HoHo in der Seestadt

Wurde das HoHo mit seinen 84 Meter 2016 noch als höchstes Hochhaus der Welt gepriesen, so wurde es in der Zwischenzeit von dem 85,4 Meter hohe Mjøstårnet im norwegischen Brumunddal vom Stockerl gestoßen. Das Gebäude wurde bereits am 1. März 2019 eröffnet. Dieses Gebäude besteht sogar zu 100 Prozent aus Holz.

Mit dem HoHo Wien entsteht ein pulsierendes Freizeit- und Wirtschaftszentrum mit vielfältigen Nutzungen:

  • Im Sommer 2020 eröffnet die internationale Hotelkette Dormero das Hotel im HoHo Wien und betreibt somit 119 Zimmer, 24 Serviced Apartments für Kurzzeitmieter, den Seminarbereich im 15. Obergeschoß sowie das Restaurant mit direktem Blick auf den See.
  • Österreichs führender Hörakustiker Neuroth eröffnet im November im HoHo Wien sein 140. Fachinstitut.
  • Kardex Remstar, der Spezialist für Logistik-Lösungen bezieht im EG + 9.OG rund 600m2
  • Im Jänner eröffnen GATE 9 – der Holistic Health Club sowie die Bäckerei Ströck.

„Science Center“ der TU Wien im Arsenal

Im Rahmen der Grätzeltouren gab es eine Tour „TU Wien trifft Arsenal – Wiens neuer Forschungscluster“.

Die TU will ihre Standorte auf fünf konzentrieren. Die fünf Standorte von „TU Univercity 2015“ sind:

  • Karlsplatz
  • Freihaus
  • Getreidemarkt
  • Gußhausstraße/Favoritenstraße
  • Science Center

Das Science Center ist ein wesentliches Herzstück des Projektes TU UniverCity 2015 und ist eng mit den weiteren Teilprojekten des TU-Infrastrukturprojektes verknüpft. Ziel ist unter anderem die Installation eines Großlaborstandortes für die Technische Universität Wien.

Zum Jahresende 2014 wurde eine Vereinbarung für eine Übersiedlung der TU-Liegenschaften auf den Aspang-Gründen (Eurogate) ins Arsenal (Science Center) zwischen der Bundesimmobiliengesellschaft (beziehungsweise deren Tochtergesellschaft Austrian Real Estate) und der TU Wien vorbereitet.
Die TU Wien gibt Flächen im Ausmaß von rund 10.000 Quadratmetern am Areal Eurogate auf und übersiedelt diese auf das Areal des Science Centers in Arsenal. Auf den freigewordenen Flächen am Eurogate entstehen überwiegend Wohnungen sowie Büros und Gewerbeflächen.

Der Übersichtsplan des Science Center.

Objekt 227, ehemalige Luftschiffhalle – MAGNA-Halle
Im Ersten Weltkrieg diente sie mit den zwei 60 m langen Längsschiffen und einer beachtlichen Innenlichte von 18 m zum Bau von Luftschiffen. Am 1. November 2015 wurde ein Sponsoringvertrag zwischen TU Wien und der MAGNA International Inc. geschlossen, daher trägt sie jetzt den Namen MAGNA-Halle. In der Halle sind 15 Motor- und 6 Komponentenprüfständen sowie eines Kälteemissionsrollenprüfstandes eingerichtet.

Objekt 227 (ehemalige Luftschiffhalle)

Objekt 227 (ehemalige Luftschiffhalle): eine Aufnahme vom 19.03.2016. Im Ersten Weltkrieg diente sie mit den zwei 60 m langen Längsschiffen und einer beachtlichen Innenlichte von 18 m zum Bau von Luftschiffen. Die Tragkonstruktion ist aus Stahlbeton, die unter Denkmalschutz steht. Leider ist die Tragkonstruktion durch die Einbauten nicht mehr sichtbar.

Objekt 221 – Siemenshalle
Das Objekt 221 wurde in den Jahren 1916 bis 1918 als Anlage für elektrische Hochspannungsversuche errichtet. Neben den Hallenbereichen ist ein Hörsaal mit 165 Sitzplätzen situiert, der über einen eigenen repräsentativen Zugangsbereich verfügt. Im Science Center wird es seitens der TU Wien zukünftig als Großraumlabor genutzt.

Die Nutzer sind das Institut für Energietechnik und Thermodynamik (E302) und das Institut für Fertigungs- und Hochleistungslasertechnik (E311)

Objekt 221 (ehemalige Siemenshalle)

Objekt 214
In diesem Objekt ist die nächste Generation des Superrechenzentrums Vienna Scientific Cluster (VSC) am Arsenal untergebracht. Gekühlt werden diese Superrechner mit Öl.

Weitere Nutzer sind TU Smart Minerals, Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung (E322), Raum für Entwicklungen (teilweise Architektur-Zeichensäle, Institutsflächen)

In diesem Gebäude ist das Superrechenzentrums untergebracht.

Neubau des Laborgebäudes der Fakultät für Bauingenieure

Weitere Informationen siehe

https://www.univercity.at/standorte/science_center/ https://www.tuwien.ac.at/de/aktuelles/news_detail/article/6761/

 

Bauverfahren

Im vergangenen Jahr führte die ÖBB für das noch unbebaute Areal des
Hauptbahnhofs („Leben am Helmut-Zilk-Park“, östlich des Parks) zwei
Verfahren für Baugruppen und Quartiershäuser   durch, bei denen sehr gute Projekte ausgewählt wurden.
Eine Übersicht dazu findet sich auf der Website der GB*10:
http://www.gbstern.at/projekte-und-aktivitaeten/stadtwohnen/stadtteilbuero-sonnwendviertel/neue-projekte-im-sonnwendviertel-ost/

Derzeit läuft das 3. und letzte Verfahren für Quartiershäuser,
die nun im Baurecht vergeben werden. Frist für die Teilnahmeanträge ist
der 9.5., Abgabe der ersten Stufe ist am 30.6.:
http://www.hauptbahnhof-wien.at/lahzp

Regionalbahnhof Westbahnhof

Seit Sonntag, 13. Dezember fahren alle internationalen Reisezüge der ÖBB über Meidling zum Hauptbahnhof, dann wäre der Westbahnhof nur mehr ein Regionalbahnhof. Wäre da nicht die WESTbahn. Ihre Züge fahren weiterhin den Westbahnhof an, bis zu 19 Abfahrten oder Ankünften pro Tag.
Ursprünglich plante die ÖBB nur einen Teil der internationalen Zügen zum Hauptbahnhof zu führen, die alle keinen Halt in Meidling haben sollten. Dann änderte sie ihre Strategie: Meidling wurde zum Vorbahnhof und alle Internationalen Züge fahren zum Hauptbahnhof mit Halt in Meidling. Zum Westbahnhof werden von der ÖBB nur mehr Regionalzüge geführt.
Erst vor wenigen Jahren wurde unter dem Westbahnhof eine zusätzliche Ebene für Geschäfte mit einem sehr hohen technischen Aufwand und hohen Kosten eingebaut.
Obwohl die ÖBB wissen mussten, das mit Fertigstellung des Hauptbahnhofes ein Großteil der Reisenden in Meidling, bzw. am Hauptbahnhof ankommen oder abreisen, investierten sie noch sehr viel Geld in ein großes Einkaufszentrum am Westbahnhof.
Die WESTbahn hat sich entschlossen, ihre Züge weiterhin zum Westbahnhof zu führen. Ob dadurch genügend Käufer_innen in das Einkaufszentrum kommen werden, bleibt zu hoffen.

 

Tag der offenen Speichertür

Am Freitag, 17. und Samstag, 18. April gab es die Möglichkeit, das riesige unterirdische Retentionsbecken in Simmering zu besichtigen. Um bei Starkregen Überschwemmungen in Simmering zu vermeiden, werden die gigantischen Wassermengen in einen riesigen Speicher geleitet, dort zwischengespeichert und dann von dort später kontrolliert an die Hauptkläranlage abgegeben.

Füllt man das Becken mit Abwasser, wird die Luft verdrängt. Sie entweicht über vier Lüftungsschächte.

Der Speicher misst 90 Meter Länge, 45 Meter Breite und 7 Meter Tiefe und fasst 28,5 Millionen Liter Abwasser. Das entspricht 200.000 vollgefüllten Badewannen.

Auf dem Speicher wird ein Sportplatz mit Flutlichtanlage errichtet. Als Fundament für die Flutlichtanlage dienen die Lüftungsschächte.

Der Mittelteil des Speichers

Der Mittelteil des Speichers

Einer der zwei Seitenteile.

Einer der zwei Seitenteile.

Blick von einem Seitenteil über den mittleren Teil zum zweiten Seitenteil des Speichers.

Blick von einem Seitenteil über den mittleren Teil zum zweiten Seitenteil des Speichers.

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Auf dieser Fläche über dem Speicher wird ein Sportplatz wieder errichtet.

Auf dieser Fläche über dem Speicher wird ein Sportplatz wieder errichtet.

 

Leerstand – Garage unter dem Hauptbahnhof

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Unter der Verkehrsstation des Hauptbahnhofes auf der Ebenen -01 befindet sich eine Garage mit 630 Stellplätzen, die von der WIPARK betrieben wird. Fünf Monate nach Eröffnung herrscht dort gähnende Leere. Ich weiß nicht, mit welcher Klientel die ÖBB gerechnet hat, die die Monstergarage füllen soll. Ist doch der Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut erreichbar. Und wenn schon einige Autofahrer_innen zum Einkaufen in BahnhofCity Wien Hauptbahnhof fahren, so parken sie in den angrenzenden Straßen des 10. Bezirks, da es dort kein Parkpickerl gibt.

Um dem entgegen zu wirken inseriert die ÖBB-Infra in den Zeitungen dass ab 1. April zwei Stunden lang GRATIS geparkt werden kann. Ob diese Aktion mehr Kundschaft in das Einkaufszentrum bringt, bleibt ab zuwarten.

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Was wenig bekannt ist, dass es in der Garage 13 Stellplätze gibt, bei denen man sein Elektroauto auftanken kann.

Neuer Jugendtreff SOVIE im Bildungscampus Sonnwendviertel

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Wiens Jugendliche sind um ein tolles Angebot reicher. Das neue Jugendzentrum im Sonnwendviertel wurde letzte Woche eröffnet. Die Jugendlichen haben für ihren Treffpunkt selbst Möbel gebaut und das Logo entworfen, sie bestimmen bei der Programmgestaltung und den Angeboten mit – genau so soll Jugendarbeit sein.

Die offene Jugendarbeit ist mit dem Jugendtreff SOVIE von Anfang an in dem neu entstehenden und besiedelten Stadtentwicklungsgebiet rund um Hauptbahnhof und Sonnwendviertel verankert. Die Jugendräume des Vereins Wiener Jugendzentren sind Teil einer sozialen Infrastruktur im Grätzel, dienen Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren als Treffpunkt, als Begegnungs- und Kommunikationsraum sowie als multifunktionaler Projektraum.

Durch die Errichtung des neuen Jugendtreff SOVIE im Bildungscampus Sonnwendviertel profitieren die Jugendlichen von den neuen räumlichen Ressourcen, es können Sportplatz und Turnsaal des Campus benützt werden und der individuellen Unterstützung durch die Jugendarbeiter_innen.

Das Team des Jugendtreffs arbeitet auch im Öffentlichen Raum und ist bereits sehr gut im Stadtteil vernetzt. In der warmen Jahreszeit wird es Feste, Sport-Turniere etc. im Stadtteil geben.

Das der Jugendtreff nur am Mittwoch für zwei Stunden geöffnet ist, ist mehr als bescheiden. Was machen die Jugendlichen den Rest der Woche?

 

Details:
Jugendtreff SOVIE
1100 Wien, Marianne-Pollak-Gasse 4
Telefon: 01/890 23 38
E-Mail: JTsonnwendviertel@jugendzentren.at www.facebook.com/JTsonnwendviertel
Geöffnet: Mittwoch, 17.30 bis 19.30 Uhr
Dienstag bis Samstag: Nutzung des Jugendtreffs und der Sportflächen nach Vereinbarung, Jugendarbeit im Öffentlichen Raum