Parkplatz auf zukünftiger Straßenbahntrasse

Die Linie D soll spätestens 2019 bis zur Absberggasse verlängert werden. Von der jetzigen Haltestelle bei der Alfred-Adler-Straße verläuft die Trasse am westlichen Rand des Helmut-Zilk-Parks bis zur Südspitze des neuen Stadtteils Sonnwendviertel. Weitere Haltestellen werden voraussichtlich beim Schulcampus und vor der Gudrunstraße sein. An der Endstelle Gudrunstraße wird es eine Verknüpfung mit der Straßenbahnlinie 6 geben. In Diskussion ist sogar eine Weiterführung über die Absberggasse in den 10. Bezirk hinein.

Asphaltierter Parkplatz auf der Trasse der Linie D neben dem Helmut-Zilk-Park

Asphaltierter Parkplatz auf der Trasse der Linie D neben dem Helmut-Zilk-Park

Für die Lehrerinnen und Lehrer des Bildungscampus Sonnwendviertel wurde auf der Straßenbahntrasse ein eigener Parkplatz eingerichtet. Stellt sich die Frage, wo nach Errichtung der Straßenbahn die Lehrerinnen und Lehrer ihr Auto parken? Oder weicht man dann mit der Trasse in den Park aus?

Advertisements

Grünes Verkehrsforum Sonnwendviertel

Am Dienstag, 1. März fand im Grünraum Favoriten eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Verkehr im Sonnendviertel statt. Im Laufe der Veranstaltung wurden folgende Forderungen gestellt:

„Autobahn Sonnwendgasse“: Die Autos fahren viel zu schnell, dadurch entwickeln sie viel Lärm. Sie ist eine Barriere zwischen dem Bestand und den Neubauten (zwischen alt und neu Favoriten). Die TU wurde beauftragt, Verbesserungen vorzuschlagen.

Parkplatz Keplergasse: In der Gasse sind die Gehsteige viel zu schmal, da auf beiden Seiten geparkt wird. Da es noch kein Parkpickerl in Favoriten gibt, benützen viele Nichtwiener die Keplergasse als Parkplatz und fahren dann mit der U-Bahn in die Stadt. Die Keplergasse ist ein wichtiger Weg der Bewohner_innen des Sonnendviertels zur U-Bahn. Die Gebietsbetreuung hat die Gasse analysiert und Vorschläge erarbeitet, wie für Fußgänger_innen die Gasse als ein angenehmer Fußweg vom Sonnwendviertel zum Keplerplatz (U-Bahn) gestaltet werden könnte.

Antonie-Alt-Gasse: Ein Fahrverbot in der Antonie-Alt-Gasse würde den Schulweg zum Bildungscampus wesentlich sicherer machen. Zur Zeit biegen die Autos von der Hackergasse viel zu schnell in die Antonie-Alt-Gasse ein.

Rasengleis: Für die Trasse der Linie D wird ein Rasengleis gefordert. Neben dem Park ist ein Rasengleis wesentlich ästhetischer als Betonplatten und bringt eine gewisse Lärmdämmung für die Anrainer_innen.

Herndlgasse: Die Autos rasen in der Herndlgasse. Bei Grünblinken steigen die Autofahrer_innen noch schnell aufs Gas, um noch die Kreuzung mit der Gudrunstraße zu passieren. Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion sind unbedingt erforderlich.

Sonnwendspitz: Der Platz gehört dringend umgestaltet. Dabei ist jedenfalls die als Nebenfahrbahn gestaltete Abbiegespur in die Gudrunstraße unmittelbar vor den Wohnhäusern aufzulassen und dem Park zuzuschlagen. Überlegenswert ist auch, eine Fahrspur der überbreiten Sonnwendgasse rückzubauen.
Bus 14A: Die Linie 14A gehört dringend umgerüstet auf Gelenkbusse, so wie der 13A, da es bei dieser Linie immer wieder zu unregelmäßigen Intervallen kommt und der Bus meistens überfüllt ist.
Weiters soll die Verkehrsorganisation der Linie geändert werden, sodass die Haltestellen so zu liegen kommen, dass die Kinder des Bildungscampus möglichst wenig die Straße (Sonnwendgasse, bzw. Gudrunstraße) überqueren müssen, wenn sie von oder zu einer Haltestelle wollen.

Wohnungen über einem Park

 

So tituliert die Bezirkszeitung im Jänner. Auch sonst bietet das Bauprojekt neben der Arsenalstraße Luxus pur.

news_20160229_pabFoto Signa

Der Spatenstich für dieses interessante Projekt nach dem Konzept des Star-Architekten Renzo Piano wird noch heuer stattfinden. Die Bauarbeiten auf dem Grundstück haben vor zwei Wochen begonnen.

 

Verirrter Wegweiser

 

Auf dem Gehweg entlang der nördlichen Begrenzungswand des Hauptbahnhofes zwischen Karl-Popper-Straße und Alfred-Adler-Straße lehnt der Wegweiser „Auto im Reisezug“ an der Wand. Stellt sich die Frage: Wie kommt der dort hin? Und was soll er dort? Es gibt dort keine Autofahrer_innen, sondern nur Fußgänger_innen. Aber zur Zeit gibt es keine, da der Gehweg wegen Bauarbeiten auf dem benachbarten Grundstück gesperrt ist.

Vermisst diesen Wegweiser niemand? Gibt es im Straßennetz einen leeren Platz, wo er hängen sollte?

Der Wegweiser lehnt an der nördlichen Wand des Bahnhofes.

Der Wegweiser lehnt an der nördlichen Wand des Bahnhofes.

Der „verirrte“ Wegweiser auf dem Gehsteig. Im Hintergrund die Alfred-Winter-Straße.

Der „verirrte“ Wegweiser auf dem Gehsteig. Im Hintergrund die Alfred-Winter-Straße.