Keine Durchfahrt in die Ghegastraße

Die Alfred-Adler-Straße war ursprünglich vierspurig geplant und wäre mit der Ghegastraße eine direkte Verbindung vom 10. Bezirk zum Gürtel geworden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Arsenals befürchteten ein hohes zusätzliches Verkehrsaufkommen und zusätzliche Lärmbelastung. Zu Recht. Mit Unterstützung der Bezirksvertretung gelang es, die Zusage zu erhalten, dass dies nicht möglich sein wird.

Die Durchfahrt von der Alfred-Winter-Straße in die Ghegastraße wird dadurch verhindert, dass von der Alfred-Winter-Straße nur möglich ist nach rechts und links in die Arsenalstraße einzubiegen. Eine geradeaus Fahrt ist nur für Radfahrerinnen und Radfahrer erlaubt.

 

Die Alfred-Adler-Straße war ursprünglich vierspurig geplant und wäre mit der Ghegastraße eine direkte Verbindung vom 10. Bezirk zum Gürtel geworden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Arsenals befürchteten ein hohes zusätzliches Verkehrsaufkommen und zusätzliche Lärmbelastung. Zu Recht. Mit Unterstützung der Bezirksvertretung gelang es, die Zusage zu erhalten, dass dies nicht möglich sein wird.

Die Durchfahrt von der Alfred-Winter-Straße in die Ghegastraße wird dadurch verhindert, dass von der Alfred-Winter-Straße nur möglich ist nach rechts und links in die Arsenalstraße einzubiegen. Eine geradeaus Fahrt ist nur für Radfahrerinnen und Radfahrer erlaubt.

Das Foto ist von der Unterführung der Alfred-Adler-Straße aus in Richtung Ghegastraße aufgenommen. Es zeigt die Abbiegespur nach rechts. In der Mitte die Fahrspur für Radfahrer_innen und die Abbiegespur nach links

Das Foto ist von der Unterführung der Alfred-Adler-Straße aus in Richtung Ghegastraße aufgenommen. Es zeigt die Abbiegespur nach rechts. In der Mitte die Fahrspur für Radfahrer_innen und die Abbiegespur nach links

Durch diese Umplanung stand mehr Platz in der Unterführung zur Verfügung. So konnte man die Haltestellen für den Bus 69A in die Unterführung verlegen, die ursprünglich in der Arsenalstraße vor der Kreuzung in Richtung Gürtel zu beiden Seiten geplant waren. Die Arsenalstraße wurde Richtung Bahntrasse verschoben und der Parkplatz für die Bewohner_innen des Arsenals blieb vollständig erhalten. Dies war auch eine wichtige Forderung der Bewohner_innen des Arsenals.

 

Flüchtlinge am Hauptbahnhof

Auch am Hauptbahnhof gibt es „gestrandete“ Flüchtlinge. Gestrandet ist nicht der richtige Ausdruck, da viele aus den Zügen aus Budapest geholt wurden und an der Weiterfahrt nach Salzburg, bzw. nach München gehindert wurden. Anfangs bevölkerten sie die Wartebereiche im Durchgang. Dann wurde in der Osthalle begonnen Feldbetten aufzustellen. Das war vor mehr als drei Wochen.

In der Zwischenzeit haben NG0s, Hilfsorganisationen und viele privaten Menschen in der Halle und in den anschließenden (noch nicht fertigen) Radgaragen ein Versorgungszentrum eingerichtet.

Wenn Sie helfen wollen, dann finden Sie mehr Information unter http://www.trainofhope.at/. Hier können Sie stundenaktuell die Spendenliste einsehen und die Hilfsaufrufe nachlesen.

https://www.gruene.at/themen/menschen-grundrechte/wir-helfen-fluechtlingen
https://www.gruene.at/helfen

Flüchtlinge (6)

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Flüchtlinge (2)

Bauarbeiten der Arsenalstraße bei der Hüttenbrennergasse

Im Bereich der Hüttenbrennerstraße wird die Arsenalstraße umgebaut. Diese Arbeiten sind erforderlich, um den zweiten Teil der Unterführung der Gudrunstraße unter der Ostbahn in Angriff nehmen zu können. Die Arsenalstraße muss zwischen der Hüttenbrennergasse und Schlechtastraße etwas seitlich verlegt werden, um Platz für Verbreiterung der Unterführung zu schaffen. Der Kreuzungsbereich der Arsenalstraße mit der Hüttenbrennergasse ist schon neu gestaltet und auch die neue Bushaltestelle ist schon fertig gestellt.

Hier wird zwischen der Hüttenbrennergasse und Schlechtastraße die Arsenalstaße verbreitert.

Hier wird zwischen der Hüttenbrennergasse und Schlechtastraße die Arsenalstaße verbreitert.

Der Kreuzungsbereich der Arsenalstraße mit der Hüttenbrennergasse ist schon fertiggestellt.

Der Kreuzungsbereich der Arsenalstraße mit der Hüttenbrennergasse ist schon fertiggestellt.

Die neue Bushaltestelle bei der Hüttenbrennergasse.

Die neue Bushaltestelle bei der Hüttenbrennergasse.

 

Bus 69A fährt seine geplante Linienführung

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Seit Montag, 7. September fährt der Bus 69A auf seiner geplanten Route über die Sonnwendgasse zum Hauptbahnhof. Somit ist der öffentliche Verkehr wieder einen Schritt dem geplanten Ausbau näher gekommen. Es fehlt nur mehr die Fertigstellung der Schnellbahnstation Belvedere, die bis zum Fahplanwechsel im Dezember fertig gestellt sein wird.

Der Bus 69A in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße fährt über die Sonnwendstraße Richtung Hauptbahnhof.

Der Bus 69A in der Unterführung der Alfred-Adler-Straße fährt über die Sonnwendstraße Richtung Hauptbahnhof.

Private Flüchtlingshilfe am Hauptbahnhof

 

Private Flüchtlingshilfe am Hauptbahnhof: “Was die Regierung nicht macht, haben wir geschafft”

Seit Dienstagabend sind bis zu 200 private Helfer*innen 24/7 am Wiener Hauptbahnhof, um Reisende (Flüchtende) selbstorganisiert zu versorgen. Die Koordination verläuft bisher reibungslos

Wien (OTS) – Die freiwilligen Helfer*innen sind selbst organisiert und seit vergangenem Mittwochabend vor Ort auch Hauptansprechpartner der ÖBB und Stadt Wien. Sach- und Geldspenden, die von der Zivilbevölkerung ankommen, werden von einem Team verwaltet und verteilt.

Es wurden Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, welche als Spendenlager, als Schlafräume für ankommende Flüchtlinge und als Büro zur Koordination dienen. Mit der Ankunftshalle Zwei, ausgelegt für große Menschenmassen, lässt die Infrastruktur des neuen Hauptbahnhofs keine Wünsche offen. Sobald Flüchtende ankommen, werden sie vom Team nicht nur herzlich empfangen, sondern vor allem erstversorgt. „Wir freuen uns sehr, wenn sie da sind“, so eine der vielen Helferinnen. Für die zumeist Weiterreisenden gibt es Essen, Kleidung und zahlreiche Möglichkeiten zur Ruhe zu kommen und sich zu erholen.

Auch medizinische Notfälle werden in unserer mit zwanzig Betten ausgestatteten Erste-Hilfe-Station versorgt, welche, wie die gesamte Versorgung, 24 Stunden gewährleistet ist und zahlreichen Medikamente zur Verfügung hat. Dolmetscher*innen helfen nicht nur bei der Weitergabe von Informationen, sondern treiben auch den kulturellen Austausch voran. Dank der großen Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist am #HBF_Vie für alles gesorgt, um die Reisenden auf ihrem weg zurück in ein menschenwürdiges Leben zu unterstützen. „Unsere Kommunikationsstruktur konnte organisch und adaptiv wachsen und dank Informanten in allen Kreisen, sind wir stets bestens informiert“, lässt Julian Pöschl, der diese Bottom-to-Top Struktur, ohne jegliche Hierarchie, erdacht hat und seither, wie die meisten hier, täglich im Einsatz ist, wissen.

Rasch wurde aus dem Stand heraus eine Struktur aufgebaut, die es auch ermöglicht, die etwa 3000 bis 4000 Ankommenden aus Ungarn zu versorgen. „Unsere Kontakte in Ungarn und an den Grenzen, versorgen uns mit Informationen. Die Hilfe wird dann dorthin weiter koordiniert. Wir haben jetzt auch Kleidung und andere Hilfsgüter nach Nickelsdorf geschickt und koordinieren Autofahrten nach Röszke, einige unserer Helfer*innen sind sogar nun für mehrere tage vor Ort. 
So wir der Hauptbahnhof ist auch unser etwa acht köpfiges Social-Media-Team eine Drehscheibe der Informationen. Wir wurden so über den Hashtag zur ersten Anlaufstelle, bei Fragen, Informationen und Suchanzeigen.“, so das rund zehnköpfige Team an Organisator*innen, welche derzeit täglich im Schichtbetrieb vor Ort sind.

Auch an der ersten Tankstelle nach der Grenze in Nickelsdorf wurde ein weiteres Versorgungszentrum aufgebaut, denn am Hauptbahnhof gibt es aufgrund zahlreicher Geldspenden aus der Bevölkerung auch die Möglichkeit, Flüchtende mit Tickets für die Weiterreise zu versorgen. Sollten sie aber in Österreich bleiben wollen, so erhalten sie juristische Hilfe. „in wenigen Tagen lässt sich viel bewegen“, betonen Organisator*innen und kritisieren damit zeitgleich das kalkulierte Nichtstun der Regierung scharf: „Was die Regierung, insbesondere unsere Innenministerin hier mit Populismus und aus eisernem Kalkül nicht geschafft hat, haben wir einfach gemacht“.

Die Helfer*innen gründen jetzt einen Verein, um in Zukunft mit gewohnter Effizienz und Freude als offizielles Hilfsteam auf die Reisenden zuzugehen. Bis dahin halten auch persönliche Haftungen der Organisatoren nicht davon ab, dieses Ziel weiter zu verfolgen. Pöschl gibt allerdings zu bedenken: „Derzeit halte ich als Hauptkoordinator die volle Verantwortung für Unfälle und Finanzielles, aber wir sind überzeugt, dass endlich etwas geschehen muss. Was derzeit am Hauptbahnhof passiert, spiegelt den Willen der Bevölkerung deutlich besser wieder, als Umfragen es je könnten. Die Regierungen in Europa sollten sich deshalb vielleicht an der Lösung am Hauptbahnhof Wien ein Beispiel nehmen, um endlich zu verstehen, wie die Zivilbevölkerung gedenkt zu handeln.“

Über Tausend registrierte Helfer*innen können schwer täuschen, es muss sich endlich etwas bewegen, damit die Europäische Union wieder zu jener Solidargemeinschaft wird, in der sie ihren Ursprung fand.

Fotos unter: http://www.trainofhope.at/home/galerie/

Rückfragen & Kontakt:

Train of Hope – Flüchtlingshilfe Wien Hauptbahnhof

Erik Leidal – Pressesprecher
presse@trainofhope.at

Julian Pöschl – Hauptkoordinator
julian@trainofhope.at
+43 676 40 777 29
www.trainofhope.at

 

Baustellenzufahrt durch den Schweizergarten noch immer nicht saniert

Im Zuge des Umbaus des 20er Hauses wurde eine Zufahrt für Baufahrzeuge von der Arsenalstraße zum hinteren Teil des 20er Hauses eingerichtet. Der Weg neben der Hundezone und der durch die Grünflächen wurden mit Folie abgedeckt und Schotter wurde aufgetragen.

Am 15. November 2011 wurde das Gebäude nach Um- und Ausbau als Dependance der Österreichischen Galerie Belvedere wiedereröffnet und trägt nun in Hinblick auf die Kunstbetrachtung aus heutiger Sicht den Namen 21er Haus. Das bedeutet, dass der Umbau seit vier Jahren beendet ist. Die Baustellenzufahrt existiert noch immer und wurde bis heute noch nicht rückgebaut. Der Streifen zwischen Weg und 21er-Haus wurde schon begrünt und neue Bäume wurden letztes Jahr gesetzt.

Es ist an der Zeit, dass endlich der Weg in Angriff genommen und saniert wird.

Links der Grünstreifen mit Bäumen. Rechts der Zaun der Hundezone.

Links der Grünstreifen mit Bäumen. Rechts der Zaun der Hundezone.

Ausbau der Arsenalstraße

Zwischen der Schweizergarten Straße und Ghegastraße wird die Arsenalstraße ausgebaut. In diesem Bereich ist sie Einbahn Richtung Gürtel. Daher muss auch der Bus 69A Richtung Simmering umgeleitet werden. Die stadtauswärts führende Straßenhälfte ist gesperrt. In diesem Teil wird der alte Straßenbelag entfernt. Der Verkehr stadteinwärts fließt über die verbleibende Fahrbahn, bzw. benützt den Radweg. Auf die Radfahrer_innen wird wieder einmal keine Rücksicht genommen. Viele, die sich gefährdet fühlen, werden auf den Gehweg ausweichen, was wiederum Konflikte mit den Fußgänger_innen herauf beschwört.

Die auswärtsführende Straßenseite: Hier wird der alte Straßenbelag entfernt.

Die auswärtsführende Straßenseite: Hier wird der alte Straßenbelag entfernt.

Auf der restlichen Fahrbahn fahren die Autos stadteinwärts und benützen den Radstreifen, da die Restfahrbahn viel zu schmal ist. Auf die Radfahrer_innen wird wieder einmal keine Rücksicht genommen.

Auf der restlichen Fahrbahn fahren die Autos stadteinwärts und benützen den Radstreifen, da die Restfahrbahn viel zu schmal ist. Auf die Radfahrer_innen wird wieder einmal keine Rücksicht genommen.