stadtauswärtsliegenden Schutzweg zu benutzen. Dies bedeutet einen Umweg, den viele Fahrgäste, vor allem jene, die es eilig haben, nicht in Kauf nehmen. Denn alle Verkehrsplaner wissen, FußgängerInnen nehmen IMMER den kürzesten Weg, trotzdem werden immer wieder Umwege „eingeplant“

Durchgehender Schutzweg

Durchgehender Scjhutzweg oberhalb der Haltestelle der Linie 69A

Viele FußgehrInnen benützen daher den (logischen) kürzeren aber gefährlicheren Weg parallel zum Gürtel.

Im Hintergrund Menschen, die direkt zur Haltestelle eilen

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit fordern DIE GRÜNEN daher SOFORT die Errichtung eines Schutzweges über die stadtauswärtsführenden Fahrbahnen der Arsenalstraße und eine Verbreiterung des Gehwegs. Es kann nicht sein, dass auf Kosten der schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen gespart wird.

Grüne Wien übergeben Unterschriften für Postamt am Hauptbahnhof an Ministerin Bures und Post-Generaldirektor Pölzl

Am Donnerstag, 10. Dezember hat Gemeinderätin und Nahversorgungssprecherin Eva Lachkovics von den Grünen Wien gemeinsam mit dem Klubobmann der Grünen Wieden, Manfred Itzinger, mehr als 1.000 Unterschriften an Post-Generaldirektor Pölzl und Infrastrukturministerin Bures übergeben.

Übergabe der Unterschriften an Post-Generaldirektor Pölzl

Vor dem Ministerium

Im Gespräch mit Post-Generaldirektor Pölzl wurde mitgeteilt, dass es für die Bauzeit kein Ersatzpostamt geben wird. Gespräche mit einem  Postpartner im 4. Bezirk (Elisabeth-Viertel) waren nicht erfolgreich, daher müssen sich alle Bürgerinnen und Bürger der Oberen Wieden ins Postamt in der Taubstummengasse begeben. Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Arsenals ist das Postamt in der Marokkanergasse schlecht  zu erreichen. Hier wurde eine Überprüfung versprochen, ob es möglich ist, das zuständige Postamt in die Filiale in der Ungargasse zu verlegen, das von Arsenal aus besser zu erreichen ist.

Der Postgeneraldirektor hat vorgebracht, dass sich ein Postamt am Hauptbahnhof nicht rechnet, vor allem nicht bei den Mietvorstellungen der ÖBB. Ein weiterer Punkt ist die Erreichbarkeit mit dem PKW. Da ja viele der KundInnen mit dem Auto ihre Briefe, bzw. die Pakete abholen wollen. Ein Ersatzpostamt in Containern wurde aus eben diesem Grund ebenfalls abgelehnt.

Post-Generaldirektor Pölzl versprach, die Unterschriften sehr ernst zu nehmen, aber der Haupttenor im Gespräch war, für die Post müsse sich das Ganze rechnen.

Im Gespräch mit dem zuständigen Mitarbeiter von Infrastrukturministerin Bures leiteten Lachkovics und Itzinger die Schwierigkeiten der Post-AG in den Verhandlungen mit den ÖBB weiter und baten um Vermittlung durch die Ministerin. Er ist zuversichtlich, dass man sich letztendlich einigen werde und es ein Postamt im neuen Hauptbahnhof geben wird.

Wettbewerbsergebnis ÖBB Konzernzentrale

Ausstellung verpasst? Anbei ein Link zu den abgegebenen Projekten:

http://www.hanslechner.at/projekte/347/ausstellung/stufe1.htm

Bahnhofsozialdienst am Südbahnhof wurde geschlossen.

Auch diese wichtige soziale Einrichtung fällt dem Abriss des Südbahnhofs zum Opfer.

Die positive Meldung ist, dass die Vorbereitung für eine neue soziale Einrichtung am künftigen Hauptbahnhof auf Hochtouren laufen. „Die Weichen für das soziale Angebot am Hauptbahnhof müssen jetzt richtig gestellt werden, damit der soziale Fahrplan eingehalten wird!“, schreibt Michael Landau, Leiter der Caritas in einer Aussendung. Dies unterstreicht die Forderung der GRÜNEN am oder im Hauptbahnhof unbedingt soziale Einrichtungen einzuplanen und unterzubringen.

Die negative Meldung ist, dass für die nächsten Jahre diese Einrichtung fehlen wird. Wo werden die Menschen des provisorischen Ostbahnhofs und die aus dem neben dem Bahnhof liegenden Schweizergarten versorgt werden, wenn sie Hilfe benötigen? Der Bahnhof Meidling ist sicher zu weit entfernt. Die Suppe am Abend im Schweizergarten auszugeben, ist nicht ausreichend. Eine fixe Betreuungseinrichtung die darüber hinausgeht ist unbedingt erforderlich.