Neue Ampeln sind irreführend

Um den Durchzugsverkehr vom 10. Bezirk von der Alfred-Adler-Straße über die Ghegastraße zum Gürtel zu unterbinden, ist es für die Autos verboten, gerade aus in die Ghegastraße zu fahren. Dies wurde aber von vielen Autofahrer_innen ignoriert.

Es wurden neue Verkehrszeichen und Ampeln montiert. Eine Tafel zeigt den Verkehrsteilnnnnehmer_innen ein Abbiegegebot nach recht, bzw. links die Arsenalstraße, ausgenommen Radfahrer_innen. Auf diesen Foto fahren zwei Autos geradeaus in die Ghegastraße.

Es wurden neue Verkehrszeichen und Ampeln montiert. Eine Tafel zeigt den Verkehrsteilnnnnehmer_innen ein Abbiegegebot nach recht, bzw. links die Arsenalstraße, ausgenommen Radfahrer_innen. Auf diesen Foto fahren zwei Autos geradeaus in die Ghegastraße.

Bei den neu montierten Ampeln ist Handlungsbedarf gegeben. Die mittlere und die rechte Ampeln sind nicht eindeutig. Die rechte und die mittlere Ampel haben sowohl im Ampelfeld, als auch im weißen Zusatzschild unter der Ampel den Richtungspfeil gerade aus und rechts abbiegen. Dies verführt die Autofahrer_innen gerade in die Ghegastraße weiter zu fahren, obwohl die Gebotstafel rechts und links abbiegen in die Arsenalstraße vorschreiben. Nur Radfahrer_innen dürfen in die Ghegastraße geradeaus fahren.

Eindeutiger wäre, wenn die mittlere Ampel nur für Radfahrer_innen gelten soll. Dies könnte durch eine Ampel mit dem Radfahrersymbol mit der jetzt schon installierten weißen Zusatztafel mit einem Geradeaus- und Rechtabbiegepfeil erreicht werden. Die rechte Ampel nur mit einem Rechtsabbiegepfeil für die Autofahrer_innen. Diese kleinen Änderungen würden das Befahren der Kreuzung für Autofahrer_innen und für Radfahrer_innen eindeutiger signalisieren.

Die beiden rechten Ampel zeigen auch für die Autofahrer_innen an, dass das Geradeausfahren in die Ghegastraße möglich ist. Dies sollten aber nur die Radfahrer_innen.

Die beiden rechten Ampel zeigen auch für die Autofahrer_innen an, dass das Geradeausfahren in die Ghegastraße möglich ist. Dies sollten aber nur die Radfahrer_innen.

 

 

Advertisements

Regionalbahnhof Westbahnhof

Seit Sonntag, 13. Dezember fahren alle internationalen Reisezüge der ÖBB über Meidling zum Hauptbahnhof, dann wäre der Westbahnhof nur mehr ein Regionalbahnhof. Wäre da nicht die WESTbahn. Ihre Züge fahren weiterhin den Westbahnhof an, bis zu 19 Abfahrten oder Ankünften pro Tag.
Ursprünglich plante die ÖBB nur einen Teil der internationalen Zügen zum Hauptbahnhof zu führen, die alle keinen Halt in Meidling haben sollten. Dann änderte sie ihre Strategie: Meidling wurde zum Vorbahnhof und alle Internationalen Züge fahren zum Hauptbahnhof mit Halt in Meidling. Zum Westbahnhof werden von der ÖBB nur mehr Regionalzüge geführt.
Erst vor wenigen Jahren wurde unter dem Westbahnhof eine zusätzliche Ebene für Geschäfte mit einem sehr hohen technischen Aufwand und hohen Kosten eingebaut.
Obwohl die ÖBB wissen mussten, das mit Fertigstellung des Hauptbahnhofes ein Großteil der Reisenden in Meidling, bzw. am Hauptbahnhof ankommen oder abreisen, investierten sie noch sehr viel Geld in ein großes Einkaufszentrum am Westbahnhof.
Die WESTbahn hat sich entschlossen, ihre Züge weiterhin zum Westbahnhof zu führen. Ob dadurch genügend Käufer_innen in das Einkaufszentrum kommen werden, bleibt zu hoffen.

 

Sonnwendviertel – Ein Wohnhaus für Velophile

Die Baugruppe „Bikes & Rails“ will ihre Vorliebe zum Fahrrad auch beim Wohnen ausleben. Sie entwickelten ein Projekt, reichten es ein und erhielten den Zuschlag.

Jetzt wird geplant, diskutiert. Wenn es basisdemokratisch zugeht, brauchen Entscheidungen gelegentlich ein bisschen länger. So auch bei der Baugruppe Bikes & Rails, wo man dieser Tage gerade darüber verhandelt, wie die Südseite des geplanten Hauses ausgestaltet sein soll: gemeinschaftlich genutzte Loggia? Oder doch lieber private Wohnräume? Der Diskussionsprozess läuft.

Schnitt

In einem herrscht unter den künftigen Bewohnern des Hauses Übereinstimmung: Das fünfstöckige Gebäude mit voraussichtlich 17 Wohneinheiten, 90 Stellplätzen für Fahrräder, gemeinsamer Dachterrasse und Sozialräumen wird ab dem Jahr 2017 Menschen beherbergen, die einem sozial nachhaltigen, urbanen und umweltbewussten Wohn- und Lebensstil anhängen.

Weil das Ganze aber nicht bloß Wohnhaus, sondern auch neuer Treffpunkt der Fahrrad-Community in Wien sein soll, kommt in die Erdgeschoßzone ein Fahrrad-Café samt Veranstaltungsraum. Außerdem gibt es neben den fixen Wohneinheiten einen Bereich, der für Radreisende reserviert ist: eine Art Radfahrer-Herberge. Diese steht Radtouristen nicht nur für Nächtigungen zur Verfügung, sondern bietet die Möglichkeit, mit der Wiener Radszene in Verbindung zu treten. Gleichzeitig können sie auch etwas von ihrer Radkultur nach Wien bringen.

Zusammen mit Julian Walkowiak und dessen Frau Fernanda Aparecida De Souza betreibt Bischoff derzeit die Fahrrad-Werkstatt „United in Cycling“ in der Seestadt Aspern. Mit der Baugruppe „Bikes and Rails“ nehmen die jungen Leute ein weiteres velophiles Projekt in Angriff.

Im Herbst 2014 traf sich die kleine Gruppe von Freunden rund um De Souza, Bischoff und Walkowiak zum ersten Mal. Es wurden Gleichgesinnte gesucht, die Sympathien für das Fahrrad mitbringen und bereit sind, in der Stadt auf das eigene Auto zu verzichten.“

Bei der Ausschreibung für ein Grundstück am Sonnwendviertel reicht die Baugruppe „Bikes and Rails“ ihr Konzept ein. Im Sommer 2015 erfolgte der Zuschlag.