Bauverfahren

Im vergangenen Jahr führte die ÖBB für das noch unbebaute Areal des
Hauptbahnhofs („Leben am Helmut-Zilk-Park“, östlich des Parks) zwei
Verfahren für Baugruppen und Quartiershäuser   durch, bei denen sehr gute Projekte ausgewählt wurden.
Eine Übersicht dazu findet sich auf der Website der GB*10:
http://www.gbstern.at/projekte-und-aktivitaeten/stadtwohnen/stadtteilbuero-sonnwendviertel/neue-projekte-im-sonnwendviertel-ost/

Derzeit läuft das 3. und letzte Verfahren für Quartiershäuser,
die nun im Baurecht vergeben werden. Frist für die Teilnahmeanträge ist
der 9.5., Abgabe der ersten Stufe ist am 30.6.:
http://www.hauptbahnhof-wien.at/lahzp

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Regionalbahnhof Westbahnhof

Seit Sonntag, 13. Dezember fahren alle internationalen Reisezüge der ÖBB über Meidling zum Hauptbahnhof, dann wäre der Westbahnhof nur mehr ein Regionalbahnhof. Wäre da nicht die WESTbahn. Ihre Züge fahren weiterhin den Westbahnhof an, bis zu 19 Abfahrten oder Ankünften pro Tag.
Ursprünglich plante die ÖBB nur einen Teil der internationalen Zügen zum Hauptbahnhof zu führen, die alle keinen Halt in Meidling haben sollten. Dann änderte sie ihre Strategie: Meidling wurde zum Vorbahnhof und alle Internationalen Züge fahren zum Hauptbahnhof mit Halt in Meidling. Zum Westbahnhof werden von der ÖBB nur mehr Regionalzüge geführt.
Erst vor wenigen Jahren wurde unter dem Westbahnhof eine zusätzliche Ebene für Geschäfte mit einem sehr hohen technischen Aufwand und hohen Kosten eingebaut.
Obwohl die ÖBB wissen mussten, das mit Fertigstellung des Hauptbahnhofes ein Großteil der Reisenden in Meidling, bzw. am Hauptbahnhof ankommen oder abreisen, investierten sie noch sehr viel Geld in ein großes Einkaufszentrum am Westbahnhof.
Die WESTbahn hat sich entschlossen, ihre Züge weiterhin zum Westbahnhof zu führen. Ob dadurch genügend Käufer_innen in das Einkaufszentrum kommen werden, bleibt zu hoffen.

 

Tag der offenen Speichertür

Am Freitag, 17. und Samstag, 18. April gab es die Möglichkeit, das riesige unterirdische Retentionsbecken in Simmering zu besichtigen. Um bei Starkregen Überschwemmungen in Simmering zu vermeiden, werden die gigantischen Wassermengen in einen riesigen Speicher geleitet, dort zwischengespeichert und dann von dort später kontrolliert an die Hauptkläranlage abgegeben.

Füllt man das Becken mit Abwasser, wird die Luft verdrängt. Sie entweicht über vier Lüftungsschächte.

Der Speicher misst 90 Meter Länge, 45 Meter Breite und 7 Meter Tiefe und fasst 28,5 Millionen Liter Abwasser. Das entspricht 200.000 vollgefüllten Badewannen.

Auf dem Speicher wird ein Sportplatz mit Flutlichtanlage errichtet. Als Fundament für die Flutlichtanlage dienen die Lüftungsschächte.

Der Mittelteil des Speichers

Der Mittelteil des Speichers

Einer der zwei Seitenteile.

Einer der zwei Seitenteile.

Blick von einem Seitenteil über den mittleren Teil zum zweiten Seitenteil des Speichers.

Blick von einem Seitenteil über den mittleren Teil zum zweiten Seitenteil des Speichers.

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Auf dieser Fläche über dem Speicher wird ein Sportplatz wieder errichtet.

Auf dieser Fläche über dem Speicher wird ein Sportplatz wieder errichtet.

 

Leerstand – Garage unter dem Hauptbahnhof

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Unter der Verkehrsstation des Hauptbahnhofes auf der Ebenen -01 befindet sich eine Garage mit 630 Stellplätzen, die von der WIPARK betrieben wird. Fünf Monate nach Eröffnung herrscht dort gähnende Leere. Ich weiß nicht, mit welcher Klientel die ÖBB gerechnet hat, die die Monstergarage füllen soll. Ist doch der Hauptbahnhof mit öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut erreichbar. Und wenn schon einige Autofahrer_innen zum Einkaufen in BahnhofCity Wien Hauptbahnhof fahren, so parken sie in den angrenzenden Straßen des 10. Bezirks, da es dort kein Parkpickerl gibt.

Um dem entgegen zu wirken inseriert die ÖBB-Infra in den Zeitungen dass ab 1. April zwei Stunden lang GRATIS geparkt werden kann. Ob diese Aktion mehr Kundschaft in das Einkaufszentrum bringt, bleibt ab zuwarten.

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Was wenig bekannt ist, dass es in der Garage 13 Stellplätze gibt, bei denen man sein Elektroauto auftanken kann.

Neuer Jugendtreff SOVIE im Bildungscampus Sonnwendviertel

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Wiens Jugendliche sind um ein tolles Angebot reicher. Das neue Jugendzentrum im Sonnwendviertel wurde letzte Woche eröffnet. Die Jugendlichen haben für ihren Treffpunkt selbst Möbel gebaut und das Logo entworfen, sie bestimmen bei der Programmgestaltung und den Angeboten mit – genau so soll Jugendarbeit sein.

Die offene Jugendarbeit ist mit dem Jugendtreff SOVIE von Anfang an in dem neu entstehenden und besiedelten Stadtentwicklungsgebiet rund um Hauptbahnhof und Sonnwendviertel verankert. Die Jugendräume des Vereins Wiener Jugendzentren sind Teil einer sozialen Infrastruktur im Grätzel, dienen Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren als Treffpunkt, als Begegnungs- und Kommunikationsraum sowie als multifunktionaler Projektraum.

Durch die Errichtung des neuen Jugendtreff SOVIE im Bildungscampus Sonnwendviertel profitieren die Jugendlichen von den neuen räumlichen Ressourcen, es können Sportplatz und Turnsaal des Campus benützt werden und der individuellen Unterstützung durch die Jugendarbeiter_innen.

Das Team des Jugendtreffs arbeitet auch im Öffentlichen Raum und ist bereits sehr gut im Stadtteil vernetzt. In der warmen Jahreszeit wird es Feste, Sport-Turniere etc. im Stadtteil geben.

Das der Jugendtreff nur am Mittwoch für zwei Stunden geöffnet ist, ist mehr als bescheiden. Was machen die Jugendlichen den Rest der Woche?

 

Details:
Jugendtreff SOVIE
1100 Wien, Marianne-Pollak-Gasse 4
Telefon: 01/890 23 38
E-Mail: JTsonnwendviertel@jugendzentren.at www.facebook.com/JTsonnwendviertel
Geöffnet: Mittwoch, 17.30 bis 19.30 Uhr
Dienstag bis Samstag: Nutzung des Jugendtreffs und der Sportflächen nach Vereinbarung, Jugendarbeit im Öffentlichen Raum

TU-Frauenpreis an DI Judith Engel verliehen

Die Technische Universität feiert heuer ihr 200-Jahr-Jubiläum. Anlässlich dieses Geburtstages wurde der TU-Frauenpreis ins Leben gerufen, der in Zukunft jährlich verliehen wird. Er soll an eine erfolgreiche Absolventin der TU Wien vergeben werden, die in ihrem Berufsleben Projekte und Aufgaben durchgeführt hat, die von besonderer gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder wissenschaftlicher Relevanz sind. Es sollen damit Frauen geehrt werden, deren Berufsbiografie als Vorbild für Schülerinnen und Studentinnen dient und diese für ihre eigene Berufsplanung inspiriert.

Die Technische Universität (TU) Wien hat den von ihr erstmals vergebenen Frauenpreis am 5. März der Bauingenieurin DI Judith Engel, Projektleiterin des Wiener Hauptbahnhofs, verliehen. Fünf Jahre nach Abschluss des Studiums an der TU-Wien übernahm sie die Projektleitung für den Hauptbahnhof und koordinierte bis zu 400 Menschen auf der Baustelle.

Dies ist die zweite Auszeichnung, die Judith Engel innerhalb kurzer Zeit verliehen erhalten hat. Vor wenigen Tagen wurde sie zur FEMtech-Expertin des Monat Februar nominiert.

 

WIPARK eröffnete vier Garagen, davon zwei am Hauptbahnhof

In den letzten Tagen eröffnete WIPARK vier Garagen, davon zwei im Gebiet des neuen Hauptbahnhofs Wien: die Garage Gerhard-Bronner-Straße mit 320 Parkplätzen und die Garage Hauptbahnhof mit 630 Parkplätzen.

Neben den, auch schon im Parkhaus Westbahnhof geltenden, vergünstigten Park&Ride-Tarifen für Bahnreisende bietet die Garage Hauptbahnhof noch ein besonderes Zuckerl. Bis Jahresende parkt man dort in der ersten Stunde gratis. Trotzdem war die Gerhard-Bronner-Straße am Samstag voll zugeparkt. Sogar der Radweg wurde zum Parken verwendet.

Einfahrt in die Garage Gerhard-Bronner-Straße mit 320 Parkplätzen

Einfahrt in die Garage Gerhard-Bronner-Straße mit 320 Parkplätzen

Die breite Einfahrt in die Hauptbahnhofgarage mit 630 Parkplätzen

Die breite Einfahrt in die Hauptbahnhofgarage mit 630 Parkplätzen

Verparkter Radweg in der Gerhard-Bronner-Straße

Verparkter Radweg in der Gerhard-Bronner-Straße

 

Über WIPARK

Die WIPARK Garagen GmbH besitzt und betreibt in Wien 67 Garagen mit knapp 18.400 Stellplätzen, das sind rund 30 Prozent der gewerblichen Stellplätze und ist damit die Nummer 1 am Wiener Markt. Das Unternehmen gehört zur Wiener Stadtwerke Holding AG, Österreichs größtem kommunalen Infrastrukturdienstleister.