Radständer beim Hauptbahnhof werden gut angenommen

Die Radständer auf dem südlichen Vorplatz des Hauptbahnhofes sind immer gut ausgelastet. Sie liegen direkt neben einem Radweg, zusätzlich ganz in der Nähe des Eingangs in den Bahnhof, was für die RadfahrerInnen ein bequemes Umsteigen vom Rad auf die Bahn bedeutet. Es zeigt sich, dass doch einige mit dem Fahrrad zur Bahn kommen. Die ÖBB ist gut beraten, auf diesen Trend zu reagieren und bei allen Bahnhöfen für sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder zu sorgen.

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Vor dem Ausgang der Bahnhofshalle Ost gibt es einige Radständer, die ein Schattendasein führt. Es ist für die RadfahrerInnen noch schwer erreichbar, da rundherum die Straßen und so auch die Radwege noch nicht fertig gestellt sind.

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Radabstellanlagen rund um den Hauptbahnhof

Rund um den Hauptbahnhof gibt es folgende Radabstellanlagen:

Auf dem Vorplatz Süd sind provisorische Radabstellanlagen aufgestellt worden. Dieser Standort ist bestens geeignet. Er liegt direkt neben einem Radweg, ist daher für RadfahrerInnen gut erreichbar und der Eingang in den Hauptbahnhof ist trockenen Fußes erreichbar.

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Ein weiterer Standort ist neben der östlichen Bahhofshalle. Dieser Standort ist hinter Containern versteckt und es gibt weit und breit keinen Radweg. Der Eingang in die östliche Bahnhof halle liegt allerdings gleich daneben. Der Standort ist momentan nur über die Gleise der Linie D erreichbar.

Der Radständer liegt versteckt  hinter Container.

Der Radständer liegt versteckt hinter Container.

Schon längere Zeit gibt es Radständer bei der Haltestelle der Linie O am Südtiroler Platz. Zur Zeit liegt dieser Standort für den Hauptbahnhof nicht ideal, da der Eingang des Hauptbahhofes auf der anderen Seite liegt und der Anmarschweg lang ist. Aber für Fahrgäste der Straßenbahn und Schnellbahn ist der Standort gut geeignet.

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Der Hauptbahnhof hat den Teilbetrieb aufgenommen

Ganz unspektakulär nahm der Hauptbahnhof am Sonntag früh den Teilbetrieb auf, der eine wichtige Etappe auf den Weg zum neuen Hauptbahnhof bedeutet. Vorerst werden nur die Züge, die bis jetzt den provisorischen Ostbahnhof angefahren sind, die Bahnsteige des Hauptbahnhofs benützen.

Der erste Zug fährt am Hauptbahnhof ein.

Der erste Zug fährt am Hauptbahnhof ein.

Um 4:56 kam der erste Zug aus Hirschstetten am Bahnsteig 9 an. Kein großer Bahnhof, kein festlicher Empfang, keine Ehrengäste, die den Zug erwarteten, nichts. Es herrschten eisige Temperaturen, was nur einige wenige Schaulustige zu dieser frühen Stunde auf den Bahnsteig lockte.

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Es stiegen einige Fahrgäste aus und der Zug fuhr dann weiter Richtung Meidling.

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Am Bahnsteig 11 wartete ein Zug nach Bratislava auf seine Abfahrt um 5:00 Uhr und auf Bahnsteig 12 ein Zug nach Hirschstetten auf seine Abfahrt um 4:57 Uhr.

Ab heute fährt auch die Straßenbahnlinie bis zum Hauptbahnhof, was eine wesentliche verbesserte Anbindung des Hauptbahnhofes an die Straßenbahn  bedeutet.

Haltestellenbereich der Linie D bei der östlichen Bahnhofshalle

Haltestellenbereich der Linie D bei der östlichen Bahnhofshalle

Hauptbahnhof

Im August wurde der durchgehende Güter- und Personenverkehr auf die südliche Seite des Bahngeländes verlegt und das Stellwerk abgerissen Link! Damit wurde der Platz frei für den nördlichen Teil des Hauptbahnhofes. Die Baugrube wurde ausgehoben und die Bodenplatte der Garage ist schon in Arbeit. Ziemlich genau zwei Jahre Zeit verbleibt für die Fertigstellung: im Dezember 2014 wird der Hauptbahnhof in Betrieb gehen.

Vorne die Baugrube, im Hintergrund der schon fertig gestellte Teil des Hauptbahnhofes

Vorne die Baugrube, im Hintergrund der schon fertig gestellte Teil des Hauptbahnhofes

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Blick vom bahnorama auf die Baugrube

Blick vom bahnorama auf die Baugrube

Fachveranstaltung der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG)

Teil 2: (Bau)fortschritt beim Projekt Hauptbahnhof Wien
Dr. Karl-Johann Hartig, Gesamtprojektleiter Hauptbahnhof Wien, ÖBB-Infrastruktur AG

Hier eine kurze Zusammenfassung des Vortrages:

High-Tech-Stützpunkt Matzleinsdorf
Baubeginn war im Februar 2008. Nach nur 23 Monate Bauzeit ging der Stützpunkt im Dezember 2009 in Vollbetrieb. Auf dem Stützpunkt sind untergebracht: Hilfszughalle, Lokabstellplatz, Schiebebühnen, Unterflurradsatzdrehbank-Halle, Diesel Tankstation, Betriebsgebäude, Rüstgleise.

Folgende Provisorien wurden errichtet:
Ostbahnhof: Inbetriebnahme Dezember 2009.
Schnellbahnstation Südbahnhof
Umfahrungsgleis Inbetriebnahme März 2010

Hauptbahnhof:
Ab Jänner 2010 erfolgte der Abbruch des Südbahnhofes um Platz für die Neubauten (Verkehrsstation und Immobilienprojekte) zu schaffen.
Die südliche „Hälfte“ der Verkehrsstation ist sehr weit fortgeschritten und liegt im Zeitplan und wird am 9. Dezember 2012 in Betrieb gehen. Das Rautendach ist über dem Bahnsteig 5 fast fertig, über dem Bahnsteig 4 im Bau und über dem Bahnsteig 3 beginnen die Bauarbeiten demnächst.
Die Bahnanlage Ost ist bis zum Beginn der Bahnsteige fertig. Arsenalsteg und Südbahnhofbrücke sind über der Bahnanlag Ost schon errichtet. Die beiden Brückenanlagen werden nach der Schließung des provisorischen Ostbahnhofes fertiggestellt.
Bei der Bahnanlage Süd sind die Überwerfung und die Gleiskörper im Bau. Die südlichen Teile der Brücken über die Triester Straße , die Landgutgasse und die Laxenburger Straße sind fertiggestellt. Der Bau der nördlichen Teile erfolgt nach Fertigstellung der südlichen Gleise.

Südliche, schon fertig gestellte Teil der Brücke über die Triesterstraße. Im Hintergrund die Überwerfung.

Der südliche, schon fertig gestellte Teil der Brücke über die Landgutgasse

Der südliche, schon fertig gestellte Teil der Brücke über die Laxenburger Straße

Baustellenführung durch das Projekt Hauptbahnhof am 7. November

Die Projektbetreiber des Projektes Hauptbahnhof (ÖBB-Infrastruktur AG, ÖBB-Immobilien GmbH und die Stadt Wien) haben am 7. November unter anderem BezirksmandatarInnen zu einer Baustellenführung eingeladen. Besichtigt wurde jener Teil des Hauptbahnhofes, der nächstes Jahr am 9. Dezember in Betrieb geht.

Unter den TeilnehmerInnen waren Bezirksvorsteher Leopold Plasch, Bezirksvorsteherstellvertreterin Barbara Neuroth und Klubobmann der Grünen Wieden Manfred Itzinger.

Die südliche Bahnhofswand mit der drei Meter hohen Lärmschutzwand ist schon teilweise fertig. Hier hätte man sehr einfach eine Photovoltaikanlage montieren können, das hatten die Grünen als Offensive für erneuerbare Energieträger am Bahnhofsgelände immer wieder gefordert. Leider eine vergebene Chance, da die ÖBB diese sinnvolle Investition nicht durchführt. Darüber ist bereits das Gerüst der Bahnsteigüberdachung gut erkennbar.

Hier sieht man die beiden noch nicht vollständig fertigen Rautendächer über den beiden südlichsten Bahnsteigen (Bahnsteig 4 und 5). Darunter die Durchfahrt der Gertrud-Fröhlich-Straße (verlängerte Argentinierstraße).

Blick in das Verteilergeschoß auf der Ebene 0. Vorne in der Mitte der zukünftige Aufgang zum Gleis 5. Rechts ist eine provisorische Holzwand. Sie wurde errichtet, um in der kalten Jahreszeit mit dem Innenausbau des Bahnhofes weiterarbeiten zu können. An dieser Stelle wird später die südliche Außenwand des Verkehrsbauwerkes montiert.

Das mächtige Stahltragwerk für drei Gleise über der ebenerdigen Durchgangshalle. Zwischen Bahnsteig 3 und 4 liegen drei Gleise. Das mittlere dient als Durchgangsgleis, vor allem für den Güterverkehr. Der wird auch in Zukunft durch den Bahnhof fahren, solange die Güterumfahrung im Süden Wiens nicht gebaut ist.

Links der Rohbau des Stationsgebäudes. Aus dem Beton ragen die Anschlusseisen für den noch zu bauenden nördlichen Teil der Station. Auf der rechten Seite ist die Stützmauer der derzeitigen Umfahrungsgleise sichtbar. Die beiden Umfahrungsgleise werden im August 2012 geschlossen und abgetragen, damit der zweite Teil des Stationsgebäudes gebaut werden kann.

Die Stützen, die das Rautendach tragen werden, ragen wie ein chinesisches Zeichen in die Luft. Am Kopf sieht man die komplizierten Anschlüsse für die Träger des Rautendaches.

Wie komplex die Tragkonstruktion des Rautendaches ist, ist aus diesem Bild ersichtlich. Längs- und Querträger müssen an der Stütze befestigt werden, um die Last des Daches auf die Stütze zu übertragen.

Am 26. August 2011 fand eine Baustellenbesichtigung für die Bürgerinitiativen statt. Einen Bericht davon finden Sie unter Besichtigung der Baustelle für die Bürgerinitiativen.