Fertigstellungstermin auch nicht mehr fix?

Logisch, dass die Hauptbahnhofprojekt verantwortlichen nach dem Skylink Skandal aufpassen müssen, aber was spielt sich da ab, dass die gesamte Planung umgekrempelt werden muss?

Aus dem Kurier v. 18.9.09

Eröffnung 2012 nicht mehr fix

ÖBB-intern schwindet der Glaube daran, dass der angepeilte Eröffnungstermin für den neuen Wiener Hauptbahnhof noch hält. „Wir arbeiten bereits mit Szenarien, die von einer Teileröffnung im Fahrplanjahr 2014 ausgehen“, sagt ein Insider aus dem Personenverkehr. Bisher sollte der Bahnhof ein Jahr früher, im Dezember 2012, in provisorischen Betrieb gehen. Grund ist vor allem die Absicht der Bundesbahn, die Arbeiten am Hauptgebäude neu auszuschreiben: Die Gebote der beteiligten Firmen sollen „von marktüblichen Preisen weit entfernt“ – also zu teuer – gewesen sein. Eine Bietergemeinschaft (Porr, Strabag, Alpine und Pittel&Brausewetter) hat gegen diese Absicht Einspruch beim Bundesvergabeamt eingelegt. Dieses muss bis 1. Oktober prüfen, ob die Gründe der ÖBB für eine Neuausschreibung ausreichen. Bei der Bahn beginnt nun das Zittern: „Nach derzeitigem Stand können wir das Terminrisiko durch Umplanungen auffangen“, sagt eine ÖBB-Sprecherin. „Aber je nachdem, wie’s nach dem 1. Oktober ausschaut, muss man dann weiterschauen.“

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Arsenal als Zukunftsviertel?

Lese-tip (hier klicken)

wird in den nächsten 10 Jahren das Zentrum der Stadt leicht nach Süden verlagert werden?

Suedbahnhof_Wien

Die Stadt muss lenken,

und darf nicht alle Entscheidungen den Investoren überlassen, um für eine  nachhaltige und  sozial verträgliche Entwicklung  zu sorgen!

Hinweis auf einen interessanten Artikel im Standard vom Wojciech Czaja

aus dem Artikel:

„Die Wiener Waterfront ist bisher alles andere als sozial. Viele Stadtentwicklungsprojekte unterliegen mehr dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit denn dem Interesse der Allgemeinheit“